Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten, eine Pause
in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Team
Musikalische Leitung: Gábor Hontvári
Bühnen- und Kostümbild: Aylin Kaip
Licht: Ingo Jooß
Video: Jürgen Bergbauer
Dramaturgie: Berthold Warnecke
Besetzung
Igor Tsarkov (Sarastro)
Roberto Ortiz (Tamino)
Kosma Ranuer (Sprecher)
Judith Spießer (Königin der Nacht)
Akiho Tsujii (Pamina)
Silke Evers (Erste Dame)
Marzia Marzo (Zweite Dame)
Barbara Schöller (Dritte Dame)
Carla Antonia Trescher (Ein altes Weib / Papagena)
Hinrich Horn (Papageno)
Mathew Habib (Monostatos)
Sua Baek (Erster Knabe)
Monika Eckhoff (Zweiter Knabe)
Veronica Brandhofer (Dritter Knabe)
Yong Bae Shin (Erster Geharnischter)
Jakob Mack (Zweiter Geharnischter)
David Hieronimi (Erster Priester)
Kenneth Beal (Zweiter Priester)
Herbert Brand (Dritter Priester)
Philharmonisches Orchester Würzburg
Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg
„So eine Flöte ist mehr als Gold und Kronen wert.“
Da ist Tamino – ein Prinz – auf der Flucht vor einem Ungeheuer. Drei Damen retten ihm das Leben. Mehr noch, sie zeigen ihm das Bildnis Paminas – Tochter der sternflammenden Königin der Nacht. Augenblicklich erwacht in Tamino die Liebe zu jener Prinzessin, die es aus den Fängen Sarastros – Gegenspieler der Königin – zu befreien gilt. Und dann ist da noch Papageno – Vogelhändler in Diensten der Königin. An seiner Seite und mit Zauberflöte und Glockenspiel im Gepäck begibt sich Tamino auf eine Prüfungsreise, um Pamina zu gewinnen. Drei Knaben begleiten die beiden. Schnell wird klar, dass eben nicht klar ist, wer gut und wer böse ist, ehe am Ende die Stärke siegt. „Sie krönet zum Lohn die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron‘!“

„Die Zauberflöte“ entstand für eine einfache Wiener Vorstadtbühne, das 1789 von Emanuel Schikaneder übernommene Freihaustheater auf der Wieden. Schikaneders Textbuch speist sich aus unterschiedlichsten Quellen: von Einflüssen der Freimaurerei über ägyptische Motive bis zu Christoph Martin Wielands Märchensammlung „Dschinnistan oder auserlesene Feen- und Geistergeschichten“. Der nur locker verwobene Handlungsfaden droht mehr als einmal zu reißen. Angesichts der zahlreichen dramaturgischen Ungereimtheiten sprach der österreichische Staatsmann und Chronist Karl Graf von Zinzendorf bei der Uraufführung im September 1791 gar von einer „unglaublichen Farce“. Dem bis heute anhaltenden Siegeszug der „Zauberflöte“ tat das freilich keinerlei Abbruch. Sie ist und bleibt eines der populärsten und meistgespielten Werke der Opernliteratur.
Werkeinführungen
Dramaturginnen und Dramaturgen des Mainfranken Theaters präsentieren Ihnen spannende Hintergründe und Fakten zu Werk, Autor, Entstehungsgeschichte und Inszenierung.

Beginn: jeweils 35 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Dauer: ca. 15 Minuten
Neu im Blog
Zaubermärchen und Ritual
Berthold Warnecke über die ungebrochene Faszination von Mozarts letzter Oper

Presse

Märchenhaft, menschlich und musikalisch sehr gelungen. (…) [G]enau das richtige Mittel gegen November-Blues und Corona-Frust.
Main-Post
Ein zauberisches Spiel in märchenhaft multifunktionaler Kulisse (Bühne und Kostüme: Aylin Kaip) mit Projektionen im Vintage-Look (Jürgen Bergbauer), entrümpelten Dialogen und treffend gesetzten komischen Momenten.
Main-Post
Kaum fassbaren Reichtum an Vielfalt und Farben (…) lässt das Philharmonische Orchester Würzburg miterleben, und vor allem die schalkhaften Momente sind immer wieder fein durchzuspüren. (…) Die Chöre, geleitet von Sören Eckhoff, gefallen durch ihre klug abgestufte Ausgewogenheit.
O-Ton
»Die Zauberflöte« ist eben für immer und die Würzburger Inszenierung eine großartige Verbeugung dafür.
Main-Echo