Welche Umstände haben zu dem großen Kampf um Troja geführt? Um zu vergegenwärtigen, was heute nicht mehr so selbstverständlich bekannt ist, einige Sätze zur Vorgeschichte des Krieges um Troja.
Man sagt, Zeus, der Vater von Göttern und Menschen, habe sich Sorgen um Mutter Erde gemacht. Zu viele Menschen lebten und vermehrten sich auf ihr. Das war allerdings kein neues Problem, es existierte schon in früheren Jahrhunderten. Damals hatte es Zeus mit einer Sintflut versucht, die Erde zu retten; es war ihm aber misslungen, wie wir wissen. Nun will er es mit einem großen Krieg noch einmal versuchen. Listenreich zettelt der Oberste Gott den blutigen Kampf zwischen Griechen und Trojanern an. Mit dem zehnten Kriegsjahr beginnt Ilias. Die uns begleitende Seele wird dabei geflügelte Worte von immerwährender Gültigkeit singen, wie etwa über die Zwietracht, die nie alleine zu den Menschen kommt, über die List, die man auch Diplomatie nennt, über die Rache und die Gerechtigkeit. Aber auch über die Traumdeutung und das Wunschdenken, über die Selbstüberschätzung und die Selbstzerstörung.
Was erwartet die Besucher?
„Vom Zorn singe, Göttin, des Achilléus …“ – wir sind vom ersten Augenblick an mitten im Geschehen. Es geht um die Wut, um die Kränkung des aggressivsten Kämpfers der griechischen Armee, ausgelöst durch den obersten griechischen Feldherren Agamemnon. Denn es war üblich, gefangene Frauen des Gegners als Sexsklavin und Dienerin zu halten. Die Griechen nennen diesen Menschenraub „Geschenk“. Und Agamemnon, der durch die Heeresleitung überstimmt wurde und sein „Geschenk“ hergeben musste, verlangt als Ausgleich die schöne Briseïs, die Sklavin des Achill. Mit diesem Vorgang beschädigt Agamemnon massiv das Ansehen des bei den Truppen verherrlichten Konkurrenten Achill. Ein schwerwiegender Konflikt in der Führungsebene des griechischen Heeres, begleitet durch eine scharfe Kränkung
des wichtigsten Angreifers der Armee. Parallel dazu die göttliche Ebene als manipulativer Faktor in jeder Hinsicht. Ein großer Verhandlungstisch bestimmt die Bühne, an dem die Rededuelle ausgetragen werden. Die filmische Animation durch Lukas Noll der markanten Ilias-Zeichnungen aus der Feder Martin von Wagners ergänzt eindrucksvoll die Bühnenlandschaft.
Man sagt, Zeus, der Vater von Göttern und Menschen, habe sich Sorgen um Mutter Erde gemacht. Zu viele Menschen lebten und vermehrten sich auf ihr. Das war allerdings kein neues Problem, es existierte schon in früheren Jahrhunderten. Damals hatte es Zeus mit einer Sintflut versucht, die Erde zu retten; es war ihm aber misslungen, wie wir wissen. Nun will er es mit einem großen Krieg noch einmal versuchen. Listenreich zettelt der Oberste Gott den blutigen Kampf zwischen Griechen und Trojanern an. Mit dem zehnten Kriegsjahr beginnt Ilias. Die uns begleitende Seele wird dabei geflügelte Worte von immerwährender Gültigkeit singen, wie etwa über die Zwietracht, die nie alleine zu den Menschen kommt, über die List, die man auch Diplomatie nennt, über die Rache und die Gerechtigkeit. Aber auch über die Traumdeutung und das Wunschdenken, über die Selbstüberschätzung und die Selbstzerstörung.
Was erwartet die Besucher?
„Vom Zorn singe, Göttin, des Achilléus …“ – wir sind vom ersten Augenblick an mitten im Geschehen. Es geht um die Wut, um die Kränkung des aggressivsten Kämpfers der griechischen Armee, ausgelöst durch den obersten griechischen Feldherren Agamemnon. Denn es war üblich, gefangene Frauen des Gegners als Sexsklavin und Dienerin zu halten. Die Griechen nennen diesen Menschenraub „Geschenk“. Und Agamemnon, der durch die Heeresleitung überstimmt wurde und sein „Geschenk“ hergeben musste, verlangt als Ausgleich die schöne Briseïs, die Sklavin des Achill. Mit diesem Vorgang beschädigt Agamemnon massiv das Ansehen des bei den Truppen verherrlichten Konkurrenten Achill. Ein schwerwiegender Konflikt in der Führungsebene des griechischen Heeres, begleitet durch eine scharfe Kränkung
des wichtigsten Angreifers der Armee. Parallel dazu die göttliche Ebene als manipulativer Faktor in jeder Hinsicht. Ein großer Verhandlungstisch bestimmt die Bühne, an dem die Rededuelle ausgetragen werden. Die filmische Animation durch Lukas Noll der markanten Ilias-Zeichnungen aus der Feder Martin von Wagners ergänzt eindrucksvoll die Bühnenlandschaft.
Der Zorn des Achill
Dienstag, 19. Mai | 19:30 Uhr
Donnerstag, 21. Mai | 19:30 Uhr
Kleines Haus
Donnerstag, 21. Mai | 10:00 Uhr
Schulvorstellung | Anmeldung für Klassen unter karten@mainfrankentheater.de
προσοχή! Aufgepasst!
Zu dieser Produktion bieten wir den Workshop Ärgern wie die Götter! ab Klasse 6 an.
Dauer: 3 Schulstunden
Weitere Informationen, Anmeldung und Terminabsprache unter: mainfrankentheater.de
oder plattformx@mainfrankentheater.de