Presse & B2B
NR. 14/26 | 30.10.26
Erfolgsfilm nach Hape Kerkeling und Doris Heinze auf der Bühne – CLUB LAS PIRANJAS ab 20. November
Erfolgsfilm nach Hape Kerkeling und Doris Heinze auf der Bühne – CLUB LAS PIRANJAS ab 20. November
WILLKOMMEN IM CLUB LAS PIRANJAS! URLAUBSSATIRE MIT SONNE, STRAND UND STRESS AM MAINFRANKEN THEATER
Paradies gebucht, Alptraum inklusive – Regisseur Murat Yeginer bringt den komödiantischen Film-Klassiker Club las Piranjas von 1995 um eine schrullige Reisegruppe und ihre Animateure auf die Bühne des Mainfranken Theaters. Am 20. November um 19:30 Uhr feiert die Urlaubssatire nach Hape Kerkeling und Doris Heinze in der Fassung von William Danne in der Blauen Halle Premiere.
Von der Blauen Halle ans Blaue Meer. Ein nicht näher definiertes Feriendomizil irgendwo im Süden, in dem Cocktails geschlürft und der Alltag hinter sich gelassen werden kann – das ist zumindest das Versprechen, dem die bunt zusammengewürfelte Urlauber:innengruppe folgt. Mit dabei sind die rüstige Rentnerin Herta aus Kassel, Abteilungsleiterin Margot, der alleinstehende Kurt und die Schadletzkis, als Familie bereits eine Attraktion an sich.
Um den Wahnsinn komplett zu machen, treffen sie auf die daueralkoholisierte Clubbesitzerin Frau Dr. Wenger sowie Biggi und Edwin, die als hochmotivierte Animateure zunächst versuchen, über die desaströsen Zustände im Club las Piranjas hinwegzutäuschen. Dass das Werbevideo, das alle hergelockt hat, nicht ganz der Wahrheit entspricht, wird den Urlauber:innen jedoch schnell schmerzhaft klar.
Der Urlaub entpuppt sich als Hölle auf Erden: Doppelt belegte Zimmer, abmontierte Klos, Frühstück im Schichtbetrieb, Ganztags-Animation mit Teilnahmezwang und ein Swimmingpool ohne Wasser sind an der Tagesordnung. Und so schmieden bald die ersten Urlauber:innen Pläne zum Ausbruch aus dem Hochsicherheitstrakt.
Club las Piranjas ist eine schrullig-skurrile Satire auf den Glückszwang im All-Inclusive-Urlaub.
Team
Inszenierung: Murat Yeginer
Musikalische Leitung: Ulrich Kleideiter
Ausstattung: Stephanie Kniesbeck
Choreografie: Sorina Kiefer
Licht: Lutz Deppe
Dramaturgie: Thorben Meißner
Besetzung
Barbara Schöller (Frau Dr. Wenger)
Julia Baukus (Margot)
Patricia Schäfer (Herta)
Nina Mohr (Biggi)
Katharina Stehr (Hildegard)
Geronimo Hartig (Kurt)
Philipp Scholz (Edwin)
Leon Schamlott (Karl-Heinz)
Ulrich Kleideiter (Alfonso)
Premiere
20. November | 19:30 Uhr
Ort
Theaterfabrik Blaue Halle
Die nächsten Termine
28. November | 19:30 Uhr
5. Dezember | 19:30 Uhr
9. Dezember | 19:30 Uhr
10. Dezember | 19:30 Uhr
Weitere Informationen und Termine finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Um den Wahnsinn komplett zu machen, treffen sie auf die daueralkoholisierte Clubbesitzerin Frau Dr. Wenger sowie Biggi und Edwin, die als hochmotivierte Animateure zunächst versuchen, über die desaströsen Zustände im Club las Piranjas hinwegzutäuschen. Dass das Werbevideo, das alle hergelockt hat, nicht ganz der Wahrheit entspricht, wird den Urlauber:innen jedoch schnell schmerzhaft klar.
Der Urlaub entpuppt sich als Hölle auf Erden: Doppelt belegte Zimmer, abmontierte Klos, Frühstück im Schichtbetrieb, Ganztags-Animation mit Teilnahmezwang und ein Swimmingpool ohne Wasser sind an der Tagesordnung. Und so schmieden bald die ersten Urlauber:innen Pläne zum Ausbruch aus dem Hochsicherheitstrakt.
Club las Piranjas ist eine schrullig-skurrile Satire auf den Glückszwang im All-Inclusive-Urlaub.
Team
Inszenierung: Murat Yeginer
Musikalische Leitung: Ulrich Kleideiter
Ausstattung: Stephanie Kniesbeck
Choreografie: Sorina Kiefer
Licht: Lutz Deppe
Dramaturgie: Thorben Meißner
Besetzung
Barbara Schöller (Frau Dr. Wenger)
Julia Baukus (Margot)
Patricia Schäfer (Herta)
Nina Mohr (Biggi)
Katharina Stehr (Hildegard)
Geronimo Hartig (Kurt)
Philipp Scholz (Edwin)
Leon Schamlott (Karl-Heinz)
Ulrich Kleideiter (Alfonso)
Premiere
20. November | 19:30 Uhr
Ort
Theaterfabrik Blaue Halle
Die nächsten Termine
28. November | 19:30 Uhr
5. Dezember | 19:30 Uhr
9. Dezember | 19:30 Uhr
10. Dezember | 19:30 Uhr
Weitere Informationen und Termine finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
NR. 13/26 | 29.10.26
Azubis ausgezeichnet – Maskenbildnerin und Veranstaltungstechniker für hervorragende Leistung geehrt
Azubis ausgezeichnet – Maskenbildnerin und Veranstaltungstechniker für hervorragende Leistung geehrt
KRISTINA STICH UND ELIAS SCHNAUS VOM MAINFRANKEN THEATER SCHLIESSEN ALS BESTE IHRES AUSBILDUNGSBERUFES AB
Würzburg, 29.10.2026. Talentierte neue Generation hinter den Kulissen – Kristina Stich (Maske) und Elias Schnaus (Veranstaltungstechnik) vom Mainfranken Theater Würzburg haben die Abschlussprüfung als jeweils Beste ihres Ausbildungsberufes in Mainfranken abgeschlossen. Dazu gratulierten Intendant Dr. Daniel Morgenroth und Geschäftsführender Direktor Dirk Terwey den beiden, die nun als Beschäftigte am Haus übernommen wurden, am 29. Oktober herzlich.
„Theater ist Teamsport – man sieht meist nur die Menschen auf der Bühne, aber Dutzende hochqualifizierte Menschen machen hinter der Bühne die Vorstellung erst möglich. Es ist großartig, dass wir nun zwei weitere so engagierte und kluge junge Menschen bei uns im Team haben", sagt Intendant Dr. Daniel Morgenroth.
„Das Mainfranken Theater ist ein hochattraktiver Arbeitgeber auf und hinter der Bühne und darf nun zum wiederholten Mal Auszeichnungen für exzellente Ausbildungsabschlüsse einheimsen. Es ist für uns ein Geschenk, wenn sich junge Menschen über alle Maßen mit ihrer Aufgabe identifizieren und herausragende Leistungen erbringen. Nicht vergessen möchte ich das außerordentliche Engagement der Ausbilderinnen und Ausbilder im Betrieb. Herzlichen Glückwunsch an alle, die diesen großartigen Erfolg möglich gemacht haben", so Geschäftsführender Direktor Dirk Terwey.
3.350 Absolventinnen und Absolventen haben an den Abschlussprüfungen Winter 2025/2026 und Sommer 2026 in Mainfranken teilgenommen. Davon haben 97 Auszubildende als Beste in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf abgeschlossen. Darunter sind Maskenbildnerin Kristina Stich und Veranstaltungstechniker Elias Schnaus vom Mainfranken Theater Würzburg.
Kristina Stich begann im September 2023 ihre Ausbildung zur Maskenbildnerin am Mainfranken Theater. Die dreijährige duale Ausbildung wechselt zwischen der Arbeit im Betrieb und dem Besuch der Louis-Lepoix Berufsschule in Baden Baden. Im ersten Jahr liegt der Fokus auf Haararbeiten, im zweiten Jahr auf allem rund um das Thema Schminke und im dritten Jahr werden Spezialeffekte wie etwa plastische Gesichtsteile geübt. An der Arbeit als Maskenbildnerin gefällt ihr besonders der Blick fürs Detail: auf die kleinen Dinge zu achten, die das Gesamtbild am Ende ausmachen. „Das Schönste ist meistens das Schminken der Darsteller:innen für die Vorstellung am Abend. Da ist man ganz nah an den Menschen dran und kann eine Verbindung aufbauen."
Elias Schnaus absolvierte von 2023 bis 2026 die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Neben der Arbeit am Mainfranken Theater findet an der Berufsschule für Medienberufe in München der Berufsschulunterricht blockweise statt und umfasst Themen wie Schall- und Akustikberechnungen, Optik- und Beleuchtungstechnik, Video- und Medientechnik, Netzwerktechnik, Statik und Kräfte, Strom und Sicherheit bei elektrischen Anlagen sowie Vorschriften und Gesetze für Veranstaltungen.
Für ihre hervorragenden Leistungen wurden sie am 28. Oktober im Rossini-Saal in Bad Kissingen von der Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet und anschließend auch am 29. Oktober von ihrem Ausbildungsbetrieb, dem Mainfranken Theater Würzburg.
Für beide Ausbildungsberufe können sich Interessierte noch bis zum 31.10.2026 für den Ausbildungsstart im September 2027 bewerben.
„Das Mainfranken Theater ist ein hochattraktiver Arbeitgeber auf und hinter der Bühne und darf nun zum wiederholten Mal Auszeichnungen für exzellente Ausbildungsabschlüsse einheimsen. Es ist für uns ein Geschenk, wenn sich junge Menschen über alle Maßen mit ihrer Aufgabe identifizieren und herausragende Leistungen erbringen. Nicht vergessen möchte ich das außerordentliche Engagement der Ausbilderinnen und Ausbilder im Betrieb. Herzlichen Glückwunsch an alle, die diesen großartigen Erfolg möglich gemacht haben", so Geschäftsführender Direktor Dirk Terwey.
3.350 Absolventinnen und Absolventen haben an den Abschlussprüfungen Winter 2025/2026 und Sommer 2026 in Mainfranken teilgenommen. Davon haben 97 Auszubildende als Beste in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf abgeschlossen. Darunter sind Maskenbildnerin Kristina Stich und Veranstaltungstechniker Elias Schnaus vom Mainfranken Theater Würzburg.
Kristina Stich begann im September 2023 ihre Ausbildung zur Maskenbildnerin am Mainfranken Theater. Die dreijährige duale Ausbildung wechselt zwischen der Arbeit im Betrieb und dem Besuch der Louis-Lepoix Berufsschule in Baden Baden. Im ersten Jahr liegt der Fokus auf Haararbeiten, im zweiten Jahr auf allem rund um das Thema Schminke und im dritten Jahr werden Spezialeffekte wie etwa plastische Gesichtsteile geübt. An der Arbeit als Maskenbildnerin gefällt ihr besonders der Blick fürs Detail: auf die kleinen Dinge zu achten, die das Gesamtbild am Ende ausmachen. „Das Schönste ist meistens das Schminken der Darsteller:innen für die Vorstellung am Abend. Da ist man ganz nah an den Menschen dran und kann eine Verbindung aufbauen."
Elias Schnaus absolvierte von 2023 bis 2026 die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Neben der Arbeit am Mainfranken Theater findet an der Berufsschule für Medienberufe in München der Berufsschulunterricht blockweise statt und umfasst Themen wie Schall- und Akustikberechnungen, Optik- und Beleuchtungstechnik, Video- und Medientechnik, Netzwerktechnik, Statik und Kräfte, Strom und Sicherheit bei elektrischen Anlagen sowie Vorschriften und Gesetze für Veranstaltungen.
Für ihre hervorragenden Leistungen wurden sie am 28. Oktober im Rossini-Saal in Bad Kissingen von der Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet und anschließend auch am 29. Oktober von ihrem Ausbildungsbetrieb, dem Mainfranken Theater Würzburg.
Für beide Ausbildungsberufe können sich Interessierte noch bis zum 31.10.2026 für den Ausbildungsstart im September 2027 bewerben.
NR. 12/26 | 28.10.26
Klang verkörpert – Dominique Dumais inszeniert Tanzstück zu Frédéric Chopin
Klang verkörpert – Dominique Dumais inszeniert Tanzstück zu Frédéric Chopin
RÉSONANCES CHOPIN ZEIGT POESIEVOLLE BEGEGNUNG VON TANZ UND KLAVIERMUSIK: PREMIERE AM 7. NOVEMBER
Chopin bewegt! Seine Klaviermusik bleibt zeitlos und lädt immer wieder zu neuen künstlerischen Begegnungen ein. So auch in Dominique Dumais’ Werk Résonances Chopin, das sie 2008 am Nationaltheater Mannheim schuf und nun am Mainfranken Theater in einer aktualisierten Fassung auf die Bühne bringt. Am 7. November um 19:30 Uhr feiert die Inszenierung, die die Tänzer:innen als Resonanzkörper der Musik zeigt, in der Blauen Halle Premiere.
Das Zusammenspiel von Klaviermusik und tanzenden Körpern zeigt sich in Résonances Chopin ganz buchstäblich: Ein Flügel ist in eine Vertiefung inmitten der Bühne eingelassen, ganz im Zentrum des choreografischen Geschehens.
„Chopins Musik geht mit dem Tanz ein wunderbares Zusammenspiel ein, denn beide umfassen so viele feine Töne zwischen dramatischer Lebendigkeit und lyrischem Verweilen. Der klare, fast kristallene Ausdruck und die nuancenreichen Stimmungen in Chopins Klavierwerken scheinen das wesentliche Moment eines Gefühls destilliert zu haben und wie in Miniaturerzählungen darzustellen“, sagt Dominique Dumais, Choreografin und Ballettdirektorin am Mainfranken Theater. Der Komponist selbst erklärte einst: „Ich versuche nur, die Seele und das Herz des Menschen auszudrücken.“
Der intime Charakter von Frédéric Chopins Klavierkompositionen und deren Poesie sind immer wieder ein Quell der Inspiration für Tanzschaffende. Für Chopins kompositorischen Stil spielten die städtischen Salongesellschaften eine wichtige Rolle. Sowohl als Musiker als auch als Tänzer war er in der Warschauer und später in der Pariser Tanzszene präsent. Seinen Klavierkompositionen ist diese Prägung und sein Verständnis von Tanz anzuhören.
Résonances Chopin arbeitet die feinen Emotionen heraus, die in Chopins Klaviermusik angelegt sind, und übersetzt sie in die Körpersprache der Tanzenden.
Team
Choreografie und Inszenierung: Dominique Dumais
Bühne und Kostüme: Tatyana Van Walsum
Licht: Bonnie Beecher
Besetzung
Chiara Bergamini, Alonso Núnez Quirós, Jacob Noble, Yester Mulens García, Matisse Maitland, Blai López Sánchez, Tyrel Larson, Mirko Ingrao, Ya-Chin Huang, Debora Di Biagi, Alba Valenciano López, Jade Ribaud (Ballett)
Daniel Delgado (Klavier)
Premiere
7. November | 19:30 Uhr | 18:50 Uhr Einführung
Ort
Theaterfabrik Blaue Halle
Die nächsten Termine
14. November | 19:30 Uhr | 18:50 Uhr Einführung
21. November | 19:30 Uhr | 18:50 Uhr Einführung
29. November | 18:00 Uhr | 17:20 Uhr Einführung
11. Dezember | 19:30 Uhr | 18:50 Uhr Einführung
Weitere Informationen und Termine finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
„Chopins Musik geht mit dem Tanz ein wunderbares Zusammenspiel ein, denn beide umfassen so viele feine Töne zwischen dramatischer Lebendigkeit und lyrischem Verweilen. Der klare, fast kristallene Ausdruck und die nuancenreichen Stimmungen in Chopins Klavierwerken scheinen das wesentliche Moment eines Gefühls destilliert zu haben und wie in Miniaturerzählungen darzustellen“, sagt Dominique Dumais, Choreografin und Ballettdirektorin am Mainfranken Theater. Der Komponist selbst erklärte einst: „Ich versuche nur, die Seele und das Herz des Menschen auszudrücken.“
Der intime Charakter von Frédéric Chopins Klavierkompositionen und deren Poesie sind immer wieder ein Quell der Inspiration für Tanzschaffende. Für Chopins kompositorischen Stil spielten die städtischen Salongesellschaften eine wichtige Rolle. Sowohl als Musiker als auch als Tänzer war er in der Warschauer und später in der Pariser Tanzszene präsent. Seinen Klavierkompositionen ist diese Prägung und sein Verständnis von Tanz anzuhören.
Résonances Chopin arbeitet die feinen Emotionen heraus, die in Chopins Klaviermusik angelegt sind, und übersetzt sie in die Körpersprache der Tanzenden.
Team
Choreografie und Inszenierung: Dominique Dumais
Bühne und Kostüme: Tatyana Van Walsum
Licht: Bonnie Beecher
Besetzung
Chiara Bergamini, Alonso Núnez Quirós, Jacob Noble, Yester Mulens García, Matisse Maitland, Blai López Sánchez, Tyrel Larson, Mirko Ingrao, Ya-Chin Huang, Debora Di Biagi, Alba Valenciano López, Jade Ribaud (Ballett)
Daniel Delgado (Klavier)
Premiere
7. November | 19:30 Uhr | 18:50 Uhr Einführung
Ort
Theaterfabrik Blaue Halle
Die nächsten Termine
14. November | 19:30 Uhr | 18:50 Uhr Einführung
21. November | 19:30 Uhr | 18:50 Uhr Einführung
29. November | 18:00 Uhr | 17:20 Uhr Einführung
11. Dezember | 19:30 Uhr | 18:50 Uhr Einführung
Weitere Informationen und Termine finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
NR. 11/26 | 19.10.26
Zurück im Maschinenraum der Gesellschaft – Wiederaufnahme der Dreigroschenoper
Zurück im Maschinenraum der Gesellschaft – Wiederaufnahme der Dreigroschenoper
DREIGROSCHENOPER: DAS SPIEL UM MACHT, GELD UND MORAL WIEDER AM MAINFRANKEN THEATER
Bertolt Brechts und Kurt Weills Meisterwerk über kleine und große Kriminalität und die Frage, ob man sich Moral leisten können muss, kommt zurück auf die Bühne des Mainfranken Theaters. Die erfolgreiche Inszenierung von Die Dreigroschenoper in der Regie von Till Kleine-Möller ist ab dem 6. November 2026 wieder im Kleinen Haus zu sehen. Drei Vorstellungstermine sind Teil des barrierearmen Angebots am Mainfranken Theater.
„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Die Fragen, die Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann 1928 in ihrer scharfen Gesellschaftskritik aufwarfen, haben auch fast 100 Jahre später an Aktualität nichts verloren. Vergangene Spielzeit brachte Regisseur Till Kleine-Möller den Klassiker in moderner, industrieller Ästhetik auf die Bühne. Nun kommt die temporeiche Inszenierung, die Die Dreigroschenoper in Brecht’scher Manier als „Spiel im Spiel“ zeigt, wieder zurück ins Kleine Haus des Mainfranken Theaters.
Im Rahmen des barrierearmen Angebots am Mainfranken Theater wird die Premiere am 6. November in Deutsche Gebärdensprache übersetzt, Kartenbestellungen erfolgen über karten@mainfrankentheater.de. Außerdem wird am 19. Dezember und 21. Februar eine Live-Audiodeskription mit einer speziellen Tastführung vor der Vorstellung angeboten. Karten sind über den Anbieter HörMal erhältlich.
In den Hauptrollen sind neue Mitglieder aus dem Schauspiel-Ensemble zu erleben. Philipp Scholz verkörpert den Banditen Macheath, genannt Mackie Messer, der die Unternehmer-Tochter Polly Peachum heiratet. In der Rolle von Polly ist Alisha-Vivienne Hellmuth zu sehen.
Zum Stück
Zur Vermählung gratuliert dem glücklichen Paar neben Macheaths Spießgesellen auch der Polizeichef Tiger Brown, der mit Mackie seit ihrer gemeinsamen Zeit bei der Armee befreundet ist und bei dessen zwielichtigen Geschäften regelmäßig beide Augen zudrückt. Was weder Brown noch Polly wissen: Nicht nur Polly, sondern auch Browns eigene Tochter Lucy ist Macheaths Verführungskünsten erlegen!
Pollys Vater Jonathan Peachum ist erfolgreicher Betreiber der Firma „Bettlers Freund“, und hat bei der heimlich geschlossenen Ehe auch noch ein Wort mitzureden. Er strebt nicht nur die schnellstmögliche Scheidung des frischvermählten Paares an, sondern will Macheath für seine Untaten am liebsten gleich am Galgen sehen. Seine Frau Celia stellt Mackie Messer eine Falle: Sie besticht die „Huren von Soho“, die Mac auch prompt der Gendarmerie ausliefern, als dieser sie aller Warnungen zum Trotz wie jeden Donnerstag besuchen kommt. Während Macheath im Kerker von Old Bailey Pläne schmiedet, um der Hinrichtung zu entgehen, hat Polizeichef Brown ganz andere Sorgen: Der feierliche Krönungszug der Königin von England steht an – da ist ein sich androhender Aufstand der Hungerleidenden und Armen auf Londons Straßen das Letzte, was er gebrauchen kann.
Altersempfehlung ab 14 Jahren
Team
Inszenierung, Bühnenbild, Choreografie, Licht: Till Kleine-Möller
Co-Bühnenbildner: Chris Leon Wedtrat
Kostüme: Sara Naranjo
Musikalische Leitung: Adrian Sieber
Besetzung
Philipp Scholz (Macheath)
Hannes Berg (J. J. Peachum / Bandit / "Hure")
Nina Mohr (Mrs. Peachum / "Hure")
Alisha-Vivienne Hellmuth (Polly Peachum)
Zlatko Maltar (Tiger Brown)
Barbara Schöller (Lucy Brown / Bandit / "Hure" / Bettler)
Laura Storz (Jenny / Bandit / Bettler)
Geronimo Hartig (Filch / Bandit)
Sophia Jelena Bobić (Smith / Bandit / "Hure" / Bettler)
Magdalena Busler (Kleine Flöte, Flöte, Klarinette, Altsaxophon)
André Petrick (Klarinette, Sopransaxophon, Tenorsaxophon)
Mike Bräutigam (Trompete)
Lukas Grimm (Posaune)
Adrian Sieber (Banjo, Gitarre, Hawaiigitarre, Mandoline, Akkordeon, Violoncello,Trompete)
Tobias Schirmer (Pauken, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete)
Jieun Baek (Klavier, Harmonium)
Claudia Bienek, Marie Koch (Statisterie)
Wiederaufnahme-Premiere
6. November 2026 | 19:30 Uhr | 19:00 Einführung
Ort
Kleines Haus
Die nächsten Termine
29.11. | 15:00 Uhr | 14:30 Uhr Einführung
19.12. | 19:30 Uhr| 19:00 Uhr Einführung
31.1. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
23.1. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Weitere Informationen und Termine finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Im Rahmen des barrierearmen Angebots am Mainfranken Theater wird die Premiere am 6. November in Deutsche Gebärdensprache übersetzt, Kartenbestellungen erfolgen über karten@mainfrankentheater.de. Außerdem wird am 19. Dezember und 21. Februar eine Live-Audiodeskription mit einer speziellen Tastführung vor der Vorstellung angeboten. Karten sind über den Anbieter HörMal erhältlich.
In den Hauptrollen sind neue Mitglieder aus dem Schauspiel-Ensemble zu erleben. Philipp Scholz verkörpert den Banditen Macheath, genannt Mackie Messer, der die Unternehmer-Tochter Polly Peachum heiratet. In der Rolle von Polly ist Alisha-Vivienne Hellmuth zu sehen.
Zum Stück
Zur Vermählung gratuliert dem glücklichen Paar neben Macheaths Spießgesellen auch der Polizeichef Tiger Brown, der mit Mackie seit ihrer gemeinsamen Zeit bei der Armee befreundet ist und bei dessen zwielichtigen Geschäften regelmäßig beide Augen zudrückt. Was weder Brown noch Polly wissen: Nicht nur Polly, sondern auch Browns eigene Tochter Lucy ist Macheaths Verführungskünsten erlegen!
Pollys Vater Jonathan Peachum ist erfolgreicher Betreiber der Firma „Bettlers Freund“, und hat bei der heimlich geschlossenen Ehe auch noch ein Wort mitzureden. Er strebt nicht nur die schnellstmögliche Scheidung des frischvermählten Paares an, sondern will Macheath für seine Untaten am liebsten gleich am Galgen sehen. Seine Frau Celia stellt Mackie Messer eine Falle: Sie besticht die „Huren von Soho“, die Mac auch prompt der Gendarmerie ausliefern, als dieser sie aller Warnungen zum Trotz wie jeden Donnerstag besuchen kommt. Während Macheath im Kerker von Old Bailey Pläne schmiedet, um der Hinrichtung zu entgehen, hat Polizeichef Brown ganz andere Sorgen: Der feierliche Krönungszug der Königin von England steht an – da ist ein sich androhender Aufstand der Hungerleidenden und Armen auf Londons Straßen das Letzte, was er gebrauchen kann.
Altersempfehlung ab 14 Jahren
Team
Inszenierung, Bühnenbild, Choreografie, Licht: Till Kleine-Möller
Co-Bühnenbildner: Chris Leon Wedtrat
Kostüme: Sara Naranjo
Musikalische Leitung: Adrian Sieber
Besetzung
Philipp Scholz (Macheath)
Hannes Berg (J. J. Peachum / Bandit / "Hure")
Nina Mohr (Mrs. Peachum / "Hure")
Alisha-Vivienne Hellmuth (Polly Peachum)
Zlatko Maltar (Tiger Brown)
Barbara Schöller (Lucy Brown / Bandit / "Hure" / Bettler)
Laura Storz (Jenny / Bandit / Bettler)
Geronimo Hartig (Filch / Bandit)
Sophia Jelena Bobić (Smith / Bandit / "Hure" / Bettler)
Magdalena Busler (Kleine Flöte, Flöte, Klarinette, Altsaxophon)
André Petrick (Klarinette, Sopransaxophon, Tenorsaxophon)
Mike Bräutigam (Trompete)
Lukas Grimm (Posaune)
Adrian Sieber (Banjo, Gitarre, Hawaiigitarre, Mandoline, Akkordeon, Violoncello,Trompete)
Tobias Schirmer (Pauken, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete)
Jieun Baek (Klavier, Harmonium)
Claudia Bienek, Marie Koch (Statisterie)
Wiederaufnahme-Premiere
6. November 2026 | 19:30 Uhr | 19:00 Einführung
Ort
Kleines Haus
Die nächsten Termine
29.11. | 15:00 Uhr | 14:30 Uhr Einführung
19.12. | 19:30 Uhr| 19:00 Uhr Einführung
31.1. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
23.1. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Weitere Informationen und Termine finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
NR. 10/26 | 14.10.26
Auf einen Schoppen mit Mark Rohde, Mozart und Tschaikowsky
Auf einen Schoppen mit Mark Rohde, Mozart und Tschaikowsky
DAS KONZERT ENDET, DER ABEND NOCH NICHT – KLASSIK SCHOPPEN AM 31. OKTOBER
Musik verbindet. Jung und Alt, Orchester und Publikum. Das möchte das Mainfranken Theater mit dem Klassik Schoppen ganz praktisch möglich machen. Am 31. Oktober um 18:00 Uhr findet das besondere Konzertformat zum ersten Mal im Kleinen Haus statt und lädt Musikbegeisterte aller Generationen im Anschluss ein, mit Generalmusikdirektor Mark Rohde und dem Orchester zu verweilen und ins Gespräch zu kommen.
Präsentiert wird ein kurzweiliges Konzert mit Mozarts Sinfonie Nr. 40 und Tschaikowskys Serenade für Streicher. Die beiden Stücke sind die perfekte Einstimmung für einen netten herbstlichen Abend in bester Gesellschaft – und wer will, gerne auch mit einem Schoppen! Die Bar im Foyer hat geöffnet, und die Musiker:innen des Philharmonischen Orchesters Würzburg sowie Generalmusikdirektor Mark Rohde freuen sich darauf, in gemütlicher Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.
Ein wunderbarer Termin zum Beginn der kalten Jahreszeit. Im Mainfranken Theater lässt sich in guter Gesellschaft das Wochenende genießen.
Musikalische Leitung: Mark Rohde
Besetzung: Philharmonisches Orchester Würzburg
Termine: 31. Oktober 2026 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Kleines Haus
Ein wunderbarer Termin zum Beginn der kalten Jahreszeit. Im Mainfranken Theater lässt sich in guter Gesellschaft das Wochenende genießen.
Musikalische Leitung: Mark Rohde
Besetzung: Philharmonisches Orchester Würzburg
Termine: 31. Oktober 2026 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Kleines Haus
NR. 09/26 | 13.10.26
New York Trip mit Händel und eine Reise in die Geschichte – 1. Kammerkonzert und 2. Sinfoniekonzert
New York Trip mit Händel und eine Reise in die Geschichte – 1. Kammerkonzert und 2. Sinfoniekonzert
KLANGVOLL DURCH DEN HERBST MIT DEM PHILHARMONISCHEN ORCHESTER WÜRZBURG
Am Mainfranken Theater Würzburg stehen die nächsten Konzert-Highlights an. Am 18. Oktober um 11:00 Uhr präsentiert das 1. Kammerkonzert unter dem Thema „Händel in Harlem“ kosmopolitische Kammermusik, in der der barocke Komponist Georg Friedrich Händel in moderner Bearbeitung in den Sound der Metropole New York versetzt wird. Im 2. Sinfoniekonzert treffen am 22. und 23. Oktober Schumanns Violinkonzert und Hindemiths Symphonie Mathis der Maler, verbunden durch ihre Geschichte, aufeinander und laden zu einer Auseinandersetzung von Musik mit Politik, Geschichte und Gesellschaft ein.
1. Kammerkonzert
Händel in Harlem
Intime Kammermusik mit Blick über den Tellerrand. In der 1. Kammermusik-Matinee der Saison trifft Barock auf den vibrierenden Klangkosmos New Yorks. Das Programm zeigt die Musik des Barockmeisters Georg Friedrich Händel durch moderne Bearbeitungen in einem völlig neuen Licht. Der in New York lebende Komponist und Saxophonist Daniel Schnyder verknüpft hier auf einzigartige Weise die barocke Triosonate mit Jazz-Idiomen, Gospel-Einflüssen und modernen Rhythmen. Ein Konzert, das den Blick über musikalische Grenzen hinauswagt.
Besetzung:
Violine: Tomáš Hájek
Klarinette: Denis Fortunat
Bassposaune: Patrick Flassig
Klavier: Filip Martinka
Termin: 18. Oktober 2026 | 11:00 Uhr
Veranstaltungsort: Kleines Haus
2. Sinfoniekonzert
Schumann | Hindemith
Im zweiten Sinfoniekonzert der Spielzeit stehen zwei Werke auf dem Programm, die zeigen, wie eng musikalisches Schaffen mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden sein kann.
Die Wahl des mittelalterlichen Malers Matthias Grünewald hatte für Paul Hindemith offensichtlich persönliche Bezüge, als er sich 1933 mit der Arbeit an seiner Oper Mathis der Maler befasste. So setzte sich Hindemith zeitlebens mit Fragen nach Kunst und Kunstverständnis auseinander und sah sich wie Grünewald durch sein politisches Umfeld in seiner schöpferischen Freiheit bedroht. Mit packender Intensität schildert Hindemith den verzweifelten Kampf des Individuums gegen die inneren Abgründe. Die parallel zum Bühnenwerk entstandene Sinfonie stellt drei Bilder am Isenheimer Altar von Grünewald ins Zentrum des musikalischen Geschehens. Die kritische Auseinandersetzung mit dem politischen Umfeld und Personen wie Grünewald, der die Kunst aufgab, um sich mit dem Freiheitskampf der Bauern zu solidarisieren, brachte Hindemith Ärger ein und führte schließlich zu seiner Emigration.
Robert Schumann komponierte sein einziges Violinkonzert in einem kurzen, intensiven Schaffensrausch. Seine seelische Erkrankung warf einen immer dunkleren Schatten auf sein Leben. Nur ein Jahr nach Fertigstellung des Konzertes wurde er in eine Nervenanstalt eingewiesen. Erst 1937 kam das Werk – von den Nationalsozialisten für propagandistische Zwecke instrumentalisiert – zur Uraufführung. Was damals kaum jemand wusste: Es handelte sich um eine bearbeitete Version von Paul Hindemith. In diesem Konzert wird es wieder in der Originalversion Schumanns erklingen.
Violine: Stephen Waarts
Musikalische Leitung: Mark Rohde
Besetzung: Philharmonisches Orchester Würzburg
Termine: 22. & 23. Oktober 2026 | 20:00 Uhr | 19:15 Uhr Einführung
Veranstaltungsort: Großer Saal der Hochschule für Musik
Im Rahmen eines Schulkonzertes am 22. Oktober um 10:00 Uhr im Großen Saal der Hochschule für Musik wird Hindemiths Sinfonie Mathis der Maler noch einmal genauer unter die Lupe genommen.
Weitere Informationen finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Händel in Harlem
Intime Kammermusik mit Blick über den Tellerrand. In der 1. Kammermusik-Matinee der Saison trifft Barock auf den vibrierenden Klangkosmos New Yorks. Das Programm zeigt die Musik des Barockmeisters Georg Friedrich Händel durch moderne Bearbeitungen in einem völlig neuen Licht. Der in New York lebende Komponist und Saxophonist Daniel Schnyder verknüpft hier auf einzigartige Weise die barocke Triosonate mit Jazz-Idiomen, Gospel-Einflüssen und modernen Rhythmen. Ein Konzert, das den Blick über musikalische Grenzen hinauswagt.
Besetzung:
Violine: Tomáš Hájek
Klarinette: Denis Fortunat
Bassposaune: Patrick Flassig
Klavier: Filip Martinka
Termin: 18. Oktober 2026 | 11:00 Uhr
Veranstaltungsort: Kleines Haus
2. Sinfoniekonzert
Schumann | Hindemith
Im zweiten Sinfoniekonzert der Spielzeit stehen zwei Werke auf dem Programm, die zeigen, wie eng musikalisches Schaffen mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden sein kann.
Die Wahl des mittelalterlichen Malers Matthias Grünewald hatte für Paul Hindemith offensichtlich persönliche Bezüge, als er sich 1933 mit der Arbeit an seiner Oper Mathis der Maler befasste. So setzte sich Hindemith zeitlebens mit Fragen nach Kunst und Kunstverständnis auseinander und sah sich wie Grünewald durch sein politisches Umfeld in seiner schöpferischen Freiheit bedroht. Mit packender Intensität schildert Hindemith den verzweifelten Kampf des Individuums gegen die inneren Abgründe. Die parallel zum Bühnenwerk entstandene Sinfonie stellt drei Bilder am Isenheimer Altar von Grünewald ins Zentrum des musikalischen Geschehens. Die kritische Auseinandersetzung mit dem politischen Umfeld und Personen wie Grünewald, der die Kunst aufgab, um sich mit dem Freiheitskampf der Bauern zu solidarisieren, brachte Hindemith Ärger ein und führte schließlich zu seiner Emigration.
Robert Schumann komponierte sein einziges Violinkonzert in einem kurzen, intensiven Schaffensrausch. Seine seelische Erkrankung warf einen immer dunkleren Schatten auf sein Leben. Nur ein Jahr nach Fertigstellung des Konzertes wurde er in eine Nervenanstalt eingewiesen. Erst 1937 kam das Werk – von den Nationalsozialisten für propagandistische Zwecke instrumentalisiert – zur Uraufführung. Was damals kaum jemand wusste: Es handelte sich um eine bearbeitete Version von Paul Hindemith. In diesem Konzert wird es wieder in der Originalversion Schumanns erklingen.
Violine: Stephen Waarts
Musikalische Leitung: Mark Rohde
Besetzung: Philharmonisches Orchester Würzburg
Termine: 22. & 23. Oktober 2026 | 20:00 Uhr | 19:15 Uhr Einführung
Veranstaltungsort: Großer Saal der Hochschule für Musik
Im Rahmen eines Schulkonzertes am 22. Oktober um 10:00 Uhr im Großen Saal der Hochschule für Musik wird Hindemiths Sinfonie Mathis der Maler noch einmal genauer unter die Lupe genommen.
Weitere Informationen finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
NR. 08/26 | 6.10.26
Schachpartie mit Zwischentönen – Alicia Geugelin inszeniert Verdi
Schachpartie mit Zwischentönen – Alicia Geugelin inszeniert Verdi
MACHT, GIER, WAHNSINN: NABUCCO ERÖFFNET DIE OPERNSAISON AM MAINFRANKEN THEATER
Mit einer bildgewaltigen Inszenierung von Nabucco präsentiert das Mainfranken Theater Würzburg in der Theaterfabrik Blaue Halle am 17. Oktober 2026 die erste Musiktheater-Premiere der Spielzeit 2026/27. Regisseurin Alicia Geugelin versetzt das hochkarätige Solist:innenensemble und den übergroßen Chor in die Welt des Schachspiels – in einer schwarzweißen Szenerie entfesseln sich Größenwahn und Intrigen um Macht und Gier in einer Gleichzeitigkeit von Hass und Liebe zwischen den Charakteren.
Für seine dritte Oper wählte Verdi einen Stoff aus dem Alten Testament: Der babylonische König Nabucco, der Nebukadnezar der Bibel, hat das hebräische Volk besiegt und in seine Hauptstadt verschleppt. Seine jüngere Tochter Fenena, die den Hebräer Ismaele liebt, versucht zwischen den beiden Völkern zu vermitteln, wodurch sich das junge Paar aber den Unmut beider Seiten zuzieht. Als Nabucco sich siegestrunken selbst zum Gott erklärt, verfällt er dem Wahnsinn, und seine ältere Tochter Abigaille entmachtet ihn. In Kerkerhaft gewinnt er allmählich seinen Verstand wieder und sieht sein Unrecht ein; zurück an der Macht lässt er die Hebräer frei und huldigt ihrem Gott.
Für die Darstellung zweier Lager, die sich feindselig gegenüberstehen, ließ sich das Team aus Regisseurin Alicia Geugelin, deren Inszenierung Dollhouse an der Hamburger Staatsoper 2025 für den Theaterpreis „Der Faust“ nominiert war, Bühnenbildnerin Letycia Rossi und Kostümbildnerin Pia Preuß von der Welt des Schachs inspirieren, mit viel Raum für Assoziation und Phantasie. Was deutlich wird: Die Personen entziehen sich einer Darstellung in Schwarz-Weiß. Sie sind vielschichtiger, zerrissener, verfolgen ihre ganz eigenen, teils widersprüchlichen Ziele, unmissverständlich vermittelt durch die Musik dieser 1842 in Mailand uraufgeführten Oper, die für Giuseppe Verdi den Durchbruch bedeutete.
Für tragende Partien konnten hochkarätige Gäste ans Mainfranken Theater engagiert werden: Alejandro Marco-Buhrmester, der für die gesamte Spielzeit 2026/27 verpflichtet wurde, besetzt die Titelpartie. Die starken Frauenfiguren Abigaille und Fenena werden von Hulkar Sabirova und Ensemblemitglied Vero Miller verkörpert, und als Ismaele ist Iurie Ciobanu zu erleben. Darstellerisch und musikalisch für Nabucco essentiell: Der übergroße und wirkungsmächtige Chor, der die zwei Völker eindrucksvoll verbildlicht. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Mark Rohde, es spielt das Philharmonische Orchester Würzburg.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung ab 13 Jahren
Team
Musikalische Leitung: Mark Rohde
Inszenierung: Alicia Geugelin
Bühnenbild: Letycia Rossi
Kostümbild: Pia Preuß
Licht: Andreas Rehfeld
Video: Krzysztof Honowski, Ruth Stofer
Kamera: Laura Emma Hansen
Choreinstudierung: Pawel Serafin
Besetzung
Alejandro Marco-Buhrmester (Nabucco)
Iurie Ciobanu (Ismaele)
Hulkar Sabirova (Abigaille)
Vero Miller (Fenena)
Shavleg Armasi (Zaccaria)
Milena Arsovska (Anna)
Mathew Habib (Abdallo)
Benedikt Al Daimi (Gran Sacerdote)
Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg, Extrachor des Mainfranken Theaters Würzburg
Philharmonisches Orchester Würzburg
Premiere
17. Oktober 2026 | 19:30 Uhr | 18:50 Uhr Einführung
Ort
Theaterfabrik Blaue Halle
Die nächsten Termine
25. Oktober | 15:00 Uhr
1. November | 18:00 Uhr
8. November | 18:00 Uhr
15. November | 18:00 Uhr
Weitere Termine und Informationen finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Für die Darstellung zweier Lager, die sich feindselig gegenüberstehen, ließ sich das Team aus Regisseurin Alicia Geugelin, deren Inszenierung Dollhouse an der Hamburger Staatsoper 2025 für den Theaterpreis „Der Faust“ nominiert war, Bühnenbildnerin Letycia Rossi und Kostümbildnerin Pia Preuß von der Welt des Schachs inspirieren, mit viel Raum für Assoziation und Phantasie. Was deutlich wird: Die Personen entziehen sich einer Darstellung in Schwarz-Weiß. Sie sind vielschichtiger, zerrissener, verfolgen ihre ganz eigenen, teils widersprüchlichen Ziele, unmissverständlich vermittelt durch die Musik dieser 1842 in Mailand uraufgeführten Oper, die für Giuseppe Verdi den Durchbruch bedeutete.
Für tragende Partien konnten hochkarätige Gäste ans Mainfranken Theater engagiert werden: Alejandro Marco-Buhrmester, der für die gesamte Spielzeit 2026/27 verpflichtet wurde, besetzt die Titelpartie. Die starken Frauenfiguren Abigaille und Fenena werden von Hulkar Sabirova und Ensemblemitglied Vero Miller verkörpert, und als Ismaele ist Iurie Ciobanu zu erleben. Darstellerisch und musikalisch für Nabucco essentiell: Der übergroße und wirkungsmächtige Chor, der die zwei Völker eindrucksvoll verbildlicht. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Mark Rohde, es spielt das Philharmonische Orchester Würzburg.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung ab 13 Jahren
Team
Musikalische Leitung: Mark Rohde
Inszenierung: Alicia Geugelin
Bühnenbild: Letycia Rossi
Kostümbild: Pia Preuß
Licht: Andreas Rehfeld
Video: Krzysztof Honowski, Ruth Stofer
Kamera: Laura Emma Hansen
Choreinstudierung: Pawel Serafin
Besetzung
Alejandro Marco-Buhrmester (Nabucco)
Iurie Ciobanu (Ismaele)
Hulkar Sabirova (Abigaille)
Vero Miller (Fenena)
Shavleg Armasi (Zaccaria)
Milena Arsovska (Anna)
Mathew Habib (Abdallo)
Benedikt Al Daimi (Gran Sacerdote)
Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg, Extrachor des Mainfranken Theaters Würzburg
Philharmonisches Orchester Würzburg
Premiere
17. Oktober 2026 | 19:30 Uhr | 18:50 Uhr Einführung
Ort
Theaterfabrik Blaue Halle
Die nächsten Termine
25. Oktober | 15:00 Uhr
1. November | 18:00 Uhr
8. November | 18:00 Uhr
15. November | 18:00 Uhr
Weitere Termine und Informationen finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
NR. 07/26 | 5.10.26
Publikums-Hit "Kurzschluss" kommt nach Würzburg
Publikums-Hit "Kurzschluss" kommt nach Würzburg
HUMORVOLL UND FEINFÜHLIG: INTERAKTIVE KOMÖDIE „KURZSCHLUSS“ VON NOA LAZAR-KEINAN AB DEM 15. OKTOBER AM MAINFRANKEN THEATER
Ab dem 15. Oktober ist die erfolgreiche interaktive Komödie Kurzschluss der israelischen Theaterautorin Noa Lazar-Keinan am Mainfranken Theater Würzburg zu erleben. Mit zugleich großer Sensibilität, aber auch einer Prise Humor, setzt sich das Stück mit Neurodivergenz im Familienalltag auseinander. Das Stück begleitet das Paar Neta und David, bei deren Sohn eine Autismus-Diagnose im Raum steht. Personen im Publikum haben in kurzen improvisierten Szenen die Möglichkeit, Teil der Handlung zu werden.
Überfordernde Situationen im Familienalltag, die zu intensiven „Kurzschluss“-Momenten führen – fast jeder hat so etwas schon erlebt. Genau hier nimmt die Inszenierung Kurzschluss das Publikum mit in das trubelige Leben von Neta und David, einem modernen Paar, das gemeinsam zwei Kinder großzieht. Als bei ihrem Sohn Itamar Autismus diagnostiziert werden soll, stellt das ihre Beziehung vor neue Herausforderungen. Zwischen Sorgen, unterschiedlichen Vorstellungen und den Herausforderungen des Familienlebens müssen sie sich fragen, was ihr Sohn wirklich braucht und welche Bedürfnisse sie selbst eigentlich haben.
Mit großer Ernsthaftigkeit in den Themen und mit wunderbarem Humor in den Dialogen, erzählt das Stück von den berührenden und herausfordernden, witzigen und tiefgründigen Momenten der Familie. Das Publikum hat in einzelnen Momenten die Möglichkeit, leicht verständliche Regieanweisungen der Schauspieler:innen zu befolgen. Wer möchte, kann auf diese Weise für eine Szene in eine Nebenrolle schlüpfen und das Geschehen auf der Bühne aktiv mitgestalten.
Kurzschluss zeigt die Protagonist:innen unverstellt und greifbar in ihren Emotionen. Denn im Grunde genommen, sind sie eine ganz normale Familie. Und was ist denn überhaupt normal?
Das Stück ist eine Übernahme der deutschsprachigen Erstaufführung vom Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Hier entwickelte es sich zu einem riesigen Erfolg und begeisterte und berührte zwei Spielzeiten lang die Zuschauer:innen.
Noa Lazar-Keinan, 1977 in Israel geboren, ist Schauspielerin und Autorin sowie selbst Mutter eines Kindes mit Autismus. In ihren Werken schafft sie es auf beeindruckende Weise, in Ausnahmesituationen die Alltäglichkeit zu finden und herauszustellen.
Im Anschluss an jede Vorstellung wird es ein Nachgespräch geben.
Altersempfehlung ab 14 Jahren.
Team
Inszenierung: Friederike Drews
Bühnen- und Kostümbild: Ev Benzing
Dramaturgie: Malte Lutz, Tanja Milošević
Besetzung
Marc Schützenhofer
Katharina Stehr
Premiere
15. Oktober 2026 | 19:30
Ort
Probebühne, Theaterneubau, Theaterstraße 21
Die nächsten Termine
15. Oktober | 19:30 Uhr
18. Oktober | 18:00 Uhr
21. Oktober | 19:30 Uhr
28. Oktober | 19:30 Uhr
Mit großer Ernsthaftigkeit in den Themen und mit wunderbarem Humor in den Dialogen, erzählt das Stück von den berührenden und herausfordernden, witzigen und tiefgründigen Momenten der Familie. Das Publikum hat in einzelnen Momenten die Möglichkeit, leicht verständliche Regieanweisungen der Schauspieler:innen zu befolgen. Wer möchte, kann auf diese Weise für eine Szene in eine Nebenrolle schlüpfen und das Geschehen auf der Bühne aktiv mitgestalten.
Kurzschluss zeigt die Protagonist:innen unverstellt und greifbar in ihren Emotionen. Denn im Grunde genommen, sind sie eine ganz normale Familie. Und was ist denn überhaupt normal?
Das Stück ist eine Übernahme der deutschsprachigen Erstaufführung vom Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Hier entwickelte es sich zu einem riesigen Erfolg und begeisterte und berührte zwei Spielzeiten lang die Zuschauer:innen.
Noa Lazar-Keinan, 1977 in Israel geboren, ist Schauspielerin und Autorin sowie selbst Mutter eines Kindes mit Autismus. In ihren Werken schafft sie es auf beeindruckende Weise, in Ausnahmesituationen die Alltäglichkeit zu finden und herauszustellen.
Im Anschluss an jede Vorstellung wird es ein Nachgespräch geben.
Altersempfehlung ab 14 Jahren.
Team
Inszenierung: Friederike Drews
Bühnen- und Kostümbild: Ev Benzing
Dramaturgie: Malte Lutz, Tanja Milošević
Besetzung
Marc Schützenhofer
Katharina Stehr
Premiere
15. Oktober 2026 | 19:30
Ort
Probebühne, Theaterneubau, Theaterstraße 21
Die nächsten Termine
15. Oktober | 19:30 Uhr
18. Oktober | 18:00 Uhr
21. Oktober | 19:30 Uhr
28. Oktober | 19:30 Uhr
NR. 06/26 | 29.9.26
Exklusive Einblicke in entstehende Produktionen am Mainfranken Theater
Exklusive Einblicke in entstehende Produktionen am Mainfranken Theater
PREMIERENHUNGER – VORPROGRAMM ZU DEN PREMIEREN AM MAINFRANKEN THEATER WÜRZBURG
Im Rahmen von PREMIERENHUNGER bietet das Mainfranken Theater Würzburg allen Neugierigen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und eine Kostprobe entstehender Produktionen zu erhalten. Bereits diese Woche gibt es zwei kostenfreie Veranstaltungen. Am Donnerstag, 01. Oktober um 18:00 Uhr können Besucher:innen eine offene Probe zum Schauspiel Von drei Millionen drei besuchen. Außerdem gibt es am Sonntag, 04. Oktober um 11:00 Uhr eine Premierenmatinee zur Oper Nabucco.
Ob Premierenmatinee, offene Probe oder Hintergrundgespräch – PREMIERENHUNGER steht für einen exklusiven Einblick in den Entstehungsprozess einer Produktion am Mainfranken Theater Würzburg. An diesen Terminen ist das Mainfranken Theater offen für alle, die wissen wollen, wie der Weg zur fertigen Produktion verläuft. Die Besucher:innen können sich auf Begegnungen mit Regieteam, Ensemble und Gästen freuen, sowie auf erste Hör- und Seheindrücke der neuen Produktionen!
Die nächsten Termine:
Von drei Millionen drei - Offene Probe
Donnerstag, 01. Oktober 2026 | 18:00 | Kleines Haus
Nabucco - Premierenmatinee
Sonntag, 04. Oktober 2026 | 11:00 Uhr | Oberes Foyer
Résonances Chopin - Premierenmatinee
Sonntag, 25. Oktober 2026 | 11:00 Uhr | Probebühne
Der Orlow - Premierenmatinee
Sonntag, 22. November 2026 | 11:00 Uhr | Oberes Foyer
Die nächsten Termine:
Von drei Millionen drei - Offene Probe
Donnerstag, 01. Oktober 2026 | 18:00 | Kleines Haus
Nabucco - Premierenmatinee
Sonntag, 04. Oktober 2026 | 11:00 Uhr | Oberes Foyer
Résonances Chopin - Premierenmatinee
Sonntag, 25. Oktober 2026 | 11:00 Uhr | Probebühne
Der Orlow - Premierenmatinee
Sonntag, 22. November 2026 | 11:00 Uhr | Oberes Foyer
NR. 05/26 | 25.9.26
Uraufführung am 10. Oktober am Mainfranken Theater Würzburg
Uraufführung am 10. Oktober am Mainfranken Theater Würzburg
"Von drei Millionen drei“ – Inszenierung nach den Würzburg-Romanen von Leonhard Frank
Mit Von drei Millionen drei beginnt am Mainfranken Theater Würzburg am 10. Oktober im Kleinen Haus die neue Spielzeit mit einer Uraufführung. Ingo Putz, preisgekrönter Regisseur und neuer Schauspieldirektor am Haus, verwebt den Stoff der Würzburg-Romane des hiesigen Autors Leonhard Frank zu einer großen Erzählung. Die Stadt wird darin zum Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklungen.
Im Zentrum steht der Roman Von drei Millionen drei, den Leonhard Frank 1932 veröffentlichte – der erste Arbeitslosenroman. Es ist die Geschichte dreier Freunde in Zeiten der Weltwirtschaftskrise, geprägt von Verarmung, Arbeitslosigkeit und sozialer Ungerechtigkeit. In Putz‘ Inszenierung überlagern sich die Erfahrungen der drei immer wieder mit den Auftritten von Kindern – den Protagonisten aus Die Räuberbande, Franks 1914 erschienenem Roman. Begleitet werden die Freunde außerdem von dem zugelaufenen Hund Hammelchen, verkörpert durch ein raffiniertes Figurentheater. Darsteller Leon Schamlott agiert hier neben seiner Rolle auch als Puppenspieler des „vierten Weggefährten“ und zeigt somit einen neuen Schwerpunkt im Schauspiel-Ensemble des Mainfranken Theaters.
Ingo Putz bringt Leonhard Franks Stimme gegen Krieg, Ausbeutung und soziale Missstände bildgewaltig auf die Bühne. Die Protagonisten inszeniert er – im wahrsten Sinne des Wortes – durchtränkt von Schwermut. Gemeinsam mit seiner Ausstatterin Marie Vecchio platziert er als visuelles Zentrum des Bühnenbilds ein großes Wasserbecken, welches viele Assoziationsräume eröffnet. Mal ist es Sinnbild für den Main, mal für den Vierröhrenbrunnen, oder auch für den Atlantik.
Während die Kinder in Die Räuberbande noch vom Ausbruch aus den engen und erdrückenden Verhältnissen ihrer Heimat träumten, sind der Schreiber, der Schneider und der Fabrikarbeiter überwältigt von Vernunft und Anpassung. Sie leben das festgefahrene Leben ihrer Väter weiter, gegen das sie einst rebellierten. Als sie Armut und Arbeitslosigkeit aus der Stadt treiben, gelingt es ihnen schließlich, ihren Kindheitstraum wahr zu machen und sich nach Südamerika durchzuschlagen. Dort werden sie in einen Umsturz verwickelt und müssen zurück nach Europa. Sie versuchen ihr Glück in Marseille, flüchten weiter nach Italien, landen im verarmten Berlin und finden sich schließlich in Würzburg wieder. Die Irrfahrt endet genau dort, wo sie startete.
Ingo Putz ist mit Beginn der Spielzeit 2026/27 Schauspieldirektor am Mainfranken Theater und folgte somit Intendant Dr. Daniel Morgenroth vom Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau nach Würzburg. Er wurde 2014 und 2024 erneut mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet sowie 2018 mit dem Monica Bleibtreu Preis. Seine Inszenierung Das beispielhafte Leben des Samuel W. wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater in Berlin, dem Heidelberger Stückemarkt sowie den Mühlheimer Theatertagen eingeladen.
Leonhard Frank wird 1882 in armen Verhältnissen im Alten Mainviertel geboren und verbringt Kindheit und Jugend in Würzburg. Als Erwachsener geht er nach München zum Studium der Kunst, wegen seiner pazifistischen Haltung verbringt er den Ersten Weltkrieg im Schweizer Exil. 1933 muss er aufgrund der politischen Entwicklung in Deutschland zum zweiten Mal das Land verlassen, über verschiedene Stationen landet er 1940 in den USA und bleibt dort für zehn Jahre. Danach kehrt er zurück nach Deutschland und verbringt die letzten Jahre seines Lebens in München, wo er 1961 stirbt. Er galt in seiner Zeit als einer der bedeutendsten Schriftsteller gegen den Krieg und die ungerechten Verhältnisse. 1932 veröffentlichte er den ersten Arbeitslosenroman. Dieses Jahr würdigt die Stadt Würzburg den 65. Todestag des Autors und Pazifisten.
Leonhard-Frank-Preis
Mit der Spielzeit 2026/27 hat das Mainfranken Theater Würzburg den Leonhard-Frank-Preis für Politisches Theater neu aufgesetzt. Er wird nun zweijährlich vergeben, ist mit 5.000 Euro dotiert und mit einer Uraufführung am Mainfranken Theater Würzburg verbunden. Ziel ist es, neue und herausfordernde Stimmen in der Gegenwartsdramatik zu fördern. Einsendungen sind noch bis zum 30. September möglich.
Besetzung
Loris Kubeng, Leon Schamlott, Hannes Berg, Patricia Schäfer, Nina Mohr, Ellen Neuser (Gast)
Team
Regie: Ingo Putz
Bühnen- und Kostümbild: Marie Vecchio
Dramaturgie: Thorben Meißner
Licht: Ernst Schießl
Veranstaltungsort
Kleines Haus, Mainfranken Theater Würzburg
Uraufführung
Sa 10.Oktober 2026 | 19:30 Uhr
19:00 Uhr Einführung
Die nächsten Termine
Mi 14.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Sa 17.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Di 20.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Fr 23.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Sa 24.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Weitere Informationen und Termine finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Ingo Putz bringt Leonhard Franks Stimme gegen Krieg, Ausbeutung und soziale Missstände bildgewaltig auf die Bühne. Die Protagonisten inszeniert er – im wahrsten Sinne des Wortes – durchtränkt von Schwermut. Gemeinsam mit seiner Ausstatterin Marie Vecchio platziert er als visuelles Zentrum des Bühnenbilds ein großes Wasserbecken, welches viele Assoziationsräume eröffnet. Mal ist es Sinnbild für den Main, mal für den Vierröhrenbrunnen, oder auch für den Atlantik.
Während die Kinder in Die Räuberbande noch vom Ausbruch aus den engen und erdrückenden Verhältnissen ihrer Heimat träumten, sind der Schreiber, der Schneider und der Fabrikarbeiter überwältigt von Vernunft und Anpassung. Sie leben das festgefahrene Leben ihrer Väter weiter, gegen das sie einst rebellierten. Als sie Armut und Arbeitslosigkeit aus der Stadt treiben, gelingt es ihnen schließlich, ihren Kindheitstraum wahr zu machen und sich nach Südamerika durchzuschlagen. Dort werden sie in einen Umsturz verwickelt und müssen zurück nach Europa. Sie versuchen ihr Glück in Marseille, flüchten weiter nach Italien, landen im verarmten Berlin und finden sich schließlich in Würzburg wieder. Die Irrfahrt endet genau dort, wo sie startete.
Ingo Putz ist mit Beginn der Spielzeit 2026/27 Schauspieldirektor am Mainfranken Theater und folgte somit Intendant Dr. Daniel Morgenroth vom Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau nach Würzburg. Er wurde 2014 und 2024 erneut mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet sowie 2018 mit dem Monica Bleibtreu Preis. Seine Inszenierung Das beispielhafte Leben des Samuel W. wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater in Berlin, dem Heidelberger Stückemarkt sowie den Mühlheimer Theatertagen eingeladen.
Leonhard Frank wird 1882 in armen Verhältnissen im Alten Mainviertel geboren und verbringt Kindheit und Jugend in Würzburg. Als Erwachsener geht er nach München zum Studium der Kunst, wegen seiner pazifistischen Haltung verbringt er den Ersten Weltkrieg im Schweizer Exil. 1933 muss er aufgrund der politischen Entwicklung in Deutschland zum zweiten Mal das Land verlassen, über verschiedene Stationen landet er 1940 in den USA und bleibt dort für zehn Jahre. Danach kehrt er zurück nach Deutschland und verbringt die letzten Jahre seines Lebens in München, wo er 1961 stirbt. Er galt in seiner Zeit als einer der bedeutendsten Schriftsteller gegen den Krieg und die ungerechten Verhältnisse. 1932 veröffentlichte er den ersten Arbeitslosenroman. Dieses Jahr würdigt die Stadt Würzburg den 65. Todestag des Autors und Pazifisten.
Leonhard-Frank-Preis
Mit der Spielzeit 2026/27 hat das Mainfranken Theater Würzburg den Leonhard-Frank-Preis für Politisches Theater neu aufgesetzt. Er wird nun zweijährlich vergeben, ist mit 5.000 Euro dotiert und mit einer Uraufführung am Mainfranken Theater Würzburg verbunden. Ziel ist es, neue und herausfordernde Stimmen in der Gegenwartsdramatik zu fördern. Einsendungen sind noch bis zum 30. September möglich.
Besetzung
Loris Kubeng, Leon Schamlott, Hannes Berg, Patricia Schäfer, Nina Mohr, Ellen Neuser (Gast)
Team
Regie: Ingo Putz
Bühnen- und Kostümbild: Marie Vecchio
Dramaturgie: Thorben Meißner
Licht: Ernst Schießl
Veranstaltungsort
Kleines Haus, Mainfranken Theater Würzburg
Uraufführung
Sa 10.Oktober 2026 | 19:30 Uhr
19:00 Uhr Einführung
Die nächsten Termine
Mi 14.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Sa 17.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Di 20.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Fr 23.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Sa 24.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
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Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
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