Generalmusikdirektor Mark Rohde und das Philharmonische Orchester Würzburg laden am 4. April zu einem neuen Konzertformat ins Kleine Haus. Mit dem Werkstattkonzert soll ein Raum geöffnet werden, in dem Musik nicht nur erklingt, sondern auch verstanden, hinterfragt und neu entdeckt werden kann.
Wie ist eine Komposition konstruiert? Wie entstehen bestimmte Klangwirkungen, welche Ideen stecken hinter einem Werk? Gemeinsam mit dem Publikum wird ein Blick hinter die Kulissen und Entstehungsprozesse ausgewählter Meisterwerke der Musikliteratur gewagt. Dabei führt Mark Rohde durch musikalische Beispiele und gibt tiefe Einblicke in die Komponistenwerkstatt. Ein Angebot, das sich sowohl an Klassik-Einsteiger als auch an erfahrene Konzertbesucher:innen richtet, die ein Werk intensiver kennenlernen und verstehen möchten.
ANTON WEBERN – KOMPONIST DER KONZENTRIERTEN MUSIKALISCHEN FORM
Im Fokus des ersten Werkstattkonzerts steht der österreichische Komponist Anton Webern (1883–1945) – der einstige Schüler des Zwölfton-Meisters Arnold Schönberg. Seine Musik löste seinerzeit Skandale aus. Auf dem Programm stehen seine eindrucksvolle Orchesterbearbeitung von Johann Sebastian Bachs Ricercar à 6 voci sowie seine Sechs Stücke für Orchester op. 6. Während Webern in seiner Bach-Bearbeitung dessen kontrapunktischen Stil mit zeitgenössischen Techniken nuanciert, wendet er in den Sechs Stücken op. 6 die neu erschlossenen Möglichkeiten der atonalen Instrumentalkomposition an. Webern schrieb die Sechs Stücke, die im Konzert in einer reduzierten Orchesterversion erklingen, im Sommer 1909 für seinen Lehrer und Freund Arnold Schönberg. „Wenn ein Motiv einmal gesetzt ist, drückt es alles aus, was in ihm enthalten ist; es muss etwas Neues darauffolgen“, war Webern der Meinung. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – dieser intendierten konzentrierten Kürze entfalten die Sechs Stücke in jedem ihrer charakterlich ganz eigenen Abschnitte eine beeindruckende Intensität und Ausdruckskraft, die es im Werkstattkonzert zu entdecken gilt.
WERKSTATTKONZERT
Samstag, 4. April | 19:30 Uhr
Kleines Haus
Philharmonisches Orchester Würzburg
Musikalische Leitung & Moderation: Mark Rohde
Wie ist eine Komposition konstruiert? Wie entstehen bestimmte Klangwirkungen, welche Ideen stecken hinter einem Werk? Gemeinsam mit dem Publikum wird ein Blick hinter die Kulissen und Entstehungsprozesse ausgewählter Meisterwerke der Musikliteratur gewagt. Dabei führt Mark Rohde durch musikalische Beispiele und gibt tiefe Einblicke in die Komponistenwerkstatt. Ein Angebot, das sich sowohl an Klassik-Einsteiger als auch an erfahrene Konzertbesucher:innen richtet, die ein Werk intensiver kennenlernen und verstehen möchten.
ANTON WEBERN – KOMPONIST DER KONZENTRIERTEN MUSIKALISCHEN FORM
Im Fokus des ersten Werkstattkonzerts steht der österreichische Komponist Anton Webern (1883–1945) – der einstige Schüler des Zwölfton-Meisters Arnold Schönberg. Seine Musik löste seinerzeit Skandale aus. Auf dem Programm stehen seine eindrucksvolle Orchesterbearbeitung von Johann Sebastian Bachs Ricercar à 6 voci sowie seine Sechs Stücke für Orchester op. 6. Während Webern in seiner Bach-Bearbeitung dessen kontrapunktischen Stil mit zeitgenössischen Techniken nuanciert, wendet er in den Sechs Stücken op. 6 die neu erschlossenen Möglichkeiten der atonalen Instrumentalkomposition an. Webern schrieb die Sechs Stücke, die im Konzert in einer reduzierten Orchesterversion erklingen, im Sommer 1909 für seinen Lehrer und Freund Arnold Schönberg. „Wenn ein Motiv einmal gesetzt ist, drückt es alles aus, was in ihm enthalten ist; es muss etwas Neues darauffolgen“, war Webern der Meinung. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – dieser intendierten konzentrierten Kürze entfalten die Sechs Stücke in jedem ihrer charakterlich ganz eigenen Abschnitte eine beeindruckende Intensität und Ausdruckskraft, die es im Werkstattkonzert zu entdecken gilt.
WERKSTATTKONZERT
Samstag, 4. April | 19:30 Uhr
Kleines Haus
Philharmonisches Orchester Würzburg
Musikalische Leitung & Moderation: Mark Rohde
