Oper als Film

Der arme Matrose

Eine szenisch-musikalische Reise mit Musik von Darius Milhaud, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch
Dauer: ca. 70 Minuten
Vom 14. bis 16. Mai als Video-on-demand kostenlos in Ihrem Wohnzimmer

Details in Kürze
14. Mai 2021
https://www.mainfrankentheater.de/ Mainfranken Theater Würzburg Theaterstraße 21, 97070 Würzburg

Online
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Semesterticket Mainfranken Theater
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Team
Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie: Tomo Sugao
Bühnen- und Kostümbild, Video-Setting: Paul Zoller
Sounddesign: Tobias Heß
Filmteam: Steffen Boseckert / Mindcore Productions
Dramaturgie: Berthold Warnecke
Besetzung
Roberto Ortiz (Der Matrose / Florestan / Tenor)
Silke Evers (Seine Frau / Leonore / Sopran)
Kosma Ranuer (Ein Freund / Pizzarro / Bassbariton)
Igor Tsarkov (Ihr Vater / Rocco / Bass)
Philharmonisches Orchester Würzburg
15. Mai 2021
https://www.mainfrankentheater.de/ Mainfranken Theater Würzburg Theaterstraße 21, 97070 Würzburg

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Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie: Tomo Sugao
Bühnen- und Kostümbild, Video-Setting: Paul Zoller
Sounddesign: Tobias Heß
Filmteam: Steffen Boseckert / Mindcore Productions
Dramaturgie: Berthold Warnecke
Besetzung
Roberto Ortiz (Der Matrose / Florestan / Tenor)
Silke Evers (Seine Frau / Leonore / Sopran)
Kosma Ranuer (Ein Freund / Pizzarro / Bassbariton)
Igor Tsarkov (Ihr Vater / Rocco / Bass)
Philharmonisches Orchester Würzburg
16. Mai 2021
https://www.mainfrankentheater.de/ Mainfranken Theater Würzburg Theaterstraße 21, 97070 Würzburg

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Team
Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie: Tomo Sugao
Bühnen- und Kostümbild, Video-Setting: Paul Zoller
Sounddesign: Tobias Heß
Filmteam: Steffen Boseckert / Mindcore Productions
Dramaturgie: Berthold Warnecke
Besetzung
Roberto Ortiz (Der Matrose / Florestan / Tenor)
Silke Evers (Seine Frau / Leonore / Sopran)
Kosma Ranuer (Ein Freund / Pizzarro / Bassbariton)
Igor Tsarkov (Ihr Vater / Rocco / Bass)
Philharmonisches Orchester Würzburg
Ein Mann auf dem Heimweg aus der Fremde. Er hat nichts begangen, dass er Menschen sollte scheuen. Daheim wartet seine Frau seit fünfzehn Jahren auf die Heimkehr ihres verschollen geglaubten Mannes. Der Vater mag den Mann an der Seite seiner Tochter nicht. Was nützt die Liebe, hat man nicht auch Gold beineben? Er sinnt auf den Tod des Schwiegersohns. Dass der Nachbar ebenfalls ein Auge auf die Tochter geworfen hat, kommt ihm sehr zupass. Wie durch ein Wunder steht der verschollen Geglaubte eines Tages vor der Tür. Der Frau, die ihn nicht erkennt, gibt er sich als ein Freund aus und erzählt, dass ihr Mann bald heimkommen werde. Dieser habe in der Fremde kein Glück gehabt, während er, der Freund, zu Reichtum gekommen sei. Sie gewährt dem Fremden Unterschlupf und schmiedet, vom Vater angestachelt, einen finsteren Plan ...

Im Zentrum dieser szenisch-musikalischen Reise steht Darius Milhauds Kurzoper „Der arme Matrose". Das Werk basiert auf einem Text des Schriftstellers, Regisseurs und Malers Jean Cocteau und erlebte seine Uraufführung 1927 in Paris. Cocteau war seit 1918 Wortführer der „Groupe des Six“, eines Zusammenschlusses von sechs französischen Komponisten, unter ihnen Milhaud. Ihr Ziel war die Überwindung der nach-wagnerischen Musikdramatik sowie des Impressionismus Debussys. Sie suchten die Nähe zur Gegenwart, zur Unterhaltungsmusik und zum Jazz.

Die meist bissigen und um einen knappen Plot kreisenden Werke der „Six“ entstanden stets im Zeichen des kollektiven Miteinanders und der Verbindung unterschiedlichster Disziplinen. Diesen Gedanken fortführend, verbindet sich der Abend „Der arme Matrose" zu einer Collage aus Oper, Lied und Symphonie, zu einem Klagegesang über Liebe, Hoffnung und das Unausweichliche: „Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Munds.“ (Rainer Maria Rilke)