Bettina Hauenschild

Schauspiel
Heimat
Der Wald, das Land, wo man Wurzeln schlagen kann. Die Sprache, die verbindet, die Luft, die man immer wieder teilt und atmet und das Wasser, das regnet und in die Luft steigt.

Sehnsuchtsort
Ein Land, das in Kreisläufen denkt und handelt. Eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur. Dafür tut sie alles, was sie kann.

Am Mainfranken Theater
Zwei Abende lang ist sie als Gast in der „Bluthochzeit“, eingesprungen im Jahr 2017. Nun die fürstliche Rückkehr, sogar großfürstlich im „Prinz Friedrich von Homburg“.

An anderen Orten
Begonnen an den Münchner Kammerspielen und am Residenztheater als Schauspielerin, später fächerte sich das Leben immer weiter auf und Spielen war nicht der einzige Beruf. Weit weg gegangen, raus in die Natur, weg von den Scheinwerfern. Und doch auch immer wieder gern zurückgekehrt, nach Bregenz, nach Wien, nach Bad Hersfeld. Jetzt lebt sie auf dem Land in Hessen und arbeitet an einem landwirtschaftlichen/kulturellen Projekt. Wenn sie nicht gerade auf einer Bühne steht.

Wichtige künstlerische Begegnungen
Viele, aber viele sind leider auch schon gestorben. Werner Schwab zum Beispiel. In Würzburg kennt sie bislang nur Intendant Markus Trabusch.

Ausbildung
Viel gelernt von ihren Kindern, denen vorgelesen wurde, viele, viele Jahre lang. Sehr interessant ist es auch immer, einfach nur auf einer Wiese zu sitzen und dem Sommer zuzuschauen, dabei lernt es sich federleicht. Alle AusbilderInnen hatten es nicht leicht, sie dankt dennoch für deren Bemühen. Bester Lehrer an der Schauspielschule war ganz sicher August Zirner.

Spuren
Spuren hinterlassen die schweren, matschigen Gummistiefel, wenn draußen gearbeitet wurde. Sie bekam einmal den Preis als beste bayerische Nachwuchsschauspielerin. Trotz der Herkunft aus Norddeutschland! 2017 erschien ihr erstes Buch „Die Sprache der Pflanzen“.