Im weißen Rössl spielt Erwin Belakowitsch alternierend mit Max Gertsch den Zahlkellner Leopold. Im Interview verrät der gebürtige Wiener, warum er den Leopold so gern verkörpert und wie er es mit Traditionen hält.
Du bildest mit Max Gertsch das Tandem in der Darstellung des Zahlkellners Leopold. Was unterscheidet Deine Interpretation der Rolle von der von Max?
Obwohl ich den Leopold schon in unterschiedlichen Produktionen über viele Jahre spielen konnte, lasse ich mich in Würzburg mit Lust auf diese Inszenierung ein. Insofern sollten wir beide uns gar nicht so unterscheiden. Ein Unterschied wäre natürlich, dass ich Österreicher und noch dazu in Salzburg geboren bin. Gar nicht so weit entfernt, wo das Rössl spielt.
Welchen Bezug hast Du zu Benatzkys Lustspiel Im weißen Rössl?
Ein paar Nummerns daraus habe ich auch auf meinem letzten Album eingespielt. Interessant ist für mich, dass man immer mit Peter Alexander verglichen wird. Daran kommt man nicht vorbei und keiner hat diese Figur so geprägt wie er.
Hast Du sofort „Ja“ gesagt, als Du die Anfrage für die Rolle des Leopolds bekommen hast?
Über die Anfrage hab mich sehr gefreut. Ich habe im November eine musikalisch anspruchsvolle Oper von Leoš Janáček am Tiroler Landestheater und im Dezember mein Rollendebüt als Jupiter in Orpheus in der Unterwelt am Stadttheater Klagenfurt gesungen. Da kam mir die Anfrage für eine Rolle, die mir so vertraut ist, grade recht.
Du bildest mit Max Gertsch das Tandem in der Darstellung des Zahlkellners Leopold. Was unterscheidet Deine Interpretation der Rolle von der von Max?
Obwohl ich den Leopold schon in unterschiedlichen Produktionen über viele Jahre spielen konnte, lasse ich mich in Würzburg mit Lust auf diese Inszenierung ein. Insofern sollten wir beide uns gar nicht so unterscheiden. Ein Unterschied wäre natürlich, dass ich Österreicher und noch dazu in Salzburg geboren bin. Gar nicht so weit entfernt, wo das Rössl spielt.
Welchen Bezug hast Du zu Benatzkys Lustspiel Im weißen Rössl?
Ein paar Nummerns daraus habe ich auch auf meinem letzten Album eingespielt. Interessant ist für mich, dass man immer mit Peter Alexander verglichen wird. Daran kommt man nicht vorbei und keiner hat diese Figur so geprägt wie er.
Hast Du sofort „Ja“ gesagt, als Du die Anfrage für die Rolle des Leopolds bekommen hast?
Über die Anfrage hab mich sehr gefreut. Ich habe im November eine musikalisch anspruchsvolle Oper von Leoš Janáček am Tiroler Landestheater und im Dezember mein Rollendebüt als Jupiter in Orpheus in der Unterwelt am Stadttheater Klagenfurt gesungen. Da kam mir die Anfrage für eine Rolle, die mir so vertraut ist, grade recht.

© Sven Serkis
Heimat und Tradition sind zwei zentrale Begriffe in der Inszenierung von Tristan Braun. Welche Traditionen sind Dir wichtig?
Im zunehmenden Alter kann ich besser verstehen, was Menschen an diesen Begriffen wichtig ist. Als junger Mensch hat mich das gar nicht so interessiert. An dem ganzen Diskurs ist wichtig, dass wir nicht zulassen, diese Wörter von Parteien oder Organisationen vereinnahmen zu lassen, die mit Heimat und Tradition Ausgrenzung zu anderen verstehen.
Du bist viel herumgekommen, unter anderem in München, in Schwerin, in Cottbus oder in Wien, aber auch in Japan, in Südkorea oder Australien. Wie nimmst Du die unterschiedlichen Regionen und ihre Traditionen wahr und wie wichtig ist Heimat in diesem Kontext für Dich?
Ich war in meiner Kindheit als Wiener Sängerknabe oft monatelang auf Tournee, aber auch als Erwachsener und mir ist aufgefallen, dass ich besonders in der Ferne die Heimat mehr schätze. Nach fünf Wochen Japan wünscht man sich nichts mehr als ein Wiener Schnitzel. In der Fremde werden wir oft patriotischer als wir es zuhause sind.
Hattest Du Gelegenheit, Würzburg zu entdecken?
Leider nein bis jetzt. Aber ich habe mir fix vorgenommen, das zu ändern.
Gibt es eine Rolle in Deinem künstlerischen Leben, die Du am Liebsten gespielt hast?
Der Leopold gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsfiguren. Ich habe aber die Abwechslung sehr gerne und darf mich glücklich schätzen, sowohl in der Oper, Operette, Musical und sogar im Schauspiel arbeiten zu können.
Gibt es eine Rolle, die Du gern noch spielen würdest?
Da gibt es noch viele.
Weitere Infos und Karten zu den Vorstellungen gibt es hier.
Im zunehmenden Alter kann ich besser verstehen, was Menschen an diesen Begriffen wichtig ist. Als junger Mensch hat mich das gar nicht so interessiert. An dem ganzen Diskurs ist wichtig, dass wir nicht zulassen, diese Wörter von Parteien oder Organisationen vereinnahmen zu lassen, die mit Heimat und Tradition Ausgrenzung zu anderen verstehen.
Du bist viel herumgekommen, unter anderem in München, in Schwerin, in Cottbus oder in Wien, aber auch in Japan, in Südkorea oder Australien. Wie nimmst Du die unterschiedlichen Regionen und ihre Traditionen wahr und wie wichtig ist Heimat in diesem Kontext für Dich?
Ich war in meiner Kindheit als Wiener Sängerknabe oft monatelang auf Tournee, aber auch als Erwachsener und mir ist aufgefallen, dass ich besonders in der Ferne die Heimat mehr schätze. Nach fünf Wochen Japan wünscht man sich nichts mehr als ein Wiener Schnitzel. In der Fremde werden wir oft patriotischer als wir es zuhause sind.
Hattest Du Gelegenheit, Würzburg zu entdecken?
Leider nein bis jetzt. Aber ich habe mir fix vorgenommen, das zu ändern.
Gibt es eine Rolle in Deinem künstlerischen Leben, die Du am Liebsten gespielt hast?
Der Leopold gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsfiguren. Ich habe aber die Abwechslung sehr gerne und darf mich glücklich schätzen, sowohl in der Oper, Operette, Musical und sogar im Schauspiel arbeiten zu können.
Gibt es eine Rolle, die Du gern noch spielen würdest?
Da gibt es noch viele.
Weitere Infos und Karten zu den Vorstellungen gibt es hier.
