Presse & B2B
Nr. 8/2026 | 19.2.26
Wiederaufnahme in der Probebühne
Wiederaufnahme in der Probebühne
"WAS WANDA WILL" ab 22. Februar
WÜRZBURG, 19. Februar – 2023 veröffentlichte Lena Hach mit ihrem Kinder-Kriminalroman Was Wanda will eine kluge, humorvolle und vor allem spannende Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Mut. In der Inszenierung von Wolfgang Michalek steht sie ab dem 22. Februar als Schauspiel erneut auf dem Spielplan des Mainfranken Theaters.
Über das Stück
Als Wanda ihre neue Schule betritt, hat sie einen Plan. Einen geheimen Plan, von dem erstmal niemand etwas wissen darf. Auf dem Weg zum Unterricht trifft sie auf David, genannt „Der Meister“. Er scheint in der Schule den Überblick zu haben und beherrscht Täuschungsmanöver wie kein Zweiter. Wanda ist sich sicher – wenn sie ihn für sich gewinnt, ist das der erste Schritt zur Umsetzung ihres Vorhabens. Und dieses ist spektakulär: Es handelt sich dabei um nichts Geringeres als einen Einbruch in die große Stadtvilla, aus der sie einen wertvollen Tennisball stehlen will. Und genau dafür gilt es nun, das richtige Team zu finden. Schnell hat Wanda auch noch andere Kandidat:innen im Blick, zum Beispiel die handwerklich begabte Lynn und Schulze, der so unauffällig ist, dass er sich beinahe unsichtbar machen kann. Verschiedener könnten die auserkorenen Teammitglieder nicht sein – und genau deshalb ergänzen sie sich perfekt. Leider sind nicht alle sofort von Wandas Plan begeistert, oder eher von Wanda überhaupt. Aber davon lässt sie sich nicht entmutigen. Schließlich ist alles, was zählt, die gelungene Umsetzung ihres Plans. Oder?
Wolfgang Michaleks Inszenierung zeigt Was Wanda will als mitreißende „Ocean’s Eleven-Geschichte“ für Kinder ab 10 Jahren und erschafft dabei eine Hommage an große actionreiche Hollywood-Filme. Der aus Wien stammende Schauspieler und Regisseur war bisher unter anderem am Schauspielhaus Wien, Schauspiel Hannover, Staatsschauspiel Dresden und zuletzt am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert.
Alexander Hümmer und der Verein der Rollstuhlfahrer und ihrer Freunde e.V. Würzburg standen der Produktion beratend und mit einem Coaching im Umgang mit dem Rollstuhl zur Seite.
Regieteam
Wolfgang Michalek (Regie), Catharina Gormanns (Bühnen- und Kostümbild), Philine Bamberger (Dramaturgie), Pauline Kuhn (Video), Laura Legge (Video)
Besetzung
Linda Rohrer (Wanda), Geronimo Hartig (Der Meister), Julia Baukus (Lynn), Laura Storz (Desiree), Nils van der Horst (Schulze), Eva-Lina Wenners (Kai)
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne
Die nächsten Termine
22.2.26 | 15:00 Uhr
25.2.26 | 19:30 Uhr
2.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
3.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
4.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
17.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/wanda. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Als Wanda ihre neue Schule betritt, hat sie einen Plan. Einen geheimen Plan, von dem erstmal niemand etwas wissen darf. Auf dem Weg zum Unterricht trifft sie auf David, genannt „Der Meister“. Er scheint in der Schule den Überblick zu haben und beherrscht Täuschungsmanöver wie kein Zweiter. Wanda ist sich sicher – wenn sie ihn für sich gewinnt, ist das der erste Schritt zur Umsetzung ihres Vorhabens. Und dieses ist spektakulär: Es handelt sich dabei um nichts Geringeres als einen Einbruch in die große Stadtvilla, aus der sie einen wertvollen Tennisball stehlen will. Und genau dafür gilt es nun, das richtige Team zu finden. Schnell hat Wanda auch noch andere Kandidat:innen im Blick, zum Beispiel die handwerklich begabte Lynn und Schulze, der so unauffällig ist, dass er sich beinahe unsichtbar machen kann. Verschiedener könnten die auserkorenen Teammitglieder nicht sein – und genau deshalb ergänzen sie sich perfekt. Leider sind nicht alle sofort von Wandas Plan begeistert, oder eher von Wanda überhaupt. Aber davon lässt sie sich nicht entmutigen. Schließlich ist alles, was zählt, die gelungene Umsetzung ihres Plans. Oder?
Wolfgang Michaleks Inszenierung zeigt Was Wanda will als mitreißende „Ocean’s Eleven-Geschichte“ für Kinder ab 10 Jahren und erschafft dabei eine Hommage an große actionreiche Hollywood-Filme. Der aus Wien stammende Schauspieler und Regisseur war bisher unter anderem am Schauspielhaus Wien, Schauspiel Hannover, Staatsschauspiel Dresden und zuletzt am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert.
Alexander Hümmer und der Verein der Rollstuhlfahrer und ihrer Freunde e.V. Würzburg standen der Produktion beratend und mit einem Coaching im Umgang mit dem Rollstuhl zur Seite.
Regieteam
Wolfgang Michalek (Regie), Catharina Gormanns (Bühnen- und Kostümbild), Philine Bamberger (Dramaturgie), Pauline Kuhn (Video), Laura Legge (Video)
Besetzung
Linda Rohrer (Wanda), Geronimo Hartig (Der Meister), Julia Baukus (Lynn), Laura Storz (Desiree), Nils van der Horst (Schulze), Eva-Lina Wenners (Kai)
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne
Die nächsten Termine
22.2.26 | 15:00 Uhr
25.2.26 | 19:30 Uhr
2.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
3.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
4.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
17.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/wanda. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 7/2026 | 16.2.26
Gala auf Einladung der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp
Gala auf Einladung der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp
KUNST ANSTIFTEN! – Die Best-of-Theatergala
am 14. März im Kleinen Haus
WÜRZBURG, 16. Februar – Das Mainfranken Theater Würzburg präsentiert auf Einladung der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp und in Kooperation mit seinem Theater- und Orchesterförderverein am 14. März im Kleinen Haus eine Best-of-Theatergala mit dem Titel KUNST ANSTIFTEN! Auf dem Programm stehen Höhepunkte der aktuellen Spielzeit aus Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert.
Von der großen Oper bis zur feinsinnigen Kammermusik, von der mitreißenden Choreografie bis zum intimen Bühnenmoment, vom kultigen Gassenhauer bis zum eigens für Würzburg kreierten Format – in der Best-of-Theatergala KUNST ANSTIFTEN! präsentieren die Künstlerinnen und Künstler des Mainfranken Theaters auf Einladung der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp und in Kooperation mit seinem Theater- und Orchesterförderverein ein Programm voller Kostbarkeiten der aktuellen Saison – und noch etwas mehr.
Nach der erfolgreichen ersten Veranstaltung, die in der vergangenen Spielzeit anlässlich des 25. Gründungsjubiläums der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp stattfand, soll mit dieser zweiten Ausgabe nun ein jährliches Format etabliert werden. KUNST ANSTIFTEN! ist dabei Benefizveranstaltung und kulturelles Highlight gleichermaßen. Kultur zelebrieren und Kultur fördern – das ist das Ziel. „In irritierenden Zeiten wie diesen brauchen wir mehr Kultur! Zur Orientierung, zur Entspannung, zur Motivation, zur Anregung und zur Beruhigung“, begründet Dr. Gunther Schunk, Vorstand der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp, sein Bestreben nach einer regelmäßigen Kooperation, die im Galaformat die Vielfältigkeit des Mainfranken Theater Spielplans unter Beweis stellt. Prof. Dr. Ulrich Konrad, Vorsitzender des Theater- und Orchesterfördervereins, ergänzt: „Das Engagement der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp trifft in idealer Weise mit dem bürgerschaftlichen Einsatz für unser Theater durch den Förderverein zusammen.“
Intendant Georg Rootering: „An diesem Abend wird unser Haus seine große Leistungsfähigkeit zeigen. Unsere Künstlerinnen und Künstler präsentieren exklusive Ausschnitte aus dem aktuellen Programm und stellen die Vielfalt ihrer Kunst in den Mittelpunkt des Abends!“ „Wir freuen uns über das beispielhafte und langjährige Engagement der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp und auf eine große Theatergala in unserem Theaterneubau, die niemand verpassen sollte", unterstreicht Geschäftsführender Direktor Dirk Terwey.
Freuen Sie sich auf einen Abend mit den Höhepunkten des Jahres aus Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert, der mit einem Sektempfang eröffnet wird und nach der Vorstellung seinen festlichen Ausklang findet.
KUNST ANSTIFTEN!
Sa 14. März 2026 | 19:30 Uhr, Sektempfang ab 19:00 Uhr | Kleines Haus
Weitere Infos finden Sie unter www.mainfrankentheater.de/zukunft. Tickets sind ab sofort über den Online-Spielplan, telefonisch unter +49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Nach der erfolgreichen ersten Veranstaltung, die in der vergangenen Spielzeit anlässlich des 25. Gründungsjubiläums der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp stattfand, soll mit dieser zweiten Ausgabe nun ein jährliches Format etabliert werden. KUNST ANSTIFTEN! ist dabei Benefizveranstaltung und kulturelles Highlight gleichermaßen. Kultur zelebrieren und Kultur fördern – das ist das Ziel. „In irritierenden Zeiten wie diesen brauchen wir mehr Kultur! Zur Orientierung, zur Entspannung, zur Motivation, zur Anregung und zur Beruhigung“, begründet Dr. Gunther Schunk, Vorstand der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp, sein Bestreben nach einer regelmäßigen Kooperation, die im Galaformat die Vielfältigkeit des Mainfranken Theater Spielplans unter Beweis stellt. Prof. Dr. Ulrich Konrad, Vorsitzender des Theater- und Orchesterfördervereins, ergänzt: „Das Engagement der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp trifft in idealer Weise mit dem bürgerschaftlichen Einsatz für unser Theater durch den Förderverein zusammen.“
Intendant Georg Rootering: „An diesem Abend wird unser Haus seine große Leistungsfähigkeit zeigen. Unsere Künstlerinnen und Künstler präsentieren exklusive Ausschnitte aus dem aktuellen Programm und stellen die Vielfalt ihrer Kunst in den Mittelpunkt des Abends!“ „Wir freuen uns über das beispielhafte und langjährige Engagement der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp und auf eine große Theatergala in unserem Theaterneubau, die niemand verpassen sollte", unterstreicht Geschäftsführender Direktor Dirk Terwey.
Freuen Sie sich auf einen Abend mit den Höhepunkten des Jahres aus Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert, der mit einem Sektempfang eröffnet wird und nach der Vorstellung seinen festlichen Ausklang findet.
KUNST ANSTIFTEN!
Sa 14. März 2026 | 19:30 Uhr, Sektempfang ab 19:00 Uhr | Kleines Haus
Weitere Infos finden Sie unter www.mainfrankentheater.de/zukunft. Tickets sind ab sofort über den Online-Spielplan, telefonisch unter +49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Nr. 6/2026 | 11.2.26
Schauspiel nach Dietrich Garstka vertritt das Mainfranken Theater
Schauspiel nach Dietrich Garstka vertritt das Mainfranken Theater
"Das schweigende Klassenzimmer" bei den 40. Bayerischen Theatertagen in Regensburg
WÜRZBURG, 11. Februar - Mit der Inszenierung DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER präsentiert das Mainfranken Theater Würzburg dokumentarisches Theater mit zeitgeschichtlicher Begleitung bei den Bayerischen Theatertagen 2026. Sie finden vom 8. bis 25. Mai am Theater Regensburg statt.
Die Inszenierung basiert auf dem gleichnamigen Erinnerungsbuch von Dietrich Garstka. Sie erzählt die Geschichte einer 12. Klasse in der DDR, die im Herbst 1956 mit einer Schweigeminute ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern des Ungarn-Aufstands setzt – ein Akt des Widerstands mit erheblichen Konsequenzen.
Regie führt Anna Stiepani, die Garstkas bewegende und historisch relevante Erzählung in einer gemeinsam mit Dramaturgin Barbara Bily erarbeiteten Fassung auf die Bühne bringt.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werden die Aufführungen durch Zeitzeugengespräche als festen Bestandteil des Projektes ergänzt. Seit der Premiere der Uraufführung auf der Probebühne des Mainfranken Theaters im Jahr 2024 haben sich diese Dialogformate zur DDR-Geschichte zu einem zentralen Element der Vermittlung entwickelt und werden – auch im Rahmen des Gastspiels bei den Bayerischen Theatertagen – fortgeführt.
Die Einladung zu den Bayerischen Theatertagen 2026 würdigt die gesellschaftliche Bedeutung der Produktion. Mit ihrer Mischung aus szenischer Präzision, historischer Authentizität und pädagogischer Tiefe leistet DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit deutscher Zeitgeschichte und der Förderung historischer Erinnerung.
DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER (Uraufführung)
von Dietrich Garstka, in einer Fassung von Barbara Bily und Anna Stiepani.
Regie: Anna Stiepani | Bühnen- und Kostümbild: Anna Wörl | Dramaturgie: Barbara Bily | Musik: Adrian Sieber | Licht: Anna Stiepani und Anna Wörl
Mit: Eva-Lina Wenners, Julia Baukus, Nils David Bannert, Nils van der Horst, Patricia Schäfer, Tom Klenk
Regie führt Anna Stiepani, die Garstkas bewegende und historisch relevante Erzählung in einer gemeinsam mit Dramaturgin Barbara Bily erarbeiteten Fassung auf die Bühne bringt.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werden die Aufführungen durch Zeitzeugengespräche als festen Bestandteil des Projektes ergänzt. Seit der Premiere der Uraufführung auf der Probebühne des Mainfranken Theaters im Jahr 2024 haben sich diese Dialogformate zur DDR-Geschichte zu einem zentralen Element der Vermittlung entwickelt und werden – auch im Rahmen des Gastspiels bei den Bayerischen Theatertagen – fortgeführt.
Die Einladung zu den Bayerischen Theatertagen 2026 würdigt die gesellschaftliche Bedeutung der Produktion. Mit ihrer Mischung aus szenischer Präzision, historischer Authentizität und pädagogischer Tiefe leistet DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit deutscher Zeitgeschichte und der Förderung historischer Erinnerung.
DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER (Uraufführung)
von Dietrich Garstka, in einer Fassung von Barbara Bily und Anna Stiepani.
Regie: Anna Stiepani | Bühnen- und Kostümbild: Anna Wörl | Dramaturgie: Barbara Bily | Musik: Adrian Sieber | Licht: Anna Stiepani und Anna Wörl
Mit: Eva-Lina Wenners, Julia Baukus, Nils David Bannert, Nils van der Horst, Patricia Schäfer, Tom Klenk
Nr. 5/2026 | 15.2.26
Inszenierung von Till Kleine-Möller im Kleinen Haus
Inszenierung von Till Kleine-Möller im Kleinen Haus
Premiere am 15. Februar: Bertolt Brechts Dreigroschenoper am Mainfranken Theater
WÜRZBURG, 11. Februar – Am 15. Februar feiert Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper mit Musik von Kurt Weill ihre Premiere. Die Produktion bringt das gesellschaftskritische Meisterwerk über Macht, Moral und ökonomische Zwänge auf die Bühne des Kleinen Hauses – eine Geschichte, die in ihrer Haltung bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Die Inszenierung liegt in den Händen von Regisseur Till Kleine-Möller, der bereits mit viel Beachtung am Mainfranken Theater tätig war. In der vergangenen Spielzeit verantwortete er unter anderem die erfolgreiche Aufführung von Richard O’Brien’s The Rocky Horror Show und brachte zuletzt Anthony Neilsons Frohes Fest auf die Bühne. Im Musiktheater inszenierte Kleine-Möller Carmen.
Zum Stück
Kleinganovenhochzeit! In einem Pferdestall im Londoner Stadtteil Soho heiratet der Bandit Macheath, genannt Mackie Messer, Polly Peachum, die Tochter des Bettlerkönigs. Zur Vermählung gratuliert dem glücklichen Paar neben Macheaths Spießgesellen auch der Polizeichef Tiger-Brown, der mit Mackie seit ihrer gemeinsamen Zeit bei der Armee befreundet ist und bei dessen zwielichtigen Geschäften regelmäßig beide Augen zudrückt. Was weder Brown noch Polly wissen: Nicht nur Polly, sondern auch Browns eigene Tochter Lucy ist Macheaths Verführungskünsten erlegen!
Pollys Vater, Jonathan Jeremiah Peachum, erfolgreicher Betreiber der Firma „Bettlers Freund“, hat bei der heimlich geschlossenen Ehe auch noch ein Wort mitzureden. Er strebt nicht nur die schnellstmögliche Scheidung des frischvermählten Paares an, sondern will Macheath für seine Untaten am liebsten gleich am Galgen sehen. Seine Frau Celia stellt Mackie Messer eine Falle: Sie besticht die „Huren von Soho“, die Mac auch prompt der Gendarmerie ausliefern, als dieser sie aller Warnungen zum Trotz wie jeden Donnerstag besuchen kommt. Während Macheath im Kerker von Old Bailey Pläne schmiedet, um der Hinrichtung zu entgehen, hat Polizeichef Brown ganz andere Sorgen: Der feierliche Krönungszug der Königin von England steht an – da ist ein sich androhender Aufstand der Hungerleidenden und Armen auf Londons Straßen das Letzte, was er gebrauchen kann …
1928 traf die Uraufführung der Dreigroschenoper mit ihrer schonungslosen Analyse der politischen Verhältnisse den Nerv der Weimarer Republik. Mit dem Komponisten Kurt Weill schuf Brecht eine Oper der „Bettler, Diebe und Huren“ – die sich im Gegensatz zum Bürgertum Moral nicht leisten können.
Besetzung
Martin Liema (Macheath)
Hannes Berg (J.J. Peachum / Trauerweidenwalter / Hure)
Nina Mohr (Celia Peachum / Hure)
Eva-Lina Wenners (Polly Peachum)
Zlatko Maltar (Tiger Brown)
Linda Rohrer (Lucy Brown / Münzmatthias / Hure)
Laura Storz (Spelunkenjenny / Sägerobert)
Geronimo Hartig (Filch / Hakenfingerjakob)
Nils van der Horst (Smith / Ede / Hure)
Statisterie des Mainfranken Theaters
Band
André Petrick / Eva Herberhold (Klarinette, Sopransaxophon, Tenorsaxophon)
Magdalena Busler / Eva Herberhold (Kleine Flöte, Flöte, Klarinette, Altsaxophon)
Maik Bräutigam / Klaus Wangorsch(Trompete)
Lukas Grimm (Posaune)
Adrian Sieber (Banjo, Gitarre, Hawaii-Gitarre, Akkordeon, Violoncello, Trompete)
Tobias Schirmer (Pauken, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete)
Jieun Baek (Harmonium, Klavier)
Team
Musikalische Leitung: Adrian Sieber
Regie, Bühnenbild, Choreografie, Licht: Till Kleine-Möller
Co-Bühnenbild, Video: Chris Leon Wedtrat
Kostüme: Sara Naranjo
Dramaturgie: Philine Bamberger
Dramaturgie: Barbara Bily
Die nächsten Termine
15.2.26 | 18:00 Uhr
18.2.26 | 19:30 Uhr
21.2.26 | 19:30 Uhr
24.2.26 | 19:30 Uhr
1.3.26 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Kleines Haus
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/dreigroschenoper. Restkarten für einzelne Vorstellungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Kleinganovenhochzeit! In einem Pferdestall im Londoner Stadtteil Soho heiratet der Bandit Macheath, genannt Mackie Messer, Polly Peachum, die Tochter des Bettlerkönigs. Zur Vermählung gratuliert dem glücklichen Paar neben Macheaths Spießgesellen auch der Polizeichef Tiger-Brown, der mit Mackie seit ihrer gemeinsamen Zeit bei der Armee befreundet ist und bei dessen zwielichtigen Geschäften regelmäßig beide Augen zudrückt. Was weder Brown noch Polly wissen: Nicht nur Polly, sondern auch Browns eigene Tochter Lucy ist Macheaths Verführungskünsten erlegen!
Pollys Vater, Jonathan Jeremiah Peachum, erfolgreicher Betreiber der Firma „Bettlers Freund“, hat bei der heimlich geschlossenen Ehe auch noch ein Wort mitzureden. Er strebt nicht nur die schnellstmögliche Scheidung des frischvermählten Paares an, sondern will Macheath für seine Untaten am liebsten gleich am Galgen sehen. Seine Frau Celia stellt Mackie Messer eine Falle: Sie besticht die „Huren von Soho“, die Mac auch prompt der Gendarmerie ausliefern, als dieser sie aller Warnungen zum Trotz wie jeden Donnerstag besuchen kommt. Während Macheath im Kerker von Old Bailey Pläne schmiedet, um der Hinrichtung zu entgehen, hat Polizeichef Brown ganz andere Sorgen: Der feierliche Krönungszug der Königin von England steht an – da ist ein sich androhender Aufstand der Hungerleidenden und Armen auf Londons Straßen das Letzte, was er gebrauchen kann …
1928 traf die Uraufführung der Dreigroschenoper mit ihrer schonungslosen Analyse der politischen Verhältnisse den Nerv der Weimarer Republik. Mit dem Komponisten Kurt Weill schuf Brecht eine Oper der „Bettler, Diebe und Huren“ – die sich im Gegensatz zum Bürgertum Moral nicht leisten können.
Besetzung
Martin Liema (Macheath)
Hannes Berg (J.J. Peachum / Trauerweidenwalter / Hure)
Nina Mohr (Celia Peachum / Hure)
Eva-Lina Wenners (Polly Peachum)
Zlatko Maltar (Tiger Brown)
Linda Rohrer (Lucy Brown / Münzmatthias / Hure)
Laura Storz (Spelunkenjenny / Sägerobert)
Geronimo Hartig (Filch / Hakenfingerjakob)
Nils van der Horst (Smith / Ede / Hure)
Statisterie des Mainfranken Theaters
Band
André Petrick / Eva Herberhold (Klarinette, Sopransaxophon, Tenorsaxophon)
Magdalena Busler / Eva Herberhold (Kleine Flöte, Flöte, Klarinette, Altsaxophon)
Maik Bräutigam / Klaus Wangorsch(Trompete)
Lukas Grimm (Posaune)
Adrian Sieber (Banjo, Gitarre, Hawaii-Gitarre, Akkordeon, Violoncello, Trompete)
Tobias Schirmer (Pauken, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete)
Jieun Baek (Harmonium, Klavier)
Team
Musikalische Leitung: Adrian Sieber
Regie, Bühnenbild, Choreografie, Licht: Till Kleine-Möller
Co-Bühnenbild, Video: Chris Leon Wedtrat
Kostüme: Sara Naranjo
Dramaturgie: Philine Bamberger
Dramaturgie: Barbara Bily
Die nächsten Termine
15.2.26 | 18:00 Uhr
18.2.26 | 19:30 Uhr
21.2.26 | 19:30 Uhr
24.2.26 | 19:30 Uhr
1.3.26 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Kleines Haus
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/dreigroschenoper. Restkarten für einzelne Vorstellungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 3/2026 | 3.2.26
Inszenierung von Tamó Gvenetadze auf der Probebühne
Inszenierung von Tamó Gvenetadze auf der Probebühne
Premiere am 7. Februar: Uraufführung von Annika Henrichs Schauspiel 'Das Rathaus − Liebe Leute'
WÜRZBURG, 3. Februar – Mit der Uraufführung Das Rathaus – Liebe Leute beschäftigt sich das Mainfranken Theater Würzburg in der Gegenwartsdramatik nach Jeeps und Der Fiskus in dieser Spielzeit erneut mit einer Institution unserer Demokratie. Das Stück der Leipziger Autorin Annika Henrich entstand im Rahmen des Leonhard- Frank-Stipendiums für das Mainfranken Theater Würzburg und fragt humorvoll und pointiert nach der (Un-)Möglichkeit von gesellschaftlichem Zusammenhalt und dem Herz des Gemeinwesens. Die Premiere ist am 7. Februar auf der Probebühne.
Über das Stück
Das Rathaus – ein Ort für die Menschen, Herz des Gemeinwesens, Tempel der Demokratie. Im Würzburger Rathaus warten die anonymen Bürger:innen A und B darauf, dass endlich ihre Nummern aufgerufen und sie zu ihrem Termin vorgelassen werden. Die Digitalanzeige zeigt seit geraumer Zeit unverändert die 92 an. A hat die Nummer 54 gezogen, B die 112. Ob die Anzeige hoch- oder runterzählt, lässt sich nicht ermitteln – es bewegt sich nichts. Des Weiteren halten sich im Rathaus auf: eine Standesbeamtin mit Liebeskummer, die sich beim Schreiben ihrer Traureden von der hauseigenen Grafeneckart- KI (GrEck-GPT) beraten lässt und die Frau mit dem Hund, die, seitdem sie sich einen Hund zugelegt hat, nur noch viel einsamer geworden ist.
Als sich auf einmal die elektronischen Schiebetüren des Bürgeramts nicht mehr öffnen lassen, werden die vier einsamen Gestalten zu einer Schicksalsgemeinschaft. Was hat sie eigentlich ins Rathaus geführt? Mit welchen Anliegen und Wünschen wenden sie sich an den Staat? Was kann man vom Rathaus, der Politik, der Gemeinschaft überhaupt noch erwarten?
Und kurz sieht es so aus, als ließe sich über den direkten Austausch der Menschen miteinander ein Bewusstsein für gemeinsam geteilte Ängste und Bedürfnisse schaffen und das demokratische Gemeinwesen neu begründen. Doch was wird davon übrigbleiben, sobald sich die Rathaustüren wieder öffnen?
Leonhard-Frank-Stipendiatin Annika Henrich macht sich mit viel Humor und klarem Blick für die Widersprüchlichkeiten der menschlichen Existenz auf die Suche nach den Grundlagen unserer Gemeinschaft.
Team
Regie führt Tamó Gvenetadze. Sie ist nach ihrer Inszenierung von In den Alpen in der Spielzeit 2024/25 zum zweiten Mal am Mainfranken Theater zu Gast. Für Bühnen- und Kostümbild zeichnet Nikolai Kuchin verantwortlich. Die Dramaturgie übernimmt Tim Puls.
Besetzung
Toomas Täht (Wartender A), Loris Kubeng (Wartender B), Julia Baukus (Standesbeamtin), Patricia Schäfer (Die Frau mit dem Hund)
Die nächsten Termine
11.2.26 | 19:30 Uhr
14.2.26 | 19:30 Uhr
18.3.26 | 19:30 Uhr
21.3.26 | 19:30 Uhr
26.4.26 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/rathaus. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Das Rathaus – ein Ort für die Menschen, Herz des Gemeinwesens, Tempel der Demokratie. Im Würzburger Rathaus warten die anonymen Bürger:innen A und B darauf, dass endlich ihre Nummern aufgerufen und sie zu ihrem Termin vorgelassen werden. Die Digitalanzeige zeigt seit geraumer Zeit unverändert die 92 an. A hat die Nummer 54 gezogen, B die 112. Ob die Anzeige hoch- oder runterzählt, lässt sich nicht ermitteln – es bewegt sich nichts. Des Weiteren halten sich im Rathaus auf: eine Standesbeamtin mit Liebeskummer, die sich beim Schreiben ihrer Traureden von der hauseigenen Grafeneckart- KI (GrEck-GPT) beraten lässt und die Frau mit dem Hund, die, seitdem sie sich einen Hund zugelegt hat, nur noch viel einsamer geworden ist.
Als sich auf einmal die elektronischen Schiebetüren des Bürgeramts nicht mehr öffnen lassen, werden die vier einsamen Gestalten zu einer Schicksalsgemeinschaft. Was hat sie eigentlich ins Rathaus geführt? Mit welchen Anliegen und Wünschen wenden sie sich an den Staat? Was kann man vom Rathaus, der Politik, der Gemeinschaft überhaupt noch erwarten?
Und kurz sieht es so aus, als ließe sich über den direkten Austausch der Menschen miteinander ein Bewusstsein für gemeinsam geteilte Ängste und Bedürfnisse schaffen und das demokratische Gemeinwesen neu begründen. Doch was wird davon übrigbleiben, sobald sich die Rathaustüren wieder öffnen?
Leonhard-Frank-Stipendiatin Annika Henrich macht sich mit viel Humor und klarem Blick für die Widersprüchlichkeiten der menschlichen Existenz auf die Suche nach den Grundlagen unserer Gemeinschaft.
Team
Regie führt Tamó Gvenetadze. Sie ist nach ihrer Inszenierung von In den Alpen in der Spielzeit 2024/25 zum zweiten Mal am Mainfranken Theater zu Gast. Für Bühnen- und Kostümbild zeichnet Nikolai Kuchin verantwortlich. Die Dramaturgie übernimmt Tim Puls.
Besetzung
Toomas Täht (Wartender A), Loris Kubeng (Wartender B), Julia Baukus (Standesbeamtin), Patricia Schäfer (Die Frau mit dem Hund)
Die nächsten Termine
11.2.26 | 19:30 Uhr
14.2.26 | 19:30 Uhr
18.3.26 | 19:30 Uhr
21.3.26 | 19:30 Uhr
26.4.26 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/rathaus. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 1/2026 | 7.1.26
Spartenleitungen für die Spielzeit 2026/27 komplett
Spartenleitungen für die Spielzeit 2026/27 komplett
Ingo Putz wird Schauspieldirektor, Andreas Rosar Operndirektor
WÜRZBURG, 7. Januar – Das Mainfranken Theater Würzburg gibt heute zwei zentrale Neubesetzungen bekannt: Ab der Spielzeit 2026/2027 wird Andreas Rosar die Operndirektion des Mainfranken Theaters übernehmen. Ingo Putz wird neuer Schauspieldirektor.
„Mit Andreas Rosar und Ingo Putz ist es uns gelungen, zwei herausragende, deutschlandweit anerkannte Meister ihres Faches zu verpflichten. Mit ihrem Enthusiasmus und handwerklichem Können werden wir gemeinsam mit den anderen Spartenleiterinnen und Spartenleitern das Mainfranken Theater ästhetisch und inhaltlich weiter nach vorne bringen“, freut sich der designierte Intendant Daniel Morgenroth.
Andreas Rosar studierte in Mainz und Rom Philosophie und Theologie. Nach seinem Studium assistierte der gebürtige Saarländer Regisseuren wie Frank Castorf, Peter Konwitschny, Barrie Kosky, Anna-Sophie Mahler, Hans Neuenfels, Thomas Schulte-Michels, Dmitri Tcherniakov, Beat Wyrsch und anderen. Eine langjährige Zusammenarbeit als Spielleiter verbindet ihn seit 2009 mit den Bayreuther Festspielen. Seit seinem Regiedebüt mit der Schweizer Erstaufführung von Händels Ezio 2010 inszeniert er Werke vom Barock bis in die Gegenwart an Häusern im gesamten deutschsprachigen Raum. Für seine Inszenierung von Mysliveceks Antigona am Ungarischen Nationaltheater Szeged erhielt er den ARTE France Audience Award. Seit 2024 arbeitet er zudem als Künstlerischer Betriebsdirektor am Theater Trier.
„Ich freue mich sehr, mit den Kolleginnen und Kollegen des Mainfrankentheaters für die Menschen aus Würzburg und Unterfranken Musiktheater als Echoraum unserer Gegenwart erlebbar werden zu lassen und so die große Tradition dieses Theaters mit fortschreiben zu dürfen“, teilt Andreas Rosar mit.
Ingo Putz arbeitet seit 2007 als freier Regisseur und Schauspielmusiker mit Regiearbeiten u.a. am Oldenburgischen Staatstheater, Landestheater Linz, Staatstheater Cottbus, Theater Kiel und dem Pfalztheater Kaiserslautern. In den Spielzeiten 2016/17 bis 2018/19 leitete er die junge Sparte am Theater Konstanz (JTK). Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Schauspieldirektor am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Seine bisher über 70 Regiearbeiten umfassen neben dem klassischen Repertoire auch zahlreiche Uraufführungen, u.a. von Thomas Köck, Caren Jeß, Thomas Arzt, John von Düffel und Lukas Rietzschel. Er wurde 2014 und 2024 erneut mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet sowie 2018 mit dem Monica Bleibtreu Preis. Seine Inszenierung Das beispielhafte Leben des Samuel W. wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater in Berlin, dem Heidelberger Stückemarkt sowie den Mühlheimer Theatertagen eingeladen. „Der Neustart in Würzburg macht große Lust mit einem so motivierten Team. Ich freue mich auf diese lebendige Stadt und das tolle Ensemble“, so Ingo Putz.
Mit dem künstlerischen Leitungsteam, dem auch Ballettdirektorin Dominique Dumais und Generalmusikdirektor Mark Rohde angehören, hat Daniel Morgenroth für die erste Spielzeit seiner Intendanz bereits ein vollständiges Programm erarbeitet, dessen Veröffentlichung im Frühjahr 2026 erfolgt.
Andreas Rosar studierte in Mainz und Rom Philosophie und Theologie. Nach seinem Studium assistierte der gebürtige Saarländer Regisseuren wie Frank Castorf, Peter Konwitschny, Barrie Kosky, Anna-Sophie Mahler, Hans Neuenfels, Thomas Schulte-Michels, Dmitri Tcherniakov, Beat Wyrsch und anderen. Eine langjährige Zusammenarbeit als Spielleiter verbindet ihn seit 2009 mit den Bayreuther Festspielen. Seit seinem Regiedebüt mit der Schweizer Erstaufführung von Händels Ezio 2010 inszeniert er Werke vom Barock bis in die Gegenwart an Häusern im gesamten deutschsprachigen Raum. Für seine Inszenierung von Mysliveceks Antigona am Ungarischen Nationaltheater Szeged erhielt er den ARTE France Audience Award. Seit 2024 arbeitet er zudem als Künstlerischer Betriebsdirektor am Theater Trier.
„Ich freue mich sehr, mit den Kolleginnen und Kollegen des Mainfrankentheaters für die Menschen aus Würzburg und Unterfranken Musiktheater als Echoraum unserer Gegenwart erlebbar werden zu lassen und so die große Tradition dieses Theaters mit fortschreiben zu dürfen“, teilt Andreas Rosar mit.
Ingo Putz arbeitet seit 2007 als freier Regisseur und Schauspielmusiker mit Regiearbeiten u.a. am Oldenburgischen Staatstheater, Landestheater Linz, Staatstheater Cottbus, Theater Kiel und dem Pfalztheater Kaiserslautern. In den Spielzeiten 2016/17 bis 2018/19 leitete er die junge Sparte am Theater Konstanz (JTK). Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Schauspieldirektor am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Seine bisher über 70 Regiearbeiten umfassen neben dem klassischen Repertoire auch zahlreiche Uraufführungen, u.a. von Thomas Köck, Caren Jeß, Thomas Arzt, John von Düffel und Lukas Rietzschel. Er wurde 2014 und 2024 erneut mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet sowie 2018 mit dem Monica Bleibtreu Preis. Seine Inszenierung Das beispielhafte Leben des Samuel W. wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater in Berlin, dem Heidelberger Stückemarkt sowie den Mühlheimer Theatertagen eingeladen. „Der Neustart in Würzburg macht große Lust mit einem so motivierten Team. Ich freue mich auf diese lebendige Stadt und das tolle Ensemble“, so Ingo Putz.
Mit dem künstlerischen Leitungsteam, dem auch Ballettdirektorin Dominique Dumais und Generalmusikdirektor Mark Rohde angehören, hat Daniel Morgenroth für die erste Spielzeit seiner Intendanz bereits ein vollständiges Programm erarbeitet, dessen Veröffentlichung im Frühjahr 2026 erfolgt.
Nr. 52/2025 | 30.12.25
Angebote aus allen Sparten
Angebote aus allen Sparten
Jahreswechsel im Mainfranken Theater: Im weißen Rössl, Jeeps und Neujahrskonzert
WÜRZBURG, 30. Dezember – Auch über den Jahreswechsel bleibt das Mainfranken Theater ein treuer Begleiter und bietet mit den Silvestervorstellungen von Im weißen Rössl (auch am 1. Januar) in der Theaterfabrik Blaue Halle sowie dem Schauspiel Jeeps im Kleinen Haus ein breit gefächertes Programm für Theaterinteressierte an. Ab dem 4. Januar stimmen Generalmusikdirektor Mark Rohde und das Philharmonische Orchester das Publikum mit drei Konzerten auf das Jahr 2026 ein. Die Theaterkasse bleibt an Silvester sowie an Neujahr geschlossen. An diesen Tagen sind Tickets ausschließlich über den Online-Spielplan erhältlich.
IM WEISSEN RÖSSL (31. DEZEMBER & 1. JANUAR)
Zum Jahresende kommt mit Im weißen Rössl eines der bekanntesten Singspiele auf die Bühne in der Blauen Halle. Einmal mehr konnte Tristan Braun als Regisseur gewonnen werden, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Würzburgs neuem Ersten Kapellmeister Lutz de Veer. Das herausragend besetzte Ensemble wird angeführt von Barbara Schöller als Rösslwirtin und dem aus Film- und Fernsehen bekannten Schauspieler Max Gertsch als Zahlkellner Leopold.
31. Dezember & 1. Januar, jeweils 18:00 Uhr | Theaterfabrik Blaue Halle
31. Dezember & 1. Januar, jeweils 18:00 Uhr | Theaterfabrik Blaue Halle
Jeeps
Jeeps von Nora Abdel-Maksoud spielt im Jobcenter und ist ab dem 15. November auf der Probebühne zu sehen. Regie führt Tim Egloff. In der rasanten und bissigen Komödie werden vermeintliche Chancengleichheit und geltendes Erbrecht einander gegenübergestellt und der gesellschaftliche Umgang mit sozialer Ungleichheit kritisch hinterfragt. Um die willkürliche Verteilung von Kapital qua Geburt und die daraus folgende Chancenungleichheit – über Generationen weitergegeben – auszumerzen, wird ein noch willkürlicheres System erschaffen – die absolute Lotterie. Einmalig ist die Produktion am Silvesterabend statt auf der Probebühne im Kleinen Haus zu sehen.
31. Dezember, 18:00 Uhr | Kleines Haus
31. Dezember, 18:00 Uhr | Kleines Haus
Neujahrskonzert
Feiern Sie den Jahresbeginn gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern des Philharmonischen Orchesters Würzburg, ihrem Generalmusikdirektor Mark Rohde und Mezzosopranistin Rahel Brede. Die Orchesterpreis-Gewinnerin des letzten internationalen DEBUT Gesangswettbewerbs 2024 verzaubert mit Arien wie „Mon cœur s'ouvre à ta voix“ aus Saint-Saëns' Oper Samson et Dalila oder „Que fais-tu, blanche ...?" aus Charles Gounods Oper Roméo et Juliette. Mit viel Energie stimmt das Orchester mit den Ouvertüren zu Die lustigen Weiber von Windsor und Die Fledermaus auf das neue Jahr ein. Dazu versprechen Johannes Brahms Ungarische Tänze (Auswahl), Igor Strawinskys Zirkuspolka und Pyotr Tschaikowskys Polonaise aus Eugen Onegin ein tänzerisches und farbenreiches Programm, wobei auch Musik vom Walzerkönig Johann Strauß II nicht fehlen darf.
Für alle genannten Veranstaltungen sind Restkarten über den Online-Spielplan, telefonisch unter +49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich. Am 31. Dezember sowie am 1. Januar bleibt die Theaterkasse geschlossen, Tickets sind ausschließlich über den Online-Spielplan erhältlich.
Nr. 49/2025 | 19.11.25
Familienstück zur Weihnachtszeit
Familienstück zur Weihnachtszeit
Michael Endes Momo feiert am 23. November im Kleinen Haus Premiere
WÜRZBURG, 19. November – Ein Mädchen und eine Schildkröte auf der Suche nach der geraubten Zeit: Michael Ende hat sich mit seinem 1973 veröffentlichten Roman Momo in die Herzen von Groß und Klein geschrieben. Mit dem diesjährigen Familienstück zur Weihnachtszeit lädt das Mainfranken Theater dazu ein, die zeitlose Geschichte über Fantasie und Freundschaft auf der Theaterbühne neu zu entdecken. Der Roman wird in einer Bühnenbearbeitung von Regisseur Wolfgang Michalek ab dem 23. November als Schauspiel im Kleinen Haus zu sehen sein.
Zum Stück
Am Rande einer großen Stadt steht ein altes Amphitheater. Dort wohnt Momo. Die Menschen aus der Stadt kommen gerne ins Amphitheater – denn Momo hat immer Zeit und kann gut zuhören. Mit ihren besten Freunden Beppo Straßenkehrer und Gigi Fremdenführer denkt sie sich die schönsten Geschichten aus und träumt sich abends in den Sternenhimmel.
Doch eines Tages beginnt eine Gruppe unheimlicher grauer Herren, die Menschen zum Zeitsparen aufzurufen. Sie haben nun immer weniger Zeit für Momo und kommen immer seltener zu Besuch. Momo entdeckt eine unglaubliche Verschwörung: Die grauen Herren wollen den Menschen für immer ihre Zeit stehlen! Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie, diesen Plan zu vereiteln.
Aber sie haben die Macht der Zeitdiebe unterschätzt und ehe Momo weiß, wie ihr geschieht, ist sie von ihren Freunden isoliert und muss vor den grauen Herren fliehen. Die mysteriöse Schildkröte Kassiopeia bringt Momo in das Nirgend-Haus zu Meister Hora, dem Hüter der Zeit. Dieser stellt sie vor eine große Aufgabe: Momo muss das Rätsel der Zeit selbst lösen, um ihre Freunde zu retten …
Mithilfe der unendlichen Kraft der Fantasie lädt Momo dazu ein, die Welt in ihrer großen Vielfalt mit fasziniertem Blick immer wieder aufs Neue zu entdecken.
Team
Die Regie übernimmt Wolfgang Michalek. Es ist nach seiner Inszenierung der Uraufführung Was Wanda will in der Spielzeit 2024/25 seine zweite Arbeit am Mainfranken Theater. Für das Bühnenbild zeichnet Julian Marbach, für das Kostümbild Maja Lipinski verantwortlich. Die Dramaturgie übernimmt Tim Puls. Die Musik, gespielt von einer dreiköpfigen Live-Band, kommt von Adrian Sieber.
Besetzung
Linda Rohrer (Momo), Nils van der Horst (Beppo Straßenkehrer), Hannes Berg (Gigi Fremdenführer), Julia Baukus (Kassiopeia), Patricia Schäfer (Meister Hora/ Fusi), Toomas Täht (Grauer Herr/ Nino/ Nicola)
Veranstaltungsort: Kleines Haus, Mainfranken Theater Würzburg
Weitere Infos und Vorstellungstermine finden sich unter: www.mainfrankentheater.de/momo. Eventuelle Restkarten für die Schulvorstellungen (immer vormittags) sind kurzfristig online oder vor Beginn an der jeweiligen Kasse erhältlich.
Am Rande einer großen Stadt steht ein altes Amphitheater. Dort wohnt Momo. Die Menschen aus der Stadt kommen gerne ins Amphitheater – denn Momo hat immer Zeit und kann gut zuhören. Mit ihren besten Freunden Beppo Straßenkehrer und Gigi Fremdenführer denkt sie sich die schönsten Geschichten aus und träumt sich abends in den Sternenhimmel.
Doch eines Tages beginnt eine Gruppe unheimlicher grauer Herren, die Menschen zum Zeitsparen aufzurufen. Sie haben nun immer weniger Zeit für Momo und kommen immer seltener zu Besuch. Momo entdeckt eine unglaubliche Verschwörung: Die grauen Herren wollen den Menschen für immer ihre Zeit stehlen! Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie, diesen Plan zu vereiteln.
Aber sie haben die Macht der Zeitdiebe unterschätzt und ehe Momo weiß, wie ihr geschieht, ist sie von ihren Freunden isoliert und muss vor den grauen Herren fliehen. Die mysteriöse Schildkröte Kassiopeia bringt Momo in das Nirgend-Haus zu Meister Hora, dem Hüter der Zeit. Dieser stellt sie vor eine große Aufgabe: Momo muss das Rätsel der Zeit selbst lösen, um ihre Freunde zu retten …
Mithilfe der unendlichen Kraft der Fantasie lädt Momo dazu ein, die Welt in ihrer großen Vielfalt mit fasziniertem Blick immer wieder aufs Neue zu entdecken.
Team
Die Regie übernimmt Wolfgang Michalek. Es ist nach seiner Inszenierung der Uraufführung Was Wanda will in der Spielzeit 2024/25 seine zweite Arbeit am Mainfranken Theater. Für das Bühnenbild zeichnet Julian Marbach, für das Kostümbild Maja Lipinski verantwortlich. Die Dramaturgie übernimmt Tim Puls. Die Musik, gespielt von einer dreiköpfigen Live-Band, kommt von Adrian Sieber.
Besetzung
Linda Rohrer (Momo), Nils van der Horst (Beppo Straßenkehrer), Hannes Berg (Gigi Fremdenführer), Julia Baukus (Kassiopeia), Patricia Schäfer (Meister Hora/ Fusi), Toomas Täht (Grauer Herr/ Nino/ Nicola)
Veranstaltungsort: Kleines Haus, Mainfranken Theater Würzburg
Weitere Infos und Vorstellungstermine finden sich unter: www.mainfrankentheater.de/momo. Eventuelle Restkarten für die Schulvorstellungen (immer vormittags) sind kurzfristig online oder vor Beginn an der jeweiligen Kasse erhältlich.
Nr. 46/2025 | 12.11.25
Inszenierung von Intendant Georg Rootering
Inszenierung von Intendant Georg Rootering
Zwischen Einsamkeit und Sehnsucht − Süskinds Kontrabass auf der Bühne der Blauen Halle
WÜRZBURG, 12. November – Intendant Georg Rootering bringt Patrick Süskinds Der Kontrabass auf die Bühne der Blauen Halle. Der Einakter, der die Zuschauenden in die innere Welt eines Kontrabassisten eintauchen lässt, zeigt einen Mann, der mit seiner Leidenschaft für Musik und seiner Einsamkeit kämpft. Als Schauspieler für den Monolog des namenlosen Protagonisten steht Schauspieler Zlatko Maltar auf der Bühne. Premiere des Stücks ist am Mittwoch, 12. November um 19.30 Uhr.
Zum Stück
Er ist das Herzstück des Orchesters, der Pulsschlag der Musik, der unumstrittene König aller Kompositionen: Der namenlose Protagonist in Patrick Süskinds Der Kontrabass zergeht in Liebe und Ehrfurcht vor seinem Instrument. Sein steigender Alkoholpegel fördert jedoch nach und nach seine wahren Gefühle zutage und er entbrennt in Hasstiraden über den „Dreckskasten“. Einsamkeit und die unerfüllte Sehnsucht nach der Sopranistin Sarah ergänzen die verbitterte Gefühlswelt des Kontrabassisten. Es entfaltet sich ein Psychogramm eines Mannes, der nie spielen durfte, was er wirklich fühlt.
Mit entwaffnender Ehrlichkeit, tragikomischer Wucht und messerscharfer Beobachtung dringt Süskinds Text tief in die inneren Spannungen seines Protagonisten ein. Was beginnt wie ein ironisch gebrochenes Musikerporträt, wächst sich aus zu einer intensiven Reflexion über gesellschaftliche Unsichtbarkeit, unterdrückte Leidenschaft und die Einsamkeit im eigenen Kopf. Der Kontrabass wird zur Metapher – für das, was wir mit uns herumtragen, obwohl es uns niederdrückt.
Patrick Süskind wurde 1949 in Ambach am Starnberger See geboren. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Weltbestseller Das Parfum, doch schon 1981 sorgte er mit Der Kontrabass für Furore. Süskinds präzise Sprache, sein feiner Humor und seine Fähigkeit, Abgründe in alltäglichen Figuren sichtbar zu machen, zeichnen ihn als Meister des psychologischen Erzählens aus.
Besetzung
Regie: Georg Rootering
Kostüm: Rebekka Zimlich
Dramaturgie: Philine Bamberger
Mit: Zlatko Maltar
Die nächsten Termine:
29.11.25 | 19:30 Uhr
14.12.25 | 15:00 Uhr
22.01.26 | 15:00 Uhr
30.01.26 | 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Theaterfabrik Blaue Halle, Alfred-Nobel-Straße
Weitere Infos und Termine finden sich hier: www.mainfrankentheater.de/kontrabass. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Er ist das Herzstück des Orchesters, der Pulsschlag der Musik, der unumstrittene König aller Kompositionen: Der namenlose Protagonist in Patrick Süskinds Der Kontrabass zergeht in Liebe und Ehrfurcht vor seinem Instrument. Sein steigender Alkoholpegel fördert jedoch nach und nach seine wahren Gefühle zutage und er entbrennt in Hasstiraden über den „Dreckskasten“. Einsamkeit und die unerfüllte Sehnsucht nach der Sopranistin Sarah ergänzen die verbitterte Gefühlswelt des Kontrabassisten. Es entfaltet sich ein Psychogramm eines Mannes, der nie spielen durfte, was er wirklich fühlt.
Mit entwaffnender Ehrlichkeit, tragikomischer Wucht und messerscharfer Beobachtung dringt Süskinds Text tief in die inneren Spannungen seines Protagonisten ein. Was beginnt wie ein ironisch gebrochenes Musikerporträt, wächst sich aus zu einer intensiven Reflexion über gesellschaftliche Unsichtbarkeit, unterdrückte Leidenschaft und die Einsamkeit im eigenen Kopf. Der Kontrabass wird zur Metapher – für das, was wir mit uns herumtragen, obwohl es uns niederdrückt.
Patrick Süskind wurde 1949 in Ambach am Starnberger See geboren. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Weltbestseller Das Parfum, doch schon 1981 sorgte er mit Der Kontrabass für Furore. Süskinds präzise Sprache, sein feiner Humor und seine Fähigkeit, Abgründe in alltäglichen Figuren sichtbar zu machen, zeichnen ihn als Meister des psychologischen Erzählens aus.
Besetzung
Regie: Georg Rootering
Kostüm: Rebekka Zimlich
Dramaturgie: Philine Bamberger
Mit: Zlatko Maltar
Die nächsten Termine:
29.11.25 | 19:30 Uhr
14.12.25 | 15:00 Uhr
22.01.26 | 15:00 Uhr
30.01.26 | 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Theaterfabrik Blaue Halle, Alfred-Nobel-Straße
Weitere Infos und Termine finden sich hier: www.mainfrankentheater.de/kontrabass. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 47/2025 | 12.11.25
Inszenierung von Tim Egloff auf der Probebühne
Inszenierung von Tim Egloff auf der Probebühne
Jeeps stellt das Erben auf den Kopf − Premiere am 15. November
WÜRZBURG, 12. November – Nach dem Finanzamt in Felicia Zellers DER FISKUS beschäftigt sich das Schauspiel des Mainfranken Theaters erneut in einer satirischen Komödie mit den Institutionen unserer Demokratie: Jeeps von Nora Abdel-Maksoud spielt im Jobcenter und ist ab dem 15. November auf der Probebühne zu sehen. Regie führt Tim Egloff, der bereits in der vergangenen Spielzeit Brechts Leben des Galilei im Kleinen Haus inszenierte.
JEEPS wurde 2021 an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. In der rasanten und bissigen Komödie werden vermeintliche Chancengleichheit und geltendes Erbrecht einander gegenübergestellt und der gesellschaftliche Umgang mit sozialer Ungleichheit kritisch hinterfragt. Um die willkürliche Verteilung von Kapital qua Geburt und die daraus folgende Chancenungleichheit – über Generationen weitergegeben – auszumerzen, wird ein noch willkürlicheres System erschaffen – die absolute Lotterie.
JEEPS wurde 2021 an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. In der rasanten und bissigen Komödie werden vermeintliche Chancengleichheit und geltendes Erbrecht einander gegenübergestellt und der gesellschaftliche Umgang mit sozialer Ungleichheit kritisch hinterfragt. Um die willkürliche Verteilung von Kapital qua Geburt und die daraus folgende Chancenungleichheit – über Generationen weitergegeben – auszumerzen, wird ein noch willkürlicheres System erschaffen – die absolute Lotterie.
Über das Stück
In einer fiktiven Zukunft wird den Verteilungsdiskursen der Gegenwart Abhilfe geschaffen: Was bisher je nach Definition Schicksal oder Zufall war, wird nun zur „fairen“ Glückssache: Erbschaften werden umverteilt, jede Person kann ein Los beantragen und hat die gleiche Chance auf ein Erbe, wie alle anderen. „Los statt Eierstocklotterie.“ Die dafür zuständige neue Abteilung wurde praktischerweise gleich in das Jobcenter integriert. Hier treffen Silke und Maude auf die beiden Sachbearbeiter Armin und Gabor. Maude, „Hartz- IV-Betroffene“, wurde von Gabor beim Pfandflaschensammeln erwischt und dieser zieht ihr den Erlös von der Grundsicherung ab. Silke hätte kürzlich nach altem Recht ein großes Vermögen von ihrem Vater geerbt. Doch ihr Antrag auf ein Los wurde abgelehnt. Da die Hotline dauerbesetzt ist, verlangt Silke nun persönlich die Herausgabe des Loses mit „ihrem“ Erbe. Und auch Maude kann nicht einsehen, dass sie ihr Pfand-Geld abgeben soll. Es beginnen hitzige Diskussionen, die sich in immer heftigere Auseinandersetzungen steigern. Die beiden Frauen werden zu Verbündeten, die schließlich mit gezogenen Waffen auf die Herausgabe ihres Geldes drängen.
Team
Regie: Tim Egloff
Bühnenbild: Jeremias Böttcher
Kostümbild: Mascha Schubert
Dramaturgie: Barbara Bily
Licht: Justus Geuther und Anna Vakhovska
Besetzung
Eva-Lina Wenners (Silke, Gründerin)
Laura Storz (Maude, Hartz-IV-Betroffene)
Geronimo Hartig (Gabor, Sachbearbeiter Jobcenter)
Martin Liema (Armin, Sachbearbeiter Jobcenter)
Die nächsten Termine
19.11.25 | 19:30 Uhr
23.11.25 | 18:00 Uhr
27.11.25 | 19:30 Uhr
30.11.25 | 18:00 Uhr
3.12.23 | 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Probebühne, Mainfranken Theater Würzburg
Weitere Infos und Termine finden sich hier: www.mainfrankentheater.de/jeeps. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
In einer fiktiven Zukunft wird den Verteilungsdiskursen der Gegenwart Abhilfe geschaffen: Was bisher je nach Definition Schicksal oder Zufall war, wird nun zur „fairen“ Glückssache: Erbschaften werden umverteilt, jede Person kann ein Los beantragen und hat die gleiche Chance auf ein Erbe, wie alle anderen. „Los statt Eierstocklotterie.“ Die dafür zuständige neue Abteilung wurde praktischerweise gleich in das Jobcenter integriert. Hier treffen Silke und Maude auf die beiden Sachbearbeiter Armin und Gabor. Maude, „Hartz- IV-Betroffene“, wurde von Gabor beim Pfandflaschensammeln erwischt und dieser zieht ihr den Erlös von der Grundsicherung ab. Silke hätte kürzlich nach altem Recht ein großes Vermögen von ihrem Vater geerbt. Doch ihr Antrag auf ein Los wurde abgelehnt. Da die Hotline dauerbesetzt ist, verlangt Silke nun persönlich die Herausgabe des Loses mit „ihrem“ Erbe. Und auch Maude kann nicht einsehen, dass sie ihr Pfand-Geld abgeben soll. Es beginnen hitzige Diskussionen, die sich in immer heftigere Auseinandersetzungen steigern. Die beiden Frauen werden zu Verbündeten, die schließlich mit gezogenen Waffen auf die Herausgabe ihres Geldes drängen.
Team
Regie: Tim Egloff
Bühnenbild: Jeremias Böttcher
Kostümbild: Mascha Schubert
Dramaturgie: Barbara Bily
Licht: Justus Geuther und Anna Vakhovska
Besetzung
Eva-Lina Wenners (Silke, Gründerin)
Laura Storz (Maude, Hartz-IV-Betroffene)
Geronimo Hartig (Gabor, Sachbearbeiter Jobcenter)
Martin Liema (Armin, Sachbearbeiter Jobcenter)
Die nächsten Termine
19.11.25 | 19:30 Uhr
23.11.25 | 18:00 Uhr
27.11.25 | 19:30 Uhr
30.11.25 | 18:00 Uhr
3.12.23 | 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Probebühne, Mainfranken Theater Würzburg
Weitere Infos und Termine finden sich hier: www.mainfrankentheater.de/jeeps. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
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