Tanz

KREATIVE NEUANFÄNGE

Mit zwölf neuen Tänzerinnen und Tänzern aus der ganzen Welt haben sich Dominique Dumais, Ballettdirektorin am Mainfranken Theater Würzburg, und Kevin O’Day als neuer Artist in Residence zu Beginn der Spielzeit 18/19 an die Arbeit gemacht, ihre eigene Tanzsprache und künstlerische Heimat in Würzburg zu etablieren.
 
Dabei ist es dem Choreografie-Duo wichtig, eine Tanzsprache zu finden, die am Puls der Zeit ist und Impulse aus dem gesellschaftlichen Diskurs aufnimmt. Sie haben deshalb eine Compagnie zusammengestellt, die einen gemeinsamen tänzerischen Ausdruck hat, aber gleichzeitig jedem Tänzer Raum für seine Individualität lässt. Denn die Frage, wie man in einer Gesellschaft Platz für die Individualität und das Andere schaffen kann, ist auch künstlerisch relevant. Das gilt besonders in einer Compagnie, die Tänzerinnen und Tänzer aus zehn Nationen im Arbeitsalltag und auf der Bühne vereint.
Es ist ein Privileg für einen Choreografen, seine eigene Truppe zu haben, mit der man etwas entwickeln, kreieren und erforschen kann. Gegenseitig inspirieren und fordern wir uns heraus. Wir bringen unsere unterschiedlichen Erfahrungen ein, fragen uns, was wichtig ist, was notwendig, was stimulierend. Ich habe gelernt, dass wir eigentlich Handwerker sind und unsere Arbeit aus einem Prozess besteht. Meine Aufgabe ist es, diesen Prozess und alle Künstler sehr sorgsam in meinen Händen zu halten und zu beschützen.
Dominique Dumais, Ballettdirektorin

Das Tanzensemble stellt sich vor: