AKTUELLE INFORMATIONEN UND FAKTEN ZUR THEATERSANIERUNG

WIEDER INS BAUEN KOMMEN
Im September wird der aktuelle Baustillstand beendet. Es starten Arbeiten an der Gebäudehülle des Bestandsgebäudes, das bereits als Rohbau erstellt ist. Es folgen Fassaden- und Dacharbeiten und der weitere Innenausbau. Hinter den Kulissen arbeiten derzeit Objektplaner und Ingenieure mit Hochdruck daran, hierfür die planerischen Voraussetzungen zu schaffen. Wir müssen unverzüglich wieder ins Bauen kommen.

URSACHE DER KOSTENENTWICKLUNG
Der unvermeidliche Austausch des ursprünglichen Architekten (Sommer 2022) und des Fachplaners für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) im Sommer 2023 stellen die entscheidenden Ursachen für die massive Bauverzögerung und dadurch verursachte Kostensteigerungen dar. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Kostenberechnung der damaligen Planer zum Projektstart 2018 für das vereinbarte Leistungsbild mit 72 Millionen Euro deutlich zu niedrig angesetzt worden ist. Die Überarbeitung der bereits erstellten Ausführungsplanung erfordert jetzt deutlich mehr Zeit als ursprünglich kalkuliert werden konnte. Das neu verpfl ichtete Planungsteam hatte bei seinem Start einen planerischen Scherbenhaufen vorgefunden. Auch der noch andauernde Baustillstand ist ein Ergebnis dieser Situation.

VORLÄUFIGE BESCHLUSSRAHMENANPASSUNG ALS ZWISCHENFINANZIERUNG
Vor wenigen Tagen hat der Würzburger Stadtrat in einer einstimmigen Entscheidung der Anpassung des derzeitigen und fast ausgeschöpften Projektrahmens von 103 Millionen Euro auf vorläufig 135 Millionen Euro zugestimmt, damit das Wiederanlaufen des operativen Bauablaufs kurzfristig sichergestellt ist und perspektivisch erforderliche Beauftragungen und Ausschreibungen weiterer Bauarbeiten auf den Weg gebracht werden können. Die Summe ist eine Zwischenfinanzierung zur Sicherstellung der laufenden Liquidität im Projekt, ausdrücklich keine Abschätzung der voraussichtlichen Gesamtkosten.

ANPASSUNG DES GESAMTKOSTENRAHMENS IM HERBST 2026
Die jetzt zu erstellende Gesamtkostenprognose erfolgt in den kommenden Wochen auf Basis von Ausschreibungsergebnissen, bepreisten Leistungsverzeichnissen und Kostenprognosen für Einzelgewerke sowie auf Grundlage der bekannten Baukosten der bereits ausgeführten Gewerke und Planungskosten. Der Gesamtkostenrahmen soll am 22. Oktober 2026 im Würzburger Stadtrat und vorab im Werkausschuss zum Beschluss vorgelegt werden.

ALLE KRÄFTE BÜNDELN
Es gilt jetzt einmal mehr alle Kräfte zu bündeln, damit im Jahr 2030 das Ziel erreicht wird, die Baumaßnahme abzuschließen! Bei allem Ärger um Bauverzug und Kostensteigerung – wir setzen einen spektakuläreren und zukunftsweisenden architektonischen Entwurf um. Die bauliche Kombination von Bestandsbau und Neubau erweitert entscheidend die künstlerischen Perspektiven und Möglichkeiten des zukünftigen Staatstheaters. Wir investieren dabei in die öffentliche Infrastruktur: Die Kulturimmobilie aus den 60er Jahren wird baulich, technisch und energetisch fit für die Zukunft gemacht. Wir schaffen gleichzeitig zeitgemäße und effziente Arbeitsbedingungen für die knapp 300 Beschäftigten. Die große Begeisterung für den bereits eröffneten Neubau zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

AKTUELLE INFORMATIONEN JEDERZEIT
Übrigens – haben Sie es gewusst? Unter mainfrankentheater.de/sanierung finden Sie jederzeit vielfältige Hintergrundinformationen und Antworten auf Fragen zur Theatersanierung. Klicken Sie sich doch einmal durch unser regelmäßig aktualisiertes Informationspaket.

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