Presse & B2B
Nr. 13/2020 | 20.2.2020 | bgr
Für das neue Kleine Haus des Mainfranken Theaters:
Für das neue Kleine Haus des Mainfranken Theaters:
Sesselpaten gesucht
Würzburg, 20. Februar 2020 – Ab sofort vergibt das künftige Staatstheater, das Mainfranken Theater Würzburg, für sein neues, zurzeit noch im Bau befindliches Kleines Haus Sesselpatenschaften. Initiiert und begleitet wird diese Aktion vom Würzburger Theater- und Orchesterförderverein mit seinen „Rosenkavalieren“.
Ein Sessel, ein Name: Das Würzburger Mainfranken Theater ermöglicht es allen Interessierten ab sofort, Sesselpatenschaften für sein künftiges Kleines Haus im derzeit entstehenden Erweiterungsbau zu übernehmen. Die Aktion wird vom Theater- und Orchesterförderverein der Bühne koordiniert. Initiator Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender der Koenig & Bauer AG und Vorsitzender des Vorstands des Kuratoriums der „Rosenkavaliere“ im Würzburger Theater- und Orchesterförderverein: „Wir freuen uns außerordentlich, dass unser Mainfranken Theater dank der finanziellen Mittel des Freistaats Bayern, der Stadt und des Landkreises Würzburg, des Bezirks Unterfranken und durch Stiftungsgelder nach mehr als 50 Jahren Spielbetrieb saniert und erweitert wird. Der Förderverein und seine ‚Rosenkavaliere‘ möchten ihren Teil dazu beitragen. Es ist mir daher Freude und Anliegen zugleich, alle Theaterfreunde zur Übernahme einer Sesselpatenschaft einzuladen.“
Über die Sesselpatenschaften
Sesselpaten des Mainfranken Theaters engagieren sich mit 500 Euro pro Theatersessel für die vielfältigen Aufgabenstellungen, die dem Theater in seiner derzeitigen Umbruchphase erwachsen. Ihr Engagement wird mit einer individuell beschrifteten, gut sichtbaren Plakette an einem Platz ihrer Wahl gewürdigt. Die durch den Förderverein eingeworbenen Gelder unterstützen ausgewählte Projekte der derzeitigen Sanierung und Erweiterung des Mainfranken Theaters. Weitere Informationen und Platzreservierungen unter mainfrankentheater.de/sesselpaten.
NR. 12/2020 | 19.2.2020 | SKT
Höhepunkte des Spielplans im März und April 2020
Richard Wagners „Rheingold“ ab dem 14. März im Großen Haus
„Alberich kommt aus der Erdtiefe zu den drei Töchtern des Rheines herauf; alle verschmähen den Kobold. Da beginnt das Rheingold zu erglänzen. Die Mädchen bedeuten: viele Wunder könne der mit ihm wirken, Macht und Gewalt, Reichthum und Herrschaft durch das Gold gewinnen, der es zu einem Ringe zu zwingen wisse: aber nur, wer der Liebe entsage, verstünde das! Sie lachen ihn von Neuem aus. Da wird der Nibelung wüthend: er schwört der Liebe ab, raubt das Gold und entführt es in die Tiefe.“ (Wagner, 1851) – Mit dem „Rheingold“ setzt das Mainfranken Theater seine Auseinandersetzung mit Wagners „Ring des Nibelungen“fort. Premiere ist am 14. März, Einblicke in die Produktion gibt es vorab mit einer Matinee am 1. März und einer öffentlichen Probe am 4. März.
Eine Oper wie ein Krimi: „Das Medium“ ab dem 15. März in der Kammer
Madame Flora hält mit ihrer Tochter Monica und dem stummen Toby Séancen ab. Ihre Klienten sind in dem Glauben, durch Flora in Kontakt mit verstorbenen Angehörigen treten zu können. Obwohl Flora selbst alles Übersinnliche für Schwindel hält, wird sie eines Tages aus der Bahn geworfen, als sich ihr wie aus dem Nichts eine kalte Hand um den Hals legt. Sie ist überzeugt, dass Toby sie berührt habe. In ihrer Verzweiflung verfällt sie dem Alkohol. Als sie wenige Tage später nach einem Streit aus dem Schlaf aufschreckt, bewegt sich ein Vorhang, hinter dem Flora einen Geist vermutet. Sie nimmt einen Revolver und schießt ... Premiere feiert das Stück für junge Besucher ab 13 Jahren am 15. März.
Lesung zum 75. Jahrestag des 16. März 1945: „Wie Lamettaregen“
„Wir sind, was wir erinnern“, so pointiert der Historiker Sebastian Ullrich den Zusammenhang zwischen Identität und der Kraft von Erinnerung. Das Mainfranken Theater Würzburg konzipiert zum 75. Jahrestag des 16. März 1945 eine Lesung, die unterschiedliche lokale Erinnerungen an das Ereignis und Perspektiven aus der Ferne zusammenbringt. Persönliche Anekdoten verbinden sich mit dokumentarischem Archivmaterial, Briefe oder Gedichte zeugen von berührender Zeitgenossenschaft. In Zusammenarbeit mit dem Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken entsteht ein vielschichtiger Erinnerungsraum. Die Lesung mit Mitgliedern des Schauspielensembles findet am 16. März in der Kammer statt.
Start der Vortrags- und Gesprächsreihe „Was heißt Familie?“
In der Vortrags- und Gesprächsreihe „Was heißt Familie?“, die in Zusammenarbeit mit der Akademie Domschule Würzburgentsteht, beleuchten Referenten ab dem 23. März vielfältige Aspekte von Familienbanden mit Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und unterschiedliche Modelle. Bei jedem Termin gibt es im Anschluss an den Vortrag die Gelegenheit zu Gespräch und Diskussion.
Frühlingserwachen: Benefizgala „20 Jahre Vogel Stiftung“
Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp vieles innerhalb der Schwerpunkte Bildung, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Kultur bewegt. In diesem Jahr feiert die Stiftung ihr 20-jähriges Bestehen mit einer Konzertgala am 1. April. Hierzu gestalten Silke Evers, Barbara Schöller und Daniel Fiolka an der Seite des Philharmonischen Orchesters und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso Highlights von Klassik bis Chanson. Der Erlös kommt dem Mainfranken Theater zugute. Durch den Abend führt Intendant Markus Trabusch.
Komödie im Schauspiel: „Pension Schöller“ ab dem 4. April im Großen Haus
Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth möchte an einer ausgefallenen Soiree in einer echten Nervenheilanstalt teilnehmen und reist nach Berlin, um dort seinen Neffen Alfred für sein Vorhaben einzuspannen. Im Gegenzug verspricht er ihm, dessen Traum vom eigenen Künstlercafé zu finanzieren. Der junge Klapproth möchte zwar gerne helfen, hat jedoch keine Kontakte im gewünschten Milieu und muss sich etwas einfallen lassen. Er schlägt dem Onkel vor, ihn in die Pension Schöller mit ihren wild zusammengewürfelten Gästen zu führen, die er kurzerhand zur Irrenanstalt erklärt. Dort angekommen, erkennt Philipp Klapproth den Irrsinn überall und erfindet nun selbst Geschichten über sein Leben, um mithalten zu können. Und alle sind so beeindruckt, dass sie Klapproth bald zu Hause aufsuchen und in den Wahnsinn treiben. Ein buntes Verwechslungstreiben nimmt ab dem 4. April seinen Lauf im Großen Haus.
Uraufführung in der Kammer: „Wie Schnuppen von den Augen“
Wie ein Wirbelsturm drängt sich die neue Nachbarin Dee selbstbewusst zwischen die besten Kumpel Zack und Schnuppe. Schnuppe ist fasziniert von Dee und verbringt gerne Zeit mit ihr, doch Zack sieht ihre Freundschaft gefährdet. In einem Wunschmoment spricht er das Unheilvolle aus: Dee soll dorthin verschwinden, wo sie hergekommen ist. Als sie tatsächlich nicht mehr zu finden ist, bricht für Schnuppe eine Welt zusammen. Gemeinsam machen sich die beiden Freunde auf die Suche nach Dee und einem Wunder. Mit „Wie Schnuppen von den Augen“ entwickelt Stefan Wipplinger in Zusammenarbeit mit dem Mainfranken Theater ein Stück über die Höhen und Tiefen der Freundschaft und das Wechselspiel von Furcht und Faszination mit dem Fremden. Das Stück und die Inszenierung werden im Rahmen von ‚Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater‘, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V. mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert. Das Schauspiel für junge Besucher ab neun Jahren feiert am 5. April Uraufführung.
Der neue Tanzabend im April: „#mythos“ im Großen Haus
Sagen über griechische Gottheiten haben seit der Antike nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Denn die Götter tragen zutiefst menschliche Züge und transportieren damit Wahrheiten, die den Menschen in jeder Zeit begleiten. In Dominique Dumais‘ Tanzabend „#mythos“ erwachsen aus alten Mythen neue Erzählungen für das Publikum von heute. Der Abend wird musikalisch gestaltet vom Philharmonischen Orchester Würzburg unter der Leitung von Gabór Hontvári sowie dem Chor des Mainfranken Theaters. Die Matinee mit ersten Eindrücken der Produktion findet am 5. April statt, und eine öffentliche Probe kann am 20. April besucht werden. Am 25. April feiert das Stück im Großen Haus Premiere.
Highlights aus dem Konzertkalender
Das dritte Kammerkonzert beleuchtet am 1. März Werke der beiden Komponisten Hans Pfitzner und Leoš Janáček.
Das dritte Familienkonzert wartet am 22. März mit Radio-Hits von A wie Abba bis W wie Wincent Weiss in Arrangements für Sinfonieorchester im Großen Haus auf.
Im fünften Sinfoniekonzert „Verbotene Liebe“ präsentiert das Philharmonische Orchester Würzburg am 26. und 27. März unter der Leitung von Marc Tardue Werke um die Figuren Pelléas und Mélisande.
Auch die beliebten Babykonzerte stehen am 4. April auf dem Spielplan.
Am 19. April lädt ein Kammerensemble mit Violine, Viola, Violoncello, Flöte und Harfe zum vierten Kammerkonzert.
Zum letzten Mal: Dernieren von „Rigoletto“ und „Kein Schiff wird kommen“
Am 6. März wird mit Verdis „Rigoletto“ die letzte große Party am Hofe des Herzogs von Mantua gefeiert. „Eine Sternstunde“, urteilt die Opernwelt.
„Das Kammerstück in Regie von Kevin Barz berührt, geht unter die Haut, schockiert - und entlässt die Zuschauer mit einem Bündel Gedanken und Fragen“, sagt das Main-Echo über das Schauspielstück „Kein Schiff wird kommen“. Am 14. März ist es letztmals in der Kammer zu sehen.
Terminüberblick
3. Kammerkonzert: Pfitzner – Janáček --> 1.3.
Letztmals: Rigoletto --> 6.3.
Trash Lab --> 6.3.
Die Fugenhexe --> 8.3.
Premiere: Das Rheingold --> 14.3.
Letztmals: Kein Schiff wird kommen --> 14.3.
Premiere: Das Medium --> 15.3.
Lesung zum 16. März: Wie Lamettaregen --> 16.3.
3. Familienkonzert: Radio Classics --> 22.3.
Was ist Familie? Eine soziologische Bestandsaufnahme --> 23.3.
5. Sinfoniekonzert: Verbotene Liebe --> 26. & 27.3.
Familien von Welt. In Deutschland zu Hause!? -->30.3.
Babykonzert --> 4.4.
Premiere: Pension Schöller --> 4.4.
Uraufführung: Wie Schnuppen von den Augen --> 5.4.
4. Kammerkonzert: Cras – Debussy – Ravel --> 19.4.
Recht auf Familie? - Familienrecht --> 20.4.
Premiere: #mythos --> 25.4.
Würzburg liest ein Buch: Improvisationen im Juni --> 26.4.
„Alberich kommt aus der Erdtiefe zu den drei Töchtern des Rheines herauf; alle verschmähen den Kobold. Da beginnt das Rheingold zu erglänzen. Die Mädchen bedeuten: viele Wunder könne der mit ihm wirken, Macht und Gewalt, Reichthum und Herrschaft durch das Gold gewinnen, der es zu einem Ringe zu zwingen wisse: aber nur, wer der Liebe entsage, verstünde das! Sie lachen ihn von Neuem aus. Da wird der Nibelung wüthend: er schwört der Liebe ab, raubt das Gold und entführt es in die Tiefe.“ (Wagner, 1851) – Mit dem „Rheingold“ setzt das Mainfranken Theater seine Auseinandersetzung mit Wagners „Ring des Nibelungen“fort. Premiere ist am 14. März, Einblicke in die Produktion gibt es vorab mit einer Matinee am 1. März und einer öffentlichen Probe am 4. März.
Eine Oper wie ein Krimi: „Das Medium“ ab dem 15. März in der Kammer
Madame Flora hält mit ihrer Tochter Monica und dem stummen Toby Séancen ab. Ihre Klienten sind in dem Glauben, durch Flora in Kontakt mit verstorbenen Angehörigen treten zu können. Obwohl Flora selbst alles Übersinnliche für Schwindel hält, wird sie eines Tages aus der Bahn geworfen, als sich ihr wie aus dem Nichts eine kalte Hand um den Hals legt. Sie ist überzeugt, dass Toby sie berührt habe. In ihrer Verzweiflung verfällt sie dem Alkohol. Als sie wenige Tage später nach einem Streit aus dem Schlaf aufschreckt, bewegt sich ein Vorhang, hinter dem Flora einen Geist vermutet. Sie nimmt einen Revolver und schießt ... Premiere feiert das Stück für junge Besucher ab 13 Jahren am 15. März.
Lesung zum 75. Jahrestag des 16. März 1945: „Wie Lamettaregen“
„Wir sind, was wir erinnern“, so pointiert der Historiker Sebastian Ullrich den Zusammenhang zwischen Identität und der Kraft von Erinnerung. Das Mainfranken Theater Würzburg konzipiert zum 75. Jahrestag des 16. März 1945 eine Lesung, die unterschiedliche lokale Erinnerungen an das Ereignis und Perspektiven aus der Ferne zusammenbringt. Persönliche Anekdoten verbinden sich mit dokumentarischem Archivmaterial, Briefe oder Gedichte zeugen von berührender Zeitgenossenschaft. In Zusammenarbeit mit dem Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken entsteht ein vielschichtiger Erinnerungsraum. Die Lesung mit Mitgliedern des Schauspielensembles findet am 16. März in der Kammer statt.
Start der Vortrags- und Gesprächsreihe „Was heißt Familie?“
In der Vortrags- und Gesprächsreihe „Was heißt Familie?“, die in Zusammenarbeit mit der Akademie Domschule Würzburgentsteht, beleuchten Referenten ab dem 23. März vielfältige Aspekte von Familienbanden mit Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und unterschiedliche Modelle. Bei jedem Termin gibt es im Anschluss an den Vortrag die Gelegenheit zu Gespräch und Diskussion.
Frühlingserwachen: Benefizgala „20 Jahre Vogel Stiftung“
Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp vieles innerhalb der Schwerpunkte Bildung, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Kultur bewegt. In diesem Jahr feiert die Stiftung ihr 20-jähriges Bestehen mit einer Konzertgala am 1. April. Hierzu gestalten Silke Evers, Barbara Schöller und Daniel Fiolka an der Seite des Philharmonischen Orchesters und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso Highlights von Klassik bis Chanson. Der Erlös kommt dem Mainfranken Theater zugute. Durch den Abend führt Intendant Markus Trabusch.
Komödie im Schauspiel: „Pension Schöller“ ab dem 4. April im Großen Haus
Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth möchte an einer ausgefallenen Soiree in einer echten Nervenheilanstalt teilnehmen und reist nach Berlin, um dort seinen Neffen Alfred für sein Vorhaben einzuspannen. Im Gegenzug verspricht er ihm, dessen Traum vom eigenen Künstlercafé zu finanzieren. Der junge Klapproth möchte zwar gerne helfen, hat jedoch keine Kontakte im gewünschten Milieu und muss sich etwas einfallen lassen. Er schlägt dem Onkel vor, ihn in die Pension Schöller mit ihren wild zusammengewürfelten Gästen zu führen, die er kurzerhand zur Irrenanstalt erklärt. Dort angekommen, erkennt Philipp Klapproth den Irrsinn überall und erfindet nun selbst Geschichten über sein Leben, um mithalten zu können. Und alle sind so beeindruckt, dass sie Klapproth bald zu Hause aufsuchen und in den Wahnsinn treiben. Ein buntes Verwechslungstreiben nimmt ab dem 4. April seinen Lauf im Großen Haus.
Uraufführung in der Kammer: „Wie Schnuppen von den Augen“
Wie ein Wirbelsturm drängt sich die neue Nachbarin Dee selbstbewusst zwischen die besten Kumpel Zack und Schnuppe. Schnuppe ist fasziniert von Dee und verbringt gerne Zeit mit ihr, doch Zack sieht ihre Freundschaft gefährdet. In einem Wunschmoment spricht er das Unheilvolle aus: Dee soll dorthin verschwinden, wo sie hergekommen ist. Als sie tatsächlich nicht mehr zu finden ist, bricht für Schnuppe eine Welt zusammen. Gemeinsam machen sich die beiden Freunde auf die Suche nach Dee und einem Wunder. Mit „Wie Schnuppen von den Augen“ entwickelt Stefan Wipplinger in Zusammenarbeit mit dem Mainfranken Theater ein Stück über die Höhen und Tiefen der Freundschaft und das Wechselspiel von Furcht und Faszination mit dem Fremden. Das Stück und die Inszenierung werden im Rahmen von ‚Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater‘, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V. mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert. Das Schauspiel für junge Besucher ab neun Jahren feiert am 5. April Uraufführung.
Der neue Tanzabend im April: „#mythos“ im Großen Haus
Sagen über griechische Gottheiten haben seit der Antike nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Denn die Götter tragen zutiefst menschliche Züge und transportieren damit Wahrheiten, die den Menschen in jeder Zeit begleiten. In Dominique Dumais‘ Tanzabend „#mythos“ erwachsen aus alten Mythen neue Erzählungen für das Publikum von heute. Der Abend wird musikalisch gestaltet vom Philharmonischen Orchester Würzburg unter der Leitung von Gabór Hontvári sowie dem Chor des Mainfranken Theaters. Die Matinee mit ersten Eindrücken der Produktion findet am 5. April statt, und eine öffentliche Probe kann am 20. April besucht werden. Am 25. April feiert das Stück im Großen Haus Premiere.
Highlights aus dem Konzertkalender
Das dritte Kammerkonzert beleuchtet am 1. März Werke der beiden Komponisten Hans Pfitzner und Leoš Janáček.
Das dritte Familienkonzert wartet am 22. März mit Radio-Hits von A wie Abba bis W wie Wincent Weiss in Arrangements für Sinfonieorchester im Großen Haus auf.
Im fünften Sinfoniekonzert „Verbotene Liebe“ präsentiert das Philharmonische Orchester Würzburg am 26. und 27. März unter der Leitung von Marc Tardue Werke um die Figuren Pelléas und Mélisande.
Auch die beliebten Babykonzerte stehen am 4. April auf dem Spielplan.
Am 19. April lädt ein Kammerensemble mit Violine, Viola, Violoncello, Flöte und Harfe zum vierten Kammerkonzert.
Zum letzten Mal: Dernieren von „Rigoletto“ und „Kein Schiff wird kommen“
Am 6. März wird mit Verdis „Rigoletto“ die letzte große Party am Hofe des Herzogs von Mantua gefeiert. „Eine Sternstunde“, urteilt die Opernwelt.
„Das Kammerstück in Regie von Kevin Barz berührt, geht unter die Haut, schockiert - und entlässt die Zuschauer mit einem Bündel Gedanken und Fragen“, sagt das Main-Echo über das Schauspielstück „Kein Schiff wird kommen“. Am 14. März ist es letztmals in der Kammer zu sehen.
Terminüberblick
3. Kammerkonzert: Pfitzner – Janáček --> 1.3.
Letztmals: Rigoletto --> 6.3.
Trash Lab --> 6.3.
Die Fugenhexe --> 8.3.
Premiere: Das Rheingold --> 14.3.
Letztmals: Kein Schiff wird kommen --> 14.3.
Premiere: Das Medium --> 15.3.
Lesung zum 16. März: Wie Lamettaregen --> 16.3.
3. Familienkonzert: Radio Classics --> 22.3.
Was ist Familie? Eine soziologische Bestandsaufnahme --> 23.3.
5. Sinfoniekonzert: Verbotene Liebe --> 26. & 27.3.
Familien von Welt. In Deutschland zu Hause!? -->30.3.
Babykonzert --> 4.4.
Premiere: Pension Schöller --> 4.4.
Uraufführung: Wie Schnuppen von den Augen --> 5.4.
4. Kammerkonzert: Cras – Debussy – Ravel --> 19.4.
Recht auf Familie? - Familienrecht --> 20.4.
Premiere: #mythos --> 25.4.
Würzburg liest ein Buch: Improvisationen im Juni --> 26.4.
Nr. 7/2020 | 10.2.2020 | bgr
Ständiger Gastdirigent ab der Spielzeit 20/21:
Ständiger Gastdirigent ab der Spielzeit 20/21:
Enrico Calesso mit neuem Status am Landestheater Linz
Würzburg, 10. Februar 2020 – Würzburgs Generalmusikdirektor Enrico Calesso wird ab der Spielzeit 20/21 als ständiger Gastdirigent im österreichischen Linz verpflichtet. Das dortige Landestheater und das Bruckner Orchester Linz verstetigen damit die bereits bestehende enge Zusammenarbeit mit dem Dirigenten.
Das Landestheater Linz beruft Enrico Calesso ab der Spielzeit 20/21 als ständigen Gastdirigenten im Musiktheater. Das Mehrspartenhaus verstetigt damit die bestehende und künftig geplante Zusammenarbeit mit Würzburgs Generalmusikdirektor. Calesso hatte im österreichischen Linz bereits die Neuproduktionen von „Don Giovanni“ (2017) und „Il trovatore“ (2020) als musikalischer Leiter verantwortet.
Christian Schuchardt, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg: „Wir freuen uns außerordentlich für Enrico Calesso. Seine Berufung als ständiger Gastdirigent am Linzer Landestheater zeigt, dass er ein wunderbares Aushängeschild für Würzburg und ein Botschafter der Musik auf höchstem internationalen Niveau ist. Wir freuen uns aber auch, dass Calesso sein Würzburger Engagement als Generalmusikdirektor fortsetzen möchte. Wir stehen bereits über die turnusmäßige Verlängerung seines hiesigen Vertrages, die sich beide Seiten wünschen, in Verhandlung. Eine Gremienbefassung ist für die nächsten Monate vorgesehen.“
Markus Trabusch, Intendant des Mainfranken Theaters: „Enrico Calesso ist als Gastdirigent an vielen renommierten Häusern im In- und Ausland erfolgreich. Das Mainfranken Theater und das Philharmonische Orchester Würzburg sind sehr froh, mit solch einem profilierten Generalmusikdirektor zusammenarbeiten zu können. Von seinen reichen künstlerischen Erfahrungen und dem Austausch mit anderen Häusern profitieren auch wir und unser Publikum.“
Neben seiner Tätigkeit in Würzburg gastiert Enrico Calesso unter anderem auch regelmäßig am Teatro La Fenice in Venedig, zuletzt mit der Produktion von Valtinonis „Pinocchio“ und mehrfach mit „La traviata“. Mit dieser Verdi-Oper hat er in der Spielzeit 18/19 außerdem am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino sowie an der Oper Leipzig mit dem Gewandhausorchester debütiert. In Leipzig wird Calesso in der kommenden Saison erneut dirigieren, zudem übernimmt er 2021 am Theater Bern die musikalische Leitung der Neuproduktion von Bellinis „Norma“.
Enrico Calesso studierte Klavier in Venedig am dortigen Konservatorium und beendete parallel dazu sein Philosophiestudium an der Universität der Lagunenstadt mit Auszeichnung. Anschließend besuchte er die Dirigierklasse von Uroš Lajovic an der Universität Wien und schloss das Studium mit Auszeichnung und Würdigungspreis ab. Nach Stationen als musikalischer Leiter der Oper Klosterneuburg (bei Wien) und als Kapellmeister am Theater Erfurt wechselte er 2010 als erster Kapellmeister an das Mainfranken Theater Würzburg. Dort wurde er im darauffolgenden Jahr zum Generalmusikdirektor ernannt. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2021.
Christian Schuchardt, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg: „Wir freuen uns außerordentlich für Enrico Calesso. Seine Berufung als ständiger Gastdirigent am Linzer Landestheater zeigt, dass er ein wunderbares Aushängeschild für Würzburg und ein Botschafter der Musik auf höchstem internationalen Niveau ist. Wir freuen uns aber auch, dass Calesso sein Würzburger Engagement als Generalmusikdirektor fortsetzen möchte. Wir stehen bereits über die turnusmäßige Verlängerung seines hiesigen Vertrages, die sich beide Seiten wünschen, in Verhandlung. Eine Gremienbefassung ist für die nächsten Monate vorgesehen.“
Markus Trabusch, Intendant des Mainfranken Theaters: „Enrico Calesso ist als Gastdirigent an vielen renommierten Häusern im In- und Ausland erfolgreich. Das Mainfranken Theater und das Philharmonische Orchester Würzburg sind sehr froh, mit solch einem profilierten Generalmusikdirektor zusammenarbeiten zu können. Von seinen reichen künstlerischen Erfahrungen und dem Austausch mit anderen Häusern profitieren auch wir und unser Publikum.“
Neben seiner Tätigkeit in Würzburg gastiert Enrico Calesso unter anderem auch regelmäßig am Teatro La Fenice in Venedig, zuletzt mit der Produktion von Valtinonis „Pinocchio“ und mehrfach mit „La traviata“. Mit dieser Verdi-Oper hat er in der Spielzeit 18/19 außerdem am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino sowie an der Oper Leipzig mit dem Gewandhausorchester debütiert. In Leipzig wird Calesso in der kommenden Saison erneut dirigieren, zudem übernimmt er 2021 am Theater Bern die musikalische Leitung der Neuproduktion von Bellinis „Norma“.
Enrico Calesso studierte Klavier in Venedig am dortigen Konservatorium und beendete parallel dazu sein Philosophiestudium an der Universität der Lagunenstadt mit Auszeichnung. Anschließend besuchte er die Dirigierklasse von Uroš Lajovic an der Universität Wien und schloss das Studium mit Auszeichnung und Würdigungspreis ab. Nach Stationen als musikalischer Leiter der Oper Klosterneuburg (bei Wien) und als Kapellmeister am Theater Erfurt wechselte er 2010 als erster Kapellmeister an das Mainfranken Theater Würzburg. Dort wurde er im darauffolgenden Jahr zum Generalmusikdirektor ernannt. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2021.
NR.2/2020 | 10.1.2020 | skt
Großer Flohmarkt des Mainfranken Theaters am 18. Januar
Würzburg, 10. Januar 2020 – Am Samstag, dem 18. Januar, findet ein großer Flohmarkt der Theatergewerke im Mainfranken Theater statt. Schnäppchenjäger haben hier die Chance, Schätze aus dem Bühnenleben zu erwerben. Ob Kostüme, Gemälde, Requisiten, Kulissenteile, Musikequipment oder Licht- und Tontechnik – vieles muss raus.
Der große Flohmarkt findet auf den Probebühnen im Nebengebäude des Mainfranken Theaters in der Oeggstraße 2 in Würzburg statt. Die Türen öffnen sich von 10 bis 15 Uhr.
Nr. 79/2019 | 30.12.2019 | bgr
Theaterpreis Würzburg 2019: Enrico Calesso ausgezeichnet / Sonderpreis für Werkstattleiter Marco Bauer
Würzburg, 30. Dezember 2019 – Der Generalmusikdirektor des Mainfranken Theaters Würzburg, Enrico Calesso, wurde am heutigen 30. Dezember mit dem Theaterpreis 2019 ausgezeichnet. Werkstattleiter Marco Bauer erhielt einen Sonderpreis. Der Theater- und Orchesterförderverein Würzburg übergab die Preise im Rahmen des diesjährigen Konzerts zum Jahreswechsel.
Für seine besonderen künstlerischen Leistungen wurde Würzburgs Generalmusikdirektor Enrico Calesso mit dem Theaterpreis 2019 des Theater- und Orchesterfördervereins Würzburg ausgezeichnet. Herausragend sei zuletzt unter anderem seine Interpretation von Richard Wagners „Götterdämmerung“ gewesen, so die Begründung der Jury. Unter der musikalischen Leitung von Calesso habe sich das Philharmonische Orchester Würzburg bei der Arbeit mit der Partitur Wagners auf ganz besondere Weise künstlerisch entfalten und weiterentwickeln können. Die Musiktheaterproduktion der Spielzeit 2018/19 am Mainfranken Theater hatte für eine große mediale Resonanz gesorgt und großen Zuspruch vom Publikum erhalten.
Enrico Calesso studierte Klavier in Venedig am dortigen Konservatorium und beendete parallel dazu sein Philosophiestudium an der Universität der Lagunenstadt mit Auszeichnung. Anschließend besuchte er die Dirigierklasse von Uroš Lajovic an der Universität Wien und schloss das Studium mit Auszeichnung und Würdigungspreis ab. Nach Stationen als musikalischer Leiter der Oper Klosterneuburg (bei Wien) und als Kapellmeister am Theater Erfurt wechselte er 2010 als erster Kapellmeister an das Mainfranken Theater Würzburg. Dort wurde er im darauffolgenden Jahr zum Generalmusikdirektor ernannt.
In Würzburg leitete Calesso zahlreiche neue Produktionen, darunter neben der „Götterdämmerung“ zuletzt „Ariadne auf Naxos“, „La Bohème“, „Die Hugenotten“, „Die sizilianische Vesper“ und „Nixon in China“. Darüber hinaus pflegte er eine intensive Konzerttätigkeit als Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Würzburg, das bereits im Jahr 2013 unter seiner Leitung mit dem Theaterpreis ausgezeichnet worden war.
Regelmäßige Gastengagements führten Calesso außerdem ans Teatro La Fenice in Venedig, an die Oper Leipzig oder beispielsweise an das Landestheater Linz. Als gefragter Gastdirigent arbeitete er unter anderem mit dem Gewandhaus Orchester Leipzig, dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, den Wiener und den Berner Symphonikern, mit dem Orchestre Symphonique de Mulhouse und der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin zusammen.
Enrico Calesso studierte Klavier in Venedig am dortigen Konservatorium und beendete parallel dazu sein Philosophiestudium an der Universität der Lagunenstadt mit Auszeichnung. Anschließend besuchte er die Dirigierklasse von Uroš Lajovic an der Universität Wien und schloss das Studium mit Auszeichnung und Würdigungspreis ab. Nach Stationen als musikalischer Leiter der Oper Klosterneuburg (bei Wien) und als Kapellmeister am Theater Erfurt wechselte er 2010 als erster Kapellmeister an das Mainfranken Theater Würzburg. Dort wurde er im darauffolgenden Jahr zum Generalmusikdirektor ernannt.
In Würzburg leitete Calesso zahlreiche neue Produktionen, darunter neben der „Götterdämmerung“ zuletzt „Ariadne auf Naxos“, „La Bohème“, „Die Hugenotten“, „Die sizilianische Vesper“ und „Nixon in China“. Darüber hinaus pflegte er eine intensive Konzerttätigkeit als Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Würzburg, das bereits im Jahr 2013 unter seiner Leitung mit dem Theaterpreis ausgezeichnet worden war.
Regelmäßige Gastengagements führten Calesso außerdem ans Teatro La Fenice in Venedig, an die Oper Leipzig oder beispielsweise an das Landestheater Linz. Als gefragter Gastdirigent arbeitete er unter anderem mit dem Gewandhaus Orchester Leipzig, dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, den Wiener und den Berner Symphonikern, mit dem Orchestre Symphonique de Mulhouse und der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin zusammen.
Sonderpreis für Marco Bauer
Ein für das Theater wesentliches künstlerisches Schaffen zu würdigen, das sich nicht nur im Scheinwerferlicht abspielt, ist Anliegen des Sonderpreises, den der Theater- und Orchesterförderverein Würzburg in diesem Jahr an den Leiter der Werkstätten und stellvertretenden technischen Direktor Marco Bauer vergeben hat.
Bauer – der als Werkstattleiter mit seinem Team von Schreinern, Schlossern, Malern, Dekorateuren und Kascheuren insbesondere den Kulissenbau verantwortet – sorge auf hervorragende Weise dafür, dass sämtliche Gewerke vor einer Premiere wie ein Uhrwerk ineinandergreifen, urteilte die Jury. Dabei setze sich Bauer immer wieder persönlich für originäre Lösungswege und neue technische Kniffe ein, um die künstlerischen Visionen der Produktionsteams Realität werden zu lassen.
Der gelernte Schreiner stieg bereits zur Spielzeit 1994/95 als Bühnenhandwerker am Mainfranken Theater ein. 2002 absolvierte Marco Bauer seine Prüfung zum Meister der Veranstaltungstechnik und wurde später als Theatermeister für die Würzburger Bühne tätig. 2008 wurde er dort zum Werkstattleiter und Stellvertreter der technischen Leitung berufen, nachdem er diese Position bereits seit 2005 kommissarisch innehatte.
Bereits zum 21. Mal hat der Theater- und Orchesterförderverein des Mainfranken Theaters den Würzburger Theaterpreis vergeben. Gestiftet wurde die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung erneut von der Sparkasse Mainfranken. Aus Mitteln des Vereins wurde der diesjährige Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro bestritten.
Bauer – der als Werkstattleiter mit seinem Team von Schreinern, Schlossern, Malern, Dekorateuren und Kascheuren insbesondere den Kulissenbau verantwortet – sorge auf hervorragende Weise dafür, dass sämtliche Gewerke vor einer Premiere wie ein Uhrwerk ineinandergreifen, urteilte die Jury. Dabei setze sich Bauer immer wieder persönlich für originäre Lösungswege und neue technische Kniffe ein, um die künstlerischen Visionen der Produktionsteams Realität werden zu lassen.
Der gelernte Schreiner stieg bereits zur Spielzeit 1994/95 als Bühnenhandwerker am Mainfranken Theater ein. 2002 absolvierte Marco Bauer seine Prüfung zum Meister der Veranstaltungstechnik und wurde später als Theatermeister für die Würzburger Bühne tätig. 2008 wurde er dort zum Werkstattleiter und Stellvertreter der technischen Leitung berufen, nachdem er diese Position bereits seit 2005 kommissarisch innehatte.
Bereits zum 21. Mal hat der Theater- und Orchesterförderverein des Mainfranken Theaters den Würzburger Theaterpreis vergeben. Gestiftet wurde die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung erneut von der Sparkasse Mainfranken. Aus Mitteln des Vereins wurde der diesjährige Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro bestritten.
NR. 75/2019 | 5.12.2019 | SKT
Höhepunkte des Spielplans im Januar und Februar 2020
Das „TanzXperiment“ geht weiter: Expedition N° 4 in der Kammer
In der Reihe TanzXperiment präsentiert sich das Tanzensemble ab dem 3. Januar im intimen Rahmen der Kammer aus nächster Nähe und lädt das Publikum ein, die Künstler als Individuen kennenzulernen. In Improvisationsabenden unter der Leitung von Dominique Dumais stellen sich die Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie der Herausforderung, einen ganzen Abend nach ihrer eigenen Fantasie zu gestalten. So werden tänzerische Räume entdeckt und eröffnet, Möglichkeiten erkundet, verwandelt und verworfen. Jeder Abend ist einzigartig – der Ausgang des Experiments stets ungewiss.
Oper im Großen Haus: „Der goldene Drache“
Ein junger Chinese, „panisch vor Zahnschmerzen“, arbeitet illegal im Asia-Restaurant „Der goldene Drache“. Seine Kollegen reißen den Zahn mit einer Rohrzange heraus; er landet in Ingas Thai-Suppe. Der Chinese – eigentlich auf der Suche nach seiner verschollenen Schwester – verblutet. Sein Leichnam wird in den Fluss geworfen und macht eine lange Reise zurück in die Heimat. Basierend auf dem gleichnamigen Schauspiel von Roland Schimmelpfennig entfaltet Komponist Peter Eötvös in seiner „komisch dramatischen Oper“ (Eötvös) eine leichte und zugleich tiefe Geschichte über unseren Umgang mit Flucht und Migration. Premiere ist am 25. Januar, Einblicke in die Produktion gibt es vorab mit einer Matinee am 12. Januar und einer öffentlichen Probe am 20. Januar.
Das Tanzstück „Naked“ feiert im Januar Premiere
„Naked“ steht für das Bloßlegen der Bewegung bis unter die Haut. Ausgehend von ihrem Interesse an der Erkundung von Bewegung, schickt Dominique Dumais die Tanzcompagnie auf die Suche nach dem Punkt, an dem Innen und Außen miteinander verschmelzen. „Naked“ handelt also auch vom Mut, die unverfälschte Wirklichkeit zu zeigen. Getragen wird das Stück von den Kompositionen der New Yorkerin Julia Kent, die aus dem satten Klang ihres elektronisch verstärkten Cellos einen eigenen sinnlichen Kosmos entstehen lässt. Die Premiere ist am 31. Januar im Großen Haus. Eine Matinee findet am 19. Januar statt.
Schauspiel in der Kammer: „Fräulein Julie“
Das junge Fräulein Julie hat in ihrem Leben alles, wovon die Angestellten ihres Vaters nur träumen können. Sie leidet dafür unter dem Druck gesellschaftlicher Erwartungen. Deshalb vergnügt sie sich bei festlichen Anlässen gerne mit der Dienerschaft. In einer Mitsommernacht fällt ihre Wahl auf Jean, der seinerseits mit der Küchenhilfe Kristin verlobt ist. Jean sieht in Julies Avancen eine Möglichkeit, seine Stellung beim Grafen zu verbessern, und geht schließlich darauf ein. Was als verbotener Flirt beginnt, entwickelt sich in nur ein paar Stunden zu einer Liebesbeziehung, die außer Kontrolle gerät. Ab dem 13. Februar ist das Schauspiel in der Kammer zu erleben.
Tragische Familiengeschichte: „Hiob“ im Großen Haus
Mendel Singer steht als orthodoxer Jude gottesfürchtig fest im Leben. Zusammen mit seiner Frau Deborah lebt er in Zuchnow im zaristischen Vorkriegs-Russland. Mit der Geburt des jüngsten Sohns Menuchim, der an epileptischen Anfällen leidet, beginnt eine unaufhaltsame Serie von Schicksalsschlägen, die das Familiengefüge erschüttern. Als sich die Tochter Mirjam auch noch mit einem Kosaken einlässt, für einen Ostjuden der Inbegriff alles Teuflischen, wandert Mendel mit Frau und Tochter nach Amerika aus. Menuchim lassen sie in Russland zurück. Doch auch in den USA gibt es keine Erlösung für die Familie – die Wirren, die der Erste Weltkrieg dort auslöst, bringen noch größeres Leid über Mendel und Deborah Singer. Die Bühnenfassung des Romans von Koen Tachelet feiert am 15. Februar im Großen Haus Premiere.
Highlights aus dem Konzertkalender
Am 11. Januar erhalten junge Besucher zwischen drei und acht Jahren im Kinderkammerkonzert musikalische Einblicke in das spannende Leben der kleinen Fugenhexe.
Auch die beliebten Babykonzerte stehen am 19. Januar auf dem Spielplan.
Im dritten Sinfoniekonzert „Das andere Ich“ präsentiert das Philharmonische Orchester Würzburg unter der Leitung des Ersten Kapellmeisters Gábor Hontvári am 30. und 31. Januar das erste Violinkonzert aus der Feder von Schostakowitsch sowie Sibelius‘ erste Sinfonie.
Zum zweiten Familienkonzert am 9. Februar kehrt der Froschkönig mit dem „Froschkomplott reloaded“ wieder zurück in den Konzertsaal.
Am 20. und 22. Februar gibt das Philharmonische Orchester im Würzburger Dom unter der Leitung des Generalmusikdirektors Enrico Calesso sein viertes Sinfoniekonzert. Gemeinsam mit den Würzburger Domsingknaben und dem Damenchor des Mainfranken Theaters präsentieren sie Mahlers dritte Sinfonie.
Zum letzten Mal: Dernieren von „Kabale und Liebe“ und „Hänsel und Gretel“
In der Inszenierung von Schillers „Kabale und Liebe“ malt Regisseur Marcel Keller „ (…) ein wunderbar rundes, schnörkelloses Bild, gleichermaßen historisch durchdacht wie zeitlos.“ (Main-Echo). Letztmalig hebt sich der Vorhang am 24. Januar.
Am 5. Februar steht mit Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ letztmals „ein einziger großer Rausch aus Licht, kleinen Tricks, wunderbarer Musik und Gesang“ (Main-Post) auf dem Spielplan.
Großer Flohmarkt der Gewerke
Nach der überwältigenden Resonanz auf den Kostüm- und Maskenverkauf und Flohmarkt beim diesjährigen Theaterfest haben Schnäppchenjäger am 18. Januar die nächste Chance, Beute im Mainfranken Theater zu machen. Ob Kostüme, Gemälde, Requisiten, Kulissenteile, Musikequipment oder Licht- und Tontechnik - vieles muss raus, und das Stöbern lohnt sich! Der große Flohmarkt findet auf den Probebühnen im Nebengebäude des Mainfranken Theaters in der Oeggstraße statt, und die Türen öffnen sich von 10 bis 15 Uhr.
Terminüberblick
Konzert zum Jahreswechsel --> 1.1. & 6.1.
Ferienworkshop: Es war einmal --> 3.1. & 4.1.
Premiere: TanzXperiment --> 3.1.
Letztmals: Der Räuber Hotzenplotz --> 6.1.
Fugenhexe --> 11.1.
Matinee: Der goldene Drache --> 12.1.
Großer Flohmarkt: Maske, Requisite, Technik --> 18.1.
Matinee: Naked --> 19.1.
Babykonzerte --> 19.1.
99 – die öffentliche Probe: Der goldene Drache --> 20.1.
Letztmals: Kabale und Liebe --> 24.1.
Premiere: Der goldene Drache --> 25.1.
3. Sinfoniekonzert: Das andere Ich --> 30.1. & 31.1.
Premiere: Naked --> 31.1.
Letztmals: Hänsel und Gretel --> 5.2.
2. Familienkonzert: Das Froschkomplott reloaded -- > 9.2.
Premiere: Fräulein Julie --> 13.2.
Text und Bühne: Der goldene Drache --> 14.2.
Premiere: Hiob --> 15.2.
4. Sinfoniekonzert: Eine ganze Welt --> 20.2. & 21.2.
In der Reihe TanzXperiment präsentiert sich das Tanzensemble ab dem 3. Januar im intimen Rahmen der Kammer aus nächster Nähe und lädt das Publikum ein, die Künstler als Individuen kennenzulernen. In Improvisationsabenden unter der Leitung von Dominique Dumais stellen sich die Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie der Herausforderung, einen ganzen Abend nach ihrer eigenen Fantasie zu gestalten. So werden tänzerische Räume entdeckt und eröffnet, Möglichkeiten erkundet, verwandelt und verworfen. Jeder Abend ist einzigartig – der Ausgang des Experiments stets ungewiss.
Oper im Großen Haus: „Der goldene Drache“
Ein junger Chinese, „panisch vor Zahnschmerzen“, arbeitet illegal im Asia-Restaurant „Der goldene Drache“. Seine Kollegen reißen den Zahn mit einer Rohrzange heraus; er landet in Ingas Thai-Suppe. Der Chinese – eigentlich auf der Suche nach seiner verschollenen Schwester – verblutet. Sein Leichnam wird in den Fluss geworfen und macht eine lange Reise zurück in die Heimat. Basierend auf dem gleichnamigen Schauspiel von Roland Schimmelpfennig entfaltet Komponist Peter Eötvös in seiner „komisch dramatischen Oper“ (Eötvös) eine leichte und zugleich tiefe Geschichte über unseren Umgang mit Flucht und Migration. Premiere ist am 25. Januar, Einblicke in die Produktion gibt es vorab mit einer Matinee am 12. Januar und einer öffentlichen Probe am 20. Januar.
Das Tanzstück „Naked“ feiert im Januar Premiere
„Naked“ steht für das Bloßlegen der Bewegung bis unter die Haut. Ausgehend von ihrem Interesse an der Erkundung von Bewegung, schickt Dominique Dumais die Tanzcompagnie auf die Suche nach dem Punkt, an dem Innen und Außen miteinander verschmelzen. „Naked“ handelt also auch vom Mut, die unverfälschte Wirklichkeit zu zeigen. Getragen wird das Stück von den Kompositionen der New Yorkerin Julia Kent, die aus dem satten Klang ihres elektronisch verstärkten Cellos einen eigenen sinnlichen Kosmos entstehen lässt. Die Premiere ist am 31. Januar im Großen Haus. Eine Matinee findet am 19. Januar statt.
Schauspiel in der Kammer: „Fräulein Julie“
Das junge Fräulein Julie hat in ihrem Leben alles, wovon die Angestellten ihres Vaters nur träumen können. Sie leidet dafür unter dem Druck gesellschaftlicher Erwartungen. Deshalb vergnügt sie sich bei festlichen Anlässen gerne mit der Dienerschaft. In einer Mitsommernacht fällt ihre Wahl auf Jean, der seinerseits mit der Küchenhilfe Kristin verlobt ist. Jean sieht in Julies Avancen eine Möglichkeit, seine Stellung beim Grafen zu verbessern, und geht schließlich darauf ein. Was als verbotener Flirt beginnt, entwickelt sich in nur ein paar Stunden zu einer Liebesbeziehung, die außer Kontrolle gerät. Ab dem 13. Februar ist das Schauspiel in der Kammer zu erleben.
Tragische Familiengeschichte: „Hiob“ im Großen Haus
Mendel Singer steht als orthodoxer Jude gottesfürchtig fest im Leben. Zusammen mit seiner Frau Deborah lebt er in Zuchnow im zaristischen Vorkriegs-Russland. Mit der Geburt des jüngsten Sohns Menuchim, der an epileptischen Anfällen leidet, beginnt eine unaufhaltsame Serie von Schicksalsschlägen, die das Familiengefüge erschüttern. Als sich die Tochter Mirjam auch noch mit einem Kosaken einlässt, für einen Ostjuden der Inbegriff alles Teuflischen, wandert Mendel mit Frau und Tochter nach Amerika aus. Menuchim lassen sie in Russland zurück. Doch auch in den USA gibt es keine Erlösung für die Familie – die Wirren, die der Erste Weltkrieg dort auslöst, bringen noch größeres Leid über Mendel und Deborah Singer. Die Bühnenfassung des Romans von Koen Tachelet feiert am 15. Februar im Großen Haus Premiere.
Highlights aus dem Konzertkalender
Am 11. Januar erhalten junge Besucher zwischen drei und acht Jahren im Kinderkammerkonzert musikalische Einblicke in das spannende Leben der kleinen Fugenhexe.
Auch die beliebten Babykonzerte stehen am 19. Januar auf dem Spielplan.
Im dritten Sinfoniekonzert „Das andere Ich“ präsentiert das Philharmonische Orchester Würzburg unter der Leitung des Ersten Kapellmeisters Gábor Hontvári am 30. und 31. Januar das erste Violinkonzert aus der Feder von Schostakowitsch sowie Sibelius‘ erste Sinfonie.
Zum zweiten Familienkonzert am 9. Februar kehrt der Froschkönig mit dem „Froschkomplott reloaded“ wieder zurück in den Konzertsaal.
Am 20. und 22. Februar gibt das Philharmonische Orchester im Würzburger Dom unter der Leitung des Generalmusikdirektors Enrico Calesso sein viertes Sinfoniekonzert. Gemeinsam mit den Würzburger Domsingknaben und dem Damenchor des Mainfranken Theaters präsentieren sie Mahlers dritte Sinfonie.
Zum letzten Mal: Dernieren von „Kabale und Liebe“ und „Hänsel und Gretel“
In der Inszenierung von Schillers „Kabale und Liebe“ malt Regisseur Marcel Keller „ (…) ein wunderbar rundes, schnörkelloses Bild, gleichermaßen historisch durchdacht wie zeitlos.“ (Main-Echo). Letztmalig hebt sich der Vorhang am 24. Januar.
Am 5. Februar steht mit Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ letztmals „ein einziger großer Rausch aus Licht, kleinen Tricks, wunderbarer Musik und Gesang“ (Main-Post) auf dem Spielplan.
Großer Flohmarkt der Gewerke
Nach der überwältigenden Resonanz auf den Kostüm- und Maskenverkauf und Flohmarkt beim diesjährigen Theaterfest haben Schnäppchenjäger am 18. Januar die nächste Chance, Beute im Mainfranken Theater zu machen. Ob Kostüme, Gemälde, Requisiten, Kulissenteile, Musikequipment oder Licht- und Tontechnik - vieles muss raus, und das Stöbern lohnt sich! Der große Flohmarkt findet auf den Probebühnen im Nebengebäude des Mainfranken Theaters in der Oeggstraße statt, und die Türen öffnen sich von 10 bis 15 Uhr.
Terminüberblick
Konzert zum Jahreswechsel --> 1.1. & 6.1.
Ferienworkshop: Es war einmal --> 3.1. & 4.1.
Premiere: TanzXperiment --> 3.1.
Letztmals: Der Räuber Hotzenplotz --> 6.1.
Fugenhexe --> 11.1.
Matinee: Der goldene Drache --> 12.1.
Großer Flohmarkt: Maske, Requisite, Technik --> 18.1.
Matinee: Naked --> 19.1.
Babykonzerte --> 19.1.
99 – die öffentliche Probe: Der goldene Drache --> 20.1.
Letztmals: Kabale und Liebe --> 24.1.
Premiere: Der goldene Drache --> 25.1.
3. Sinfoniekonzert: Das andere Ich --> 30.1. & 31.1.
Premiere: Naked --> 31.1.
Letztmals: Hänsel und Gretel --> 5.2.
2. Familienkonzert: Das Froschkomplott reloaded -- > 9.2.
Premiere: Fräulein Julie --> 13.2.
Text und Bühne: Der goldene Drache --> 14.2.
Premiere: Hiob --> 15.2.
4. Sinfoniekonzert: Eine ganze Welt --> 20.2. & 21.2.
Nr.67/2019 | 11.11.2019 | bgr
Mainfranken Theater und Hochschule für Musik Würzburg starten neue Veranstaltungsreihe
Würzburg, 11. November 2019 – Mit dem ersten Würzburger „Masterkonzert“ starten das Mainfranken Theater und die Hochschule für Musik Würzburg am 23. November 2019 eine neue gemeinsame Konzertreihe. Bei den Konzerten dirigieren Masterstudierende des Studiengangs Dirigieren das Philharmonische Orchester Würzburg. Für die Studierenden sind die „Masterkonzerte“ Teil der Abschlussprüfung ihres Studiums. Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, die die neue Zusammenarbeit der zwei Einrichtungen begründet, erfolgte am heutigen 11. November im Rahmen eines Pressetermins in der Hochschule für Musik.
Die Gespräche zwischen dem Präsidium der Hochschule und der Theaterleitung zum Aufbau dieser neuen Kooperation begannen vor mehr als einem Jahr. Das Ziel war, einen weiteren Praxisbezug der Ausbildung zum Dirigenten/zur Dirigentin, zum Orchestermusiker/zur Orchestermusikerin und zum Sänger/zur Sängerin durch die Zusammenarbeit mit dem professionellen Klangkörper herzustellen. Die Kooperation beinhaltet Dirigierworkshops, die bereits genannten Masterkonzerte für Absolventen des Studiengangs Master Dirigieren und die Mitwirkung Studierender in den Fächern Gesang und Orchesterinstrumente bei Projekten des Philharmonischen Orchesters Würzburg.
Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten für die Hochschule Kanzlerin Dr. Eva Stumpf-Wirths und Präsident Prof. Dr. Christoph Wünsch, für das Mainfranken Theater Intendant Markus Trabusch, der Geschäftsführende Direktor Dirk Terwey und Generalmusikdirektor Enrico Calesso.
Dirigentin des ersten Masterkonzerts ist Hyeju Jung aus der Klasse von Prof. Ari Rasilainen. Das Programm: Poulenc, Deux marches et un intermède / Bartók, Violakonzert op. posth. / Rimski-Korsakow, Sheherazade op. 35. Solist des Abends ist Nimrod Guez, Viola. Das Konzert findet im Großen Saal der Hochschule für Musik statt und beginnt um 19:30 Uhr. Karten: Telefon +49 931 32187-0.
Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten für die Hochschule Kanzlerin Dr. Eva Stumpf-Wirths und Präsident Prof. Dr. Christoph Wünsch, für das Mainfranken Theater Intendant Markus Trabusch, der Geschäftsführende Direktor Dirk Terwey und Generalmusikdirektor Enrico Calesso.
Dirigentin des ersten Masterkonzerts ist Hyeju Jung aus der Klasse von Prof. Ari Rasilainen. Das Programm: Poulenc, Deux marches et un intermède / Bartók, Violakonzert op. posth. / Rimski-Korsakow, Sheherazade op. 35. Solist des Abends ist Nimrod Guez, Viola. Das Konzert findet im Großen Saal der Hochschule für Musik statt und beginnt um 19:30 Uhr. Karten: Telefon +49 931 32187-0.
Nr.65/2019 | 3.11.2019 | bgr
Freistaat und Stadt unterzeichneten Eckpunktepapier:
Freistaat und Stadt unterzeichneten Eckpunktepapier:
Mainfranken Theater auf dem Weg zum Staatstheater
Würzburg, 3. November 2019 – Im Beisein von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder unterzeichneten Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, sowie Christian Schuchardt, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, am heutigen 3. November ein gemeinsames Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung des Mainfranken Theaters Würzburg. Vereinbart wird darin unter anderem, den staatlichen Zuschuss zu den Betriebskosten sukzessive zu erhöhen und die städtische Bühne perspektivisch zum Staatstheater aufzuwerten.
Eine Stärkung und Weiterentwicklung des Theaterstandortes Würzburg ohne Änderung der städtischen Trägerschaft: Das ist eines der erklärten Ziele der Eckpunktevereinbarung, die Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, und Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt am heutigen 3. November im Beisein von Ministerpräsident Dr. Markus Söder und der Theaterleitung unterzeichneten. Demnach soll das Mainfranken Theater mit der Wiedereröffnung seines sanierten und erweiterten Hauses zur Spielzeit 2022/23 zum Staatstheater aufgewertet werden.
Staatliche Förderquote steigt sukzessive
Bereits für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 soll die staatliche Förderquote von derzeit 35 Prozent – das entspricht 5,5 Millionen Euro – auf 40 Prozent der Zuschüsse zu den Betriebskosten steigen. Im Haushaltsjahr 2021 will der Freistaat 45 Prozent des Theaterbetriebsfehlbedarfs decken. Nach Wiedereröffnung der sanierten und erweiterten Bühne sollen die staatliche Förderquote und der städtische Zuschuss gleich hoch sein, wobei ein Förderbetrag von jeweils 9,8 Millionen Euro – das entspricht den städtischen Ausgaben in der Spielzeit 2018/19 – nicht unterschritten werden soll. Außerdem wurde vereinbart, dass die zusätzlichen Mittel nach Abschluss der derzeitigen Generalsanierung hauptsächlich der künstlerischen Qualität der Theaterarbeit zugutekommen sollen.
Vierte bayerische Stadt mit Staatstheater
Nach München, Nürnberg und zuletzt Augsburg ist Würzburg künftig die vierte Stadt in Bayern mit einem Staatstheater. Kunstminister Bernd Sibler betonte: „Mit der Wiedereröffnung des Mainfranken Theaters nach seiner Generalsanierung wird das Theater ‚äußerlich‘ wie ‚innerlich‘ in neuem Glanz erstrahlen. Wir wollen als Freistaat tatkräftig dazu beitragen, das bereits beachtliche künstlerische Niveau des Hauses noch weiter zu heben und seine Anziehungskraft weit über die Grenzen Bayerns hinaus zu steigern. Würzburg soll ein Theater haben, das im bundesweiten Vergleich an der Spitze mitspielen kann. Für das kulturelle Leben in Mainfranken und ganz Bayern ist das eine wertvolle Bereicherung.“
Würzburger Modell
Im Gegensatz zu anderen Theaterstandorten wird mit dem Eckpunktepapier keine Änderung der Trägerschaft und Rechtsform angestrebt. Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Ich begrüße es außerordentlich, dass wir gemeinsam ein exklusives Würzburger Modell erarbeitet haben.“ Das Besondere: Auch am Staatstheater bleiben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter städtische Angestellte, Personalübergänge werden vermieden. Das gebe allen Kolleginnen und Kollegen Sicherheit. „Freistaat und Stadt tragen künftig gemeinsam Finanzierung und Betrieb für die Stadt Würzburg und die Regiopolregion Mainfranken. Das Theater ist damit nachhaltig zukunftsorientiert aufgestellt“, bekräftigte der Oberbürgermeister.
Gut gewappnet für künftige Herausforderungen
Als ausgesprochen positives Signal und Würdigung der bisherigen künstlerischen Arbeit betrachtet Intendant Markus Trabusch die Aufwertung zum Staatstheater: „Das Mainfranken Theater erfährt aktuell von seinem Publikum ebenso wie von den Medien eine hervorragende Resonanz. Die Perspektive, mit den Mitteln eines Staatstheaters die erreichte künstlerische Qualität zu sichern und weiterzuentwickeln, stimmt uns sehr froh“, so Trabusch.
Der Geschäftsführende Direktor Dirk Terwey sieht das Würzburger Theater darüber hinaus besser gewappnet für künftige Herausforderungen: „Eine finanzielle Ausstattung als Staatstheater bedeutet auch, Tariferhöhungen und Preissteigerungen besser abfedern zu können.“ Denn die laufenden Personal- und Betriebskosten machten den Löwenanteil im Finanzbedarf eines jeden Theaters aus, so Terwey.
Der Geschäftsführende Direktor Dirk Terwey sieht das Würzburger Theater darüber hinaus besser gewappnet für künftige Herausforderungen: „Eine finanzielle Ausstattung als Staatstheater bedeutet auch, Tariferhöhungen und Preissteigerungen besser abfedern zu können.“ Denn die laufenden Personal- und Betriebskosten machten den Löwenanteil im Finanzbedarf eines jeden Theaters aus, so Terwey.
Die bisherige Theaterfinanzierung
Die Zuschüsse der Stadt Würzburg zu den Betriebskosten des Mainfranken Theaters betrugen zuletzt rund 9,8 Millionen Euro, das entspricht einem Förderanteil von 62 Prozent. Der Freistaat steuerte 5,5 Millionen Euro bei (Quote: 35%). Weitere Mittel gewährten regelmäßig der Bezirk Unterfranken, die Mainfränkische Theaterstiftung und der Theater- und Orchesterförderverein – fast eine halbe Million Euro kam so zuletzt hinzu (Anteil: 3%). Darüber hinaus erwirtschaftete die Würzburger Bühne in der Spielzeit 2018/19 unter anderem durch Eintrittserlöse 2,6 Millionen Euro selbst.
Zuschüsse zur Sanierung
Aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs fließen überdies voraussichtlich gut 50 Millionen Euro vom Freistaat Bayern in die laufende Sanierung und Erweiterung des Würzburger Mainfranken Theaters. Bei zuwendungsfähigen Projektkosten in Höhe von rund 67 Millionen Euro entspricht dies einem Fördersatz von 75 Prozent.
NR. 63/2019 | 24.10.2019 | SKT
Höhepunkte des Spielplans im November und Dezember 2019
Neue Tanzproduktion: „Es war einmal…“
In „Es war einmal…“ begibt sich Kevin O’Day zusammen mit der Tanzcompagnie auf Spurensuche nach den universellen Parametern der menschlichen Kultur, die Raum und Zeit zu überdauern scheinen. Denn noch heute schwingt das, was einmal war, in uns nach. Unaufhörlich spüren wir die Ursprünge menschlichen Lebens und die Verbindung zur Natur, die Resonanz von Musik und Rhythmus in unserem Körper. O’Day setzt die künstlerische Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Komponisten John King fort, der eine Soundinstallation eigens für dieses Stück kreiert. Premiere ist am 3. November um 18 Uhr im Großen Haus.
Fußballprofis in der Ausbildung: „Schwalbenkönig“
Philip will Fußballprofi werden. Für seinen Traum zieht er mit 13 Jahren in ein Nachwuchsleistungszentrum ein. Dort folgt sein Leben einem strengen Zeitplan: Frühsport, Schule, Hausaufgaben, Training und Punktspiele. Zum Glück hat Philips bester Freund Timo ebenfalls einen Platz im Nachwuchskader ergattert. Als Timo anfängt, systematisch zu foulen, muss er die Mannschaft verlassen. Und Philip realisiert, was für ein starkes Team sie hätten sein können, wenn er keine Angst vor seinen Gefühlen gehabt hätte. Ab dem 22. November ist „Schwalbenkönig“ in der Kammer zu erleben.
Familienstück zur Weihnachtszeit: „Der Räuber Hotzenplotz“
Jedes Mal, wenn Kasperls Großmutter Kaffee in ihrer Mühle mahlt, erklingt ihr Lieblingslied „Alles neu macht der Mai“. Als der Räuber Hotzenplotz die Musik hört, ist er so entzückt, dass er die Kaffeemühle raubt. Das können Kasperl und Seppel natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Deshalb ziehen sie los, um dem Räuber das Handwerk zu legen und die entwendete Mühle ihrer rechtmäßigen Besitzerin zurückzugeben. Dabei hilft ihnen sowohl Wachtmeister Dimpfelmoser als auch die Fee Amaryllis. Das Stück feiert am 24. November um 15 Uhr im Großen Haus Premiere.
Deutschsprachige Erstaufführung in der Kammer: „5 Kilo Zucker“
Der wenig erfolgreiche Regisseur Gur versucht gerade als Lehrer Fuß zu fassen, als ihm der Geist seines verstorbenen Großvaters in Gestalt von verschiedenen seltsamen Fremden begegnet. Der Beginn einer ungewöhnlichen Verfolgungsjagd: Der Geist beauftragt Gur, die wahre Geschichte über die fünf Kilo Zucker ans Licht zu bringen, die er gemeinsam mit einem Bekannten während des Krieges zu schmuggeln versuchte. Der überforderte Enkel bemüht sich redlich, gerät dabei aber von einer brisanten Situation in die nächste. Gur Korens Stück feiert am 29. November in der Kammer seine deutschsprachige Erstaufführung.
„Don’t cry for me, Argentina“: Das Musical „Evita“ am Mainfranken Theater
„Evita“ zeichnet in Rückblenden zentrale Lebensstationen der aus einfachen Verhältnissen stammenden Eva Duarte de Perón nach. Als uneheliches Kind in einem argentinischen Dorf geboren, schließt sie sich in jungen Jahren dem Barsänger Magaldi an und zieht mit ihm nach Buenos Aires. Dort arbeitet sie als Sängerin und erhält kleinere Filmrollen, bevor sie an der Seite des Staatsmanns Juan Perón zur First Lady Argentiniens aufsteigt. Von den Armen wird Evita für ihr soziales Engagement als eine Heilige verehrt, ihr früher Tod erschüttert das ganze Land. Ab dem 30. November ist das Musical mit Welthits wie „Don’t cry for me, Argentina“ aus der Feder von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice im Großen Haus zu erleben. Matthew Ferraro, der bereits 2017/18 die „Sizilianische Vesper“ am Mainfranken Theater inszenierte, kehrt als Regisseur nach Würzburg zurück.
Paul Maar: „Schiefe Märchen und schräge Geschichten"
Paul Maars Fantasie ist legendär: Seine Werke gelten als Klassiker der Kinderbuchliteratur und sind weltbekannt. Nun ist sein neuester Schmunzelspaß erschienen: „Schiefe Märchen und schräge Geschichten“. Unterwegs ist er zusammen mit seinen musikalischen Partnern Wolfgang Stute (Gitarre und Perkussion) und Konrad Haas (Keyboard, Flöte und Saxofon). Das Programm am 2. Dezember im Mainfranken Theater: eine Lesung mit Musik für Erwachsene, die sich ein kindliches Gemüt bewahrt haben. Für manche ist es ein Stück wiedererweckter Kindheit.
Highlights aus dem Konzertkalender
Im zweiten Sinfoniekonzert der Saison trifft – dem Spielzeitmotto „Familienbande“ getreu – Schwiegervater auf Schwiegersohn: Am 14. und 15. November erleben die Zuhörer in der Hochschule für Musik Antonín Dvořáks „Die Mittagshexe“ op. 108 und sein Violoncellokonzert h-Moll op. 104 neben Josef Suks „Fantastischem Scherzo“ op. 25.
Am 7. und 13. Dezember stimmen die Streicher des Philharmonischen Orchesters gemeinsam mit der Big Band Würzburg! e.V. im Großen Haus auf die besinnliche Zeit ein. Mit den Gesangssolisten Barbara Schöller und Armin Kahl heißt es dann „It’s Christmas Time“. Am 10. Dezember ist die Konzertgala außerdem in der Tauberphilharmonie Weikersheim zu Gast.
Im zweiten Kammerkonzert am 15. Dezember dreht sich alles um die Bratsche. Auf dem Programm stehen Werke für eine bis vier Violen unter anderem von Telemann, Schumann und Piazzolla.
Auch die beliebten Babykonzerte stehen am 21. Dezember mit auf dem Spielplan.
Neu in dieser Spielzeit ist das Format der Fugenhexe. Junge Besucher zwischen drei und acht Jahren erhalten am 14. Dezember musikalische Einblicke in das spannende Leben der kleinen Fugenhexe.
Weihnachts- und Feiertagsprogramm
Das Festprogramm am 25. Dezember lockt mit Verdis Oper „Rigoletto“, am zweiten Weihnachtsfeiertag darf sich das Publikum vormittags auf eine Vorstellung vom „Räuber Hotzenplotz“ im Schauspiel sowie am Abend auf „Es war einmal…“ der Tanzcompagnie freuen.
Das Konzert zum Jahreswechsel hält dieses Jahr am 30. Dezember sowie am 1. und 6. Januar eine „Aufforderung zum Tanz“ bereit. Der Tanz spricht eine internationale Sprache, und so entführt dieser Abend unter der Leitung des Ersten Kapellmeisters Gábor Hontvári musikalisch an unterschiedlichste Orte der (Tanz-)Welt. Am Silvesterabend selbst sind im Großen Haus zwei Vorstellungen des Musicals „Evita“ zu sehen.
Terminüberblick
Premiere: Es war einmal… --> 3.11.
W-Café presents: Als Deutsch noch nicht meine Zunge war --> 12.11.
2. Sinfoniekonzert: Ferne Klänge --> 14.11. & 15.11.
Matinee: Evita --> 17.11.
Premiere:Schwalbenkönig --> 22.11.
Premiere: Der Räuber Hotzenplotz --> 24.11.
99 – Die öffentliche Probe: Evita --> 26.11.
Text und Bühne: Kabale und Liebe --> 27.11.
Deutschsprachige Erstaufführung: 5 Kilo Zucker --> 29.11.
Premiere: Evita --> 30.11.
Paul Maar: Schiefe Märchen und schräge Geschichten --> 2.12.
Weihnachtskonzert: It’s Christmas Time --> 7.12., 10.12. & 13.12.
Fugenhexe --> 14.12.
2. Kammerkonzert: Telemann – Schumann – Piazzolla --> 15.12.
Babykonzert --> 21.12.
Ferienworkshop: Der Räuber Hotzenplotz --> 27.12. & 28.12.
Konzert zum Jahreswechsel --> 30.12., 1.1. & 6.1.
In „Es war einmal…“ begibt sich Kevin O’Day zusammen mit der Tanzcompagnie auf Spurensuche nach den universellen Parametern der menschlichen Kultur, die Raum und Zeit zu überdauern scheinen. Denn noch heute schwingt das, was einmal war, in uns nach. Unaufhörlich spüren wir die Ursprünge menschlichen Lebens und die Verbindung zur Natur, die Resonanz von Musik und Rhythmus in unserem Körper. O’Day setzt die künstlerische Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Komponisten John King fort, der eine Soundinstallation eigens für dieses Stück kreiert. Premiere ist am 3. November um 18 Uhr im Großen Haus.
Fußballprofis in der Ausbildung: „Schwalbenkönig“
Philip will Fußballprofi werden. Für seinen Traum zieht er mit 13 Jahren in ein Nachwuchsleistungszentrum ein. Dort folgt sein Leben einem strengen Zeitplan: Frühsport, Schule, Hausaufgaben, Training und Punktspiele. Zum Glück hat Philips bester Freund Timo ebenfalls einen Platz im Nachwuchskader ergattert. Als Timo anfängt, systematisch zu foulen, muss er die Mannschaft verlassen. Und Philip realisiert, was für ein starkes Team sie hätten sein können, wenn er keine Angst vor seinen Gefühlen gehabt hätte. Ab dem 22. November ist „Schwalbenkönig“ in der Kammer zu erleben.
Familienstück zur Weihnachtszeit: „Der Räuber Hotzenplotz“
Jedes Mal, wenn Kasperls Großmutter Kaffee in ihrer Mühle mahlt, erklingt ihr Lieblingslied „Alles neu macht der Mai“. Als der Räuber Hotzenplotz die Musik hört, ist er so entzückt, dass er die Kaffeemühle raubt. Das können Kasperl und Seppel natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Deshalb ziehen sie los, um dem Räuber das Handwerk zu legen und die entwendete Mühle ihrer rechtmäßigen Besitzerin zurückzugeben. Dabei hilft ihnen sowohl Wachtmeister Dimpfelmoser als auch die Fee Amaryllis. Das Stück feiert am 24. November um 15 Uhr im Großen Haus Premiere.
Deutschsprachige Erstaufführung in der Kammer: „5 Kilo Zucker“
Der wenig erfolgreiche Regisseur Gur versucht gerade als Lehrer Fuß zu fassen, als ihm der Geist seines verstorbenen Großvaters in Gestalt von verschiedenen seltsamen Fremden begegnet. Der Beginn einer ungewöhnlichen Verfolgungsjagd: Der Geist beauftragt Gur, die wahre Geschichte über die fünf Kilo Zucker ans Licht zu bringen, die er gemeinsam mit einem Bekannten während des Krieges zu schmuggeln versuchte. Der überforderte Enkel bemüht sich redlich, gerät dabei aber von einer brisanten Situation in die nächste. Gur Korens Stück feiert am 29. November in der Kammer seine deutschsprachige Erstaufführung.
„Don’t cry for me, Argentina“: Das Musical „Evita“ am Mainfranken Theater
„Evita“ zeichnet in Rückblenden zentrale Lebensstationen der aus einfachen Verhältnissen stammenden Eva Duarte de Perón nach. Als uneheliches Kind in einem argentinischen Dorf geboren, schließt sie sich in jungen Jahren dem Barsänger Magaldi an und zieht mit ihm nach Buenos Aires. Dort arbeitet sie als Sängerin und erhält kleinere Filmrollen, bevor sie an der Seite des Staatsmanns Juan Perón zur First Lady Argentiniens aufsteigt. Von den Armen wird Evita für ihr soziales Engagement als eine Heilige verehrt, ihr früher Tod erschüttert das ganze Land. Ab dem 30. November ist das Musical mit Welthits wie „Don’t cry for me, Argentina“ aus der Feder von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice im Großen Haus zu erleben. Matthew Ferraro, der bereits 2017/18 die „Sizilianische Vesper“ am Mainfranken Theater inszenierte, kehrt als Regisseur nach Würzburg zurück.
Paul Maar: „Schiefe Märchen und schräge Geschichten"
Paul Maars Fantasie ist legendär: Seine Werke gelten als Klassiker der Kinderbuchliteratur und sind weltbekannt. Nun ist sein neuester Schmunzelspaß erschienen: „Schiefe Märchen und schräge Geschichten“. Unterwegs ist er zusammen mit seinen musikalischen Partnern Wolfgang Stute (Gitarre und Perkussion) und Konrad Haas (Keyboard, Flöte und Saxofon). Das Programm am 2. Dezember im Mainfranken Theater: eine Lesung mit Musik für Erwachsene, die sich ein kindliches Gemüt bewahrt haben. Für manche ist es ein Stück wiedererweckter Kindheit.
Highlights aus dem Konzertkalender
Im zweiten Sinfoniekonzert der Saison trifft – dem Spielzeitmotto „Familienbande“ getreu – Schwiegervater auf Schwiegersohn: Am 14. und 15. November erleben die Zuhörer in der Hochschule für Musik Antonín Dvořáks „Die Mittagshexe“ op. 108 und sein Violoncellokonzert h-Moll op. 104 neben Josef Suks „Fantastischem Scherzo“ op. 25.
Am 7. und 13. Dezember stimmen die Streicher des Philharmonischen Orchesters gemeinsam mit der Big Band Würzburg! e.V. im Großen Haus auf die besinnliche Zeit ein. Mit den Gesangssolisten Barbara Schöller und Armin Kahl heißt es dann „It’s Christmas Time“. Am 10. Dezember ist die Konzertgala außerdem in der Tauberphilharmonie Weikersheim zu Gast.
Im zweiten Kammerkonzert am 15. Dezember dreht sich alles um die Bratsche. Auf dem Programm stehen Werke für eine bis vier Violen unter anderem von Telemann, Schumann und Piazzolla.
Auch die beliebten Babykonzerte stehen am 21. Dezember mit auf dem Spielplan.
Neu in dieser Spielzeit ist das Format der Fugenhexe. Junge Besucher zwischen drei und acht Jahren erhalten am 14. Dezember musikalische Einblicke in das spannende Leben der kleinen Fugenhexe.
Weihnachts- und Feiertagsprogramm
Das Festprogramm am 25. Dezember lockt mit Verdis Oper „Rigoletto“, am zweiten Weihnachtsfeiertag darf sich das Publikum vormittags auf eine Vorstellung vom „Räuber Hotzenplotz“ im Schauspiel sowie am Abend auf „Es war einmal…“ der Tanzcompagnie freuen.
Das Konzert zum Jahreswechsel hält dieses Jahr am 30. Dezember sowie am 1. und 6. Januar eine „Aufforderung zum Tanz“ bereit. Der Tanz spricht eine internationale Sprache, und so entführt dieser Abend unter der Leitung des Ersten Kapellmeisters Gábor Hontvári musikalisch an unterschiedlichste Orte der (Tanz-)Welt. Am Silvesterabend selbst sind im Großen Haus zwei Vorstellungen des Musicals „Evita“ zu sehen.
Terminüberblick
Premiere: Es war einmal… --> 3.11.
W-Café presents: Als Deutsch noch nicht meine Zunge war --> 12.11.
2. Sinfoniekonzert: Ferne Klänge --> 14.11. & 15.11.
Matinee: Evita --> 17.11.
Premiere:Schwalbenkönig --> 22.11.
Premiere: Der Räuber Hotzenplotz --> 24.11.
99 – Die öffentliche Probe: Evita --> 26.11.
Text und Bühne: Kabale und Liebe --> 27.11.
Deutschsprachige Erstaufführung: 5 Kilo Zucker --> 29.11.
Premiere: Evita --> 30.11.
Paul Maar: Schiefe Märchen und schräge Geschichten --> 2.12.
Weihnachtskonzert: It’s Christmas Time --> 7.12., 10.12. & 13.12.
Fugenhexe --> 14.12.
2. Kammerkonzert: Telemann – Schumann – Piazzolla --> 15.12.
Babykonzert --> 21.12.
Ferienworkshop: Der Räuber Hotzenplotz --> 27.12. & 28.12.
Konzert zum Jahreswechsel --> 30.12., 1.1. & 6.1.
NR.54/2019 | 25.9.2019 | BGR
Publikum blieb Mainfranken Theater 2018/19 großteils treu / Zuwächse bei studentischen Besuchern
Publikum blieb Mainfranken Theater 2018/19 großteils treu / Zuwächse bei studentischen Besuchern
Bilanz der ersten Baustellensaison
Würzburg, 25. September 2019 – Ein abgerissener Vorbau, eine Baugrube vor dem Haus, ein rückgebautes Foyer und veränderte Kapazitäten bei Gastronomie und Garderobe: Das Mainfranken Theater Würzburg hat seine erste Spielzeit bei laufendem Baubetrieb absolviert. Das Publikum hielt seiner Bühne in der Saison 2018/19 dabei in großen Teilen die Treue: Insgesamt strömte es rund 129.000 Mal in die Vorstellungen des Mainfranken Theaters. Das sind knapp 11.000 Besuche weniger als in der vorangegangenen Spielzeit. Besonders erfreulich: Die Zahl der Studierenden in den Zuschauersälen verdoppelte sich. Sie stieg von 6.550 (2017/18) auf jetzt 12.300 an. Die Gesamtauslastung lag bei knapp 72 Prozent (Vorjahr: 73%). Die Umsatzerlöse betrugen nach noch vorläufigen Ergebnissen 2,6 Millionen Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. €).
Zwei Jahre in Folge hatte das Würzburger Theater seit 2016/17 Zuwächse verzeichnet, nicht zuletzt auch dank besonderer Außenevents wie beispielsweise Vorstellungen auf der Landesgartenschau 2018 mit mehr als 6.000 Besuchern. In seiner ersten Saison bei laufendem Baubetrieb registrierte das Vierspartenhaus nun einen Besucherrückgang. „Aufgrund der vorherigen Steigerungen bewegen wir uns weiterhin auf einem respektablen Niveau“, bewertet Intendant Markus Trabusch die Zahlen der Spielzeit 2018/19. Besonders freue es ihn, dass es gelungen sei, viele Studierende für das Haus zu gewinnen. „Die Verdopplung der studentischen Besuche durch das Semesterticket zeigt das Interesse auch von jungen Menschen an zeitgemäßem Theater“, so Trabusch.
„Auch wenn in der jetzt abgeschlossenen Spielzeit die Besucherzahlen und somit auch die Eintrittserlöse deutlich unter den Erwartungen blieben, kann es solche Ausreißer immer einmal geben“, sagt Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor des Mainfranken Theaters. „Es lässt sich nicht vollumfänglich vorausberechnen, wie das Publikum auf die Angebote einer Spielzeit reagiert. Zudem stehen wir mitten in einem Umbruch. Ich bin dennoch sehr optimistisch, dass wir in der nun beginnenden letzten Saison im „alten Haus“ mit unseren spannenden Spielplanangeboten wieder viele Menschen in unser Haus locken werden“, resümiert Terwey.
„Auch wenn in der jetzt abgeschlossenen Spielzeit die Besucherzahlen und somit auch die Eintrittserlöse deutlich unter den Erwartungen blieben, kann es solche Ausreißer immer einmal geben“, sagt Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor des Mainfranken Theaters. „Es lässt sich nicht vollumfänglich vorausberechnen, wie das Publikum auf die Angebote einer Spielzeit reagiert. Zudem stehen wir mitten in einem Umbruch. Ich bin dennoch sehr optimistisch, dass wir in der nun beginnenden letzten Saison im „alten Haus“ mit unseren spannenden Spielplanangeboten wieder viele Menschen in unser Haus locken werden“, resümiert Terwey.
Publikumslieblinge in jeder Sparte
Erneut brachte jede Sparte ganz besondere Publikumsmagneten hervor. So waren die Vorstellungen der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ - Wiederaufnahme ist am 29. September - nahezu ausverkauft. Die kleinen Besucher strömten zahlreich in die Uraufführung der Kinderoper „Siegfried, der kleine Drachentöter“. Wagners „Götterdämmerung“ stieß nicht nur beim Publikum, sondern auch bei den nationalen und internationalen Medien auf große Resonanz. Dass sich die Anstrengungen für ein Haus mittlerer Größe, solch eine Produktion zu wagen, gelohnt haben, unterstrich das renommierte Fachmagazin Opernwelt mit der Nominierung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso als Dirigent des Jahres 2019.
Im Schauspiel gehörten unter anderem „Der Besuch der alten Dame“ und „Ronja Räubertochter“ zu den Publikumsrennern; ebenso die Kammerproduktionen „Das Buch von allen Dingen“ und - für eine Uraufführung nicht selbstverständlich - „Sisyphos auf Silvaner“. Der Einstandsabend „Chansons“ verbuchte die meisten Besuche im Programm der im September 2018 gestarteten neuen Tanzcompagnie für sich. Bei den Angeboten des Philharmonischen Orchesters Würzburg erfreuten sich Smetanas „Mein Vaterland“ und Tschaikowskis fünfte Sinfonie sowie die zahlreichen Konzertevents besonderer Beliebtheit. Der 2019 am Mainfranken Theater gegründete Junge Chor stellte sich erstmals mit Orffs „Carmina Burana“ vor ausverkauftem Haus vor.
Abseits des gängigen Repertoires punktete die Bühne mit neuen künstlerischen Handschriften und großer medialer Aufmerksamkeit in Fachmedien, Tagespresse, Fernsehen und Hörfunk. So inszenierte erstmals der bekannte Chansonnier, Autor, Regisseur und Schauspieler Dominique Horwitz am Mainfranken Theater („Ariadne auf Naxos“). Erkundungen des Stadtraums führten das Theater in die neue Behr-Halle (ehemals Efeuhof) des Rathauses, wo das Schauspielensemble in luftiger Atmosphäre und vor ausverkauften Plätzen „The Black Rider“ präsentierte.
Im Schauspiel gehörten unter anderem „Der Besuch der alten Dame“ und „Ronja Räubertochter“ zu den Publikumsrennern; ebenso die Kammerproduktionen „Das Buch von allen Dingen“ und - für eine Uraufführung nicht selbstverständlich - „Sisyphos auf Silvaner“. Der Einstandsabend „Chansons“ verbuchte die meisten Besuche im Programm der im September 2018 gestarteten neuen Tanzcompagnie für sich. Bei den Angeboten des Philharmonischen Orchesters Würzburg erfreuten sich Smetanas „Mein Vaterland“ und Tschaikowskis fünfte Sinfonie sowie die zahlreichen Konzertevents besonderer Beliebtheit. Der 2019 am Mainfranken Theater gegründete Junge Chor stellte sich erstmals mit Orffs „Carmina Burana“ vor ausverkauftem Haus vor.
Abseits des gängigen Repertoires punktete die Bühne mit neuen künstlerischen Handschriften und großer medialer Aufmerksamkeit in Fachmedien, Tagespresse, Fernsehen und Hörfunk. So inszenierte erstmals der bekannte Chansonnier, Autor, Regisseur und Schauspieler Dominique Horwitz am Mainfranken Theater („Ariadne auf Naxos“). Erkundungen des Stadtraums führten das Theater in die neue Behr-Halle (ehemals Efeuhof) des Rathauses, wo das Schauspielensemble in luftiger Atmosphäre und vor ausverkauften Plätzen „The Black Rider“ präsentierte.
Vermittlung und Vertrieb
Netzwerke und Kooperationen zu pflegen und Besucherbarrieren abzubauen, war auch in der Spielzeit 2018/19 ein Kernanliegen der Bühne. Theater- und Konzertpädagogik und die plattformX schufen vom Spielclub über das Orchesterkarussell bis zum Workshop diverse neue und bewährte Angebote für alle Altersstufen. Lesungen, Vortragsreihen und weitere Formate wurden mit dem Ziel entwickelt, spartenübergreifend Besuchsanlässe zu schaffen und neue Zielgruppen zu erschließen.
Im Bereich Marketing, Vertrieb und Kommunikation endete mit Abschluss der Saison 2018/19 auch ein Großprojekt: der Relaunch des Internetauftritts für das Mainfranken Theater und der damit verbundene Auf- und Ausbau einer Social-Media-Strategie. Neue Kooperationen, so etwa mit den Bürgerspital Weinstuben als Gastronomiepartner zur Produktion „Götterdämmerung“, eröffneten Synergien. Daneben betrieb das Theater weiterhin eine intensive Zusammenarbeit mit Medienvertretern und Marketingmultiplikatoren, lud ein zu Presseterminen, Key-Account-Veranstaltungen und Previews und organisierte und betreute rund 300 Journalisten- und Rezensentenbesuche im Haus. Die - durchweg positive - Berichterstattung in den klassischen Medien im Zusammenhang mit dem Mainfranken Theater entsprach in der Spielzeit 2018/19 einem hypothetischen Werbeäquivalenzwert von zirka 5,8 Millionen Euro.
Im Bereich Marketing, Vertrieb und Kommunikation endete mit Abschluss der Saison 2018/19 auch ein Großprojekt: der Relaunch des Internetauftritts für das Mainfranken Theater und der damit verbundene Auf- und Ausbau einer Social-Media-Strategie. Neue Kooperationen, so etwa mit den Bürgerspital Weinstuben als Gastronomiepartner zur Produktion „Götterdämmerung“, eröffneten Synergien. Daneben betrieb das Theater weiterhin eine intensive Zusammenarbeit mit Medienvertretern und Marketingmultiplikatoren, lud ein zu Presseterminen, Key-Account-Veranstaltungen und Previews und organisierte und betreute rund 300 Journalisten- und Rezensentenbesuche im Haus. Die - durchweg positive - Berichterstattung in den klassischen Medien im Zusammenhang mit dem Mainfranken Theater entsprach in der Spielzeit 2018/19 einem hypothetischen Werbeäquivalenzwert von zirka 5,8 Millionen Euro.
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