Seit dem 18. April läuft mit Drei Schwestern die letzte Neuproduktion der Sparte Schauspiel der Spielzeit im Kleinen Haus. Auch wenn es für eine Verabschiedung noch zu früh ist, lohnt es sich, auf die vergangene Spielzeit bereits jetzt zurückzublicken. Wir haben das Schauspielensemble gefragt: Was ist ihr persönlicher Lieblingsbühnenmoment der Spielzeit? Und welche Publikumsbegegnung ist ihnen am meisten in Erinnerung?
NILS VAN DER HORST
Bühnenmoment: Wenn ich als Nikolaj in Drei Schwestern Olga und Irina leicht beschwipst in ihrem Heim terrorisiere – und wenn ich in der Dreigroschenoper die riesige Brücke nach vorne schiebe, kurz bevor Macheath gehängt werden soll.
Publikumsbegegnung: Wenn ein Kind an der Supermarktkasse mein Lied singt, das ich zuletzt im Weihnachtsmärchen gesungen habe.
JULIA BAUKUS
Bühnenmoment: Schwer zu sagen, es gibt mehrere, aber wahrscheinlich der Moment bei Momo, bevor die Zeit befreit und der graue Herr besiegt wird! Momo ist wohl meine prägendste Erfahrung diese Spielzeit, da ich es so oft spielen durfte.
Publikumsbegegnung: Jeden Morgen aufs Neue in die neugierigen Augen der vielen Kinder zu blicken, die sich auf Momo gefreut haben.
GERONIMO HARTIG
Bühnenmoment: Toomas Täht in Das Klima (no pressure): „Tut Tuut Tuuuut“
Publikumsbegegnung: Eine Frau war sich nach einer Jeeps-Vorstellung sicher, dass ich mal im Amt gearbeitet hätte, weil meine Rolle Gabor Farkas wohl so auf den Punkt getroffen war. Sie hätte sich nur noch gewünscht, dass Gabor Pantoffeln getragen hätte.
NILS VAN DER HORST
Bühnenmoment: Wenn ich als Nikolaj in Drei Schwestern Olga und Irina leicht beschwipst in ihrem Heim terrorisiere – und wenn ich in der Dreigroschenoper die riesige Brücke nach vorne schiebe, kurz bevor Macheath gehängt werden soll.
Publikumsbegegnung: Wenn ein Kind an der Supermarktkasse mein Lied singt, das ich zuletzt im Weihnachtsmärchen gesungen habe.
JULIA BAUKUS
Bühnenmoment: Schwer zu sagen, es gibt mehrere, aber wahrscheinlich der Moment bei Momo, bevor die Zeit befreit und der graue Herr besiegt wird! Momo ist wohl meine prägendste Erfahrung diese Spielzeit, da ich es so oft spielen durfte.
Publikumsbegegnung: Jeden Morgen aufs Neue in die neugierigen Augen der vielen Kinder zu blicken, die sich auf Momo gefreut haben.
GERONIMO HARTIG
Bühnenmoment: Toomas Täht in Das Klima (no pressure): „Tut Tuut Tuuuut“
Publikumsbegegnung: Eine Frau war sich nach einer Jeeps-Vorstellung sicher, dass ich mal im Amt gearbeitet hätte, weil meine Rolle Gabor Farkas wohl so auf den Punkt getroffen war. Sie hätte sich nur noch gewünscht, dass Gabor Pantoffeln getragen hätte.

Jeeps | Foto: Nik Schölzel
LORIS KUBENG
Bühnenmoment: Habe zum ersten Mal in meinem Leben einen Auftritt verpasst. Als ich merkte, dass alle schon auf der Bühne stehen, ohne mich, lief ich fluchend los und murmelte „Scheiße, Scheiße, Scheiße“ in mich hinein, bis ich auf der Bühne ankam. Im Nachhinein war es nicht wirklich schlimm, dass ich nicht pünktlich da war, aber… mein Mikroport war die ganze Zeit an.
Publikumsbegegnung: Eine Schulvorstellung von Romeo und Julia, als Benvolio und Mercutio sich unter das Publikum mischten und die Jugendlichen völlig freidrehten.
NINA MOHR
Bühnenmoment: Wenn Celia Peachum in der Dreigroschenoper laut „Scheidung!“ blökt.
Publikumsbegegnung: In Würzburg (er)kennt mich nur selten jemand als Schauspielerin auf der Straße und spricht mich darauf an … Die schönste Begegnung war für mich mit Kindern in der Schule, als wir das Klassenzimmerstück Käpten Taumel gespielt haben. Das war eine unbezahlbare Erfahrung!
HANNES BERG
Bühnenmoment: Als bei einer Kunst- Vorstellung der rote Stift am Ende nicht malte und wir einen Lippenstift aus dem Publikum benutzt haben.
Publikumsbegegnung: Als bei Momo vor Beginn das Bühnenbild repariert werden musste und ich die Kinder solange mit einer Stand Up-Comedy- Nummer unterhalten habe.
Bühnenmoment: Habe zum ersten Mal in meinem Leben einen Auftritt verpasst. Als ich merkte, dass alle schon auf der Bühne stehen, ohne mich, lief ich fluchend los und murmelte „Scheiße, Scheiße, Scheiße“ in mich hinein, bis ich auf der Bühne ankam. Im Nachhinein war es nicht wirklich schlimm, dass ich nicht pünktlich da war, aber… mein Mikroport war die ganze Zeit an.
Publikumsbegegnung: Eine Schulvorstellung von Romeo und Julia, als Benvolio und Mercutio sich unter das Publikum mischten und die Jugendlichen völlig freidrehten.
NINA MOHR
Bühnenmoment: Wenn Celia Peachum in der Dreigroschenoper laut „Scheidung!“ blökt.
Publikumsbegegnung: In Würzburg (er)kennt mich nur selten jemand als Schauspielerin auf der Straße und spricht mich darauf an … Die schönste Begegnung war für mich mit Kindern in der Schule, als wir das Klassenzimmerstück Käpten Taumel gespielt haben. Das war eine unbezahlbare Erfahrung!
HANNES BERG
Bühnenmoment: Als bei einer Kunst- Vorstellung der rote Stift am Ende nicht malte und wir einen Lippenstift aus dem Publikum benutzt haben.
Publikumsbegegnung: Als bei Momo vor Beginn das Bühnenbild repariert werden musste und ich die Kinder solange mit einer Stand Up-Comedy- Nummer unterhalten habe.

Momo | Foto: Nik Schölzel
PATRICIA SCHÄFER
Bühnenmoment: In Momo mein kleiner Tanz als Meisterin Hora, nachdem ich gesagt habe: „dann bist du dort, wo die Musik herkommt, die du schon lange gehört hast.“ Publikumsbegegnung: Eine nette, warme Begegnung im Theatercafé mit einer Zuschauerin, die alleine (ohne Kinder) im Märchen war und die sehr berührt war.
LINDA ROHRER
Bühnenmoment: Der Moment, bevor ich als Wanda in Was Wanda will auf die Bühne komme und durchs Publikum zur Bühne klettern muss! Publikumsbegegnung: Drei Schülerinnen nach einer Momo-Vorstellung, die ganz interessante und kluge Fragen zum Schauspiel-Beruf gestellt haben!
TOOMAS TÄHT
Bühnenmoment: Jedesmal, wenn ich in Momo als grauer Herr von den Kindern ausgebuht wurde – dann wusste ich, dass ich etwas richtig gemacht habe. Publikumsbegegnung: Ich habe mich sehr über die Reaktionen vom Premierenpublikum von Das Rathaus – Liebe Leute gefreut. Darüber, dass das Publikum die Inszenierung so positiv aufgenommen hat und sie auch lustig findet.
NEELE FRITZ (REGIEASSISTENTIN)
Bühnenmoment: Die Verbeugung beim Schlussapplaus der Dreigroschenoper mit dem ganzen Team, dem Ensemble und den Musiker:innen, nachdem man in der Premiere saß und gemerkt hat, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat. Publikumsbegegnung: Bei einer Vorstellung von Jeeps auf der Probebühne kam eine Zuschauerin auf mich zu, die die Inszenierung in München gesehen hat. Dort hatte das Stück seine Uraufführung. Der Inszenierung von Tim Egloff hier am Mainfranken Theater habe es gegenüber der Münchner Version an nichts gefehlt und sei an einigen Stellen sogar besser.
Bühnenmoment: In Momo mein kleiner Tanz als Meisterin Hora, nachdem ich gesagt habe: „dann bist du dort, wo die Musik herkommt, die du schon lange gehört hast.“ Publikumsbegegnung: Eine nette, warme Begegnung im Theatercafé mit einer Zuschauerin, die alleine (ohne Kinder) im Märchen war und die sehr berührt war.
LINDA ROHRER
Bühnenmoment: Der Moment, bevor ich als Wanda in Was Wanda will auf die Bühne komme und durchs Publikum zur Bühne klettern muss! Publikumsbegegnung: Drei Schülerinnen nach einer Momo-Vorstellung, die ganz interessante und kluge Fragen zum Schauspiel-Beruf gestellt haben!
TOOMAS TÄHT
Bühnenmoment: Jedesmal, wenn ich in Momo als grauer Herr von den Kindern ausgebuht wurde – dann wusste ich, dass ich etwas richtig gemacht habe. Publikumsbegegnung: Ich habe mich sehr über die Reaktionen vom Premierenpublikum von Das Rathaus – Liebe Leute gefreut. Darüber, dass das Publikum die Inszenierung so positiv aufgenommen hat und sie auch lustig findet.
NEELE FRITZ (REGIEASSISTENTIN)
Bühnenmoment: Die Verbeugung beim Schlussapplaus der Dreigroschenoper mit dem ganzen Team, dem Ensemble und den Musiker:innen, nachdem man in der Premiere saß und gemerkt hat, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat. Publikumsbegegnung: Bei einer Vorstellung von Jeeps auf der Probebühne kam eine Zuschauerin auf mich zu, die die Inszenierung in München gesehen hat. Dort hatte das Stück seine Uraufführung. Der Inszenierung von Tim Egloff hier am Mainfranken Theater habe es gegenüber der Münchner Version an nichts gefehlt und sei an einigen Stellen sogar besser.
Gewinnspiel
Welche Vorstellung hat Sie in dieser Spielzeit besonders bewegt? War es ein großer Opernabend, ein intensiver Schauspielmoment, ein Tanzabend, der nachklingt, oder ein Konzert, das Ihnen in Erinnerung geblieben ist? Erzählen Sie uns von Ihrem persönlichen Bühnenmoment der aktuellen Spielzeit – von einer Szene, einem Abend, einer Begegnung oder einem Gefühl, das geblieben ist.
Unter allen Einsendungen verlosen wir 3 × 2 Karten für die erste Premiere der Spielzeit 2026/27. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2026.
Wir freuen uns auf Ihre Geschichten! Senden sie Ihren persönlichen Bühnenmoment per Mail an: marketing@mainfrankentheater.de oder geben Sie einen Brief an der Theaterkasse ab.
Unter allen Einsendungen verlosen wir 3 × 2 Karten für die erste Premiere der Spielzeit 2026/27. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2026.
Wir freuen uns auf Ihre Geschichten! Senden sie Ihren persönlichen Bühnenmoment per Mail an: marketing@mainfrankentheater.de oder geben Sie einen Brief an der Theaterkasse ab.
