NR. 14/26 | 30.10.26
Erfolgsfilm nach Hape Kerkeling und Doris Heinze auf der Bühne – CLUB LAS PIRANJAS ab 20. November

WILLKOMMEN IM CLUB LAS PIRANJAS! URLAUBSSATIRE MIT SONNE, STRAND UND STRESS AM MAINFRANKEN THEATER

Paradies gebucht, Alptraum inklusive – Regisseur Murat Yeginer bringt den komödiantischen Film-Klassiker Club las Piranjas von 1995 um eine schrullige Reisegruppe und ihre Animateure auf die Bühne des Mainfranken Theaters. Am 20. November um 19:30 Uhr feiert die Urlaubssatire nach Hape Kerkeling und Doris Heinze in der Fassung von William Danne in der Blauen Halle Premiere.
Von der Blauen Halle ans Blaue Meer. Ein nicht näher definiertes Feriendomizil irgendwo im Süden, in dem Cocktails geschlürft und der Alltag hinter sich gelassen werden kann – das ist zumindest das Versprechen, dem die bunt zusammengewürfelte Urlauber:innengruppe folgt. Mit dabei sind die rüstige Rentnerin Herta aus Kassel, Abteilungsleiterin Margot, der alleinstehende Kurt und die Schadletzkis, als Familie bereits eine Attraktion an sich.

Um den Wahnsinn komplett zu machen, treffen sie auf die daueralkoholisierte Clubbesitzerin Frau Dr. Wenger sowie Biggi und Edwin, die als hochmotivierte Animateure zunächst versuchen, über die desaströsen Zustände im Club las Piranjas hinwegzutäuschen. Dass das Werbevideo, das alle hergelockt hat, nicht ganz der Wahrheit entspricht, wird den Urlauber:innen jedoch schnell schmerzhaft klar.

Der Urlaub entpuppt sich als Hölle auf Erden: Doppelt belegte Zimmer, abmontierte Klos, Frühstück im Schichtbetrieb, Ganztags-Animation mit Teilnahmezwang und ein Swimmingpool ohne Wasser sind an der Tagesordnung. Und so schmieden bald die ersten Urlauber:innen Pläne zum Ausbruch aus dem Hochsicherheitstrakt.

Club las Piranjas ist eine schrullig-skurrile Satire auf den Glückszwang im All-Inclusive-Urlaub.

Team
Inszenierung: Murat Yeginer
Musikalische Leitung: Ulrich Kleideiter
Ausstattung: Stephanie Kniesbeck
Choreografie: Sorina Kiefer
Licht: Lutz Deppe
Dramaturgie: Thorben Meißner

Besetzung
Barbara Schöller (Frau Dr. Wenger)
Julia Baukus (Margot)
Patricia Schäfer (Herta)
Nina Mohr (Biggi)
Katharina Stehr (Hildegard)
Geronimo Hartig (Kurt)
Philipp Scholz (Edwin)
Leon Schamlott (Karl-Heinz)
Ulrich Kleideiter (Alfonso)

Premiere
20. November | 19:30 Uhr

Ort
Theaterfabrik Blaue Halle

Die nächsten Termine
28. November | 19:30 Uhr
5. Dezember | 19:30 Uhr
9. Dezember | 19:30 Uhr
10. Dezember | 19:30 Uhr

Weitere Informationen und Termine finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
NR. 11/26 | 19.10.26
Zurück im Maschinenraum der Gesellschaft – Wiederaufnahme der Dreigroschenoper

DREIGROSCHENOPER: DAS SPIEL UM MACHT, GELD UND MORAL WIEDER AM MAINFRANKEN THEATER

Bertolt Brechts und Kurt Weills Meisterwerk über kleine und große Kriminalität und die Frage, ob man sich Moral leisten können muss, kommt zurück auf die Bühne des Mainfranken Theaters. Die erfolgreiche Inszenierung von Die Dreigroschenoper in der Regie von Till Kleine-Möller ist ab dem 6. November 2026 wieder im Kleinen Haus zu sehen. Drei Vorstellungstermine sind Teil des barrierearmen Angebots am Mainfranken Theater.
„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Die Fragen, die Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann 1928 in ihrer scharfen Gesellschaftskritik aufwarfen, haben auch fast 100 Jahre später an Aktualität nichts verloren. Vergangene Spielzeit brachte Regisseur Till Kleine-Möller den Klassiker in moderner, industrieller Ästhetik auf die Bühne. Nun kommt die temporeiche Inszenierung, die Die Dreigroschenoper in Brecht’scher Manier als „Spiel im Spiel“ zeigt, wieder zurück ins Kleine Haus des Mainfranken Theaters.

Im Rahmen des barrierearmen Angebots am Mainfranken Theater wird die Premiere am 6. November in Deutsche Gebärdensprache übersetzt, Kartenbestellungen erfolgen über karten@mainfrankentheater.de. Außerdem wird am 19. Dezember und 21. Februar eine Live-Audiodeskription mit einer speziellen Tastführung vor der Vorstellung angeboten. Karten sind über den Anbieter HörMal erhältlich.

In den Hauptrollen sind neue Mitglieder aus dem Schauspiel-Ensemble zu erleben. Philipp Scholz verkörpert den Banditen Macheath, genannt Mackie Messer, der die Unternehmer-Tochter Polly Peachum heiratet. In der Rolle von Polly ist Alisha-Vivienne Hellmuth zu sehen.

Zum Stück
Zur Vermählung gratuliert dem glücklichen Paar neben Macheaths Spießgesellen auch der Polizeichef Tiger Brown, der mit Mackie seit ihrer gemeinsamen Zeit bei der Armee befreundet ist und bei dessen zwielichtigen Geschäften regelmäßig beide Augen zudrückt. Was weder Brown noch Polly wissen: Nicht nur Polly, sondern auch Browns eigene Tochter Lucy ist Macheaths Verführungskünsten erlegen!
Pollys Vater Jonathan Peachum ist erfolgreicher Betreiber der Firma „Bettlers Freund“, und hat bei der heimlich geschlossenen Ehe auch noch ein Wort mitzureden. Er strebt nicht nur die schnellstmögliche Scheidung des frischvermählten Paares an, sondern will Macheath für seine Untaten am liebsten gleich am Galgen sehen. Seine Frau Celia stellt Mackie Messer eine Falle: Sie besticht die „Huren von Soho“, die Mac auch prompt der Gendarmerie ausliefern, als dieser sie aller Warnungen zum Trotz wie jeden Donnerstag besuchen kommt. Während Macheath im Kerker von Old Bailey Pläne schmiedet, um der Hinrichtung zu entgehen, hat Polizeichef Brown ganz andere Sorgen: Der feierliche Krönungszug der Königin von England steht an – da ist ein sich androhender Aufstand der Hungerleidenden und Armen auf Londons Straßen das Letzte, was er gebrauchen kann.

Altersempfehlung ab 14 Jahren

Team
Inszenierung, Bühnenbild, Choreografie, Licht: Till Kleine-Möller
Co-Bühnenbildner: Chris Leon Wedtrat
Kostüme: Sara Naranjo
Musikalische Leitung: Adrian Sieber

Besetzung
Philipp Scholz (Macheath)
Hannes Berg (J. J. Peachum / Bandit / "Hure")
Nina Mohr (Mrs. Peachum / "Hure")
Alisha-Vivienne Hellmuth (Polly Peachum)
Zlatko Maltar (Tiger Brown)
Barbara Schöller (Lucy Brown / Bandit / "Hure" / Bettler)
Laura Storz (Jenny / Bandit / Bettler)
Geronimo Hartig (Filch / Bandit)
Sophia Jelena Bobić (Smith / Bandit / "Hure" / Bettler)
Magdalena Busler (Kleine Flöte, Flöte, Klarinette, Altsaxophon)
André Petrick (Klarinette, Sopransaxophon, Tenorsaxophon)
Mike Bräutigam (Trompete)
Lukas Grimm (Posaune)
Adrian Sieber (Banjo, Gitarre, Hawaiigitarre, Mandoline, Akkordeon, Violoncello,Trompete)
Tobias Schirmer (Pauken, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete)
Jieun Baek (Klavier, Harmonium)
Claudia Bienek, Marie Koch (Statisterie)

Wiederaufnahme-Premiere
6. November 2026 | 19:30 Uhr | 19:00 Einführung

Ort
Kleines Haus

Die nächsten Termine
29.11. | 15:00 Uhr | 14:30 Uhr Einführung
19.12. | 19:30 Uhr| 19:00 Uhr Einführung
31.1. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
23.1. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung

Weitere Informationen und Termine finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
NR. 07/26 | 5.10.26
Publikums-Hit "Kurzschluss" kommt nach Würzburg

HUMORVOLL UND FEINFÜHLIG: INTERAKTIVE KOMÖDIE „KURZSCHLUSS“ VON NOA LAZAR-KEINAN AB DEM 15. OKTOBER AM MAINFRANKEN THEATER

Ab dem 15. Oktober ist die erfolgreiche interaktive Komödie Kurzschluss der israelischen Theaterautorin Noa Lazar-Keinan am Mainfranken Theater Würzburg zu erleben. Mit zugleich großer Sensibilität, aber auch einer Prise Humor, setzt sich das Stück mit Neurodivergenz im Familienalltag auseinander. Das Stück begleitet das Paar Neta und David, bei deren Sohn eine Autismus-Diagnose im Raum steht. Personen im Publikum haben in kurzen improvisierten Szenen die Möglichkeit, Teil der Handlung zu werden.
Überfordernde Situationen im Familienalltag, die zu intensiven „Kurzschluss“-Momenten führen – fast jeder hat so etwas schon erlebt. Genau hier nimmt die Inszenierung Kurzschluss das Publikum mit in das trubelige Leben von Neta und David, einem modernen Paar, das gemeinsam zwei Kinder großzieht. Als bei ihrem Sohn Itamar Autismus diagnostiziert werden soll, stellt das ihre Beziehung vor neue Herausforderungen. Zwischen Sorgen, unterschiedlichen Vorstellungen und den Herausforderungen des Familienlebens müssen sie sich fragen, was ihr Sohn wirklich braucht und welche Bedürfnisse sie selbst eigentlich haben.

Mit großer Ernsthaftigkeit in den Themen und mit wunderbarem Humor in den Dialogen, erzählt das Stück von den berührenden und herausfordernden, witzigen und tiefgründigen Momenten der Familie. Das Publikum hat in einzelnen Momenten die Möglichkeit, leicht verständliche Regieanweisungen der Schauspieler:innen zu befolgen. Wer möchte, kann auf diese Weise für eine Szene in eine Nebenrolle schlüpfen und das Geschehen auf der Bühne aktiv mitgestalten.
Kurzschluss zeigt die Protagonist:innen unverstellt und greifbar in ihren Emotionen. Denn im Grunde genommen, sind sie eine ganz normale Familie. Und was ist denn überhaupt normal?

Das Stück ist eine Übernahme der deutschsprachigen Erstaufführung vom Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Hier entwickelte es sich zu einem riesigen Erfolg und begeisterte und berührte zwei Spielzeiten lang die Zuschauer:innen.

Noa Lazar-Keinan, 1977 in Israel geboren, ist Schauspielerin und Autorin sowie selbst Mutter eines Kindes mit Autismus. In ihren Werken schafft sie es auf beeindruckende Weise, in Ausnahmesituationen die Alltäglichkeit zu finden und herauszustellen.

Im Anschluss an jede Vorstellung wird es ein Nachgespräch geben.

Altersempfehlung ab 14 Jahren.


Team
Inszenierung: Friederike Drews
Bühnen- und Kostümbild: Ev Benzing
Dramaturgie: Malte Lutz, Tanja Milošević

Besetzung
Marc Schützenhofer
Katharina Stehr

Premiere
15. Oktober 2026 | 19:30

Ort
Probebühne, Theaterneubau, Theaterstraße 21

Die nächsten Termine
15. Oktober | 19:30 Uhr
18. Oktober | 18:00 Uhr
21. Oktober | 19:30 Uhr
28. Oktober | 19:30 Uhr

NR. 05/26 | 25.9.26
Uraufführung am 10. Oktober am Mainfranken Theater Würzburg

"Von drei Millionen drei“ – Inszenierung nach den Würzburg-Romanen von Leonhard Frank


Mit Von drei Millionen drei beginnt am Mainfranken Theater Würzburg am 10. Oktober im Kleinen Haus die neue Spielzeit mit einer Uraufführung. Ingo Putz, preisgekrönter Regisseur und neuer Schauspieldirektor am Haus, verwebt den Stoff der Würzburg-Romane des hiesigen Autors Leonhard Frank zu einer großen Erzählung. Die Stadt wird darin zum Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklungen.
Im Zentrum steht der Roman Von drei Millionen drei, den Leonhard Frank 1932 veröffentlichte – der erste Arbeitslosenroman. Es ist die Geschichte dreier Freunde in Zeiten der Weltwirtschaftskrise, geprägt von Verarmung, Arbeitslosigkeit und sozialer Ungerechtigkeit. In Putz‘ Inszenierung überlagern sich die Erfahrungen der drei immer wieder mit den Auftritten von Kindern – den Protagonisten aus Die Räuberbande, Franks 1914 erschienenem Roman. Begleitet werden die Freunde außerdem von dem zugelaufenen Hund Hammelchen, verkörpert durch ein raffiniertes Figurentheater. Darsteller Leon Schamlott agiert hier neben seiner Rolle auch als Puppenspieler des „vierten Weggefährten“ und zeigt somit einen neuen Schwerpunkt im Schauspiel-Ensemble des Mainfranken Theaters.
Ingo Putz bringt Leonhard Franks Stimme gegen Krieg, Ausbeutung und soziale Missstände bildgewaltig auf die Bühne. Die Protagonisten inszeniert er – im wahrsten Sinne des Wortes – durchtränkt von Schwermut. Gemeinsam mit seiner Ausstatterin Marie Vecchio platziert er als visuelles Zentrum des Bühnenbilds ein großes Wasserbecken, welches viele Assoziationsräume eröffnet. Mal ist es Sinnbild für den Main, mal für den Vierröhrenbrunnen, oder auch für den Atlantik.

Während die Kinder in Die Räuberbande noch vom Ausbruch aus den engen und erdrückenden Verhältnissen ihrer Heimat träumten, sind der Schreiber, der Schneider und der Fabrikarbeiter überwältigt von Vernunft und Anpassung. Sie leben das festgefahrene Leben ihrer Väter weiter, gegen das sie einst rebellierten. Als sie Armut und Arbeitslosigkeit aus der Stadt treiben, gelingt es ihnen schließlich, ihren Kindheitstraum wahr zu machen und sich nach Südamerika durchzuschlagen. Dort werden sie in einen Umsturz verwickelt und müssen zurück nach Europa. Sie versuchen ihr Glück in Marseille, flüchten weiter nach Italien, landen im verarmten Berlin und finden sich schließlich in Würzburg wieder. Die Irrfahrt endet genau dort, wo sie startete.

Ingo Putz ist mit Beginn der Spielzeit 2026/27 Schauspieldirektor am Mainfranken Theater und folgte somit Intendant Dr. Daniel Morgenroth vom Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau nach Würzburg. Er wurde 2014 und 2024 erneut mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet sowie 2018 mit dem Monica Bleibtreu Preis. Seine Inszenierung Das beispielhafte Leben des Samuel W. wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater in Berlin, dem Heidelberger Stückemarkt sowie den Mühlheimer Theatertagen eingeladen.

Leonhard Frank wird 1882 in armen Verhältnissen im Alten Mainviertel geboren und verbringt Kindheit und Jugend in Würzburg. Als Erwachsener geht er nach München zum Studium der Kunst, wegen seiner pazifistischen Haltung verbringt er den Ersten Weltkrieg im Schweizer Exil. 1933 muss er aufgrund der politischen Entwicklung in Deutschland zum zweiten Mal das Land verlassen, über verschiedene Stationen landet er 1940 in den USA und bleibt dort für zehn Jahre. Danach kehrt er zurück nach Deutschland und verbringt die letzten Jahre seines Lebens in München, wo er 1961 stirbt. Er galt in seiner Zeit als einer der bedeutendsten Schriftsteller gegen den Krieg und die ungerechten Verhältnisse. 1932 veröffentlichte er den ersten Arbeitslosenroman. Dieses Jahr würdigt die Stadt Würzburg den 65. Todestag des Autors und Pazifisten.

Leonhard-Frank-Preis
Mit der Spielzeit 2026/27 hat das Mainfranken Theater Würzburg den Leonhard-Frank-Preis für Politisches Theater neu aufgesetzt. Er wird nun zweijährlich vergeben, ist mit 5.000 Euro dotiert und mit einer Uraufführung am Mainfranken Theater Würzburg verbunden. Ziel ist es, neue und herausfordernde Stimmen in der Gegenwartsdramatik zu fördern. Einsendungen sind noch bis zum 30. September möglich.

Besetzung
Loris Kubeng, Leon Schamlott, Hannes Berg, Patricia Schäfer, Nina Mohr, Ellen Neuser (Gast)

Team
Regie: Ingo Putz
Bühnen- und Kostümbild: Marie Vecchio
Dramaturgie: Thorben Meißner
Licht: Ernst Schießl

Veranstaltungsort
Kleines Haus, Mainfranken Theater Würzburg

Uraufführung
Sa 10.Oktober 2026 | 19:30 Uhr
19:00 Uhr Einführung

Die nächsten Termine
Mi 14.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Sa 17.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Di 20.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Fr 23.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung
Sa 24.10. | 19:30 Uhr | 19:00 Uhr Einführung

Weitere Informationen und Termine finden Sie online.
Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Nr. 8/2026 | 19.2.26
Wiederaufnahme in der Probebühne

"WAS WANDA WILL" ab 22. Februar

WÜRZBURG, 19. Februar – 2023 veröffentlichte Lena Hach mit ihrem Kinder-Kriminalroman Was Wanda will eine kluge, humorvolle und vor allem spannende Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Mut. In der Inszenierung von Wolfgang Michalek steht sie ab dem 22. Februar als Schauspiel erneut auf dem Spielplan des Mainfranken Theaters.
Über das Stück

Als Wanda ihre neue Schule betritt, hat sie einen Plan. Einen geheimen Plan, von dem erstmal niemand etwas wissen darf. Auf dem Weg zum Unterricht trifft sie auf David, genannt „Der Meister“. Er scheint in der Schule den Überblick zu haben und beherrscht Täuschungsmanöver wie kein Zweiter. Wanda ist sich sicher – wenn sie ihn für sich gewinnt, ist das der erste Schritt zur Umsetzung ihres Vorhabens. Und dieses ist spektakulär: Es handelt sich dabei um nichts Geringeres als einen Einbruch in die große Stadtvilla, aus der sie einen wertvollen Tennisball stehlen will. Und genau dafür gilt es nun, das richtige Team zu finden. Schnell hat Wanda auch noch andere Kandidat:innen im Blick, zum Beispiel die handwerklich begabte Lynn und Schulze, der so unauffällig ist, dass er sich beinahe unsichtbar machen kann. Verschiedener könnten die auserkorenen Teammitglieder nicht sein – und genau deshalb ergänzen sie sich perfekt. Leider sind nicht alle sofort von Wandas Plan begeistert, oder eher von Wanda überhaupt. Aber davon lässt sie sich nicht entmutigen. Schließlich ist alles, was zählt, die gelungene Umsetzung ihres Plans. Oder?

Wolfgang Michaleks Inszenierung zeigt Was Wanda will als mitreißende „Ocean’s Eleven-Geschichte“ für Kinder ab 10 Jahren und erschafft dabei eine Hommage an große actionreiche Hollywood-Filme. Der aus Wien stammende Schauspieler und Regisseur war bisher unter anderem am Schauspielhaus Wien, Schauspiel Hannover, Staatsschauspiel Dresden und zuletzt am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert.

Alexander Hümmer und der Verein der Rollstuhlfahrer und ihrer Freunde e.V. Würzburg standen der Produktion beratend und mit einem Coaching im Umgang mit dem Rollstuhl zur Seite.

Regieteam

Wolfgang Michalek (Regie), Catharina Gormanns (Bühnen- und Kostümbild), Philine Bamberger (Dramaturgie), Pauline Kuhn (Video), Laura Legge (Video)

Besetzung

Linda Rohrer (Wanda), Geronimo Hartig (Der Meister), Julia Baukus (Lynn), Laura Storz (Desiree), Nils van der Horst (Schulze), Eva-Lina Wenners (Kai)

Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne

Die nächsten Termine

22.2.26 | 15:00 Uhr
25.2.26 | 19:30 Uhr
2.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
3.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
4.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
17.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)

Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/wanda. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 7/2026 | 16.2.26
Gala auf Einladung der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp

KUNST ANSTIFTEN! – Die Best-of-Theatergala
am 14. März im Kleinen Haus

WÜRZBURG, 16. Februar – Das Mainfranken Theater Würzburg präsentiert auf Einladung der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp und in Kooperation mit seinem Theater- und Orchesterförderverein am 14. März im Kleinen Haus eine Best-of-Theatergala mit dem Titel KUNST ANSTIFTEN! Auf dem Programm stehen Höhepunkte der aktuellen Spielzeit aus Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert.
Von der großen Oper bis zur feinsinnigen Kammermusik, von der mitreißenden Choreografie bis zum intimen Bühnenmoment, vom kultigen Gassenhauer bis zum eigens für Würzburg kreierten Format – in der Best-of-Theatergala KUNST ANSTIFTEN! präsentieren die Künstlerinnen und Künstler des Mainfranken Theaters auf Einladung der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp und in Kooperation mit seinem Theater- und Orchesterförderverein ein Programm voller Kostbarkeiten der aktuellen Saison – und noch etwas mehr.

Nach der erfolgreichen ersten Veranstaltung, die in der vergangenen Spielzeit anlässlich des 25. Gründungsjubiläums der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp stattfand, soll mit dieser zweiten Ausgabe nun ein jährliches Format etabliert werden. KUNST ANSTIFTEN! ist dabei Benefizveranstaltung und kulturelles Highlight gleichermaßen. Kultur zelebrieren und Kultur fördern – das ist das Ziel. „In irritierenden Zeiten wie diesen brauchen wir mehr Kultur! Zur Orientierung, zur Entspannung, zur Motivation, zur Anregung und zur Beruhigung“, begründet Dr. Gunther Schunk, Vorstand der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp, sein Bestreben nach einer regelmäßigen Kooperation, die im Galaformat die Vielfältigkeit des Mainfranken Theater Spielplans unter Beweis stellt. Prof. Dr. Ulrich Konrad, Vorsitzender des Theater- und Orchesterfördervereins, ergänzt: „Das Engagement der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp trifft in idealer Weise mit dem bürgerschaftlichen Einsatz für unser Theater durch den Förderverein zusammen.“

Intendant Georg Rootering: „An diesem Abend wird unser Haus seine große Leistungsfähigkeit zeigen. Unsere Künstlerinnen und Künstler präsentieren exklusive Ausschnitte aus dem aktuellen Programm und stellen die Vielfalt ihrer Kunst in den Mittelpunkt des Abends!“ „Wir freuen uns über das beispielhafte und langjährige Engagement der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp und auf eine große Theatergala in unserem Theaterneubau, die niemand verpassen sollte", unterstreicht Geschäftsführender Direktor Dirk Terwey.

Freuen Sie sich auf einen Abend mit den Höhepunkten des Jahres aus Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert, der mit einem Sektempfang eröffnet wird und nach der Vorstellung seinen festlichen Ausklang findet.

KUNST ANSTIFTEN!
Sa 14. März 2026 | 19:30 Uhr, Sektempfang ab 19:00 Uhr | Kleines Haus

Weitere Infos finden Sie unter www.mainfrankentheater.de/zukunft. Tickets sind ab sofort über den Online-Spielplan, telefonisch unter +49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Nr. 6/2026 | 11.2.26
Schauspiel nach Dietrich Garstka vertritt das Mainfranken Theater

"Das schweigende Klassenzimmer" bei den 40. Bayerischen Theatertagen in Regensburg

WÜRZBURG, 11. Februar - Mit der Inszenierung DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER präsentiert das Mainfranken Theater Würzburg dokumentarisches Theater mit zeitgeschichtlicher Begleitung bei den Bayerischen Theatertagen 2026. Sie finden vom 8. bis 25. Mai am Theater Regensburg statt.
Die Inszenierung basiert auf dem gleichnamigen Erinnerungsbuch von Dietrich Garstka. Sie erzählt die Geschichte einer 12. Klasse in der DDR, die im Herbst 1956 mit einer Schweigeminute ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern des Ungarn-Aufstands setzt – ein Akt des Widerstands mit erheblichen Konsequenzen.

Regie führt Anna Stiepani, die Garstkas bewegende und historisch relevante Erzählung in einer gemeinsam mit Dramaturgin Barbara Bily erarbeiteten Fassung auf die Bühne bringt.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werden die Aufführungen durch Zeitzeugengespräche als festen Bestandteil des Projektes ergänzt. Seit der Premiere der Uraufführung auf der Probebühne des Mainfranken Theaters im Jahr 2024 haben sich diese Dialogformate zur DDR-Geschichte zu einem zentralen Element der Vermittlung entwickelt und werden – auch im Rahmen des Gastspiels bei den Bayerischen Theatertagen – fortgeführt.

Die Einladung zu den Bayerischen Theatertagen 2026 würdigt die gesellschaftliche Bedeutung der Produktion. Mit ihrer Mischung aus szenischer Präzision, historischer Authentizität und pädagogischer Tiefe leistet DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit deutscher Zeitgeschichte und der Förderung historischer Erinnerung.

DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER (Uraufführung)
von Dietrich Garstka, in einer Fassung von Barbara Bily und Anna Stiepani.

Regie: Anna Stiepani | Bühnen- und Kostümbild: Anna Wörl | Dramaturgie: Barbara Bily | Musik: Adrian Sieber | Licht: Anna Stiepani und Anna Wörl

Mit: Eva-Lina Wenners, Julia Baukus, Nils David Bannert, Nils van der Horst, Patricia Schäfer, Tom Klenk
Nr. 5/2026 | 15.2.26
Inszenierung von Till Kleine-Möller im Kleinen Haus

Premiere am 15. Februar: Bertolt Brechts Dreigroschenoper am Mainfranken Theater

WÜRZBURG, 11. Februar – Am 15. Februar feiert Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper mit Musik von Kurt Weill ihre Premiere. Die Produktion bringt das gesellschaftskritische Meisterwerk über Macht, Moral und ökonomische Zwänge auf die Bühne des Kleinen Hauses – eine Geschichte, die in ihrer Haltung bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Die Inszenierung liegt in den Händen von Regisseur Till Kleine-Möller, der bereits mit viel Beachtung am Mainfranken Theater tätig war. In der vergangenen Spielzeit verantwortete er unter anderem die erfolgreiche Aufführung von Richard O’Brien’s The Rocky Horror Show und brachte zuletzt Anthony Neilsons Frohes Fest auf die Bühne. Im Musiktheater inszenierte Kleine-Möller Carmen.
Zum Stück

Kleinganovenhochzeit! In einem Pferdestall im Londoner Stadtteil Soho heiratet der Bandit Macheath, genannt Mackie Messer, Polly Peachum, die Tochter des Bettlerkönigs. Zur Vermählung gratuliert dem glücklichen Paar neben Macheaths Spießgesellen auch der Polizeichef Tiger-Brown, der mit Mackie seit ihrer gemeinsamen Zeit bei der Armee befreundet ist und bei dessen zwielichtigen Geschäften regelmäßig beide Augen zudrückt. Was weder Brown noch Polly wissen: Nicht nur Polly, sondern auch Browns eigene Tochter Lucy ist Macheaths Verführungskünsten erlegen!

Pollys Vater, Jonathan Jeremiah Peachum, erfolgreicher Betreiber der Firma „Bettlers Freund“, hat bei der heimlich geschlossenen Ehe auch noch ein Wort mitzureden. Er strebt nicht nur die schnellstmögliche Scheidung des frischvermählten Paares an, sondern will Macheath für seine Untaten am liebsten gleich am Galgen sehen. Seine Frau Celia stellt Mackie Messer eine Falle: Sie besticht die „Huren von Soho“, die Mac auch prompt der Gendarmerie ausliefern, als dieser sie aller Warnungen zum Trotz wie jeden Donnerstag besuchen kommt. Während Macheath im Kerker von Old Bailey Pläne schmiedet, um der Hinrichtung zu entgehen, hat Polizeichef Brown ganz andere Sorgen: Der feierliche Krönungszug der Königin von England steht an – da ist ein sich androhender Aufstand der Hungerleidenden und Armen auf Londons Straßen das Letzte, was er gebrauchen kann …

1928 traf die Uraufführung der Dreigroschenoper mit ihrer schonungslosen Analyse der politischen Verhältnisse den Nerv der Weimarer Republik. Mit dem Komponisten Kurt Weill schuf Brecht eine Oper der „Bettler, Diebe und Huren“ – die sich im Gegensatz zum Bürgertum Moral nicht leisten können.

Besetzung

Martin Liema (Macheath)
Hannes Berg (J.J. Peachum / Trauerweidenwalter / Hure)
Nina Mohr (Celia Peachum / Hure)
Eva-Lina Wenners (Polly Peachum)
Zlatko Maltar (Tiger Brown)
Linda Rohrer (Lucy Brown / Münzmatthias / Hure)
Laura Storz (Spelunkenjenny / Sägerobert)
Geronimo Hartig (Filch / Hakenfingerjakob)
Nils van der Horst (Smith / Ede / Hure)

Statisterie des Mainfranken Theaters

Band

André Petrick / Eva Herberhold (Klarinette, Sopransaxophon, Tenorsaxophon)
Magdalena Busler / Eva Herberhold (Kleine Flöte, Flöte, Klarinette, Altsaxophon)
Maik Bräutigam / Klaus Wangorsch(Trompete)
Lukas Grimm (Posaune)
Adrian Sieber (Banjo, Gitarre, Hawaii-Gitarre, Akkordeon, Violoncello, Trompete)
Tobias Schirmer (Pauken, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete)
Jieun Baek (Harmonium, Klavier)

Team

Musikalische Leitung: Adrian Sieber
Regie, Bühnenbild, Choreografie, Licht: Till Kleine-Möller
Co-Bühnenbild, Video: Chris Leon Wedtrat
Kostüme: Sara Naranjo
Dramaturgie: Philine Bamberger
Dramaturgie: Barbara Bily

Die nächsten Termine

15.2.26 | 18:00 Uhr
18.2.26 | 19:30 Uhr
21.2.26 | 19:30 Uhr
24.2.26 | 19:30 Uhr
1.3.26 | 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Kleines Haus

Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/dreigroschenoper. Restkarten für einzelne Vorstellungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 3/2026 | 3.2.26
Inszenierung von Tamó Gvenetadze auf der Probebühne

Premiere am 7. Februar: Uraufführung von Annika Henrichs Schauspiel 'Das Rathaus − Liebe Leute'

WÜRZBURG, 3. Februar – Mit der Uraufführung Das Rathaus – Liebe Leute beschäftigt sich das Mainfranken Theater Würzburg in der Gegenwartsdramatik nach Jeeps und Der Fiskus in dieser Spielzeit erneut mit einer Institution unserer Demokratie. Das Stück der Leipziger Autorin Annika Henrich entstand im Rahmen des Leonhard- Frank-Stipendiums für das Mainfranken Theater Würzburg und fragt humorvoll und pointiert nach der (Un-)Möglichkeit von gesellschaftlichem Zusammenhalt und dem Herz des Gemeinwesens. Die Premiere ist am 7. Februar auf der Probebühne.
Über das Stück

Das Rathaus – ein Ort für die Menschen, Herz des Gemeinwesens, Tempel der Demokratie. Im Würzburger Rathaus warten die anonymen Bürger:innen A und B darauf, dass endlich ihre Nummern aufgerufen und sie zu ihrem Termin vorgelassen werden. Die Digitalanzeige zeigt seit geraumer Zeit unverändert die 92 an. A hat die Nummer 54 gezogen, B die 112. Ob die Anzeige hoch- oder runterzählt, lässt sich nicht ermitteln – es bewegt sich nichts. Des Weiteren halten sich im Rathaus auf: eine Standesbeamtin mit Liebeskummer, die sich beim Schreiben ihrer Traureden von der hauseigenen Grafeneckart- KI (GrEck-GPT) beraten lässt und die Frau mit dem Hund, die, seitdem sie sich einen Hund zugelegt hat, nur noch viel einsamer geworden ist.
Als sich auf einmal die elektronischen Schiebetüren des Bürgeramts nicht mehr öffnen lassen, werden die vier einsamen Gestalten zu einer Schicksalsgemeinschaft. Was hat sie eigentlich ins Rathaus geführt? Mit welchen Anliegen und Wünschen wenden sie sich an den Staat? Was kann man vom Rathaus, der Politik, der Gemeinschaft überhaupt noch erwarten?
Und kurz sieht es so aus, als ließe sich über den direkten Austausch der Menschen miteinander ein Bewusstsein für gemeinsam geteilte Ängste und Bedürfnisse schaffen und das demokratische Gemeinwesen neu begründen. Doch was wird davon übrigbleiben, sobald sich die Rathaustüren wieder öffnen?
Leonhard-Frank-Stipendiatin Annika Henrich macht sich mit viel Humor und klarem Blick für die Widersprüchlichkeiten der menschlichen Existenz auf die Suche nach den Grundlagen unserer Gemeinschaft.

Team

Regie führt Tamó Gvenetadze. Sie ist nach ihrer Inszenierung von In den Alpen in der Spielzeit 2024/25 zum zweiten Mal am Mainfranken Theater zu Gast. Für Bühnen- und Kostümbild zeichnet Nikolai Kuchin verantwortlich. Die Dramaturgie übernimmt Tim Puls.

Besetzung

Toomas Täht (Wartender A), Loris Kubeng (Wartender B), Julia Baukus (Standesbeamtin), Patricia Schäfer (Die Frau mit dem Hund)

Die nächsten Termine

11.2.26 | 19:30 Uhr
14.2.26 | 19:30 Uhr
18.3.26 | 19:30 Uhr
21.3.26 | 19:30 Uhr
26.4.26 | 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne

Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/rathaus. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 1/2026 | 7.1.26
Spartenleitungen für die Spielzeit 2026/27 komplett

Ingo Putz wird Schauspieldirektor, Andreas Rosar Operndirektor

WÜRZBURG, 7. Januar – Das Mainfranken Theater Würzburg gibt heute zwei zentrale Neubesetzungen bekannt: Ab der Spielzeit 2026/2027 wird Andreas Rosar die Operndirektion des Mainfranken Theaters übernehmen. Ingo Putz wird neuer Schauspieldirektor.
„Mit Andreas Rosar und Ingo Putz ist es uns gelungen, zwei herausragende, deutschlandweit anerkannte Meister ihres Faches zu verpflichten. Mit ihrem Enthusiasmus und handwerklichem Können werden wir gemeinsam mit den anderen Spartenleiterinnen und Spartenleitern das Mainfranken Theater ästhetisch und inhaltlich weiter nach vorne bringen“, freut sich der designierte Intendant Daniel Morgenroth.

Andreas Rosar studierte in Mainz und Rom Philosophie und Theologie. Nach seinem Studium assistierte der gebürtige Saarländer Regisseuren wie Frank Castorf, Peter Konwitschny, Barrie Kosky, Anna-Sophie Mahler, Hans Neuenfels, Thomas Schulte-Michels, Dmitri Tcherniakov, Beat Wyrsch und anderen. Eine langjährige Zusammenarbeit als Spielleiter verbindet ihn seit 2009 mit den Bayreuther Festspielen. Seit seinem Regiedebüt mit der Schweizer Erstaufführung von Händels Ezio 2010 inszeniert er Werke vom Barock bis in die Gegenwart an Häusern im gesamten deutschsprachigen Raum. Für seine Inszenierung von Mysliveceks Antigona am Ungarischen Nationaltheater Szeged erhielt er den ARTE France Audience Award. Seit 2024 arbeitet er zudem als Künstlerischer Betriebsdirektor am Theater Trier.

„Ich freue mich sehr, mit den Kolleginnen und Kollegen des Mainfrankentheaters für die Menschen aus Würzburg und Unterfranken Musiktheater als Echoraum unserer Gegenwart erlebbar werden zu lassen und so die große Tradition dieses Theaters mit fortschreiben zu dürfen“, teilt Andreas Rosar mit.

Ingo Putz arbeitet seit 2007 als freier Regisseur und Schauspielmusiker mit Regiearbeiten u.a. am Oldenburgischen Staatstheater, Landestheater Linz, Staatstheater Cottbus, Theater Kiel und dem Pfalztheater Kaiserslautern. In den Spielzeiten 2016/17 bis 2018/­19 leitete er die junge Sparte am Theater Konstanz (JTK). Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Schauspieldirektor am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Seine bisher über 70 Regiearbeiten umfassen neben dem klassischen Repertoire auch zahlreiche Uraufführungen, u.a. von Thomas Köck, Caren Jeß, Thomas Arzt, John von Düffel und Lukas Rietzschel. Er wurde 2014 und 2024 erneut mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet sowie 2018 mit dem Monica Bleibtreu Preis. Seine Inszenierung Das beispielhafte Leben des Samuel W. wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater in Berlin, dem Heidelberger Stückemarkt sowie den Mühlheimer Theatertagen eingeladen. „Der Neustart in Würzburg macht große Lust mit einem so motivierten Team. Ich freue mich auf diese lebendige Stadt und das tolle Ensemble“, so Ingo Putz.

Mit dem künstlerischen Leitungsteam, dem auch Ballettdirektorin Dominique Dumais und Generalmusikdirektor Mark Rohde angehören, hat Daniel Morgenroth für die erste Spielzeit seiner Intendanz bereits ein vollständiges Programm erarbeitet, dessen Veröffentlichung im Frühjahr 2026 erfolgt.

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