Nr. 1/2021 | 27.1.2021 | bgr
Wechsel in Würzburg:

Britta Grigull übernimmt PR am HIRI

Würzburg, 27. Januar 2021 – Britta Grigull, Marketingleiterin und Pressesprecherin des designierten Würzburger Staatstheaters, übernimmt zum 1. Februar 2021 die PR-Arbeit des Helmholtz-lnstituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI).
Als Leiterin der Abteilung Marketing, Vertrieb und Kommunikation hat Britta Grigull am Mainfranken Theater seit September 2015 zur Profilierung und Bewerbung des Kulturstandorts Würzburg beigetragen. Nun wechselt die Kommunikationsexpertin zum 1. Februar 2021 vom designierten Staatstheater ans Helmholtz-lnstitut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und widmet sich künftig der Exzellenz des Wissenschaftsstandorts Würzburg.

Intendant Markus Trabusch: „Es war ein großes Glück, bei den zahlreichen Herausforderungen und Projekten des Mainfranken Theaters in den zurückliegenden Jahren auf die Kommunikations- und Marketingexpertise von Britta Grigull zählen zu können. Ich lasse Britta Grigull ungern ziehen, freue mich aber sehr für ihre neue berufliche Perspektive und dass wir in Würzburg auch weiterhin gemeinsame Ideen und Vorhaben verfolgen können. Für ihren Start am HIRI wünsche ich ihr viel Erfolg und alles erdenklich Gute.“

„Das HIRI wächst, und mit ihm wachsen die Kommunikationsaufgaben. Von den Entwicklungen in der Einzelzellforschung über den bevorstehenden Neubau unseres Instituts bis hin zur Exzellenzstrategie 2025 stehen zahlreiche Themen an, und wir freuen uns sehr, diese künftig gemeinsam mit Britta Grigull angehen zu können“, sagt Alice Hohn, Verwaltungsleiterin des HIRI.

Mit mehr als 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresbudget von fünf Milliarden Euro ist die Helmholtz-Gemeinschaft die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands und bestrebt, in allen Bereichen die besten Talente zu gewinnen. Sich künftig in diesem Umfeld betätigen zu können, sei eine wunderbare Motivation, meint Britta Grigull: „Ich freue mich darauf, die Kommunikationsarbeit des HIRI zu gestalten und die hiesige Spitzenforschung noch sichtbarer zu machen. Zugleich bin ich dankbar für die tolle Zeit am Mainfranken Theater und freue mich, Würzburg und mein hier befindliches Netzwerk nicht aufgeben zu müssen.“

Britta Grigull studierte Kunstgeschichte, Psychologie und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und profilierte sich anschließend in der Unternehmenskommunikation und im Marketing von Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. Zu ihren bisherigen beruflichen Stationen zählen neben dem designierten Staatstheater in Würzburg unter anderem das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Potsdam, wo sie entsprechende Abteilungen leitete. Am HIRI, wo ihre Stelle neu geschaffen wurde, wird sie künftig die Aufgaben im Bereich Presse und Public Relations (PR) steuern und dieses Feld und eine zugehörige Strategie am Standort Würzburg neu aufbauen.

Spitzenforschung an der Schnittstelle von RNA und Infektionen

Das HIRI ist im Mai 2017 als Partnerschaft zwischen dem Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Julius-Maximilian-Universität Würzburg gegründet worden. Als weltweit erstes Institut seiner Art erforscht es die Bedeutung der Ribonukleinsäuren (ribonucleic acid, kurz: RNA) in Infektionsprozessen. Zu den jüngsten Forschungserfolgen, an denen das HIRI maßgeblich beteiligt ist, zählen neue Erkenntnisse zu den direkten Interaktionen zwischen dem Coronavirus SARS-CoV-2 und den von ihm befallenen menschlichen Wirtszellen.

Das HZI in Braunschweig mit dem HIRI am assoziierten Standort Würzburg ist eines von 19 Helmholtz-Zentren in Deutschland. Mit seiner wissenschaftlichen Arbeit schafft es die Grundlagen für neuartige Therapien und Impfstoffe gegen bakterielle und virale Infektionskrankheiten. Die Helmholtz-Gemeinschaft forscht auf naturwissenschaftlich-technischem und medizinisch-biologischem Gebiet zu den großen und drängenden Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft.

Weitere Informationen

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Britta Grigull . Foto: Nik Schölzel

Nr. 43/2020 | 17.12.2020 | bgr

Barbara Bily wird Schauspieldirektorin am Mainfranken Theater Würzburg

Würzburg, 17. Dezember 2020 – Zum Beginn der Spielzeit 2021/22 am Mainfranken Theater Würzburg übergibt Intendant Markus Trabusch, bisher zugleich auch Schauspieldirektor, die Leitung seiner Sparte an Barbara Bily.
Mit der strategischen Neuausrichtung im künstlerischen Leitungsteam des designierten Würzburger Staatstheaters erhält auch das Schauspiel ab der Saison 2021/22 eine eigene Stimme. Den Sparten Musiktheater und Tanz sowie dem Philharmonischen Orchester stehen bereits je eine eigene Leitung vor.

„Ich möchte innerhalb der Sparten, aber auch nach außen ein Gleichgewicht schaffen“, erläutert Markus Trabusch die Einstellung von Barbara Bily als Schauspieldirektorin. Zugleich bedeute diese Besetzung für ihn eine Entlastung von administrativen Aufgaben. Seine freigesetzten Kapazitäten möchte der Intendant, neben den Verpflichtungen im Zusammenhang mit der derzeitigen Sanierung und Erweiterung des Theaters und der Entwicklung zum Staatstheater, noch mehr für künstlerische Belange aufwenden, die alle Sparten gleichermaßen betreffen.

Dass Trabusch mit Barbara Bily eine Frau für die Schauspieldirektion gewinnen konnte, freut ihn besonders: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass nicht nur, aber insbesondere auch die Führungspositionen am Mainfranken Theater paritätisch besetzt werden.“ Mit der Dramaturgin und Theatermanagerin Bily verbindet ihn bereits eine längere Zusammenarbeit am Theater Augsburg. Aktuell ist Bily Leitende Schauspieldramaturgin am Theater Münster. Zum bevorstehenden Wechsel nach Würzburg sagt sie: „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen als Schauspieldirektorin und die Fortsetzung der Arbeit mit Markus Trabusch. Die Perspektive der Weiterentwicklung des großartigen Schauspielensembles in eine Staatstheater-Zukunft begeistert mich.“

Über Barbara Bily

Barbara Bily studierte von 2003 bis 2007 Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie am Schauspielhaus Bochum als Dramaturgieassistentin und wurde von 2008 bis 2010 dort als Regieassistentin engagiert. Von 2010 bis 2016 arbeitete sie als Dramaturgin und Assistentin des Schauspieldirektors am Theater Augsburg. Mit der Spielzeit 2016/17 wechselte sie als Leitende Schauspieldramaturgin an das Theater Münster.

Im Laufe ihrer Tätigkeit als Dramaturgin arbeitete Barbara Bily unter anderem mit den Regisseuren Frank Behnke, Matthias Fontheim, Laura Linnenbaum, Stefan Otteni, Katrin Plötner, Julia Prechsl und Markus Trabusch zusammen.

Barbara Bily betreute neben Klassikern des Repertoires insbesondere Gegenwartsdramatik, unter anderem Uraufführungen von Svenja Viola Bungarten, Martin Heckmanns, Maria Milisavljevic und Felicia Zeller. Im Rahmen der Doppelpass-Initiative der Kulturstiftung des Bundes initiierte, betreute und kuratierte sie verschiedene interdisziplinäre Projekte in Kooperation mit der freien Szene (beispielsweise SKART und Mobile Albania).

2015 absolvierte Barbara Bily an der Ludwigs-Maximilians-Universität München die Weiterbildung "Theater- und Musikmanagement“ und schloss diese im Januar 2016 erfolgreich ab. Im Rahmen von Lehraufträgen unterrichtet sie seit 2013, zunächst an der Universität Augsburg, seit 2017 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Honorarfreie Verwendung des Pressefotos nur im Zusammenhang mit der redaktionellen Verwertung der Meldung und unter Nennung des Fotocredits:

Barbara Bily. Foto: Nik Schölzel
Nr.42/2020 | 7.12.2020 | ink
Interaktives Angebot gegen Langeweile:

Hörbuch und Familienrallye zum Klassiker „Der kleine Prinz“

Würzburg, 7. Dezember 2020 – Bis zum 10. Januar 2021 bietet die plattformX des Mainfranken Theaters Würzburg Antoine Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ als Hörbuch auf seiner Website an. Ergänzend dazu gibt es eine interaktive Rallye für die ganze Familie.
In insgesamt vier Teilen lesen Mitglieder des Schauspielensembles die Geschichte des kleinen Prinzen. An den dritten Teil schließt sich eine eigens erarbeitete Rallye an und führt in den Hofgarten der Würzburger Residenz, wo Kinder mit ihren Familien – unter Wahrung des gebotenen Abstands – auf den Spuren des kleinen Prinzen ins Weltall reisen können. Poetische, aber strukturierte Spielanleitungen lassen Kinder wie Eltern während der einstündigen interaktiven Rallye in ihre eigene Fantasiewelt eintauchen und in die Rollen des Königs, des Geschäftsmanns und die des kleinen Prinzen selbst schlüpfen.

Der kleine Prinz reist durch das Weltall“ – Familienrallye zum Hörbuch „Der kleine Prinz“; abrufbar bis 10. Januar 2021 unter mainfrankentheater.de/kleinerprinz

Über Eindrücke von der gespielten Rallye freut sich die Theaterpädagogik des Mainfranken Theaters;
Kontakt: plattformX@mainfrankentheater.de oder an Mainfranken Theater / plattformX, Theaterstr. 21, 97070 Würzburg
Nr. 41/2020 | 1.12.2020 | bgr
Bewerbungsfrist bis 28. Dezember:

Mainfranken Theater schreibt zum vierten Mal Leonhard-Frank-Stipendium aus

Würzburg, 1. Dezember 2020 – Das Mainfranken Theater Würzburg schreibt zum vierten Mal sein Leonhard-Frank-Stipendium zur Förderung zeitgenössischer Dramatik aus. Studierende beziehungsweise junge Künstlerinnen und Künstler können sich noch bis zum 28. Dezember 2020 bewerben. Förderzeitraum ist das Jahr 2021.
Im Mittelpunkt des einjährigen Stipendiums, das durch den Theater- und Orchesterförderverein Würzburg ermöglicht wird, steht eine enge und nachhaltige Zusammenarbeit der erfolgreichen Bewerberin oder des erfolgreichen Bewerbers mit der Dramaturgie des Mainfranken Theaters. Das Ziel ist es, gemeinsam einen Theatertext zu entwickeln und bis zur Präsentationsreife – zum Beispiel im Rahmen einer Lesung oder Uraufführung – zu bringen. Die Autorin oder der Autor erhält über eine Laufzeit von jeweils einem Kalenderjahr eine monatliche Zuwendung in Höhe von 500 Euro.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Arbeitsproben, Empfehlungsschreiben) können bis zum 28. Dezember per E-Mail an dramaturgie@mainfrankentheater.de oder postalisch (Mainfranken Theater, Dramaturgie, Theaterstr. 21, 97070 Würzburg) übermittelt werden. Weitere Informationen zum Leonhard-Frank-Stipendium und zur Bewerbung finden sich auf mainfrankentheater.de/stipendium.

Die bisherigen Stipendiaten

Die bisherigen Leonhard-Frank-Stipendiaten waren die Autoren Gerasimos Bekas (2018), Fabienne Dür (2019) und Dorian Brunz (2020).
Nr. 40/2020 | 30.10.2020 | bgr
Mainfranken Theater:

Kein Spielbetrieb im November / Karten können getauscht werden

Würzburg, 30. Oktober 2020 – Gemäß den aktuellen Beschlüssen des Bundes, des Freistaats Bayern und der Stadt Würzburg zur Pandemiebekämpfung setzt das Mainfranken Theater Würzburg seinen Spielbetrieb zunächst bis einschließlich 30. November 2020 aus.
Von den Regelungen nicht betroffen sind die zurzeit noch mit maximal 50 Zuschauern gestatteten Vorstellungen im Ratssaal Würzburg („Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“) am 31. Oktober sowie das Masterkonzert in der Hochschule für Musik am heutigen 30. Oktober.

Für die Besucher des Mainfranken Theaters gelten darüber hinaus bis auf Weiteres die folgenden Regelungen:

Bereits erworbene Karten

Für Vorstellungen und Konzerte, die jetzt ausgesetzt werden, eröffnet die Bühne die Möglichkeit, bereits erworbene Karten gegen Gutschein zu tauschen oder rückzuerstatten. Im Internet unter mainfrankentheater.de/kartenrueckgabe steht ein Formular zur Abwicklung bereit.

Konzertabonnenten

Den Konzertabonnenten wird das im November entfallende zweite Sinfoniekonzert automatisch nicht in Rechnung gestellt.

Kartenerwerb

Vorstellungen und Konzerte im Dezember können voraussichtlich ab dem 17. November (beziehungsweise für Abonnenten ab dem 14. November) über die Theaterkasse reserviert werden. Die reservierten Karten können erst am Vortag einer Veranstaltung an der Theaterkasse – oder an der Abendkasse der reservierten Vorstellung ab einer halben Stunde vor Beginn – abgeholt und bezahlt werden. Für Vorstellungen und Konzerte, die gegebenenfalls nicht gespielt werden können, erlöschen die Reservierungen einfach.

Theaterkasse

Zur Beschränkung von Kontakten wird die Theaterkasse im Falkenhaus Würzburg im November für den regulären Besucherverkehr geschlossen. Sie öffnet voraussichtlich wieder am 1. Dezember. Telefonisch und per E-Mail bleibt das Team zu folgenden Zeiten erreichbar:

Di – Fr 10:00 – 16:00 Uhr
Sa 10:00 – 15:00 Uhr
Telefon +49 931 39 08-124
karten@mainfrankentheater.de
Nr. 39/2020 | 28.10.2020 | bgr
Förderung der kulturellen Teilhabe von Kindern:

Lions Club Würzburg Löwenbrücke spendet 1.000 Euro an Mainfranken Theater

Würzburg, 28. Oktober 2020 – Mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt der Lions Club Würzburg Löwenbrücke das Mainfranken Theater bei seinen Aktivitäten zur musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen. Das Geld kommt dem Jungen Chor zugute, den das designierte Staatstheater im Jahr 2019 gegründet hat.
Intendant Markus Trabusch zeigte sich bei der symbolischen Scheckübergabe am heutigen Mittwoch erfreut über das Engagement des Clubs: „Die Unterstützung unseres Jungen Chores durch den Lions Club Würzburg Löwenbrücke ist ein wunderbares Signal und ermöglicht es uns, unsere integrative kulturelle Kinder- und Jugendarbeit zu verstetigen.“ Zwar sei es aufgrund der pandemiebedingten Beschränkungen der künstlerischen Arbeit derzeit nicht möglich, mit den Chorensembles des Mainfranken Theaters zu planen. „Dennoch sind wir den Lions sehr dankbar, dass sie sich mit ihrer Spende gerade jetzt für uns einsetzen“, so Trabusch. „Diese wunderbare Geste trägt dazu bei, dass der Junge Chor nicht in Vergessenheit gerät.“

„Das Leitmotiv unserer Vereinigung ist es, bedürftige Kinder und Jugendliche in der Stadt und Region zu fördern. Und im aktuellen Jahr wollen wir insbesondere die kulturelle Teilhabe von Kindern stärken“, erklärte Matthias Wagner beim Überreichen des Schecks. „Das Mainfranken Theater und sein Chordirektor Anton Tremmel leisten mit dem Jungen Chor wertvolle Arbeit für die Stadt und Region. Diese Aktivitäten wollen wir sehr gerne unterstützen“, so der Präsident des Lions Clubs Würzburg Löwenbrücke.

Blindes Mädchen ist Chormitglied

Ein besonders schönes Beispiel für das integrative Miteinander ist ein blindes Mädchen, das im Jungen Chor des Mainfranken Theaters mitwirkt und bei Vorstellungen der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ bereits vor großem Publikum aufgetreten ist. Doch die Integration von Kindern und Jugendlichen – ob mit oder ohne Handicap – in den professionellen Bühnenalltag erfordert auch ein Mehr an personellen und damit an finanziellen Ressourcen. Die Spende des Lions Clubs Würzburg Löwenbrücke soll diesem Mehrbedarf zugutekommen.

Über den Jungen Chor des Mainfranken Theaters

Der Junge Chor des Mainfranken Theaters wurde im April 2019 gegründet und besteht zurzeit aus circa 60 Mitgliedern zwischen sechs und 17 Jahren. Ihre ersten Einsätze vor großem Publikum hatten die jungen Sängerinnen und Sänger im Konzertprojekt „Carmina Burana“ und in der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ in der Spielzeit 18/19. Weitere Auftritte auf großer Bühne, etwa im Musical „Evita“ in der Saison 19/20, folgten. Inzwischen bildet der Junge Chor ein festes Ensemble am designierten Würzburger Staatstheater und soll baldmöglichst auch wieder vor Publikum auftreten – beispielsweise in einer Wiederaufnahme der erfolgreichen Inszenierung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“.

Über den Lions Club Würzburg Löwenbrücke

Der Lions Club besteht seit mehr als 100 Jahren. Unter dem Motto „we serve“ (wir dienen) kümmert er sich weltweit als eine der größten Serviceorganisationen um karitative Aufgaben.

Der Standort Würzburg Löwenbrücke wurde 1997 gegründet und ist einer von mehreren hiesigen Lions Clubs. Sein Leitmotiv lautet „KIDS“ – Kinder in der Stadt. Mit ihrem sozialen Engagement verfolgt die Vereinigung das Ziel, insbesondere Kinder und Jugendliche aus der Region zu unterstützen. In die zahlreichen Projekte zur Förderung von Behindertengruppen, Kindergärten und anderen Einrichtungen und Initiativen haben die Clubmitglieder des Lions Clubs Würzburg Löwenbrücke seither rund 100.000 Euro eingebracht. Das Geld stammt aus Spenden und Einnahmen aus eigenen Aktivitäten.
Unser Bild:
Lions-Präsident Matthias Wagner (rechts) überreicht Intendant Markus Trabusch einen symbolischen Scheck für die Arbeit des Jungen Chores
Foto: Inka Kostan
Nr. 38/2020 | 26.10.2020 | bgr
Mainfranken Theater informiert zum Thema Corona

Inzidenz von über 100

Würzburg, 26. Oktober 2020 - Das Mainfranken Theater Würzburg reagiert auf die neuen Regelungen, die für Veranstaltungen greifen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Wert von mehr als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen ist. Dieser Wert wurde in Würzburg soeben überschritten. Das Mainfranken Theater setzt seinen Spielbetrieb in der Theaterfabrik Blaue Halle daher zunächst bis einschließlich 1. November 2020 aus. Bereits erworbene Tickets können mithilfe eines Formulars (abrufbar unter mainfrankentheater.de/kartenrueckgabe) zurückgegeben oder gegen Gutschein getauscht werden.
Nicht betroffen ist zunächst die Spielstätte im Ratssaal Würzburg. Hier finden alle geplanten Vorstellungen der Produktion „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ bis auf Weiteres und mit den maximal erlaubten 50 Zuschauern statt. Es besteht Maskenpflicht auch auf den Plätzen. Tickets für den Ratssaal können im Internet via mainfrankentheater.de/spielplan oder an der Theaterkasse im Falkenhaus Würzburg auch weiterhin erworben werden.

Die übrigen bereits disponierten Veranstaltungen im November können zurzeit lediglich über die Theaterkasse reserviert werden. Kann eine Vorstellung aufgrund eines wieder unter die kritische Marke gesunkenen Inzidenzwerts stattfinden, können die reservierten Karten frühestens am Vortag an der Theaterkasse im Falkenhaus Würzburg (geöffnet Dienstag bis Samstag von 12:00 bis 16:00 Uhr) oder an der Abendkasse der reservierten Vorstellung ab einer halben Stunde vor Beginn abgeholt und bezahlt werden. Für Vorstellungen, die nicht gespielt werden, erlöschen die Reservierungen einfach.

Tagesaktuelle Informationen darüber, ob Vorstellungen ausfallen müssen, finden sich - spätestens am Vortag einer geplanten Veranstaltung - auf mainfrankentheater.de.
Nr. 37/2020 | 19.10.2020 | ink
Werke von faszinierender Farbigkeit:

Das erste Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Würzburg

Würzburg, 19. Oktober 2020 – Das Philharmonische Orchester Würzburg präsentiert am 22. und 23. Oktober das erste Sinfoniekonzert der neuen Saison im Konzertsaal der Hochschule für Musik. Unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Gábor Hontvári greift das Orchester gemeinsam mit Organist Gunther Rost das Phänomen der Klangfarben auf. 
Das erste Sinfoniekonzert in der Spielzeit 20/21 beleuchtet unter der musikalischen Leitung von Gábor Hontvári das Phänomen klingender Farben. Neben dem Orgelkonzert von Francis Poulenc und den Bläsersinfonien von Igor Strawinsky steht eine Bearbeitung für Kammerorchester des impressionistischen Meisterwerkes „La Mer“ von Claude Debussy auf dem Programm. Der Uraufführung von „La Mer“ im Jahr 1905 war damals kein Erfolg beschieden. Der Kritik zufolge fanden „die einen das Meer nicht wieder, die anderen die Musik“. Heute, 115 Jahre später, gilt  es als eines der wegweisendsten Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts. Igor Strawinskys Bläsersinfonie wiederum ist im Angedenken an den 1918 verstorbenen Debussy entstanden. Seine „Symphonies d’instruments à vent“ gilt heute als ein Paradebeispiel für das Spiel mit Klangfarben.

Die Orgel im Zentrum
Erstmals seit dem Einbau der großen Orgel im Konzertsaal der Hochschule für Musik präsentiert das Philharmonische Orchester ein Werk für Orgel und Orchester. Für das Konzert in g-Mol von Poulenc konnte der renommierte Organist Gunther Rost gewonnen werden. Rost, der auch an der hiesigen Hochschule für Musik unterrichtete, leitet heute das Institut für Kirchenmusik und Orgel sowie das Zentrum für Orgelforschung in Graz. Seine Soloengagements führten ihn bereits in die Konzerthäuser von Wien, Berlin und St. Petersburg.
NR.36/2020 | 2.10.2020 | skt
Bereit für die Fabrik?

Mainfranken Theater Würzburg eröffnet offiziell Interimsspielstätte Theaterfabrik Blaue Halle

Würzburg, 2. Oktober 2020 – Im Beisein von politischen Vertretern der Stadt eröffnete das Mainfranken Theater Würzburg am 1. Oktober feierlich die Theaterfabrik Blaue Halle als seine neue Interimsspielstätte bei der va-Q-tec AG in der Würzburger Dürrbachau. Während der Generalsanierung des Bestandsgebäudes in der Theaterstraße 21 findet ein Großteil der Produktionen ab sofort seine Bühne in der neuen Theaterfabrik.
Mit einem Festakt eröffnete das Mainfranken Theater Würzburg am 1. Oktober die neue Interimsspielstätte Theaterfabrik Blaue Halle in der Würzburger Dürrbachau auf dem Gelände der va-Q-tec AG. Im Beisein des Würzburger Oberbürgermeisters Christian Schuchardt, Kultur- und Tourismusreferenten Achim Könneke sowie des va-Q-tec Gründers und Vorstandsvorsitzenden Dr. Joachim Kuhn nahmen Intendant Markus Trabusch und Geschäftsführender Direktor Dirk Terwey die neue Ausweichspielstätte für kommende Theaterproduktionen in Betrieb. Während das neue Kleine Haus im Bestandsgebäude im Laufe der aktuellen Spielzeit eröffnet wird, steht das Große Haus des Mainfranken Theaters aufgrund der derzeitigen Sanierung und Erweiterung der Bühne für etwa zwei Jahre nicht zur Verfügung. Die Theaterfabrik Blaue Halle als Interimsspielstätte bietet mit Produktionen aus Musiktheater, Schauspiel und Tanz sowie Konzerten des Philharmonischen Orchesters allen vier Sparten einen neuen Aufführungsort.

„Ich freue mich sehr, dass sowohl dem Publikum als auch den Künstlern für die nächsten zwei Jahre nun ein eigener Raum mit ganz besonderer Atmosphäre zur Verfügung steht. Ab jetzt dürfen wir alle gespannt darauf sein, wie wir die Theaterfabrik auch künstlerisch erobern können.“, sagt Intendant Markus Trabusch zur Eröffnung.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der va-Q-tec AG sei dabei „ein Glücksfall“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt. „Es bedarf genau dieses Gründergeistes, um Innovatives auf den Weg zu bringen. Ein Theaterbetrieb, der mit einer Spielstätte in einem Produktionsbetrieb eines mittelständischen Unternehmens startet, das ist sehr außergewöhnlich und einzigartig.“

In besonderer Anerkennung überreichten OB Christian Schuchardt und Achim Könneke den Tanzenden Schäfer der Stadt Würzburg an va-Q-tecs Vorstandsvorsitzenden Dr. Joachim Kuhn.

Geschäftsführender Direktor Dirk Terwey blickte außerdem auf die zurückliegenden Monate: „Mit dem Beginn der Bestandssanierung haben wir nun vorübergehend unser Stammhaus verlassen – gleichzeitig haben wir mit einer großen Kraftanstrengung in der Blauen Halle eine komplette Theaterinfrastruktur neu geschaffen. Die Bestuhlung des Theatersaals und eine intensive Hallenbelüftung schaffen zudem Sicherheit und Komfort auch in Coronazeiten. Nun eröffnen wir unsere Theaterfabrik Blaue Halle just in time. Endlich hebt sich wieder der Vorhang! "

Einen ersten künstlerischen Eindruck erhielten die Eröffnungsteilnehmer mit musikalischen Darbietungen der Sopranistin Ilia Papandreou mit „Dich, teure Halle, grüß' ich wieder“ aus Wagners „Tannhäuser“, begleitet am Klavier von Silvia Vassallo Paleologo, und Silke Evers mit „Augelletti, che cantate" aus Händels „Rinaldo“. Begleitet wurde sie von den Flötisten des Philharmonischen Orchesters Würzburg Corinna Döring und Young-Zoo Ko-Albers mit Pauline Floréani und Silvia Vassallo Paleologo am Klavier.

Mit dem Bus ins Theater
In der neuen Spielstätte, die aufgrund der aktuell geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen 129 Zuschauer fasst, wird am 2. Oktober zur Saisonpremiere mit dem Schauspiel „Die Physiker“ erstmals Publikum begrüßt. Durch einen Bus-Shuttle Service, der für die Vorstellungen im Oktober ab sofort getestet wird, können Zuschauer bequem und kostenlos vom Bussteig A des Würzburger Busbahnhofs zur Theaterfabrik Blaue Halle und zurück gelangen. Die Busse fahren jeweils 60 und 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn ab, bei Familienkonzerten 30 Minuten vorher.
Nr.35/2020 | 1.10.2020 | ink
Auftakt in die Opernsaison:

Magisches Verwirrspiel im „Garten der Lüste“ der Theaterfabrik Blaue Halle

Würzburg, 1. Oktober 2020 – Mit „Garten der Lüste“ startet das Mainfranken Theater am 10. Oktober 2020 in die neue Musiktheatersaison. Regisseur Andreas Wiedermann nimmt sich nach seiner umjubelten Inszenierung der „Comedian Harmonists“ in der Spielzeit 19/20 einem barocken Pasticco an: ein Einakter basierend auf Händels Oper „Rinaldo“. Am Pult des Philharmonischen Orchesters Würzburg steht Generalmusikdirektor Enrico Calesso.
Händels Musik durchmisst mit ihrem melodischen, rhythmischen und atmosphärischen Reichtum die ganze Bandbreite menschlicher Gefühlsregungen: von Liebe und Freude über Enttäuschung und Eifersucht hin zu Wut, Trauer und unermesslicher Verzweiflung. „Rinaldo“ markiert den Beginn seiner Laufbahn als Opernkomponist in London. Der Plot ist dem Epos „Das befreite Jerusalem” des italienischen Renaissance-Dichters Torquato Tasso entlehnt; Händels Theaterdichter Aaron Hill entwarf daraus ein Szenarium, das Giacomo Rossi in Verse brachte. Händel selbst blieben für die Komposition des „Rinaldo” gerade einmal zwei Wochen. Diesem Umstand geschuldet, übernahm er für die Oper teilweise oder auch vollständig bestehende Nummern aus seinen früheren Werken. Unter diesen Parodien findet sich auch die berühmteste Melodie der Oper, Almirenas herzzerreißendes „Lascia, ch’io pianga“.

Unter dem Titel „Garten der Lüste“ haben Regisseur Andreas Wiedermann, Operndirektor Berthold Warnecke und Maestro Enrico Calesso ein rund 80-minütiges Szenarium zusammengestellt, das um die Irrungen und Wirrungen des 2. Aktes der Oper „Rinaldo“ kreist.

Rückkehr zum Barock

Nach Ausflügen in das große spätromantische Repertoire in den vergangenen Spielzeiten bedeutet der „Garten der Lüste“ auch für Enrico Calesso und das Philharmonische Orchester Würzburg eine Rückkehr zur frühen italienischen Oper.

Für die szenische Ausgestaltung zeichnen Regisseur Andreas Wiedermann und Bühnen- und Kostümbildnerin Aylin Kaip verantwortlich. Beide bescherten dem Mainfranken Theater bereits mit ihrer Inszenierung der „Comedian Harmonists“ einen der größten Publikumserfolge der vergangenen Saison.
„Mit dem ,Garten der Lüste’ “, so Andreas Wiedermann, „betreten wir ein irisierendes szenisches Spiegelkabinett. Die Zauberin Armida (Akiho Tsujii/ Guibee Yang), der Held Rinaldo (Marzia Marzo), die schöne Almirena (Silke Evers), ihr Vater Goffredo (Roberto Ortiz) und der verwegene Soldat Argante (Hinrich Horn) verstricken sich in diesem magisch-musikalischen Garten in ein Spiel aus Liebe, Verrat, Täuschung und Rache. Vanitas vanitatum: Alles ist Eitelkeit – getreu diesem barocken Motto verlieren sich unsere Protagonisten während der Jagd nach dem willigsten Herzen in ihren eigenen Wahnvorstellungen vom geliebten Anderen.”

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