Neue magische Musikmomente

Mehr Sinfoniekonzerte, abwechslungsreiches Programm, Ausbau alter und Gestaltung neuer Formate
Nach einer intensiven Spielzeit mit zahlreichen Konzerten und vielfältigen Programmen, die sich langsam ihrem Ende zuneigt, dürfen Sie sich auf eine ebenso abwechslungsreiche Spielzeit 2026/27 freuen. In seiner zweiten Spielzeit am Mainfranken Theater setzt Generalmusikdirektor Mark Rohde den eingeschlagenen Weg fort: Bewährte Konzepte werden weiterentwickelt und zugleich neue Impulse gesetzt.

Wir freuen uns, unser Sinfoniekonzertprogramm von sechs auf künftig sieben Konzerte erweitern zu können. Nach dem erfolgreichen sinfonischen Auftakt dieser Spielzeit mit Anton Bruckners imposanter siebter Sinfonie wird auch die neue Spielzeit mit einem Werk Bruckners in Form seiner fünften Sinfonie eingeleitet, die der Komponist selbst als „kontrapunktisches Meisterwerk“ bezeichnet hat. Weitere Höhepunkte sind Robert Schumanns selten gespieltes Violinkonzert, Paul Hindemiths Sinfonie Mathis der Maler, Béla Bartóks Konzert für Orchester, Pjotr. I. Tschaikowskys 5. Sinfonie, Ludwig van Beethovens Eroica sowie Nikolai Rimski-Korsakows Scheherazade im letzten Sinfoniekonzert, die den fulminanten Rahmen der sinfonischen Saison vervollständigen wird.

Auch in der kommenden Spielzeit dürfen wir eine Vielzahl herausragender Gäste begrüßen. Als Solist:innen wirken unter anderem der Violinist Stephen Waarts, die Cellistin Harriet Krijgh sowie im letzten Sinfoniekonzert die Sopranistin Ricarda Merbeth mit Werken von Richard Strauss. Am Pult stehen neben Generalmusikdirektor Mark Rohde außerdem Mihkel Kütson, GMD der Niederrheinischen Sinfoniker und des Theaters Krefeld und Mönchengladbach sowie der international renommierte Dirigent Christof Prick, der nach seiner Zeit als Chefdirigent am Staatstheater Nürnberg für ein Sinfoniekonzert nach Franken zurückkehrt.

Die in dieser Spielzeit erfolgreich eingeführten Werkstattkonzerte werden weiter ausgebaut. Hier möchten wir erneut die Möglichkeit anbieten, Musik intensiv zu beleuchten und mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen, ein Austausch, der Mark Rohde und dem Mainfranken Theater besonders am Herzen liegt und einen wichtigen Teil kultureller Arbeit ausmacht. Wir freuen uns zudem auf das neue Format Klassik Schoppen. Eine Stunde unterhaltsamer Musik mit inspirierenden Gesprächen und anschließendem herbstlichen Schoppen, eine Verbindung von Musik und fränkischer Lebensart.

Auch die Kammerkonzertreihe wird in der neuen Spielzeit mit sechs Konzerten fortgesetzt. Die Musiker:innen des Philharmonischen Orchesters präsentieren in verschiedenen kleineren Besetzungen außergewöhnliche Programme, in denen die Facetten der verschiedenen Instrumentierungen ausgelotet werden. Den Auftakt macht das Konzert Händel in Harlem, mit Werken für Violine, Klarinette und Posaune.

Für das junge Publikum darf das Programm natürlich nicht fehlen. Nach der erfolgreichen Einführung von Schulkonzerten werden auch in der kommenden Spielzeit wieder mehrere Schulkonzerte angeboten. Auch im Rahmen der Familienkonzerte, die wir wieder in vier verschiedenen Programmen umsetzen möchten – unter anderem mit Musik von Joseph Haydn sowie Camille Saint- Saëns’ Karneval der Tiere. Und selbstverständlich gehört auch die beliebte Babykonzertreihe für die allerkleinsten Hörer:innen wieder dazu.

Während eine intensive und vielseitige Spielzeit langsam zu Ende geht, wächst die Vorfreude auf die Saison 2026/27, mit einer ebenso großen Vielfalt an Konzerten, neuen Formaten und musikalischen Erlebnissen. Wir freuen uns darauf, Sie zu vielen unvergesslichen magischen Momenten voller Musik im Mainfranken Theater einladen und begrüßen zu dürfen.
Beitrag von