Nr. 30/2022 | 20.5.2022 | mwa
Mitgliederversammlung des Theater- und Orchesterfördervereins Würzburg

Nachhaltige und umfassende Unterstützung für das Mainfranken Theater

Würzburg, 20. Mai 2022 – Am 18. Mai 2022 fand die Mitgliederversammlung des Theater- und Orchesterfördervereins im Toscanasaal der Würzburger Residenz statt. Bruno Forster wurde als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt und sprach dem Mainfranken Theater im Namen des Vereins weiterhin nachhaltige und umfassende Unterstützung zu.
Die rund 1.000 Mitglieder des Theater- und Orchesterfördervereins beweisen ihr kulturelles Engagement durch ihre regelmäßigen Spendenzuweisungen. Auf diese Weise fördern sie die künstlerische Arbeit des Mainfranken Theaters und des Philharmonischen Orchesters Würzburg kontinuierlich. „Das Mainfranken Theater und das Philharmonische Orchester Würzburg leisten Großartiges und haben unsere nachhaltige Unterstützung auch in Zukunft verdient“, so Bruno Forster, wiedergewählter Vorsitzender des Theater- und Orchesterfördervereins.


Kulturelles Engagement mit Tradition

Der Stifterkreis Rosenkavaliere, vertreten durch den Vorsitzenden des Kuratoriums Dipl.-Ing. Claus Bolza-Schünemann, stellt im Rahmen des Theater- und Orchesterfördervereins großzügige Beträge als Spenden zur Verfügung. Damit soll das hohe Niveau des Mainfranken Theaters und des Philharmonischen Orchesters Würzburg dauerhaft gesichert werden.

Im Verlauf des Abends gab Intendant Markus Trabusch den Anwesenden Einblick in den Arbeitsalltag der letzten Monate am Mainfranken Theater. Nicht nur coronabedingte Besonderheiten, die Baustelle und die verschiedenen Spielstätten erforderten oft Spontaneität und Flexibilität, oft sei es „eine Achterbahnfahrt der Gefühle“ und damit ein ständiges Resilienztraining. Mit großer Vorfreude blicke man jedoch auf die Eröffnung des neuen Kleinen Hauses im Herbst dieses Jahres. Der neue Spielort werde vor allem dem Schauspiel wieder eine künstlerische Heimat bieten. Besonders rückte er dabei auch die Möglichkeit der Sesselpatenschaften in den Fokus. Interessierte können sich mit 500 Euro pro Theatersessel engagieren und erhalten eine persönliche Widmung in Form einer Namensplakette.

Sanierung und Erweiterung bei laufendem Spielbetrieb

Im Anschluss gewährte der Geschäftsführende Direktor Dirk Terwey einen umfassenden Einblick in die Bestandssanierung und Erweiterung des Hauses am Kardinal-Faulhaber-Platz mit spektakulärem Stadtbalkon und Foyerflächen, Ballettsaal und einladendem Kassen- sowie Gastronomiebereich. Mit eindrucksvollen Bildern vom Beginn der Arbeiten im Jahr 2018 bis zum heutigen Stand präsentierte Terwey den Fortschritt – nicht ohne auf Fragen sowie die aktuellen Schwierigkeiten der Objektplanung einzugehen. Absolute Priorität habe jetzt zunächst die Sicherstellung der laufenden Bauausführung und der Abschluss des ersten Bauabschnitts mit der Eröffnung des Kopfgebäudes im Herbst 2022.

Der für das Mainfranken Theater zuständige Kulturreferent der Stadt Würzburg Achim Könneke dankte dem Förderverein und den Rosenkavalieren für ihre verlässliche und motivierende Unterstützung des Theaters und seines Philharmonischen Orchesters. Er erinnerte daran, dass es vor allem dem bürgerschaftlichen Engagement zu verdanken war, dass vor 20 Jahren die drohende Umwandlung des Theaters in ein reines Gaststpielhaus verhindert werden konnte. Zugleich warb Könneke darum, dem Theater in der aktuell extrem schwierigen Phase weiterhin entschieden zur Seite zu stehen. Bei allen unverschuldeten Schwierigkeiten beim Bau sollten alle Kulturfreundinnen und -freunde die in Aussicht stehende hervorragende Erweiterung und Sanierung des Hauses sowie die Weiterentwicklung zum Staatstheater nach wie vor als riesige Chance zur Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung nicht aus den Augen verlieren. Es dauere leider länger und werde teurer, aber es lohne sich dennoch unbedingt.


Umrahmt wurde der Abend im Toscanasaal von musikalischen Darbietungen der Ensemblemitglieder Akiho Tsujii und Mathew Habib, die von Carlo Benedetto Cimento am Flügel begleitet wurden (Organisation: Operndirektor Dr. Berthold Warnecke). Dass die Mitgliederversammlung an diesem einzigartigen Ort stattfinden konnte, verdankt der Theater- und Orchesterförderverein seinem langjährigen Vorstandsmitglied und stellvertretendem Vorsitzenden Professor Dr. Ulrich Konrad, Inhaber des Lehrstuhls für Musikwissenschaft I am Institut für Musikforschung der Universität Würzburg.


Mehr über den Theater- und Orchesterförderverein, den Stifterkreis Rosenkavaliere und die Sesselpatenschaften erfahren Sie auf der Website:
Förderverein Mainfranken Theater Würzburg
Imagebroschüre Stifterkreis Rosenkavaliere
Sesselpatenschaften
Nr. 29/2022 | 18.5.2022 | mro
Vorstellung der Spielzeit 22/23 am Mainfranken Theater Würzburg

Save the Date: Pressekonferenz am 30. Juni 2022

Würzburg, 18. Mai 2022 – Das Mainfranken Theater Würzburg stellt am 30. Juni 2022 das Programm der Spielzeit 22/23 vor. Journalistinnen und Journalisten erhalten bei dieser Pressekonferenz Informationen zu den Premieren der Sparten Musiktheater, Schauspiel und Tanz sowie zu den Konzerten des Philharmonischen Orchesters Würzburg.
Der Veranstaltungsort sowie der genaue Ablauf werden zeitnah über unsere Kanäle bekanntgegeben. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bitten darum, sich den folgenden Termin vorzumerken:

Donnerstag, 30.6. | 11:00 Uhr

Ihre Gesprächspartnerinnen und -partner:
- Markus Trabusch, Intendant
- Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor
- Barbara Bily, Schauspieldirektorin
- Dominique Dumais, Ballettdirektorin
- Dr. Berthold Warnecke, Operndirektor
- Tabea Hilser, Konzertdramaturgin und persönliche Referentin des Generalmusikdirektors Enrico Calesso

Anmeldung
Gerne merken wir Sie, Ihre Kollegin oder Ihren Kollegen bereits vor. Senden Sie uns dazu eine E-Mail an presse@mainfrankentheater.de.

Interviews
Im Anschluss an die Pressekonferenz am 30.6. gibt es die Gelegenheit für Interviews. Wenn Sie einen anderen Terminwunsch oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich an presse@mainfrankentheater.de.

Weitere Informationen
Wir empfehlen Ihnen beim Besuch der Pressekonferenz das Tragen einer FFP2-Maske. Alle Informationen zu den aktuellen Regelungen, die bei uns aufgrund der Coronapandemie gelten, finden Sie unter www.mainfrankentheater.de/corona-knigge.
Nr. 28/2022 | 13.5.2022 | mro

Höhepunkte des Spielplans im Juni 2022

Eugen Onegin: Oper von Peter Tschaikowski ab dem 4. Juni in der Theaterfabrik Blaue Halle
Tatjana wächst mit ihrer Schwester Olga in der russischen Provinz auf. Mit dem Erscheinen Eugen Onegins gerät ihr Leben aus den Fugen, und eine nicht gekannte Liebessehnsucht erwacht in ihr. Doch Onegins schroffe Absage an Liebe und Ehe wendet ihren träumerischen Zustand ins Albtraumhafte. Jahre vergehen, ehe sich beide erneut begegnen. Nun ist es Onegin, der der mittlerweile verheirateten Tatjana seine Liebe bekennt. Tatjana jedoch sieht sich ausweglos gefangen zwischen dem Begehren Onegins und ihrem Stand als Ehefrau an der Seite des Fürsten Gremins. Die Premiere von Peter Tschaikowskis Oper Eugen Onegin ist am 4. Juni in der Theaterfabrik Blaue Halle zu erleben.

Individueller Tanzabend in der Theaterfabrik Blaue Halle: TanzXperiment No. 5: Homegrown am 11. Juni
Die fünfte Expedition der Reihe TanzXperiment wird groß. Ursprünglich als ein Format für die Probebühne angedacht, präsentiert das Tanzensemble am 11. Juni einmalig ein TanzXperiment in großem Rahmen auf der Bühne der Theaterfabrik Blaue Halle. Unter dem Titel Homegrown, zu Deutsch „Eigenkreation“, zeigen die Tänzerinnen und Tänzer ihre persönlichen choreografischen Arbeiten und damit ihre individuellen künstlerischen Visionen. Sowohl Soli als auch Gruppen-Stücke stehen auf dem Programm. Mit Homegrown erhält das Publikum an diesem Abend die Gelegenheit, die Tänzerinnen und Tänzer aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

Noch einmal Sinfoniekonzert: neu – nobel – nah beschließt die Konzertreihe für die Spielzeit 21/22
Am 23. und 24. Juni holt das Mainfranken Theater das im Januar pandemiebedingt entfallene 3. Sinfoniekonzert nach. Das Programm wurde ursprünglich im Rahmen der Tage der Neuen Musik an der Hochschule für Musik geplant. Das Philharmonische Orchester Würzburg präsentiert unter der Leitung von Gábor Hontvári eine Umschau im modernen Konzertrepertoire mit Werken von Béla Bartók, Mieczysław Weinberg und Simon Steen-Andersen.

Das Trash Lab geht in die dritte Runde: Erstaunliche Wahrheiten – Don Juan und die Liebe am 24. Juni im Keller Z87
In der dritten und letzten Ausgabe in dieser Spielzeit bietet das Trash Lab, das experimentelle Theaterformat am Mainfranken Theater Würzburg, der Wahrheit eine Bühne. Welche erstaunlichen Einblicke sind wohl zu erleben, wenn Don Juan kritisch auf sein Leben blickt? Freuen Sie sich auf ein einzigartiges Speed-Dating mit dem größten Liebhaber aller Zeiten, und lassen Sie sich überraschen von seiner beispiellosen Offenheit und die Antwort auf die Frage: Warum hat er so viel Liebe zu geben?

Das Philharmonische Orchester Würzburg zu Gast beim Mozartfest
Beim Kaisersaalkonzert am 8. Juni präsentiert das Philharmonische Orchester Würzburg unter der Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso Anno Schreiers Sinfonia amorosa e giocosa als deutsche Erstaufführung im Kaisersaal der Würzburger Residenz. Neben dem ursprünglichen Auftragswerk für das Mozartfest Würzburg 2021 stehen eine Interpretation von Mendelssohns Violinkonzert in e-Moll op. 64 der Violinistin Carolin Widmann und Mozarts Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 Linzer auf dem Programm.

Der festlich illuminierte Hofgarten wird am 15. Juni zum Veranstaltungsort einer heiter-melancholischen Nachtmusik. Das Philharmonische Orchester Würzburg musiziert unter der Leitung von Gábor Hontvári. Für den Solo-Englischhornisten der Berliner Philharmoniker Dominik Wollenweber und das Mozartfest wurde kürzlich Mozarts Jubelgesang des Exsultate, jubilate für Englischhorn und Orchester arrangiert.

Informationen zum Vorverkauf, der Regelung bei unsicherer Wetterlage und weiteres unter www.mozartfest.de. Veranstalter: Mozartfest Würzburg, Rückermainstraße 2, 97070 Würzburg

Terminüberblick

Sa | 04.06. | Theaterfabrik Blaue Halle | 19:30
PREMIERE: Eugen Onegin
Oper von Peter Tschaikowski

Sa | 04.06. | Pfarrkirche St. Andreas | 20:00
Der kaukasische Kreidekreis
von Bertolt Brecht

So | 05.06. | Theaterfabrik Blaue Halle | 18:00
Letztmals: Lottes Ballhaus
Tanz von Dominique Dumais und Kevin O’Day

Mo | 06.06.| Theaterfabrik Blaue Halle | 18:00
Letztmals in dieser Spielzeit: Die Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Di | 07.06. | Keller Z87 | 20:00
Die Marquise von O….
von Heinrich von Kleist

Di | 07.06. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 20:00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

Mi | 08.06. | Keller Z87 | 20:00
Und jetzt: die Welt! Oder: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen
von Sibylle Berg

Mi | 08.06. | Kaisersaal | 20:00
Gastspiel: Kaisersaalkonzert
im Rahmen des Mozartfestes Würzburg

Do | 09.06. | Museum im Kulturspeicher | 20:00
Kunst
von Yasmina Reza

Fr | 10.06. | Theaterfabrik Blaue Halle | 19:30
Eugen Onegin
Oper von Peter Tschaikowski

Fr | 10.06. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 20:00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

Sa | 11.06. | Theaterfabrik Blaue Halle | 19:30
TanzXperiment Expedition No. 5: Homegrown
Tanzcompagnie des Mainfranken Theaters Würzburg

Sa | 11.06. | Pfarrkirche St. Andreas | 20:00
Letztmals: Der kaukasische Kreidekreis
von Bertolt Brecht

So | 12.06. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 18:00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

So | 12.06. | Theaterfabrik Blaue Halle | 18:00
Eugen Onegin
Oper von Peter Tschaikowski

Di | 14.06. | Keller Z87 | 20:00
Und jetzt: die Welt! Oder: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen
von Sibylle Berg

Mi | 12.06. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 20:00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

Mi | 12.06. | Hofgarten der Residenz | 21:00
Nachtmusik
im Rahmen des Mozartfestes Würzburg

Fr | 12.06. | Theaterfabrik Blaue Halle | 19:30
Eugen Onegin
Oper von Peter Tschaikowski

Fr | 12.06. | Museum im Kulturspeicher | 20:00
Kunst
von Yasmina Reza

So | 19.06. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 18:00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

Mi | 22.06. | Keller Z87 | 20:00
Und jetzt: die Welt! Oder: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen
von Sibylle Berg

Do | 23.06. | Hochschule für Musik | Beginn 20:00
3. Sinfoniekonzert: neu – nobel – nah

Do | 23.06. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 20:00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

Do | 23.06. | Keller Z87 | 20:00
Die Marquise von O….
von Heinrich von Kleist

Fr | 24.06. | Hochschule für Musik | Beginn 20:00
3. Sinfoniekonzert: neu – nobel – nah

Fr | 24.06 | Keller Z87 | 20:00
Trash Lab: Erstaunliche Wahrheiten – Don Juan und die Liebe

So | 26.06. | Theaterfabrik Blaue Halle | 15:00
Eugen Onegin
Oper von Peter Tschaikowski

Di | 28.06. | Keller Z87 | 20:00
Die Marquise von O….
von Heinrich von Kleist

Mi | 29.06. | Theaterfabrik Blaue Halle | 19:30
Eugen Onegin
Oper von Peter Tschaikowski

Mi | 29.06. | Keller Z87 | 20:00
Und jetzt: die Welt! Oder: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen
von Sibylle Berg
Nr. 27/2022 | 10.5.2022 | mwa
Frühwerke und Raritäten aus Klassik und Romantik beim 6. Kammerkonzert

Mainfranken Theater präsentiert Werke von Mozart, Schumann, Mahler und Elgar in der Würzburger Residenz

Würzburg, 10. Mai 2022 – Das sechste und damit letzte Kammerkonzert der Saison findet am Sonntag, 15. Mai 2022, im Toscanasaal der Residenz Würzburg statt. Enrico Calesso am Klavier sowie vier Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters Würzburg präsentieren Oboen- und Klavierquartette der Klassik und Romantik von Mozart, Schumann, Mahler und Elgar. Bei der Auswahl der gespielten Werke trifft jugendlicher Elan auf kompositorische Reife.
Bei der sechsten Kammerkonzert-Matinee wird das Streichtrio um Petra Kuhn, Makoto Sudo und Sebastian Kuhn zum Quartett erweitert. Mit Benjamin Mahla an der Oboe und Generalmusikdirektor Enrico Calesso am Klavier präsentieren sie Oboen- und Klavierquartette der Klassik und Romantik: Elgars Andante und Allegro für Oboe und Streichtrio ist ein autodidaktisches Frühwerk, das der 21-jährige Komponist am Beginn seiner Karriere schuf. Dazu wird Mozarts Oboenquartett KV 370 erklingen, das als einziges Oboenquartett eine Besonderheit in Mozarts kammermusikalischem Schaffen darstellt. Es ist konzertant gehalten, wobei die Oboe den führenden, solistischen Part übernimmt, der mit seinen figurativen Verzierungen, schnellen Läufen und weiten melodischen Sprüngen unverkennbar virtuose Züge trägt.
Außerdem steht mit Mahlers Quartettsatz in a-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello ein verloren geglaubtes Jugendwerk auf dem Programm, das sich durch seine düstere, schwere Stimmung auszeichnet und das bereits eine Vorschau auf sein Spätwerk erahnen lässt. Erst in den 1960er Jahren wurde das Werk wiederentdeckt.

Mit seinem träumerischen Charakter komplettiert Schumanns Quartett in Es-Dur für Klavier, Violine, Viola und Violoncello das sechste Kammerkonzert. In dem 1842 entstandenen Werk durchdringen sich die verschiedenen musikalischen Elemente auf allen Ebenen zu einem Ganzen. Während zum einen die Streichinstrumente und das Klavier als gleichberechtigte Partner zu einer Einheit verschmelzen, sind zum anderen die vier Sätze in sich, aber auch untereinander auf das Engste motivisch miteinander verwoben.

Die Kammerkonzertreihe des Philharmonischen Orchesters Würzburg findet im historischen Toscanasaal der weltberühmten Residenz Würzburg statt.
PROGRAMM

Edward Elgar
Andante und Allegro für Oboe und Streichtrio

Wolfgang Amadeus Mozart
Quartett F-Dur für Oboe, Violine, Viola und Violoncello KV 370


Gustav Mahler
Quartettsatz a-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello


Robert Schumann
Quartett Es-Dur für Klavier, Violine, Viola und Violoncello op. 47

Weitere Informationen und Tickets (Webshop) unter mainfrankentheater.de bzw. mainfrankentheater.de/webshop. Theaterkasse: T 0931 3908-124
Nr. 26/2022 | 2.5.2022 | mro
Schauspiel zwischen Kunstwerken

Kunst von Yasmina Reza ab 7. Mai im Museum im Kulturspeicher

Würzburg, 2. Mai 2022 – Das Mainfranken Theater Würzburg präsentiert ab Samstag, 7. Mai das Schauspiel Kunst im Museum im Kulturspeicher. In ihrem 1994 uraufgeführten und vielfach ausgezeichneten Stück beleuchtet Yasmina Reza eine Männerfreundschaft, die durch einen Kunstkauf auf die Probe gestellt wird. Mit der Inszenierung von Intendant Markus Trabusch erschließt das Schauspielensemble eine weitere Ausweichspielstätte in der Stadt.
Der Hautarzt Serge kauft sich ein Gemälde. Das Bild zeigt weiße Querstreifen auf weißem Untergrund. Voller Stolz präsentiert der neue Besitzer seinem langjährigen Freund, dem Ingenieur Marc, die kostspielige Errungenschaft. Doch dieser reagiert ganz anders als erwartet: Er lacht lauthals über die Absurdität des Bildes und den in seinen Augen obszönen Preis. Die beiden Freunde geraten darüber in Streit. Yvan, der Dritte im Bunde, soll nun vermitteln. Als Yvan entgegen der Erwartung sagt, dass das Kunstwerk in ihm etwas auslöst, verliert Marc die Fassung. In den hitzigen Diskussionen geht es schnell nicht mehr nur um das Bild und Meinungsverschiedenheiten über Kunst, sondern um die Grundfesten der gemeinsamen Freundschaft und die Frage, wie eine solche einen unerwartet tiefgreifenden Konflikt aushalten kann.

Ausgezeichnete Tragikomödie in besonderem Ambiente
Yasmina Reza (Der Gott des Gemetzels, Drei Mal Leben) gehört zu den meistgespielten zeitgenössischen Theaterautor:innen. Für Kunst, 1994 in Paris uraufgeführt, wurde sie u.a. mit dem Prix Molière und dem Tony Award ausgezeichnet. In der neuen Würzburger Inszenierung – erstmals aufgeführt wurde Kunst am Mainfranken Theater in der Spielzeit 1996/97 – kommt das Werk im Museum im Kulturspeicher zur Aufführung, mitten im Raum zwischen den dort ausgestellten Kunstwerken. Damit erschließt das Mainfranken Theater neben dem Keller Z87 in der Würzburger Zellerau, der Kirche St. Andreas und dem Ratssaal eine weitere Ausweichspielstätte innerhalb Würzburgs. Intendant und Regisseur Markus Trabusch über das besondere Ambiente des Museums im Kulturspeicher: „Yasmina Rezas Stück Kunst, inzwischen ein Klassiker der Gegenwartsdramatik, passte natürlich schon wegen des Titels perfekt. Der Aufführungsort Museum als per se kunstfreundlicher Ort erschien mir für eine Tragikomödie mit kunstfeindlichen Tendenzen der richtige. Während der Probenarbeit im Museum war es für mich zunehmend von Interesse, auch die unterschiedlichen Positionen der drei Figuren zur Rezeption von Kunst sehr ernst zu nehmen und mit Genuss herauszuarbeiten, in ihrer Unterschiedlichkeit.“

KUNST
Regie: Markus Trabusch
Dramaturgie: Barbara Bily
Bühnenbild: Catharina Bornemann
Kostümbild: Stefan Schill
Licht: Meike Parys

Besetzung:
Matthias Fuchs (Serge)
Georg Zeies (Marc)
Hannes Berg (Yvan)

Premiere: Samstag, 7.5.2022 | 20:00 Uhr | Museum im Kulturspeicher, Oskar-Laredo-Platz 1, 97080 Würzburg

Presseservice:
Bei Interesse an einer Berichterstattung (z.B. mit Besuch und Rezension der Vorstellung und/oder Interview) über Kunst schicken Sie uns gerne eine E-Mail mit Ihrem Wunsch an presse@mainfrankentheater.de.
Wir setzen uns gerne mit Ihnen in Verbindung, reservieren Ihnen eine Pressekarte oder lassen Ihnen weitere Informationen und Bildmaterial zukommen.
Nr. 25/2022 | 28.4.2022 | mro
Experimentelles Theater-Format im Keller Z87 in der Würzburger Zellerau

Das Mainfranken Theater präsentiert Pubquiz Edition #1 – Wundersame Begegnungen am 5. Mai

Würzburg, 28. April 2022 – Mit dem Trash Lab präsentiert das Mainfranken Theater Würzburg am Donnerstag, 5. Mai zum zweiten Mal in dieser Spielzeit sein experimentelles Theaterformat, das von Regieassistierenden konzipiert wird. Dieses Mal wird die Interaktion mit dem Publikum auf eine neue Stufe gehoben: Unter dem Titel Wundersame Begegnungen findet ein Pubquiz im Keller Z87 im Kunstareal auf dem Bürgerbräugelände statt.
In der Reihe Trash Lab haben die Ensemblemitglieder freie Hand. Auf der Bühne entstehen so spannende Performances – in performativer, musikalischer und kontemplativer Weise, immer in Interaktion mit dem Publikum. Für diese Ausgabe zeichnen Regisassistent Valentin Rocke und Schauspieldramaturg Oliver Meyer verantwortlich. Gemeinsam mit den Schauspielerinnen und Schauspielern haben sie ein Pubquiz erstellt, das das Wissen des Publikums zu verschiedenen Themen auf die Probe stellt und dazu einlädt, neue, unterhaltsame und kuriose Fakten aus aller Welt zu erfahren. Gespielt wird in fünf Runden zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Theater, lokale Besonderheiten aus Würzburg und Umgebung, Popkultur und, für die eingefleischten Besucherinnen und Besucher, alles rund um das Mainfranken Theater. Zusätzlich werden kleine szenische Ankedoten und musikalische Einlagen geboten. Alles steht unter dem Motto der wundersamen Begegnungen, wie sie sich in einer guten Kneipe ereignen können. Eine Anmeldung als Team ist nicht erforderlich – es wird lediglich die Eintrittskarte benötigt, alles weitere klärt sich vor Ort. Nach der Vorstellung gibt es die Möglichkeit, noch bei einem Getränk den Abend ausklingen zu lassen.
TRASH LAB: PUBQUIZ EDITION #1 – WUNDERSAME BEGEGNUNGEN

Konzept und Regie: Valentin Rocke, Oliver Meyer
Kostümbild: Feng Li

Besetzung:
Anouk Elias
Sina Dresp
Cedric von Borries
Anselm Müllerschön

Termin: Donnerstag, 5.5. | 20:00 Uhr | Keller Z87, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg

Presseservice:
Bei Interesse an einer Berichterstattung (z.B. mit Besuch und Rezension der Vorstellung und/oder Interview) über das Trash Lab schicken Sie uns gerne eine E-Mail mit Ihrem Wunsch an presse@mainfrankentheater.de.
Wir setzen uns gerne mit Ihnen in Verbindung, reservieren Ihnen eine Pressekarte oder lassen Ihnen weitere Informationen und Bildmaterial zukommen.
Nr. 24/2022 | 27.4.2022 | mwa
Philharmonisches Orchester Würzburg in der Hochschule für Musik

Werke von Beethoven, Langer und Tschaikowski beim sechsten Sinfoniekonzert

Würzburg, 27. April 2022 – Beim sechsten Sinfoniekonzert Sinn – Sein – Sicht interpretiert das Philharmonische Orchester unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso an der Seite von Solist Karl-Heinz Schütz, Soloflötist der Wiener Philharmoniker, den Konzertsatz WoO 5 von Ludwig van Beethoven und das selten gespielte Flötenkonzert op. 3 von Ferdinand Langer. Im zweiten Teil des Abends erklingt Tschaikowskis vierte Sinfonie im Konzertsaal der Hochschule für Musik.
Beim sechsten Sinfoniekonzert der Saison stehen zwei selten gespielte Werke der Orchesterliteratur auf dem Programm. Mit Karl-Heinz Schütz tritt dabei ein herausragender Solist auf: Der Soloflötist der Wiener Philharmoniker gab 2013 sein Debüt in Würzburg. Beim sechsten Sinfoniekonzert interpretiert er zwei Werke an der Seite des Philharmonischen Orchesters Würzburg. Zum einen kommt Ludwig van Beethovens ursprünglich nur fragmentarisch überlieferter Konzertsatz WoO 5 zur Aufführung. Die von Joseph Hellmesberger vervollständigte Komposition erklingt in einer Adaption für Flöte, die von Karl-Heinz Schütz stammt.

Auch das romantische Flötenkonzert in g-Moll von Ferdinand Langer gehört zu den selten gespielten Werken, das besonders die Klangqualitäten der Flöte herausstellt und sich durch eine virtuose Gestaltung des Soloparts auszeichnet.
Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht Tschaikowskis vierte Sinfonie. Das 1877 kurz nach der Trennung von seiner Frau Antonina Miljukova entstandene Werk vereint unterschiedlichste Pole von Euphorie und Leidenschaft bis hin zu Melancholie und ist damit das Bekenntnis einer gequälten Seele, die mit ihrem Platz in der Gesellschaft hadert.

6. SINFONIEKONZERT | Sinn – Sein – Sicht

Philharmonisches Orchester Würzburg
Flöte Karl-Heinz Schütz
Dirigent Enrico Calesso


Termine: Donnerstag, 5.5.2022 & Freitag, 6.5.2022 | jeweils 20:00 Uhr (Einführung 19:30 Uhr) | Konzertsaal der Hochschule für Musik, Hofstallstr. 6 – 8

Presseservice:
Wenn Sie Interesse an der Berichterstattung über Sinn – Sein – Sicht haben, schicken Sie uns eine Mail mit Ihrem Wunsch an presse@mainfrankentheater.de. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung, reservieren Ihnen eine Pressekarte, vermitteln den Kontakt und lassen Ihnen weitere Informationen und Bildmaterial zukommen.


Programm:
Ludwig van Beethoven
Konzertsatz WoO 5


Ferdinand Langer
Konzert für Flöte und Orchester in g-Moll op. 3


Peter Tschaikowski
Sinfonie Nr. 4 in f-Moll op. 36


Hinweis:
Normalerweise endet die Reihe der Sinfoniekonzerte mit dem sechsten Konzert. Da jedoch das ursprünglich für Januar geplante dritte Sinfoniekonzert neu - nobel - nah pandemiebedingt hatte ausfallen müssen, wird es am 23. und 24. Juni mit dem ursprünglich geplanten Programm nachgeholt.
Nr. 23/2022 | 08.04.2022 | mro

Höhepunkte des Spielplans im Mai 2022

Schauspiel im Museum im Kulturspeicher: Premiere von Yasmina Rezas Kunst am 7. Mai
Kunstsammler Serge kauft ein Gemälde. Das Bild zeigt weiße Streifen auf weißem Grund. Voller Stolz präsentiert er seinem langjährigen Freund Marc die kostspielige Errungenschaft, doch dieser reagiert ganz anders als erwartet. Er lacht lauthals über das Bild und den hohen Preis. Die Freunde geraten in Streit, und so soll sich der dritte im Bunde das Bild anschauen. Als Yvan sagt, dass das Kunstwerk in ihm etwas auslöst, verliert Marc die Fassung. In hitzigen Diskussionen geht es schnell nicht mehr um das Bild, sondern um die Grundfesten der gemeinsamen Freundschaft. Das Mainfranken Theater ist mit Kunst ab dem 7. Mai erstmals im Museum im Kulturspeicher Würzburg zu Gast.

Zwei Highlights aus dem Konzertkalender
Das 6. Sinfoniekonzert Sinn – Sein – Sicht am 5. und 6. Mai bringt selten gespielte Werke von Ludwig van Beethoven (Konzertsatz in C-Dur), und Ferdinand Langer (Konzert für Flöte und Orchester) zu Gehör. Zu Gast ist Karl-Heinz Schütz, SolofIötist der Wiener Philharmoniker. Einen fulminanten Abschluss bildet Peter Tschaikowskis 4. Sinfonie.

Beim 6. Kammerkonzert Mozart – Schumann gestalten Generalmusikdirektor Enrico Calesso (Klavier), Petra Kuhn (Violine), Makoto Sudo (Viola), Sebastian Kuhn (Violoncello) und Benjamin Mahla (Oboe) Werke von Robert Schumann, Gustav Mahler und Wolfgang Amadeus Mozart. Das Konzert findet am 15. Mai im Toscanasaal der Würzburger Residenz statt.

Ein Abend voller wundersamer Begegnungen: Das Trash Lab am 5. Mai im Keller Z87
Welche Dramenfigur haben Sie schon lange nicht mehr auf der Bühne gesehen oder welche Melodie lange nicht mehr im Zuschauerraum gehört? Oder vielleicht beschwingen tänzerische Träumereien ihren Heimweg? Freuen Sie sich im zweiten Trash Lab der Spielzeit auf theatrale Begegnungen der wundersamen Art, denn von ernster Kunst bis zu unterhaltsamer Groteske ist hier alles zu erleben. Egal ob Schauspiel, Gesang, Musik oder Tanz – es erwartet Sie auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis! Das Trash Lab findet am 5. Mai im Keller Z87 im Kunstareal auf dem Bürgerbräugelände statt.

Terminüberblick

Mi | 04.05. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 20.00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

Do | 05.05. | Hochschule für Musik | Beginn 20.00
6. Sinfoniekonzert: Sinn – Sein –Sicht

Do | 05.05. | Keller Z87 | 20.00
Trash Lab

Fr | 06.05. | Hochschule für Musik | Beginn 20.00
6. Sinfoniekonzert: Sinn – Sein –Sicht

Fr | 06.05. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 20.00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

Sa | 07.05. | Theaterfabrik Blaue Halle | 19.30
Die Capulets und die Montagues
I Capuleti e i Montecchi, Oper von Vincenzo Bellini

Sa | 07.05. | Museum im Kulturspeicher | 20.00
PREMIERE: Kunst
von Yasmina Reza

So | 08.05. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 18.00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

So | 08.05. | Theaterfabrik Blaue Halle | 18.00
Die Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Di | 10.05. | Keller Z87 | 20.00
Grenzen
von Nimrod Danishman
deutschsprachige Erstaufführung

Di | 10.05. | Röntgen-Gymnasium Würzburg | 20.00
Klamms Krieg
von Kai Hensel

Mi | 11.05. | Pfarrkirche St. Andreas | 20.00
Der kaukasische Kreidekreis
von Bertolt Brecht

Do | 12.05. | Theaterfabrik Blaue Halle | 19.30
Die Capulets und die Montagues
I Capuleti e i Montecchi, Oper von Vincenzo Bellini

Fr | 13.05. | Pfarrkirche St. Andreas | 20.00
Der kaukasische Kreidekreis
von Bertolt Brecht

Sa | 14.05. | Museum im Kulturspeicher | 20.00
Kunst
von Yasmina Reza

So | 15.05. | Toscanasaal | 11.00
6. Kammerkonzert: Schumann – Mahler

So | 15.05. | Theaterfabrik Blaue Halle | 15.00
Die Capulets und die Montagues
I Capuleti e i Montecchi, Oper von Vincenzo Bellini

So | 15.05 | Ratssaal | 18.00
Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel
von Theresia Walser

Di | 17.05. | Museum im Kulturspeicher | 20.00
Kunst
von Yasmina Reza

Di | 17.05. | Keller Z87 | 20.00
Und jetzt: die Welt! Oder: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen
von Sibylle Berg

Mi | 18.04. | Keller Z87 | 20.00
Die Marquise von O….
von Heinrich von Kleist

Do | 19.05. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 20.00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

Do | 19.05. | Röntgen Gymnasium Würzburg | 20.00
Klamms Krieg
von Kai Hensel

Fr | 20.05. | Theaterfabrik Blaue Halle | 19.30
LETZTMALS: Die Capulets und die Montagues
I Capuleti e i Montecchi, Oper von Vincenzo Bellini

Sa | 21.05. | Pfarrkirche St. Andreas | 20.00
Der kaukasische Kreidekreis
von Bertolt Brecht

So | 22.05. | Theaterfabrik Blaue Halle | 18.00
Lottes Ballhaus
Tanz von Dominique Dumais und Kevin O’Day

Di | 24.05. | Museum im Kulturspeicher | 20.00
Kunst
von Yasmina Reza

Di | 24.05. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 20.00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

Mi | 25.05. | Röntgen-Gymnasium Würzburg | 20.00
Klamms Krieg
von Kai Hensel

Fr | 27.05. | Theaterfabrik Blaue Halle | 19.30
Lottes Ballhaus
Tanz von Dominique Dumais und Kevin O’Day

Fr | 27.05 | Ratssaal | 20.00
LETZTMALS: Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel
von Theresia Walser

Sa | 28.05. | Theaterfabrik Blaue Halle | 19.30
Die Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Sa | 28.05. | Treffpunkt: Theatervorplatz | 20.00
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Projekt im städtischen Raum

So | 29.05. | Theaterfabrik Blaue Halle | 15.00
Lottes Ballhaus
Tanz von Dominique Dumais und Kevin O’Day

So | 29.05. | Keller Z87 | 20.00
Die Marquise von O….
von Heinrich von Kleist

Di | 31.05. | Museum im Kulturspeicher | 20.00
Kunst
von Yasmina Reza
Nr. 22/2022 | 5.4.2022 | mwa
Theaterleitung präsentiert aktuellen Stand im Neubau des künftigen Staatstheaters

Barbara Stamm und Albert Füracker zu Gast am Mainfranken Theater Würzburg

Würzburg, 5. April 2022 – Am Freitag, den 1. April besuchten Barbara Stamm, Landtagspräsidentin a.D., und Finanz- und Heimatminister Albert Füracker das Mainfranken Theater Würzburg. Gemeinsam mit Christian Schuchardt, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, Intendant Markus Trabusch und Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor des Mainfranken Theaters, verschafften sie sich einen aktuellen Eindruck von den Sanierungs- und Bauarbeiten des Mehrspartenhauses am Kardinal-Faulhaber-Platz. Der Neubau mit dem neuen Kleinen Haus wird im Herbst diesen Jahres eröffnet werden.
Großzügige helle Natursteinflächen und das weitläufige Panoramafenster bestimmen das Gesicht des neuen Theatergebäudes im Zentrum der Stadt. „Wir schaffen mit diesem Neubau eine attraktive und zeitgemäße Spielstätte im Herzen Würzburgs, insbesondere für Schauspiel-Aufführungen, die aber genauso für Tanz und zeitgenössisches Musiktheater geeignet ist“, so Markus Trabusch bei der Führung durch den Neubau des Mainfranken Theaters. Barbara Stamm, Landtagspräsidentin a.D., und Finanz- und Heimatminister Albert Füracker waren am Freitag der Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Würzburg, Christian Schuchardt, gefolgt und hatten sich gemeinsam mit dem Intendanten und Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor, einen Eindruck über den aktuellen Fortschritt der Arbeiten im Kopfgebäude gemacht.

Beeindruckende Architektur im Herzen Würzburgs

Beginnend im zukünftigen Gastronomie-Bereich und nach einem kurzen Blick in den neuen Ballettsaal besichtigten die Gäste das Neue Kleine Haus, in dem 330 Besucherinnen und Besucher Platz finden werden. Die spezielle Architektur wird dem Publikum bei großartiger Akustik hautnahe Theatererlebnisse bieten. Nach einem kurzen Blick auf den Stadtbalkon mit Blick bis hin zu Festung und Residenz endete der Rundgang im Foyer unter der beeindruckenden Wendeltreppe – einem Markenzeichen des Hamburger Architekten Prof. Friedrich (PFP Planungs GmbH), von dem der Entwurf für den Kulturbau stammt. Nach dem kurzen Rundgang zeigte sich Oberbürgermeister Schuchardt beeindruckt: "Das Publikum und die Beschäftigten des Theaters fiebern nun schon sehr lange der Eröffnung des Neubaus entgegen. Nach der heutigen Besichtigung bin ich hoffnungsvoll, dass dies nun noch in 2022 gelingen wird. Das ist ein wichtiger Meilenstein für alle Beteiligten und ich freue mich auf diesen Tag.“
Dirk Terwey zeigt sich besonders erfreut über den Besuch von Barbara Stamm, Landtagspräsidentin a.D. und Ehrenbürgerin der Stadt Würzburg, die sich für die Förderung von Kultur in ihrer Heimat seit jeher einsetzt: „Sie ist eine treibende Kraft hinter dem gesamten Projekt der Sanierung und Erweiterung unseres Hauses und zukünftigen Staatstheaters, und eine große Unterstützerin unseres Vorhabens.“

Fördermittel des Freistaates für das Mainfranken Theater

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker lobte die „mutige Architektur“, die das Würzburger Bauvorhaben auszeichnet. Gerade ob der großen Herausforderungen, vor der nahezu alleBauvorhaben heutzutage stünden, betonte er: „Wir unterstützen die Stadt Würzburg im Rahmen der kommunalen Hochbauförderung bei der Sanierung des Mainfranken Theaters tatkräftig – bis heute sind 24,3 Millionen Euro Fördermittel an die Stadt ausgezahlt worden. Nach bisherigem Stand wird der Freistaat insgesamt über 50 Millionen Euro für die Baumaßnahmen am Mainfranken Theater bereitstellen. Kultur und deren Förderung ist für den Freistaat ein wichtiges Anliegen! Ich wünsche dem Fortgang der Bauarbeiten am Theater weiterhin einen guten Verlauf“, so Füracker.


Sanierung bei laufendem Betrieb – Vorstellungen an mehreren Interimsspielstätten

2018 begannen die Umbauarbeiten am Mainfranken Theater. Seitdem wird das Haus bei laufendem Betrieb saniert und erweitert. Momentan finden die Veranstaltungen der Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz und die Konzerte des Philharmonischen Orchesters Würzburg an mehreren Interimsspielstätten im gesamten Stadtgebiet statt. Der erste Abschnitt der Generalsanierung wird mit der Eröffnung des neuen Kleinen Hauses abgeschlossen werden. Sie ist für Herbst 2022 angedacht. Neben dem neuen Kleinen Haus bietet der Neubau Platz für einen in das Foyer integrierten Ballettsaal, zwei zeitgemäße Probebühnen, einen modernen Kassen- und Servicebereich sowie neue Theater- und Außengastronomie.
Nr. 21/2022 | 4.4.2022 | mro
Audiowalk und Theaterinszenierung in den Straßen von Würzburg

"Das Tagebuch der Anne Frank - ein Projekt im Städtischen Raum" erinnert an Deportationen aus Unterfranken und darüber hinaus

Würzburg, 4. April 2022 – Ab 9. April präsentiert das Mainfranken Theater Würzburg unter dem Titel Das Tagebuch der Anne Frank ein hybrides Theaterformat. Bei einem Audiowalk durch Würzburg erfährt das Publikum anhand von Zeitzeugenberichten die Deportationsgeschichte von Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt. Der DenkOrt Deportationen am Hauptbahnhof bietet anschließend die Bühne für eine Theatervorstellung am historischen Ort. Regisseur Toomas Täht inszeniert Das Tagebuch der Anne Frank mit Anouk Elias in der titelgebenden Hauptrolle.
Anne Frank wird am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren. Ihre frühe Kindheit verbringt sie dort. 1934 wandert sie auf der Flucht vor den Nationalsozialisten mit Mutter, Vater und Schwester Margot in die Niederlande aus. Dort bekommt sie zu ihrem 13. Geburtstag ein Tagebuch geschenkt, in das sie noch am selben Tag zu schreiben beginnt. Als die Situation auch in Amsterdam für Jüdinnen und Juden immer gefährlicher wird und die Deportationen in die Konzentrations- und Vernichtungslager zunehmen, entscheidet sich die Familie unterzutauchen.

Über zwei Jahre verbringen die Franks zusammen mit vier anderen Geflüchteten versteckt in dem kleinen Hinterhaus der Firma von Vater Otto Frank. Anne schreibt auch dort weiter ihr Tagebuch, und zu den alltäglichen Sorgen der Schülerin kommen existenzielle Ängste um sich, die Familie, und die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit nach dem Krieg. Je mehr Zeit im Versteck vergeht, desto schwerer wird die Situation für alle – und besonders für die 14-jährige Anne.

Teil 1: Audiowalk
Im ersten Teil der Inszenierung führt ein Audiowalk die Zuschauerinnen und Zuschauer vom Theater am Kardinal-Faulhaber-Platz zum Würzburger Hauptbahnhof. Entlang zahlreicher Stolpersteine geht es an der Schrannenhalle vorbei, einem der damaligen Sammelorte für die zur Deportation gezwungenen Menschen aus Würzburg. Der Audiowalk folgt daraufhin ihrer Route. Anhand von Biografien, Briefen, Tagebucheinträgen und anderen Texten lässt er deportierte Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen und sie so auf eindrückliche Art ihre Geschichte erzählen.

Die Audio-Dokumentation wurde von Philine Bamberger und Oliver Meyer - mit freundlicher Unterstützung des Arbeitskreises Würzburger Stolpersteine und des Johanna-Stahl-Zentrums - konzipiert und umgesetzt. Dabei gaben Schauspielerinnen und Schauspieler des Ensembles den Deportierten ihre Stimmen.

Teil 2: Das Tagebuch der Anne Frank
Am DenkOrt Deportationen auf dem Bahnhofsvorplatz findet im zweiten Teil die Inszenierung von Das Tagebuch der Anne Frank statt. Vom Hauptbahnhof fuhren im Juni 1943 die letzten größeren Züge mit deportierten Jüdinnen und Juden nach Auschwitz-Birkenau und Theresienstadt ab. Toomas Täht inszeniert Das Tagebuch der Anne Frank in einer Monologfassung, in der Anouk Elias Anne Frank spielt – eine unmittelbare, emotional erfahrbare Theaterinszenierung am historischen Ort.

Das Mainfranken Theater möchte mit der Reihe das digitale Angebot für die stadtweite Erinnerungskultur ausbauen. Verschiedene Episoden und Personen der Stadtgeschichte sollen erlebbar gemacht werden und somit einen Beitrag zur politischen Bildung leisten. Auf mainfrankentheater.de wird der Audiowalk ab Ende April 2022 jederzeit abrufbar sein und kann so, auch unabhängig von den Vorstellungsterminen, angehört und gegangen werden.

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK

Regie: Toomas Täht
Ausstattung: Feng Li
Dramaturgie: Barbara Bily

Besetzung:
Anouk Elias (Anne Frank)

Premiere: Samstag, 9.4.2022 | 20:00 Uhr | Treffpunkt: Theatervorplatz, Kardinal-Faulhaber-Platz

Besetzung Audiowalk: Sprecherinnen und Sprecher
Hannes Berg
Cedric von Borries
Sina Dresp
Matthias Fuchs
Stephanie Gossger
Tina Landgraf
Martin Liema
Anselm Müllerschön
Jojo Rösler
Isabella Szendzielorz
Georg Zeies

Idee und Konzept: Oliver Meyer und Philine Bamberger
Regie: Oliver Meyer
Dramaturgie: Philine Bamberger
Ton: Nils Schumann

Presseservice:
Bei Interesse an einer Berichterstattung (z.B. mit Besuch und Rezension der Vorstellung und/oder Interview) über das Das Tagebuch der Anne Frank - Ein Projekt im Städtischen Raum schicken Sie uns gerne eine E-Mail mit Ihrem Wunsch an presse@mainfrankentheater.de.

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