Nr. 1/2026 | 7.1.26
Spartenleitungen für die Spielzeit 2026/27 komplett

Ingo Putz wird Schauspieldirektor, Andreas Rosar Operndirektor

WÜRZBURG, 7. Januar – Das Mainfranken Theater Würzburg gibt heute zwei zentrale Neubesetzungen bekannt: Ab der Spielzeit 2026/2027 wird Andreas Rosar die Operndirektion des Mainfranken Theaters übernehmen. Ingo Putz wird neuer Schauspieldirektor.
„Mit Andreas Rosar und Ingo Putz ist es uns gelungen, zwei herausragende, deutschlandweit anerkannte Meister ihres Faches zu verpflichten. Mit ihrem Enthusiasmus und handwerklichem Können werden wir gemeinsam mit den anderen Spartenleiterinnen und Spartenleitern das Mainfranken Theater ästhetisch und inhaltlich weiter nach vorne bringen“, freut sich der designierte Intendant Daniel Morgenroth.

Andreas Rosar studierte in Mainz und Rom Philosophie und Theologie. Nach seinem Studium assistierte der gebürtige Saarländer Regisseuren wie Frank Castorf, Peter Konwitschny, Barrie Kosky, Anna-Sophie Mahler, Hans Neuenfels, Thomas Schulte-Michels, Dmitri Tcherniakov, Beat Wyrsch und anderen. Eine langjährige Zusammenarbeit als Spielleiter verbindet ihn seit 2009 mit den Bayreuther Festspielen. Seit seinem Regiedebüt mit der Schweizer Erstaufführung von Händels Ezio 2010 inszeniert er Werke vom Barock bis in die Gegenwart an Häusern im gesamten deutschsprachigen Raum. Für seine Inszenierung von Mysliveceks Antigona am Ungarischen Nationaltheater Szeged erhielt er den ARTE France Audience Award. Seit 2024 arbeitet er zudem als Künstlerischer Betriebsdirektor am Theater Trier.

„Ich freue mich sehr, mit den Kolleginnen und Kollegen des Mainfrankentheaters für die Menschen aus Würzburg und Unterfranken Musiktheater als Echoraum unserer Gegenwart erlebbar werden zu lassen und so die große Tradition dieses Theaters mit fortschreiben zu dürfen“, teilt Andreas Rosar mit.

Ingo Putz arbeitet seit 2007 als freier Regisseur und Schauspielmusiker mit Regiearbeiten u.a. am Oldenburgischen Staatstheater, Landestheater Linz, Staatstheater Cottbus, Theater Kiel und dem Pfalztheater Kaiserslautern. In den Spielzeiten 2016/17 bis 2018/­19 leitete er die junge Sparte am Theater Konstanz (JTK). Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Schauspieldirektor am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Seine bisher über 70 Regiearbeiten umfassen neben dem klassischen Repertoire auch zahlreiche Uraufführungen, u.a. von Thomas Köck, Caren Jeß, Thomas Arzt, John von Düffel und Lukas Rietzschel. Er wurde 2014 und 2024 erneut mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet sowie 2018 mit dem Monica Bleibtreu Preis. Seine Inszenierung Das beispielhafte Leben des Samuel W. wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater in Berlin, dem Heidelberger Stückemarkt sowie den Mühlheimer Theatertagen eingeladen. „Der Neustart in Würzburg macht große Lust mit einem so motivierten Team. Ich freue mich auf diese lebendige Stadt und das tolle Ensemble“, so Ingo Putz.

Mit dem künstlerischen Leitungsteam, dem auch Ballettdirektorin Dominique Dumais und Generalmusikdirektor Mark Rohde angehören, hat Daniel Morgenroth für die erste Spielzeit seiner Intendanz bereits ein vollständiges Programm erarbeitet, dessen Veröffentlichung im Frühjahr 2026 erfolgt.
Nr. 49/2025 | 19.11.25
Familienstück zur Weihnachtszeit

Michael Endes Momo feiert am 23. November im Kleinen Haus Premiere

WÜRZBURG, 19. November – Ein Mädchen und eine Schildkröte auf der Suche nach der geraubten Zeit: Michael Ende hat sich mit seinem 1973 veröffentlichten Roman Momo in die Herzen von Groß und Klein geschrieben. Mit dem diesjährigen Familienstück zur Weihnachtszeit lädt das Mainfranken Theater dazu ein, die zeitlose Geschichte über Fantasie und Freundschaft auf der Theaterbühne neu zu entdecken. Der Roman wird in einer Bühnenbearbeitung von Regisseur Wolfgang Michalek ab dem 23. November als Schauspiel im Kleinen Haus zu sehen sein.
Zum Stück

Am Rande einer großen Stadt steht ein altes Amphitheater. Dort wohnt Momo. Die Menschen aus der Stadt kommen gerne ins Amphitheater – denn Momo hat immer Zeit und kann gut zuhören. Mit ihren besten Freunden Beppo Straßenkehrer und Gigi Fremdenführer denkt sie sich die schönsten Geschichten aus und träumt sich abends in den Sternenhimmel.
Doch eines Tages beginnt eine Gruppe unheimlicher grauer Herren, die Menschen zum Zeitsparen aufzurufen. Sie haben nun immer weniger Zeit für Momo und kommen immer seltener zu Besuch. Momo entdeckt eine unglaubliche Verschwörung: Die grauen Herren wollen den Menschen für immer ihre Zeit stehlen! Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie, diesen Plan zu vereiteln.
Aber sie haben die Macht der Zeitdiebe unterschätzt und ehe Momo weiß, wie ihr geschieht, ist sie von ihren Freunden isoliert und muss vor den grauen Herren fliehen. Die mysteriöse Schildkröte Kassiopeia bringt Momo in das Nirgend-Haus zu Meister Hora, dem Hüter der Zeit. Dieser stellt sie vor eine große Aufgabe: Momo muss das Rätsel der Zeit selbst lösen, um ihre Freunde zu retten …
Mithilfe der unendlichen Kraft der Fantasie lädt Momo dazu ein, die Welt in ihrer großen Vielfalt mit fasziniertem Blick immer wieder aufs Neue zu entdecken.

Team

Die Regie übernimmt Wolfgang Michalek. Es ist nach seiner Inszenierung der Uraufführung Was Wanda will in der Spielzeit 2024/25 seine zweite Arbeit am Mainfranken Theater. Für das Bühnenbild zeichnet Julian Marbach, für das Kostümbild Maja Lipinski verantwortlich. Die Dramaturgie übernimmt Tim Puls. Die Musik, gespielt von einer dreiköpfigen Live-Band, kommt von Adrian Sieber.

Besetzung

Linda Rohrer (Momo), Nils van der Horst (Beppo Straßenkehrer), Hannes Berg (Gigi Fremdenführer), Julia Baukus (Kassiopeia), Patricia Schäfer (Meister Hora/ Fusi), Toomas Täht (Grauer Herr/ Nino/ Nicola)

Veranstaltungsort: Kleines Haus, Mainfranken Theater Würzburg

Weitere Infos und Vorstellungstermine finden sich unter: www.mainfrankentheater.de/momo. Eventuelle Restkarten für die Schulvorstellungen (immer vormittags) sind kurzfristig online oder vor Beginn an der jeweiligen Kasse erhältlich.
Nr. 48/2025 | 17.11.25
Musikalische Leitung von GMD Mark Rohde

2. Sinfoniekonzert und weitere musikalische Highlights des Mainfranken Theaters Würzburg

WÜRZBURG, 17. November − Wenn die ersten Kerzen leuchten sucht die Seele nach den Tönen, die die Magie der Vorweihnachtszeit einfangen. Dieses Jahr wird die Wartezeit auf die Weihnachtsfeiertage außerordentlich klangvoll. Das Philharmonische Orchester Würzburg unter Leitung von Generalmusikdirektor Mark Rohde lädt ein zu einem abwechslungsreichen Programm in der besinnlichsten Zeit des Jahres. Den Auftakt macht das 2. Sinfoniekonzert am 20. und 21. November.
2. Sinfoniekonzert: Hummel, Smyth, Mendelssohn Bartholdy
Ethel Smyth – Komponistin, Dirigentin, Autorin und Frauenrechtlerin: Die 1858 in Sidcup geborene und in Deutschland ausgebildete Britin war zweifellos eine Pionierin ihrer Zeit, bekannt mit den großen Persönlichkeiten des europäischen Musiklebens wie Clara Schumann, Pyotr Tschaikowsky, Edvard Grieg und Johannes Brahms. Doch so wie es vielen Komponistinnen erging, geriet ihre Musik – obwohl von Gustav Mahler und Peter Tschaikowsky hochgeschätzt – nach ihrem Tod schnell in Vergessenheit. Ihr erstes großes Orchesterwerk, die Serenade in D, wurde erst vier Jahre nach Vollendung uraufgeführt. Ein Grund mehr, dieses klanggewaltige Werk in dieser Saison auf die Bühne zu bringen. In schottische Gefilde geht es mit Felix Mendelssohn-Bartholdys 3. Sinfonie, die jener im Eindruck seiner Reise durch das sagenumwobene Schottland komponierte. Inspiriert von der einmaligen Atmosphäre des Landes zeichnete der junge Mendelssohn eindrucksvolle Bilder von verfallenen Gemäuern, vom rauen Wetter und düsteren Geschichten, was Richard Wagner zu der Äußerung hinreisen lies, Mendelssohn sei ein „erstklassiger Landschaftsmaler“. Außerdem widmet sich das Philharmonische Orchester der heiteren und durchaus skurrilen Konzertanten Ouvertüre von Bertold Hummel. Hummel zählt zu den prägendsten deutschen Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er wirkte seit 1963 als Kompositionslehrer, Professor und später als Präsident der Hochschule für Musik Würzburg. Sein Geburtstag jährt sich am 27. November zum 100. Mal.
Einblicke in die Werke gibt GMD Mark Rohde in der Konzerteinführung um 19:30 Uhr im Kleinen Saal.

Musikalische Leitung: Mark Rohde
Besetzung: Philharmonisches Orchester Würzburg
Termine: 20. & 21. November, jeweils 20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Hochschule für Musik
2. Familienkonzert: Eine musikalische Schlittenfahrt
Am zweiten Adventswochenende wird es richtig winterlich im Mainfranken Theater. Das Philharmonische Orchester Würzburg nimmt mit auf eine musikalische Schlittenfahrt. Die Pferde scharren mit ihren Hufen, die Peitschen knallen und dann geht es auch schon los mit viel Glockengeläut durch die verschneite und eiskalte Winterlandschaft. Wo die Fahrt wohl hingeht? Dazu erklingen Kompositionen rund um Weihnachten, denn Musik zaubert zur Vorweihnachtszeit eine ganz besondere Vorfreude. Von beschwingt bis festlich und besinnlich stimmen wir uns auf die schönste Zeit des Jahres ein.

Musikalische Leitung: Mark Rohde
Besetzung: Philharmonisches Orchester Würzburg, Herbert Brand (Weihnachtsmann)
Termine: 6. Dezember, 16:00 Uhr | 7. Dezember, 11:00 Uhr
Veranstaltungsort: Theaterfabrik Blaue Halle
Weihnachtskonzert
Alle Jahre wieder…: Auch in diesem Jahr wird die schöne Tradition der Weihnachtskonzerte fortgesetzt. Mit weihnachtlich-winterlichen Klängen erzählt das Philharmonische Orchester Würzburg unter der Leitung von Generalmusikdirektor Mark Rohde märchenhafte Geschichten, die manch schöne Kindheitserinnerung wecken: von Schlittenfahrten durch eiskalte Landschaften und von zauberhaften Winternächten. Dabei dürfen auch Weihnachtslieder zum Mitsingen nicht fehlen, welche einen ganz besonderen Glanz in die besinnlichste Zeit des Jahres bringen.

Mit Musik von Otto Nicolai, Leopold Mozart, Émile Waldteufel, Frederick Delius, Engelbert Humperdinck und Nikolai Rimsky-Korsakow sowie zwei Weihnachtsliedern.

Musikalische Leitung und Moderation: Mark Rohde
Besetzung: Philharmonisches Orchester Würzburg
Termine: 5. Dezember, 19:30 Uhr | 7. Dezember, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Theaterfabrik Blaue Halle

Tickets für das jeweilige Konzert sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Nr. 45/2025 | 24.10.25
Mehr Besucher, höhere Einnahmen und Verlängerung des Semestertickets

Viele Gründe zur Freude am Mainfranken Theater Würzburg
Bilanz der abgelaufenen Spielzeit ist sehr positiv

WÜRZBURG, 24. Oktober – Mehr Besucher, höhere Einnahmen, viele junge Menschen in den Vorstellungen und eine gute Nachricht für die Studierenden in Würzburg: Die Laufzeit des Semestertickets wurde gerade um fünf Jahre verlängert. Das Mainfranken Theater Würzburg konnte anlässlich der Werkausschuss-Sitzung am 22. Oktober positive Zahlen präsentieren.
Insgesamt stieg die Anzahl der Besucherinnen und Besucher des Theaters um 10.444 und damit rund 10 Prozent auf 103.649. Die Ticketeinnahmen stiegen ebenfalls um rund 10 Prozent auf 2.414 Mio. Euro. Und auch die durchschnittliche Auslastung aller Produktionen kann sich sehen lassen. Mit einer Gesamtauslastung von 80,3 Prozent liegt diese auf einem guten Niveau.

„Wir freuen uns über diese tolle Resonanz. Sie zeigt, dass wir mit unserem vielfältigen Programm aus allen Sparten den Nerv unseres Publikums treffen“, zeigte sich Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor des Mainfranken Theater Würzburg erfreut über die abschließenden Zahlen. Besonders beliebt beim Publikum waren im Musiktheater Produktionen wie CARMEN und MÄRCHEN IM GRAND HOTEL, im Schauspiel DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER, FROHES FEST, DIE COMEDIAN HARMONISTS und der Tanztheaterabend BIS DASS DER TOD UNS SCHEIDET. Fast immer ausverkauft war die Produktion DIE SCHNEEKÖNIGIN, das letztjährige Familienstück zur Weihnachtszeit. Das Philharmonische Orchester präsentierte zugleich sehr erfolgreich seine Abonnentenkonzerte und vielfältigen Kammermusikformate.

Auch in der begonnenen Spielzeit setzt sich die positive Resonanz des Publikums fort. So sind für Shakespeares Klassiker ROMEO UND JULIA im Schauspiel derzeit nur noch wenige Restkarten erhältlich. Im Musiktheater begeistert LA TRAVIATA und bekam großartige Kritiken. „Die Herausforderung, diese Übergangsspielzeit zu gestalten, haben wir angenommen und ich bin sehr glücklich, dass unser Programm schon zu Beginn der Saison diesen Zulauf erhält. Dieser Zuspruch erfüllt uns alle mit großer Dankbarkeit“, kommentiert Intendant Georg Rootering.

Das Mainfranken Theater erreichte mit seinen Angeboten erneut viele junge Menschen. Mit rund 27.000 entfielen rund ein Viertel der Besucherinnen und Besucher auf diese Altersgruppe.

Ein deutliches Plus an Teilnehmenden konnten hier die Angebote der Theatervermittlung und Theaterpädagogik verzeichnen. Mit knapp 9600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist das Interesse deutlich gestiegen. „Wir konnten in den vergangenen Jahren das Programm in der Theaterpädagogik durch vielseitige neue Angebote ausbauen. Die Zahl der Menschen, ob jung oder alt, die in der vergangenen Spielzeit mitgemacht haben, zeigen deutlich, wie groß der Bedarf ist“, so Terwey.

Knapp 6000 Studierende der Würzburger Hochschulen nutzten in der vergangenen Spielzeit das attraktive Angebot des Semestertickets, mit dem sie grundsätzlich sämtliche Angebote des Theaters nutzen können. „Der Erfolg dieses Angebotes zeigt uns, wie nachgefragt unsere Produktionen auch in der jungen Zielgruppe sind, insbesondere wenn der Zugang so leicht möglich wird. Das Semesterticket ist seit seiner Einführung im Jahr 2018 zugleich auch ein wirtschaftliches Erfolgsmodell“, ordnet Dirk Terwey die Zahlen ein. Und er verkündet gleich eine positive Nachricht: „Wir haben das Angebot Semesterticket für die Würzburger Studierenden vor wenigen Wochen in enger und vertrauensvoller Abstimmung mit dem Studierendenwerk Würzburg und der Studierendenvertretung um weitere fünf Jahre bis einschließlich der Spielezeit 2029/30 verlängern können“.
Nr. 39/2025 | 17.9.25
Tag der offenen Tür im Theaterneubau

Theaterfest und Auftakt!-Revue am 21. September

WÜRZBURG, 17. September – Am 21. September öffnet das Mainfranken Theater seine Türen: So erwarten die Besucherinnen und Besucher Workshops, Kostüm-/ Maskenverkauf verkauf und Blicke hinter die Kulissen. Am Abend rundet eine Revue in der Theaterfabrik Blaue Halle den Tag mit Highlights und Einblicke in diesjährige Produktionen in allen Sparten ab. Für den Shuttleservice zur Blauen Halle gibt es ab sofort für alle Vorstellungen einen zusätzlichen Halt am Theater.
Theaterfest im Neubau

Nach der Eröffnung um 11:00 Uhr auf dem Stadtbalkon/ Theaterplatz bietet das Mainfranken Theater bis 16:00 Uhr ein buntes Programm. Neben verschiedenen Workshops in Tanz, Schauspiel und Musiktheater gibt es unter anderem Technikshows, Backstage-/ Baustellenführungen sowie einen Kostüm- und Maskenverkauf. Auch Matineen zu den kommenden Premieren stehen auf dem Programm. Der Eintritt zum Theaterfest ist frei.
Weitere Infos zum Programm finden sich unter: www.mainfrankentheater.de/auftakt.

Auftakt-Revue

In der Theaterfabrik Blaue Halle werden am Abend Highlights der bevorstehenden Produktionen der Spielzeit 2025/26 gezeigt: Intendant Georg Rootering führt durch eine Revue mit musikalischen Highlights aus Oper und Konzert, Szenen aus dem Schauspiel und Auszügen aus dem Programm der Tanzcompagnie. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch der Theaterpreis des Theater- und Orchesterfördervereins verliehen.

Tickets für die Revue (Beginn: 18:00 Uhr) sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter 0931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.

Shuttleservice ab sofort mit zusätzlichem Halt am Theater

Ab sofort fährt das kostenfreie Bus-Shuttle 70 und 40 Minuten vor Vorstellungsbeginn auch das Theater an. Die Haltestelle "Mainfranken Theater" befindet sich am Seiteneingang in der Ludwigstraße. Im Anschluss an die Vorstellungen fährt der Shuttleservice über den Busbahnhof wieder zurück zum Mainfranken Theater.
Nr. 36/2025 | 7.7.25
Szenencollage mit drei Vorstellungen im Rathaus

Produktion des Schauspielclubs: Premiere von "Understanding EUropa" am 11. Juli

WÜRZBURG, 7. Juli – In einer Szenencollage über Europa und die EU bringt das Mainfranken Theater eine Produktion des SchauspielClubs des Mainfranken Theaters auf die Bühne. Unter der Regie von Jenny Holzer werden ab dem 11. Juli drei Vorstellungen im Ratssaal des Rathauses präsentiert.
Zum Stück

Wir bezeichnen uns als Europäer – ein Wort, das auf den ersten Blick selbstverständlich klingt, aber bei genauerem Hinsehen eine Vielzahl an Fragen und Widersprüchen aufwirft. Was genau macht unsere europäische Identität aus und inwiefern beeinflusst sie unser tägliches Denken, Handeln und unsere politischen Überzeugungen? Bedeutet „europäisch“ zu sein lediglich eine geografische Zugehörigkeit, oder steckt darin auch ein kulturelles, soziales oder historisches Versprechen? In welchem Europa wollen wir eigentlich leben – heute und in der Zukunft? Ein Europa der offenen Grenzen oder der geschlossenen Türen? Ein Europa, das sich seiner Geschichte stellt oder sie lieber verdrängt?

Im Rahmen einer Szenencollage versucht der SchauspielClub, diesen Fragen nicht nur nachzugehen, sondern sie aus unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar zu machen und das Publikum dabei aktiv einzubeziehen. Über anonyme digitale Umfragen können Zuschauer:innen während der Aufführung ihre Haltung zu ausgewählten Themen teilen und so Teil des Abends werden. Der thematische Rahmen reicht vom Römischen Reich über griechische Mythen bis zu aktuellen Fragen innerhalb Europas. Dazu gehören etwa die Legalisierung von Cannabis oder das Wiedererstarken traditioneller Rollenbilder, sichtbar im Phänomen der „Tradwives“, die Fragen nach Identität und gesellschaftlichem Wandel aufwerfen. Persönliche Perspektiven von Russ:innen und Ukrainer:innen in Deutschland zeigen, wie unmittelbar politische Konflikte unseren Alltag betreffen. Und die europäische Gegenwart endet nicht an der Landesgrenze: Das Sterben von Geflüchteten im Mittelmeer konfrontiert uns mit der Frage, welche Verantwortung Europa wirklich übernimmt – und wo es sich entzieht. Entstanden ist eine Collage aus Szenen, die keine Antworten liefert, aber Denkräume eröffnet.

Die Inszenierung wird von pics4peacebegleitet und unterstützt. Die Initiative der ehemaligen Würzburger Oberbürgermeisterin Pia Beckmann beschäftigt sich in seinem aktuellen Projekt mit den Themen Migration und Ankommen.

Besetzung

Artsiom Filitovich, Alexandra Nazarenko, Dominic Rüger, Mars Milyavsky, Dao Nana Karsamsun, Lea Wiesemann, Sarah Bernhard, Luise Kühling, Yona Liebermann, Kim Stella Seubert, Magnus Angerhausen, Carla Jorina Lauter

Die Produktion entstand unter der Regie und Leitung von Jenny Holzer, Leiterin der Theaterpädagogik des Mainfranken Theaters unter Mithilfe von Jasmin Schmidt, Valerie Engel, Lilo Mittnacht und Jakob Engel.

Termine

11.7.25 | 19:00 Uhr
12.7.25 | 19:00 Uhr
13.7.25 | 19:00 Uhr

Spielort: Ratssaal des Rathauses, Würzburg

Weitere Infos zum Stück finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Nr. 34/2025 | 1.7.25
Mainfranken Theater eröffnet Spielzeit 25/26 mit Romeo und Julia

Vorverkauf gestartet: Tickets für alle Vorstellungen bis Ende November verfügbar

WÜRZBURG, 1. Juli – Am heutigen Dienstag hat der Vorverkauf für die ersten Monate der kommenden Spielzeit begonnen. Das Mainfranken Theater eröffnet seine Saison 25/26 mit der Schauspiel-Premiere von Romeo und Julia am 19. September.
Im Verkauf stehen Tickets für alle Vorstellungen bis 30. November 2025. Der reguläre Vorverkauf für die weiteren Vorstellungen startet immer am 1. eines Monats für die darauffolgenden drei Monate. Fällt der 1. auf einen Sonntag, Montag oder Feiertag, beginnt der Verkauf am folgenden Kassenöffnungstag.

Alle Abos der Spielzeit 2025/26 sind bereits seit dem 17. Juni 2025 erhältlich.

Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Nr. 33/2025 | 1.7.25
Drei Vorstellungen im Theater Ensemble Würzburg

Produktion des Theaterclubs: Premiere von "Der goldene Drache" am 3. Juli

WÜRZBURG, 1. Juli – Im Theater Ensemble Würzburg präsentieren der TheaterClub der theaterpädagogischen plattformX des Mainfranken Theaters unter der Regie von Michael Aust Roland Schimmelpfennigs Schauspiel Der goldene Drache. Vorstellungstermine sind der 3., 5. und 6. Juli.
Zum Stück

Was haben eine Grille und eine Ameise, zwei streitende Pärchen, übermüdete Flugbegleiterinnen und ein junger Chinese ohne Aufenthaltsgenehmigung gemeinsam? Und wo steckt dieser verdammte Zahn? Und wieso haben es ganz einfache Bedürfnisse und Sehnsüchte so schwer? Vieles ist unklar im Mikrokosmos des Lebens rund um das Restaurant, das auch der Der goldene Drache heißen könnte. 48 Szenen und genauso viele Ereignisse oder Ereignissplitter, die sich durchdringen, miteinander in Beziehung stehen, aber vielleicht auch nichts miteinander zu tun haben.

Besetzung

Dagmar Riedinger (Frau über Sechzig), Christiane Wagner (Der Mann), Hieu Nguyen (Der junge Mann), Eugen Walz (Der Mann über Sechzig), Tiziano Pianura (Der Mann über Sechzig), Deborah Königer (Der junge Mann), Jakob Engel (Die junge Frau)

Termine

3.7.25 | 19:30 Uhr
5.7.25 | 19:30 Uhr
6.7.25 | 19:30 Uhr

Spielort: Theater Ensemble Würzburg

Weitere Infos zum Stück finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Nr. 32/2025 | 30.6.25
Offenes Casting für Background-Chor

Romeo und Julia - Casting für Statisterie am 1. und 2. Juli

Würzburg, 30. Juni - Für die Schauspielproduktion Romeo und Julia (Premiere 19. September 2025) sucht das Mainfranken Theater erwachsene Statistinnen und Statisten mit Gesangstalent, die Lust haben, in 18 Vorstellungen auf der Bühne zu stehen. Die offenen Castings finden am 1. bzw. 2. Juli ab 19:00 Uhr im Kleinen Haus im Theaterneubau statt.
Gesucht werden Menschen jedes Alters, die gerne singen - Gesangserfahrung ist willkommen, aber keine Voraussetzung - sowie Offenheit, Neugier und Lust mitbringen, in einer professionellen Theaterproduktion mitzuwirken.

VORSTELLUNGEN von Romeo und Julia

Premiere: Fr, 19.9.2025
Weitere Vorstellungen: 24.9., 28.9., 4.10., 5.10., 8.10., 14.10., 18.10., 21.10., 30.10., 5.11., 9.11.,14.11., 20.12., 11.1., 13.1. (vormittags), 25.1., 1.2.

PROBEN UND VERFÜGBARKEIT

Die Endproben starten am 8. September 2025. Es ist nicht erforderlich, an jeder Endprobe oder jeder Vorstellung teilzunehmen - wünschenswert ist eine möglichst hohe Verfügbarkeit.

Für Rückfragen gerne Mail an kbb@mainfrankentheater.de (Betreff: Casting Romeo und Julia) oder einfach zum Casting am 1. oder 2. Juli (gerne mit einem kurzen Song) erscheinen.

Eine produktionsbezogene Übungs- und Aufwandsentschädigung wird gezahlt - nähere Infos dazu im Anschluss an das Vorsingen.
Nr. 31/2025 | 23.6.25
Inszenierung von Anna Stiepani zwei Mal zu sehen

Erinnerungskultur auf dem Südwind-Festival: Mainfranken Theater mit "DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER" zu Gast

WÜRZBURG, 23. Juni – Mit der Inszenierung DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER gastiert das Mainfranken Theater Würzburg am Freitag, 27. Juni auf dem Südwind-Festival in Nürnberg. Die Uraufführung nach dem Buch von Dietrich Garstka in der Regie von Anna Stiepani ist von der Auswahl-Jury des Bayerischen Theatertreffens für junges Publikum eingeladen worden.
Garstka erzählt autobiographisch von einer Abiturklasse im brandenburgischen Storkow, die im November 1956 das sozialistische Regime der DDR herausforderte und die große Politik an die kleine Oberschule brachte. Ergänzend zu den beiden Vorstellungen um 11 und 19 Uhr wird ein Publikumsgespräch mit Besucherinnen und Besuchern sowie dem Fachpublikum des Festivals stattfinden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER ein Stück Erinnerungskultur auf dem Südwind-Festival präsentieren können“, sagt Schauspieldirektorin Barbara Bily. Sie hat gemeinsam mit der Regisseurin Anna Stiepani die Bühnenfassung anhand der Aufzeichnungen von Dietrich Garstka erarbeitet.

DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER feierte am 22. Februar 2024 seine Uraufführung auf der Probebühne des Mainfranken Theaters Würzburg. In Kooperation mit dem Institut für Deutschlandforschung an der Ruhr-Universität Bochum und der Bundesstiftung Aufarbeitung wurden die Vorstellungen von Beginn von Zeitzeugengesprächen begleitet, die in den Schulen in und um Würzburg veranstaltet wurden. „Sowohl die Vorstellungen als auch die Zeitzeugengespräche sind durchweg begeistert angenommen worden. Daher freuen wir uns, nach unserem Gastspiel in Berlin nun auch beim Südwind-Festival ein Zeitzeugengespräch anbieten zu können“, äußert sich Theaterpädagogin Jenny Holzer.

Aufgrund der starken Nachfrage geht DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER mit Auftakt der Spielzeit 25/26 bereits in die dritte Spielzeit.

Besetzung

Nils David Bannert
Nils van der Horst
Georg Zeies
Daria Lik
Patricia Schäfer
Eva-Lina Wenners

Termine

27.6.25 | 11:00 Uhr
27.6.25 | 19:00 Uhr

Spielort: Südwind-Festival, Tafelhalle

Tickets für die letzten beiden Vorstellungen sind erhältlich über den Online-Spielplan des Südwind-Festivals.
Weitere Informationen sind in unserer digitalen Pressemappe zu finden.

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