Presse & B2B
Nr. 10/26 | 4.3.26
Ab 7. März in der Theaterfabrik Blaue Halle
Ab 7. März in der Theaterfabrik Blaue Halle
Beethovens "FIDELIO" feiert Premiere
WÜRZBURG, 4. März –Beethovens einzige Oper weist über das persönliche Schicksal ihrer Figuren hinaus: Fidelio ist ein Plädoyer für Freiheit, Gerechtigkeit und die Überwindung von Tyrannei. Die Inszenierung von Intendant Georg Rootering mit Maida Hundeling in der Titelpartie der Leonore/ Fidelio ist ab dem 7. März in der Blauen Halle zu erleben.
Über das Stück
Florestan ist verschwunden. Seine Frau Leonore ahnt, dass er als politischer Gefangener in jenem Staatsgefängnis schmachtet, über das Florestans Widersacher Don Pizarro als Gouverneur wacht. Als Mann verkleidet und unter dem Namen Fidelio nimmt Leonore eine Stelle als Gehilfe des Kerkermeisters Rocco an, um Gewissheit zu erlangen – und Florestan zu retten. Eine Nachricht des Ministers kündigt eine Inspektion an, da im Gefängnis willkürliche Gewalt vermutet wird. Pizarro fühlt sich bedroht und plant die heimliche Ermordung Florestans, Rocco und Fidelio sollen im Verlies sein Grab schaufeln. Als Pizarro dort selbst erscheint, die Mordtat zu vollstrecken, gibt sich Leonore als Frau zu erkennen und zieht in höchster Not eine Pistole …
Mit Fidelio gelang Beethoven eine Oper, die über das persönliche Schicksal ihrer Figuren hinausweist: ein Plädoyer für Freiheit, Gerechtigkeit und die Überwindung von Tyrannei. In seiner Kompromisslosigkeit erscheint Fidelio als leuchtendes Gegenbild zu Cherubinis tragischer Medea (1797), die das Mainfranken Theater vergangene Saison neu herausbrachte. Beide Werke entstanden im Abstand von acht Jahren, beide spiegeln auf je eigene Weise Triumph und Tragik, Ideale und Verheerungen der Französischen Revolution. Beethoven bewunderte Cherubini zutiefst, der seinerseits dem jüngeren Kollegen die Ehre erwies und der Uraufführung des Fidelio in Wien am 20. November 1805 beiwohnte. Ihren Siegeszug auf den Opernbühnen der Welt trat Beethovens einzige Oper jedoch erst mit der überarbeiteten Fassung vom 23. Mai 1814 an.
Regie
Die Inszenierung übernimmt Intendant Georg Rootering. Nach der Regiearbeit für das Schauspiel Der Kontrabass ist dies seine zweite Arbeit am Mainfranken Theater in dieser Spielzeit. Für Bühnen- und Kostümbild zeichnet Lukas Noll verantwortlich.
Besetzung
In der Titelpartie der Leonore ist Maida Hundeling zu erleben. Die Sopranistin ist spezialisiert auf deutsches Repertoire und ist eine weltweit gefragte Sängerin. Zuletzt sang sie die Titelrollen in Turandot und Fidelio in Bratislava und ist nun erstmals am Mainfranken Theater zu Gast. An ihrer Seite übernimmt der renommierte Bassbariton Jochen Kupfer – Festengagements führten ihn u.a. an die Semperoper Dresden und das Staatstheater Nürnberg – den die Partie des Don Pizarro. Der australische Tenor Brad Cooper, der im vergangenen November ein viel beachtetes Debüt als Tristan am Theater Münster gab und dem Würzburger Publikum aus Produktionen wie Medea, Die Sache Makropulos und Wozzeck bestens bekannt ist, ist in der Rolle des Florestan zu erleben. Die weiteren Partien sind aus dem Würzburger Opernensemble besetzt: Leo Hyunho Kim (Don Fernando), Gabriel Fortunas (Rocco), Milena Arsovska (Marzelline) sowie Mathew Habib (Jaquino). Ferner wirken mit der Opern- und Extrachor unter der Einstudierung von Chordirektor Paweł Serafin und die Komparserie des Mainfranken Theaters. Die Musikalische Gesamtleitung liegt in Händen von Generalmusikdirektor Mark Rohde.
Die nächsten Termine
15.3.26 | 18:00 Uhr
17.3.26 | 19:30 Uhr
26.3.26 | 19:30 Uhr
28.3.26 | 19:30 Uhr
19.4.26 | 18:00 Uhr
Weitere Infos und Vorstellungstermine finden Sie unter https://www.mainfrankentheater.de/fidelio. Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Florestan ist verschwunden. Seine Frau Leonore ahnt, dass er als politischer Gefangener in jenem Staatsgefängnis schmachtet, über das Florestans Widersacher Don Pizarro als Gouverneur wacht. Als Mann verkleidet und unter dem Namen Fidelio nimmt Leonore eine Stelle als Gehilfe des Kerkermeisters Rocco an, um Gewissheit zu erlangen – und Florestan zu retten. Eine Nachricht des Ministers kündigt eine Inspektion an, da im Gefängnis willkürliche Gewalt vermutet wird. Pizarro fühlt sich bedroht und plant die heimliche Ermordung Florestans, Rocco und Fidelio sollen im Verlies sein Grab schaufeln. Als Pizarro dort selbst erscheint, die Mordtat zu vollstrecken, gibt sich Leonore als Frau zu erkennen und zieht in höchster Not eine Pistole …
Mit Fidelio gelang Beethoven eine Oper, die über das persönliche Schicksal ihrer Figuren hinausweist: ein Plädoyer für Freiheit, Gerechtigkeit und die Überwindung von Tyrannei. In seiner Kompromisslosigkeit erscheint Fidelio als leuchtendes Gegenbild zu Cherubinis tragischer Medea (1797), die das Mainfranken Theater vergangene Saison neu herausbrachte. Beide Werke entstanden im Abstand von acht Jahren, beide spiegeln auf je eigene Weise Triumph und Tragik, Ideale und Verheerungen der Französischen Revolution. Beethoven bewunderte Cherubini zutiefst, der seinerseits dem jüngeren Kollegen die Ehre erwies und der Uraufführung des Fidelio in Wien am 20. November 1805 beiwohnte. Ihren Siegeszug auf den Opernbühnen der Welt trat Beethovens einzige Oper jedoch erst mit der überarbeiteten Fassung vom 23. Mai 1814 an.
Regie
Die Inszenierung übernimmt Intendant Georg Rootering. Nach der Regiearbeit für das Schauspiel Der Kontrabass ist dies seine zweite Arbeit am Mainfranken Theater in dieser Spielzeit. Für Bühnen- und Kostümbild zeichnet Lukas Noll verantwortlich.
Besetzung
In der Titelpartie der Leonore ist Maida Hundeling zu erleben. Die Sopranistin ist spezialisiert auf deutsches Repertoire und ist eine weltweit gefragte Sängerin. Zuletzt sang sie die Titelrollen in Turandot und Fidelio in Bratislava und ist nun erstmals am Mainfranken Theater zu Gast. An ihrer Seite übernimmt der renommierte Bassbariton Jochen Kupfer – Festengagements führten ihn u.a. an die Semperoper Dresden und das Staatstheater Nürnberg – den die Partie des Don Pizarro. Der australische Tenor Brad Cooper, der im vergangenen November ein viel beachtetes Debüt als Tristan am Theater Münster gab und dem Würzburger Publikum aus Produktionen wie Medea, Die Sache Makropulos und Wozzeck bestens bekannt ist, ist in der Rolle des Florestan zu erleben. Die weiteren Partien sind aus dem Würzburger Opernensemble besetzt: Leo Hyunho Kim (Don Fernando), Gabriel Fortunas (Rocco), Milena Arsovska (Marzelline) sowie Mathew Habib (Jaquino). Ferner wirken mit der Opern- und Extrachor unter der Einstudierung von Chordirektor Paweł Serafin und die Komparserie des Mainfranken Theaters. Die Musikalische Gesamtleitung liegt in Händen von Generalmusikdirektor Mark Rohde.
Die nächsten Termine
15.3.26 | 18:00 Uhr
17.3.26 | 19:30 Uhr
26.3.26 | 19:30 Uhr
28.3.26 | 19:30 Uhr
19.4.26 | 18:00 Uhr
Weitere Infos und Vorstellungstermine finden Sie unter https://www.mainfrankentheater.de/fidelio. Tickets sind über den Online-Spielplan, telefonisch unter + 49 931 375-375, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Theaterneubau erhältlich.
Nr. 8/2026 | 19.2.26
Wiederaufnahme in der Probebühne
Wiederaufnahme in der Probebühne
"WAS WANDA WILL" ab 22. Februar
WÜRZBURG, 19. Februar – 2023 veröffentlichte Lena Hach mit ihrem Kinder-Kriminalroman Was Wanda will eine kluge, humorvolle und vor allem spannende Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Mut. In der Inszenierung von Wolfgang Michalek steht sie ab dem 22. Februar als Schauspiel erneut auf dem Spielplan des Mainfranken Theaters.
Über das Stück
Als Wanda ihre neue Schule betritt, hat sie einen Plan. Einen geheimen Plan, von dem erstmal niemand etwas wissen darf. Auf dem Weg zum Unterricht trifft sie auf David, genannt „Der Meister“. Er scheint in der Schule den Überblick zu haben und beherrscht Täuschungsmanöver wie kein Zweiter. Wanda ist sich sicher – wenn sie ihn für sich gewinnt, ist das der erste Schritt zur Umsetzung ihres Vorhabens. Und dieses ist spektakulär: Es handelt sich dabei um nichts Geringeres als einen Einbruch in die große Stadtvilla, aus der sie einen wertvollen Tennisball stehlen will. Und genau dafür gilt es nun, das richtige Team zu finden. Schnell hat Wanda auch noch andere Kandidat:innen im Blick, zum Beispiel die handwerklich begabte Lynn und Schulze, der so unauffällig ist, dass er sich beinahe unsichtbar machen kann. Verschiedener könnten die auserkorenen Teammitglieder nicht sein – und genau deshalb ergänzen sie sich perfekt. Leider sind nicht alle sofort von Wandas Plan begeistert, oder eher von Wanda überhaupt. Aber davon lässt sie sich nicht entmutigen. Schließlich ist alles, was zählt, die gelungene Umsetzung ihres Plans. Oder?
Wolfgang Michaleks Inszenierung zeigt Was Wanda will als mitreißende „Ocean’s Eleven-Geschichte“ für Kinder ab 10 Jahren und erschafft dabei eine Hommage an große actionreiche Hollywood-Filme. Der aus Wien stammende Schauspieler und Regisseur war bisher unter anderem am Schauspielhaus Wien, Schauspiel Hannover, Staatsschauspiel Dresden und zuletzt am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert.
Alexander Hümmer und der Verein der Rollstuhlfahrer und ihrer Freunde e.V. Würzburg standen der Produktion beratend und mit einem Coaching im Umgang mit dem Rollstuhl zur Seite.
Regieteam
Wolfgang Michalek (Regie), Catharina Gormanns (Bühnen- und Kostümbild), Philine Bamberger (Dramaturgie), Pauline Kuhn (Video), Laura Legge (Video)
Besetzung
Linda Rohrer (Wanda), Geronimo Hartig (Der Meister), Julia Baukus (Lynn), Laura Storz (Desiree), Nils van der Horst (Schulze), Eva-Lina Wenners (Kai)
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne
Die nächsten Termine
22.2.26 | 15:00 Uhr
25.2.26 | 19:30 Uhr
2.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
3.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
4.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
17.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/wanda. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Als Wanda ihre neue Schule betritt, hat sie einen Plan. Einen geheimen Plan, von dem erstmal niemand etwas wissen darf. Auf dem Weg zum Unterricht trifft sie auf David, genannt „Der Meister“. Er scheint in der Schule den Überblick zu haben und beherrscht Täuschungsmanöver wie kein Zweiter. Wanda ist sich sicher – wenn sie ihn für sich gewinnt, ist das der erste Schritt zur Umsetzung ihres Vorhabens. Und dieses ist spektakulär: Es handelt sich dabei um nichts Geringeres als einen Einbruch in die große Stadtvilla, aus der sie einen wertvollen Tennisball stehlen will. Und genau dafür gilt es nun, das richtige Team zu finden. Schnell hat Wanda auch noch andere Kandidat:innen im Blick, zum Beispiel die handwerklich begabte Lynn und Schulze, der so unauffällig ist, dass er sich beinahe unsichtbar machen kann. Verschiedener könnten die auserkorenen Teammitglieder nicht sein – und genau deshalb ergänzen sie sich perfekt. Leider sind nicht alle sofort von Wandas Plan begeistert, oder eher von Wanda überhaupt. Aber davon lässt sie sich nicht entmutigen. Schließlich ist alles, was zählt, die gelungene Umsetzung ihres Plans. Oder?
Wolfgang Michaleks Inszenierung zeigt Was Wanda will als mitreißende „Ocean’s Eleven-Geschichte“ für Kinder ab 10 Jahren und erschafft dabei eine Hommage an große actionreiche Hollywood-Filme. Der aus Wien stammende Schauspieler und Regisseur war bisher unter anderem am Schauspielhaus Wien, Schauspiel Hannover, Staatsschauspiel Dresden und zuletzt am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert.
Alexander Hümmer und der Verein der Rollstuhlfahrer und ihrer Freunde e.V. Würzburg standen der Produktion beratend und mit einem Coaching im Umgang mit dem Rollstuhl zur Seite.
Regieteam
Wolfgang Michalek (Regie), Catharina Gormanns (Bühnen- und Kostümbild), Philine Bamberger (Dramaturgie), Pauline Kuhn (Video), Laura Legge (Video)
Besetzung
Linda Rohrer (Wanda), Geronimo Hartig (Der Meister), Julia Baukus (Lynn), Laura Storz (Desiree), Nils van der Horst (Schulze), Eva-Lina Wenners (Kai)
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne
Die nächsten Termine
22.2.26 | 15:00 Uhr
25.2.26 | 19:30 Uhr
2.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
3.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
4.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
17.3.26 | 10:00 Uhr (Schulvorstellung)
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/wanda. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 5/2026 | 15.2.26
Inszenierung von Till Kleine-Möller im Kleinen Haus
Inszenierung von Till Kleine-Möller im Kleinen Haus
Premiere am 15. Februar: Bertolt Brechts Dreigroschenoper am Mainfranken Theater
WÜRZBURG, 11. Februar – Am 15. Februar feiert Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper mit Musik von Kurt Weill ihre Premiere. Die Produktion bringt das gesellschaftskritische Meisterwerk über Macht, Moral und ökonomische Zwänge auf die Bühne des Kleinen Hauses – eine Geschichte, die in ihrer Haltung bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Die Inszenierung liegt in den Händen von Regisseur Till Kleine-Möller, der bereits mit viel Beachtung am Mainfranken Theater tätig war. In der vergangenen Spielzeit verantwortete er unter anderem die erfolgreiche Aufführung von Richard O’Brien’s The Rocky Horror Show und brachte zuletzt Anthony Neilsons Frohes Fest auf die Bühne. Im Musiktheater inszenierte Kleine-Möller Carmen.
Zum Stück
Kleinganovenhochzeit! In einem Pferdestall im Londoner Stadtteil Soho heiratet der Bandit Macheath, genannt Mackie Messer, Polly Peachum, die Tochter des Bettlerkönigs. Zur Vermählung gratuliert dem glücklichen Paar neben Macheaths Spießgesellen auch der Polizeichef Tiger-Brown, der mit Mackie seit ihrer gemeinsamen Zeit bei der Armee befreundet ist und bei dessen zwielichtigen Geschäften regelmäßig beide Augen zudrückt. Was weder Brown noch Polly wissen: Nicht nur Polly, sondern auch Browns eigene Tochter Lucy ist Macheaths Verführungskünsten erlegen!
Pollys Vater, Jonathan Jeremiah Peachum, erfolgreicher Betreiber der Firma „Bettlers Freund“, hat bei der heimlich geschlossenen Ehe auch noch ein Wort mitzureden. Er strebt nicht nur die schnellstmögliche Scheidung des frischvermählten Paares an, sondern will Macheath für seine Untaten am liebsten gleich am Galgen sehen. Seine Frau Celia stellt Mackie Messer eine Falle: Sie besticht die „Huren von Soho“, die Mac auch prompt der Gendarmerie ausliefern, als dieser sie aller Warnungen zum Trotz wie jeden Donnerstag besuchen kommt. Während Macheath im Kerker von Old Bailey Pläne schmiedet, um der Hinrichtung zu entgehen, hat Polizeichef Brown ganz andere Sorgen: Der feierliche Krönungszug der Königin von England steht an – da ist ein sich androhender Aufstand der Hungerleidenden und Armen auf Londons Straßen das Letzte, was er gebrauchen kann …
1928 traf die Uraufführung der Dreigroschenoper mit ihrer schonungslosen Analyse der politischen Verhältnisse den Nerv der Weimarer Republik. Mit dem Komponisten Kurt Weill schuf Brecht eine Oper der „Bettler, Diebe und Huren“ – die sich im Gegensatz zum Bürgertum Moral nicht leisten können.
Besetzung
Martin Liema (Macheath)
Hannes Berg (J.J. Peachum / Trauerweidenwalter / Hure)
Nina Mohr (Celia Peachum / Hure)
Eva-Lina Wenners (Polly Peachum)
Zlatko Maltar (Tiger Brown)
Linda Rohrer (Lucy Brown / Münzmatthias / Hure)
Laura Storz (Spelunkenjenny / Sägerobert)
Geronimo Hartig (Filch / Hakenfingerjakob)
Nils van der Horst (Smith / Ede / Hure)
Statisterie des Mainfranken Theaters
Band
André Petrick / Eva Herberhold (Klarinette, Sopransaxophon, Tenorsaxophon)
Magdalena Busler / Eva Herberhold (Kleine Flöte, Flöte, Klarinette, Altsaxophon)
Maik Bräutigam / Klaus Wangorsch(Trompete)
Lukas Grimm (Posaune)
Adrian Sieber (Banjo, Gitarre, Hawaii-Gitarre, Akkordeon, Violoncello, Trompete)
Tobias Schirmer (Pauken, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete)
Jieun Baek (Harmonium, Klavier)
Team
Musikalische Leitung: Adrian Sieber
Regie, Bühnenbild, Choreografie, Licht: Till Kleine-Möller
Co-Bühnenbild, Video: Chris Leon Wedtrat
Kostüme: Sara Naranjo
Dramaturgie: Philine Bamberger
Dramaturgie: Barbara Bily
Die nächsten Termine
15.2.26 | 18:00 Uhr
18.2.26 | 19:30 Uhr
21.2.26 | 19:30 Uhr
24.2.26 | 19:30 Uhr
1.3.26 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Kleines Haus
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/dreigroschenoper. Restkarten für einzelne Vorstellungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Kleinganovenhochzeit! In einem Pferdestall im Londoner Stadtteil Soho heiratet der Bandit Macheath, genannt Mackie Messer, Polly Peachum, die Tochter des Bettlerkönigs. Zur Vermählung gratuliert dem glücklichen Paar neben Macheaths Spießgesellen auch der Polizeichef Tiger-Brown, der mit Mackie seit ihrer gemeinsamen Zeit bei der Armee befreundet ist und bei dessen zwielichtigen Geschäften regelmäßig beide Augen zudrückt. Was weder Brown noch Polly wissen: Nicht nur Polly, sondern auch Browns eigene Tochter Lucy ist Macheaths Verführungskünsten erlegen!
Pollys Vater, Jonathan Jeremiah Peachum, erfolgreicher Betreiber der Firma „Bettlers Freund“, hat bei der heimlich geschlossenen Ehe auch noch ein Wort mitzureden. Er strebt nicht nur die schnellstmögliche Scheidung des frischvermählten Paares an, sondern will Macheath für seine Untaten am liebsten gleich am Galgen sehen. Seine Frau Celia stellt Mackie Messer eine Falle: Sie besticht die „Huren von Soho“, die Mac auch prompt der Gendarmerie ausliefern, als dieser sie aller Warnungen zum Trotz wie jeden Donnerstag besuchen kommt. Während Macheath im Kerker von Old Bailey Pläne schmiedet, um der Hinrichtung zu entgehen, hat Polizeichef Brown ganz andere Sorgen: Der feierliche Krönungszug der Königin von England steht an – da ist ein sich androhender Aufstand der Hungerleidenden und Armen auf Londons Straßen das Letzte, was er gebrauchen kann …
1928 traf die Uraufführung der Dreigroschenoper mit ihrer schonungslosen Analyse der politischen Verhältnisse den Nerv der Weimarer Republik. Mit dem Komponisten Kurt Weill schuf Brecht eine Oper der „Bettler, Diebe und Huren“ – die sich im Gegensatz zum Bürgertum Moral nicht leisten können.
Besetzung
Martin Liema (Macheath)
Hannes Berg (J.J. Peachum / Trauerweidenwalter / Hure)
Nina Mohr (Celia Peachum / Hure)
Eva-Lina Wenners (Polly Peachum)
Zlatko Maltar (Tiger Brown)
Linda Rohrer (Lucy Brown / Münzmatthias / Hure)
Laura Storz (Spelunkenjenny / Sägerobert)
Geronimo Hartig (Filch / Hakenfingerjakob)
Nils van der Horst (Smith / Ede / Hure)
Statisterie des Mainfranken Theaters
Band
André Petrick / Eva Herberhold (Klarinette, Sopransaxophon, Tenorsaxophon)
Magdalena Busler / Eva Herberhold (Kleine Flöte, Flöte, Klarinette, Altsaxophon)
Maik Bräutigam / Klaus Wangorsch(Trompete)
Lukas Grimm (Posaune)
Adrian Sieber (Banjo, Gitarre, Hawaii-Gitarre, Akkordeon, Violoncello, Trompete)
Tobias Schirmer (Pauken, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete)
Jieun Baek (Harmonium, Klavier)
Team
Musikalische Leitung: Adrian Sieber
Regie, Bühnenbild, Choreografie, Licht: Till Kleine-Möller
Co-Bühnenbild, Video: Chris Leon Wedtrat
Kostüme: Sara Naranjo
Dramaturgie: Philine Bamberger
Dramaturgie: Barbara Bily
Die nächsten Termine
15.2.26 | 18:00 Uhr
18.2.26 | 19:30 Uhr
21.2.26 | 19:30 Uhr
24.2.26 | 19:30 Uhr
1.3.26 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Kleines Haus
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/dreigroschenoper. Restkarten für einzelne Vorstellungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 3/2026 | 3.2.26
Inszenierung von Tamó Gvenetadze auf der Probebühne
Inszenierung von Tamó Gvenetadze auf der Probebühne
Premiere am 7. Februar: Uraufführung von Annika Henrichs Schauspiel 'Das Rathaus − Liebe Leute'
WÜRZBURG, 3. Februar – Mit der Uraufführung Das Rathaus – Liebe Leute beschäftigt sich das Mainfranken Theater Würzburg in der Gegenwartsdramatik nach Jeeps und Der Fiskus in dieser Spielzeit erneut mit einer Institution unserer Demokratie. Das Stück der Leipziger Autorin Annika Henrich entstand im Rahmen des Leonhard- Frank-Stipendiums für das Mainfranken Theater Würzburg und fragt humorvoll und pointiert nach der (Un-)Möglichkeit von gesellschaftlichem Zusammenhalt und dem Herz des Gemeinwesens. Die Premiere ist am 7. Februar auf der Probebühne.
Über das Stück
Das Rathaus – ein Ort für die Menschen, Herz des Gemeinwesens, Tempel der Demokratie. Im Würzburger Rathaus warten die anonymen Bürger:innen A und B darauf, dass endlich ihre Nummern aufgerufen und sie zu ihrem Termin vorgelassen werden. Die Digitalanzeige zeigt seit geraumer Zeit unverändert die 92 an. A hat die Nummer 54 gezogen, B die 112. Ob die Anzeige hoch- oder runterzählt, lässt sich nicht ermitteln – es bewegt sich nichts. Des Weiteren halten sich im Rathaus auf: eine Standesbeamtin mit Liebeskummer, die sich beim Schreiben ihrer Traureden von der hauseigenen Grafeneckart- KI (GrEck-GPT) beraten lässt und die Frau mit dem Hund, die, seitdem sie sich einen Hund zugelegt hat, nur noch viel einsamer geworden ist.
Als sich auf einmal die elektronischen Schiebetüren des Bürgeramts nicht mehr öffnen lassen, werden die vier einsamen Gestalten zu einer Schicksalsgemeinschaft. Was hat sie eigentlich ins Rathaus geführt? Mit welchen Anliegen und Wünschen wenden sie sich an den Staat? Was kann man vom Rathaus, der Politik, der Gemeinschaft überhaupt noch erwarten?
Und kurz sieht es so aus, als ließe sich über den direkten Austausch der Menschen miteinander ein Bewusstsein für gemeinsam geteilte Ängste und Bedürfnisse schaffen und das demokratische Gemeinwesen neu begründen. Doch was wird davon übrigbleiben, sobald sich die Rathaustüren wieder öffnen?
Leonhard-Frank-Stipendiatin Annika Henrich macht sich mit viel Humor und klarem Blick für die Widersprüchlichkeiten der menschlichen Existenz auf die Suche nach den Grundlagen unserer Gemeinschaft.
Team
Regie führt Tamó Gvenetadze. Sie ist nach ihrer Inszenierung von In den Alpen in der Spielzeit 2024/25 zum zweiten Mal am Mainfranken Theater zu Gast. Für Bühnen- und Kostümbild zeichnet Nikolai Kuchin verantwortlich. Die Dramaturgie übernimmt Tim Puls.
Besetzung
Toomas Täht (Wartender A), Loris Kubeng (Wartender B), Julia Baukus (Standesbeamtin), Patricia Schäfer (Die Frau mit dem Hund)
Die nächsten Termine
11.2.26 | 19:30 Uhr
14.2.26 | 19:30 Uhr
18.3.26 | 19:30 Uhr
21.3.26 | 19:30 Uhr
26.4.26 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/rathaus. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Das Rathaus – ein Ort für die Menschen, Herz des Gemeinwesens, Tempel der Demokratie. Im Würzburger Rathaus warten die anonymen Bürger:innen A und B darauf, dass endlich ihre Nummern aufgerufen und sie zu ihrem Termin vorgelassen werden. Die Digitalanzeige zeigt seit geraumer Zeit unverändert die 92 an. A hat die Nummer 54 gezogen, B die 112. Ob die Anzeige hoch- oder runterzählt, lässt sich nicht ermitteln – es bewegt sich nichts. Des Weiteren halten sich im Rathaus auf: eine Standesbeamtin mit Liebeskummer, die sich beim Schreiben ihrer Traureden von der hauseigenen Grafeneckart- KI (GrEck-GPT) beraten lässt und die Frau mit dem Hund, die, seitdem sie sich einen Hund zugelegt hat, nur noch viel einsamer geworden ist.
Als sich auf einmal die elektronischen Schiebetüren des Bürgeramts nicht mehr öffnen lassen, werden die vier einsamen Gestalten zu einer Schicksalsgemeinschaft. Was hat sie eigentlich ins Rathaus geführt? Mit welchen Anliegen und Wünschen wenden sie sich an den Staat? Was kann man vom Rathaus, der Politik, der Gemeinschaft überhaupt noch erwarten?
Und kurz sieht es so aus, als ließe sich über den direkten Austausch der Menschen miteinander ein Bewusstsein für gemeinsam geteilte Ängste und Bedürfnisse schaffen und das demokratische Gemeinwesen neu begründen. Doch was wird davon übrigbleiben, sobald sich die Rathaustüren wieder öffnen?
Leonhard-Frank-Stipendiatin Annika Henrich macht sich mit viel Humor und klarem Blick für die Widersprüchlichkeiten der menschlichen Existenz auf die Suche nach den Grundlagen unserer Gemeinschaft.
Team
Regie führt Tamó Gvenetadze. Sie ist nach ihrer Inszenierung von In den Alpen in der Spielzeit 2024/25 zum zweiten Mal am Mainfranken Theater zu Gast. Für Bühnen- und Kostümbild zeichnet Nikolai Kuchin verantwortlich. Die Dramaturgie übernimmt Tim Puls.
Besetzung
Toomas Täht (Wartender A), Loris Kubeng (Wartender B), Julia Baukus (Standesbeamtin), Patricia Schäfer (Die Frau mit dem Hund)
Die nächsten Termine
11.2.26 | 19:30 Uhr
14.2.26 | 19:30 Uhr
18.3.26 | 19:30 Uhr
21.3.26 | 19:30 Uhr
26.4.26 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/rathaus. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 2/2026 | 28.1.26
Tanzkreation von Dominique Dumais
Tanzkreation von Dominique Dumais
Uraufführung von BRIEFE AN ... am 31. Januar im Kleinen Haus
WÜRZBURG, 28. Januar – Briefe an... schlägt eine Brücke zwischen der Handbewegung, dem Sich-Ausdrücken mit Stift und Papier sowie dem Sich-Ausdrücken in Tanzbewegungen, dem Schreiben mit dem eigenen Körper im Raum. Die neue Produktion in der Choreografie von Ballettdirektorin Dominique Dumais kommt am 31. Januar im Kleinen Haus des Mainfranken Theaters zur Uraufführung.
Über das Stück
Neben den Inhalten ausgewählter Briefe geht es in dem Stück um das Schreiben selbst, die Handschrift, die einen Brief persönlich macht. Was steckt hinter dem Akt des Schreibens? Ein Brief enthält immer mehr als nur Worte. Die Handschrift spiegelt die Persönlichkeit wider, im Gegensatz zu unpersönlichen gedruckten Buchstaben, wie sie beispielsweise in einer E-Mail zu finden sind. Als Empfängerin oder Empfänger wiederum hält man mit einem Brief etwas Konkretes und Persönliches in den Händen, in gewisser Weise einen Teil der Verfasserin oder des Verfassers. Briefe tragen Bedeutung. Sie sind Artefakte unserer persönlichen und gesellschaftlichen Geschichte.
Dominique Dumais beschreibt ihren Vorgang bei der Umsetzung des Themas und der Brieftexte in Choreografie folgendermaßen: „Briefe spiegeln Menschsein wider. Es gibt viele Möglichkeiten des Einstiegs oder des Anknüpfens für die Übersetzung in Tanz: die Emotionen, der Inhalt (Thema), die grammatikalische Zeichensetzung (Rhythmus), die Form der Buchstaben einer Handschrift (Form, Gestalt), die Wortwahl (Melodie der Sprache). Auch Wiederholungen sind ein interessantes Motiv für den Tanz, ebenso wie die Betonungen innerhalb eines Satzes. Selbst der Klang der Wörter kann zu einer interessanten Geste oder rhythmischen Wendung inspirieren.“ Den Kreationsprozess fing die Choreografin mit einer Schreibübung für das Tanzensemble an: Jedes Mitglied sollte zuerst selbstständig einen handschriftlichen Brief verfassen und diesen dann in tänzerische Bewegung übertragen. Das Bewegungsmaterial dieser individuellen Choreografien der Tänzerinnen und Tänzer wurde mit in die Choreografie von Dominique Dumais verflochten. So werden die individuellen Persönlichkeiten des Ensembles sichtbar und das Stück kommt zugleich durch die Bewegungssprache und künstlerische Stimme der Ballettdirektorin zu einem Ganzen zusammen.
Die Auswahl an Texten umfasst Liebesbriefe, berühmte Korrespondenzen oder auch Tagebucheinträge im Sinne eines „Schreibens an sich selbst“. Die Texte sind als Teil des Sounddesigns im Stück zu hören. Eingesprochen wurden sie von Mitgliedern des Schauspielensembles, um den unterschiedlichen Verfasserinnen und Verfassern eine Stimme zu verleihen.
Neben der Einspielung der Brief-Texte wird der Klangraum des Stücks durch einen Pianisten auf der Bühne gestaltet. Dominique Dumais stellte gemeinsam mit Jazz-Pianist Rainer Böhm eine Auswahl seiner Klavierkompositionen für das Programm zusammen.
Besetzung
Tanzcompagnie des Mainfranken Theaters Würzburg: Chiara Bergamini, Debora Di Biagi, Ria Girard, Ya-Chin Huang, Mirko Ingrao, Tyrel Larson, Christian Lavigne, Blai López Sánchez, Matisse Maitland, Yester Mulens García, Jacob Noble, Maya Tenzer, Alba Valenciano López
Am Klavier auf der Bühne begleiten Rainer Böhm, alternierend mit Philipp Schuhmacher die Tänzerinnen und Tänzer.
Die nächsten Termine
8.2.26 | 18:00 Uhr
19.2.26 | 19:30 Uhr
27.2.26 | 19:30 Uhr
11.3.26 | 19:30 Uhr
13.3.26 | 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Kleines Haus
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/briefe. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Neben den Inhalten ausgewählter Briefe geht es in dem Stück um das Schreiben selbst, die Handschrift, die einen Brief persönlich macht. Was steckt hinter dem Akt des Schreibens? Ein Brief enthält immer mehr als nur Worte. Die Handschrift spiegelt die Persönlichkeit wider, im Gegensatz zu unpersönlichen gedruckten Buchstaben, wie sie beispielsweise in einer E-Mail zu finden sind. Als Empfängerin oder Empfänger wiederum hält man mit einem Brief etwas Konkretes und Persönliches in den Händen, in gewisser Weise einen Teil der Verfasserin oder des Verfassers. Briefe tragen Bedeutung. Sie sind Artefakte unserer persönlichen und gesellschaftlichen Geschichte.
Dominique Dumais beschreibt ihren Vorgang bei der Umsetzung des Themas und der Brieftexte in Choreografie folgendermaßen: „Briefe spiegeln Menschsein wider. Es gibt viele Möglichkeiten des Einstiegs oder des Anknüpfens für die Übersetzung in Tanz: die Emotionen, der Inhalt (Thema), die grammatikalische Zeichensetzung (Rhythmus), die Form der Buchstaben einer Handschrift (Form, Gestalt), die Wortwahl (Melodie der Sprache). Auch Wiederholungen sind ein interessantes Motiv für den Tanz, ebenso wie die Betonungen innerhalb eines Satzes. Selbst der Klang der Wörter kann zu einer interessanten Geste oder rhythmischen Wendung inspirieren.“ Den Kreationsprozess fing die Choreografin mit einer Schreibübung für das Tanzensemble an: Jedes Mitglied sollte zuerst selbstständig einen handschriftlichen Brief verfassen und diesen dann in tänzerische Bewegung übertragen. Das Bewegungsmaterial dieser individuellen Choreografien der Tänzerinnen und Tänzer wurde mit in die Choreografie von Dominique Dumais verflochten. So werden die individuellen Persönlichkeiten des Ensembles sichtbar und das Stück kommt zugleich durch die Bewegungssprache und künstlerische Stimme der Ballettdirektorin zu einem Ganzen zusammen.
Die Auswahl an Texten umfasst Liebesbriefe, berühmte Korrespondenzen oder auch Tagebucheinträge im Sinne eines „Schreibens an sich selbst“. Die Texte sind als Teil des Sounddesigns im Stück zu hören. Eingesprochen wurden sie von Mitgliedern des Schauspielensembles, um den unterschiedlichen Verfasserinnen und Verfassern eine Stimme zu verleihen.
Neben der Einspielung der Brief-Texte wird der Klangraum des Stücks durch einen Pianisten auf der Bühne gestaltet. Dominique Dumais stellte gemeinsam mit Jazz-Pianist Rainer Böhm eine Auswahl seiner Klavierkompositionen für das Programm zusammen.
Besetzung
Tanzcompagnie des Mainfranken Theaters Würzburg: Chiara Bergamini, Debora Di Biagi, Ria Girard, Ya-Chin Huang, Mirko Ingrao, Tyrel Larson, Christian Lavigne, Blai López Sánchez, Matisse Maitland, Yester Mulens García, Jacob Noble, Maya Tenzer, Alba Valenciano López
Am Klavier auf der Bühne begleiten Rainer Böhm, alternierend mit Philipp Schuhmacher die Tänzerinnen und Tänzer.
Die nächsten Termine
8.2.26 | 18:00 Uhr
19.2.26 | 19:30 Uhr
27.2.26 | 19:30 Uhr
11.3.26 | 19:30 Uhr
13.3.26 | 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Mainfranken Theater Würzburg, Kleines Haus
Weitere Vorstellungstermine und Infos finden sich unter: mainfrankentheater.de/briefe. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 1/2026 | 7.1.26
Spartenleitungen für die Spielzeit 2026/27 komplett
Spartenleitungen für die Spielzeit 2026/27 komplett
Ingo Putz wird Schauspieldirektor, Andreas Rosar Operndirektor
WÜRZBURG, 7. Januar – Das Mainfranken Theater Würzburg gibt heute zwei zentrale Neubesetzungen bekannt: Ab der Spielzeit 2026/2027 wird Andreas Rosar die Operndirektion des Mainfranken Theaters übernehmen. Ingo Putz wird neuer Schauspieldirektor.
„Mit Andreas Rosar und Ingo Putz ist es uns gelungen, zwei herausragende, deutschlandweit anerkannte Meister ihres Faches zu verpflichten. Mit ihrem Enthusiasmus und handwerklichem Können werden wir gemeinsam mit den anderen Spartenleiterinnen und Spartenleitern das Mainfranken Theater ästhetisch und inhaltlich weiter nach vorne bringen“, freut sich der designierte Intendant Daniel Morgenroth.
Andreas Rosar studierte in Mainz und Rom Philosophie und Theologie. Nach seinem Studium assistierte der gebürtige Saarländer Regisseuren wie Frank Castorf, Peter Konwitschny, Barrie Kosky, Anna-Sophie Mahler, Hans Neuenfels, Thomas Schulte-Michels, Dmitri Tcherniakov, Beat Wyrsch und anderen. Eine langjährige Zusammenarbeit als Spielleiter verbindet ihn seit 2009 mit den Bayreuther Festspielen. Seit seinem Regiedebüt mit der Schweizer Erstaufführung von Händels Ezio 2010 inszeniert er Werke vom Barock bis in die Gegenwart an Häusern im gesamten deutschsprachigen Raum. Für seine Inszenierung von Mysliveceks Antigona am Ungarischen Nationaltheater Szeged erhielt er den ARTE France Audience Award. Seit 2024 arbeitet er zudem als Künstlerischer Betriebsdirektor am Theater Trier.
„Ich freue mich sehr, mit den Kolleginnen und Kollegen des Mainfrankentheaters für die Menschen aus Würzburg und Unterfranken Musiktheater als Echoraum unserer Gegenwart erlebbar werden zu lassen und so die große Tradition dieses Theaters mit fortschreiben zu dürfen“, teilt Andreas Rosar mit.
Ingo Putz arbeitet seit 2007 als freier Regisseur und Schauspielmusiker mit Regiearbeiten u.a. am Oldenburgischen Staatstheater, Landestheater Linz, Staatstheater Cottbus, Theater Kiel und dem Pfalztheater Kaiserslautern. In den Spielzeiten 2016/17 bis 2018/19 leitete er die junge Sparte am Theater Konstanz (JTK). Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Schauspieldirektor am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Seine bisher über 70 Regiearbeiten umfassen neben dem klassischen Repertoire auch zahlreiche Uraufführungen, u.a. von Thomas Köck, Caren Jeß, Thomas Arzt, John von Düffel und Lukas Rietzschel. Er wurde 2014 und 2024 erneut mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet sowie 2018 mit dem Monica Bleibtreu Preis. Seine Inszenierung Das beispielhafte Leben des Samuel W. wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater in Berlin, dem Heidelberger Stückemarkt sowie den Mühlheimer Theatertagen eingeladen. „Der Neustart in Würzburg macht große Lust mit einem so motivierten Team. Ich freue mich auf diese lebendige Stadt und das tolle Ensemble“, so Ingo Putz.
Mit dem künstlerischen Leitungsteam, dem auch Ballettdirektorin Dominique Dumais und Generalmusikdirektor Mark Rohde angehören, hat Daniel Morgenroth für die erste Spielzeit seiner Intendanz bereits ein vollständiges Programm erarbeitet, dessen Veröffentlichung im Frühjahr 2026 erfolgt.
Andreas Rosar studierte in Mainz und Rom Philosophie und Theologie. Nach seinem Studium assistierte der gebürtige Saarländer Regisseuren wie Frank Castorf, Peter Konwitschny, Barrie Kosky, Anna-Sophie Mahler, Hans Neuenfels, Thomas Schulte-Michels, Dmitri Tcherniakov, Beat Wyrsch und anderen. Eine langjährige Zusammenarbeit als Spielleiter verbindet ihn seit 2009 mit den Bayreuther Festspielen. Seit seinem Regiedebüt mit der Schweizer Erstaufführung von Händels Ezio 2010 inszeniert er Werke vom Barock bis in die Gegenwart an Häusern im gesamten deutschsprachigen Raum. Für seine Inszenierung von Mysliveceks Antigona am Ungarischen Nationaltheater Szeged erhielt er den ARTE France Audience Award. Seit 2024 arbeitet er zudem als Künstlerischer Betriebsdirektor am Theater Trier.
„Ich freue mich sehr, mit den Kolleginnen und Kollegen des Mainfrankentheaters für die Menschen aus Würzburg und Unterfranken Musiktheater als Echoraum unserer Gegenwart erlebbar werden zu lassen und so die große Tradition dieses Theaters mit fortschreiben zu dürfen“, teilt Andreas Rosar mit.
Ingo Putz arbeitet seit 2007 als freier Regisseur und Schauspielmusiker mit Regiearbeiten u.a. am Oldenburgischen Staatstheater, Landestheater Linz, Staatstheater Cottbus, Theater Kiel und dem Pfalztheater Kaiserslautern. In den Spielzeiten 2016/17 bis 2018/19 leitete er die junge Sparte am Theater Konstanz (JTK). Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Schauspieldirektor am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Seine bisher über 70 Regiearbeiten umfassen neben dem klassischen Repertoire auch zahlreiche Uraufführungen, u.a. von Thomas Köck, Caren Jeß, Thomas Arzt, John von Düffel und Lukas Rietzschel. Er wurde 2014 und 2024 erneut mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet sowie 2018 mit dem Monica Bleibtreu Preis. Seine Inszenierung Das beispielhafte Leben des Samuel W. wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater in Berlin, dem Heidelberger Stückemarkt sowie den Mühlheimer Theatertagen eingeladen. „Der Neustart in Würzburg macht große Lust mit einem so motivierten Team. Ich freue mich auf diese lebendige Stadt und das tolle Ensemble“, so Ingo Putz.
Mit dem künstlerischen Leitungsteam, dem auch Ballettdirektorin Dominique Dumais und Generalmusikdirektor Mark Rohde angehören, hat Daniel Morgenroth für die erste Spielzeit seiner Intendanz bereits ein vollständiges Programm erarbeitet, dessen Veröffentlichung im Frühjahr 2026 erfolgt.
Nr. 51/2025 | 27.12.25
Dritte Operette mit Tristan als Regisseur
Dritte Operette mit Tristan als Regisseur
Premiere von Benatzkys IM WEISSEN RÖSSL am 31. Dezember
WÜRZBURG, 27. Dezember – Zum Jahresende kommt mit Im weißen Rössl eines der bekanntesten Singspiele auf die Bühne in der Blauen Halle.Einmal mehr konnte Tristan Braun als Regisseur gewonnen werden, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Würzburgs neuem Ersten Kapellmeister Lutz de Veer. Das herausragend besetzte Ensemble wird angeführt von Barbara Schöller als Rösslwirtin und dem aus Film- und Fernsehen bekannten Schauspieler Max Gertsch als Zahlkellner Leopold. Die Inszenierung ist ab dem 31. Dezember in der Theaterfabrik Blaue Halle zu sehen.
Zum Stück
Sommer, Sonne, Urlaubszeit – und im weißen Rössl am Wolfgangsee brodelt es gewaltig. Chefin Josepha Vogelhuber sieht sich gleich mehreren Herzensangelegenheiten ausgesetzt. Zahlkellner Leopold, der ihr aufdringlich den Hof macht, stört Josephas eigene romantische Pläne, denn ihr Blick gilt dem weltgewandten Stammgast Dr. Siedler. Der wiederum hat plötzlich nur noch Augen für Ottilie, Tochter des Berliner Trikotagefabrikanten Wilhelm Gieseke. Zu allem Überfluss entbrennt dann auch noch ein bizarrer Rechtsstreit um das Patentrecht der Hemdhose „Apollo“ – mit Dr. Siedler als Anwalt des Gegners. Inmitten dieser Irrungen und Wirrungen taucht Sulzheimer Junior auf, der „schöne Sigismund“, und verliebt sich in Klärchen, Tochter des verträumten Professors Dr. Hinzelmann. Am Ende kommt es Seiner Majestät dem Kaiser höchstselbst zu, wieder Ruhe und Gelassenheit in das allgemeine Chaos rund um den Wolfgangsee zu bringen. Oder etwa nicht?
Das Singspiel Im weißen Rössl von Ralph Benatzky zählt seit seiner Berliner Uraufführung im November 1930 zu den unvergänglichen Klassikern der Operettenbühne. Mit dem ebenso tempo- wie geistreichen Textbuch des Revue-Spezialisten Erik Charell und Melodien, die sofort ins Ohr gehen, eroberte das Stück rasch auch die Bühnen in London, Paris und New York. Wenn Benatzky auch später nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen konnte, bleibt das Weiße Rössl ein Meisterwerk des musikalischen Unterhaltungstheaters.
Regie
Für die Inszenierung zeichnet erneut Tristan Braun verantwortlich, der damit nach Die lustige Witwe (2023) und Abrahams Märchen im Grand Hôtel (2024) seine dritte Würzburger Regiearbeit vorlegt. Als Bühnenbildner konnte wieder Valentin Mattka gewonnen werden, der im Vorjahr die Theaterfabrik Blaue Halle in ein spektakuläres Grand Hôtel verwandelte. Das Kostümbild, das eine Brücke zwischen Gegenwart und historischer Trachtenwelt schlägt, entwirft Adrian Bärwinkel; für die Choreografie zeichnet der italienische Performer Nicola Mascia verantwortlich.
Besetzung
Mit Max Gertsch in der Rolle des ebenso verliebten wie Verwirrung stiftenden Zahlkellners Leopold konnte ein herausragender Schauspielstar erstmals als Gast für das Mainfranken Theater gewonnen werden. Weithin bekannt aus TV-Erfolgen wie Mord mit Aussicht und zahlreichen Tatorten, begeistert Max Gertsch seit Jahrzehnten auch auf den großen Bühnen zwischen Berlin, Wien und Zürich. Als Mitbegründer der legendären Musiktheatertruppe „Geschwister Pfister“ und gefeierter Operettenstar – zuletzt unter anderem als Dr. Falke in Die Fledermaus an der Komischen Oper Berlin – bringt er nun seine ganze Spielfreude und Präzision als Leopold nach Würzburg. Alternierend mit Max Gertsch ist Erwin Belakowitsch in einigen Vorstellungen als Leopold zu erleben. Ebenfalls erstmals in Würzburg zu Gast ist der Tenor und Musicaldarsteller Christian Miebach als Rechtsanwalt Dr. Siedler. Das Würzburger Opernensemble wird angeführt von Barbara Schöller als Josepha Vogelhuber, Daniel Fiolka als Fabrikant Wilhelm Giesecke, Vero Miller als dessen Tochter Ottilie sowie Mathew Habib als Sigismund Sülzheimer. Als verschrobener Professor Hinzelmann samt Tochter Klärchen sind Paul Henrik Schulte und Anneka Ulmer, alternierend mit Anastasia Fendel, aus dem Opernchor des Mainfranken Theaters zu erleben. Der Opernchor singt und spielt in der Einstudierung von Chordirektor Paweł Serafin. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Lutz de Veer, seit Beginn der Saison Erster Kapellmeister. Ferner wirkt mit die Komparserie des Mainfranken Theaters.
Veranstaltungsort: Theaterfabrik Blaue Halle, Mainfranken Theater Würzburg
Die nächsten Termine
31.12.25 | 18:00 Uhr
1.1.26 | 18:00 Uhr
8.1.26 | 19:30 Uhr
13.1.26 | 19:30 Uhr
16.1.26 | 19:30 Uhr
Weitere Infos und Vorstellungstermine finden sich unter https://www.mainfrankentheater.de/programm/spielplan/im-weissen-roessl/2813/. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Sommer, Sonne, Urlaubszeit – und im weißen Rössl am Wolfgangsee brodelt es gewaltig. Chefin Josepha Vogelhuber sieht sich gleich mehreren Herzensangelegenheiten ausgesetzt. Zahlkellner Leopold, der ihr aufdringlich den Hof macht, stört Josephas eigene romantische Pläne, denn ihr Blick gilt dem weltgewandten Stammgast Dr. Siedler. Der wiederum hat plötzlich nur noch Augen für Ottilie, Tochter des Berliner Trikotagefabrikanten Wilhelm Gieseke. Zu allem Überfluss entbrennt dann auch noch ein bizarrer Rechtsstreit um das Patentrecht der Hemdhose „Apollo“ – mit Dr. Siedler als Anwalt des Gegners. Inmitten dieser Irrungen und Wirrungen taucht Sulzheimer Junior auf, der „schöne Sigismund“, und verliebt sich in Klärchen, Tochter des verträumten Professors Dr. Hinzelmann. Am Ende kommt es Seiner Majestät dem Kaiser höchstselbst zu, wieder Ruhe und Gelassenheit in das allgemeine Chaos rund um den Wolfgangsee zu bringen. Oder etwa nicht?
Das Singspiel Im weißen Rössl von Ralph Benatzky zählt seit seiner Berliner Uraufführung im November 1930 zu den unvergänglichen Klassikern der Operettenbühne. Mit dem ebenso tempo- wie geistreichen Textbuch des Revue-Spezialisten Erik Charell und Melodien, die sofort ins Ohr gehen, eroberte das Stück rasch auch die Bühnen in London, Paris und New York. Wenn Benatzky auch später nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen konnte, bleibt das Weiße Rössl ein Meisterwerk des musikalischen Unterhaltungstheaters.
Regie
Für die Inszenierung zeichnet erneut Tristan Braun verantwortlich, der damit nach Die lustige Witwe (2023) und Abrahams Märchen im Grand Hôtel (2024) seine dritte Würzburger Regiearbeit vorlegt. Als Bühnenbildner konnte wieder Valentin Mattka gewonnen werden, der im Vorjahr die Theaterfabrik Blaue Halle in ein spektakuläres Grand Hôtel verwandelte. Das Kostümbild, das eine Brücke zwischen Gegenwart und historischer Trachtenwelt schlägt, entwirft Adrian Bärwinkel; für die Choreografie zeichnet der italienische Performer Nicola Mascia verantwortlich.
Besetzung
Mit Max Gertsch in der Rolle des ebenso verliebten wie Verwirrung stiftenden Zahlkellners Leopold konnte ein herausragender Schauspielstar erstmals als Gast für das Mainfranken Theater gewonnen werden. Weithin bekannt aus TV-Erfolgen wie Mord mit Aussicht und zahlreichen Tatorten, begeistert Max Gertsch seit Jahrzehnten auch auf den großen Bühnen zwischen Berlin, Wien und Zürich. Als Mitbegründer der legendären Musiktheatertruppe „Geschwister Pfister“ und gefeierter Operettenstar – zuletzt unter anderem als Dr. Falke in Die Fledermaus an der Komischen Oper Berlin – bringt er nun seine ganze Spielfreude und Präzision als Leopold nach Würzburg. Alternierend mit Max Gertsch ist Erwin Belakowitsch in einigen Vorstellungen als Leopold zu erleben. Ebenfalls erstmals in Würzburg zu Gast ist der Tenor und Musicaldarsteller Christian Miebach als Rechtsanwalt Dr. Siedler. Das Würzburger Opernensemble wird angeführt von Barbara Schöller als Josepha Vogelhuber, Daniel Fiolka als Fabrikant Wilhelm Giesecke, Vero Miller als dessen Tochter Ottilie sowie Mathew Habib als Sigismund Sülzheimer. Als verschrobener Professor Hinzelmann samt Tochter Klärchen sind Paul Henrik Schulte und Anneka Ulmer, alternierend mit Anastasia Fendel, aus dem Opernchor des Mainfranken Theaters zu erleben. Der Opernchor singt und spielt in der Einstudierung von Chordirektor Paweł Serafin. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Lutz de Veer, seit Beginn der Saison Erster Kapellmeister. Ferner wirkt mit die Komparserie des Mainfranken Theaters.
Veranstaltungsort: Theaterfabrik Blaue Halle, Mainfranken Theater Würzburg
Die nächsten Termine
31.12.25 | 18:00 Uhr
1.1.26 | 18:00 Uhr
8.1.26 | 19:30 Uhr
13.1.26 | 19:30 Uhr
16.1.26 | 19:30 Uhr
Weitere Infos und Vorstellungstermine finden sich unter https://www.mainfrankentheater.de/programm/spielplan/im-weissen-roessl/2813/. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 50/2025 | 25.11.25
Musical ist wieder in der Blauen Halle zu sehen
Musical ist wieder in der Blauen Halle zu sehen
Wiederaufnahme von ANATEVKA am 28. November
WÜRZBURG, 25. November – „Soll ich denn alles verleugnen, woran ich glaube?“ Die Geschichte des Milchmanns Tevje und seiner Familie aus dem Dorf Anatevka zählt zur den großen Musicalklassikern des 20. Jahrhundert und feierte in der Spielzeit 22/23 am Mainfranken Theater Würzburg ihre umjubelte Premiere. Die Inszenierung von Tomo Sugao ist nun in einer Wiederaufnahme-Serie ab dem 28. November in der Theaterfabrik Blaue Halle zu sehen. Ensemblemitglied Daniel Fiolka gibt sein mit Spannung erwartetes Rollendebüt als Tevje, der Milchmann.
Zum Stück
Im Zentrum der Geschichte steht das Dorf Anatevka. Seine Bewohner leben im Trott ihrer Traditionen, unter ihnen der Milchmann Tevje mit seiner Familie. Tevje kämpft gegen die bedrückende Armut und antijüdische Ausschreitungen an. In den schönsten Farben malt er sich aus, was er tun würde, wenn er einmal reich wär’. Tevjes unerschütterlicher Glaube wird dabei ein ums andere Mal auf die Probe gestellt.
Anatevka zählt seit der Uraufführung im September 1964 zu den großen Broadwayklassikern des 20. Jahrhunderts. Joseph Stein griff für sein Buch auf die Erzählsammlung Tewje, der Milchmann (1916) von Scholem Alejchem zurück, der zu den bedeutendsten Mitbegründern der jiddischen Literatur zählt. Jerry Bocks Partitur verbindet ausgelassene Tanzmusik, rituelle Weisen und Melodramen zu einem ganz eigenen, melancholischen Sound.
Team
Regisseur Tomo Sugao setzte Anatevka im Herbst 2022 auf der Bühne der Blauen Halle spektakulär in Szene. Für die eindrucksvolle Ausstattung zeichneten Momme Hinrichs (Bühne) und Gisa Kuhn (Kostümbild), für die mitreißenden Tanzszenen die japanische Choreografin Yo Nakamura verantwortlich. „Angefangen beim perfekt ausgesteuerten Klang des großen Orchesters und Ensembles, dem stimmungsvollen Bühnenbild und nicht zuletzt einem Hauptdarsteller, der völlig mit seiner Rolle eins wird, bietet das Mainfranken Theater Würzburg eine Neuinterpretation des Broadway-Klassikers, die wohl weit und breit ihresgleichen suchen dürfte“, so Frank Guevara Pérez in der „Musicalzentrale“ im November 2022.
In der Wiederaufnahme-Serie gibt Bariton Daniel Fiolka – seit vielen Jahren eine Säule des Würzburger Opernensembles – sein mit Spannung erwartetes Rollendebüt als Tevje. In weiteren neu besetzten Hauptrollen sind unter anderem Barbara Schöller (Golde) sowie – aus dem Schauspielensemble des Mainfranken Theaters – Nina Mohr (Jente), Loris Kubeng (Fedja) und Tom Klenk (Wachtmeister) zu erleben. Die musikalische Leitung der Wiederaufnahme liegt in den Händen des Ersten Kapellmeisters Lutz de Veer.
Veranstaltungsort: Theaterfabrik Blaue Halle, Mainfranken Theater Würzburg
Die nächsten Termine
28.11.25 | 19:30 Uhr
30.11.25 | 18:00 Uhr
21.12.25 | 18:00 Uhr
10.1.25 | 19:30 Uhr
18.1.25 | 18:00 Uhr
Weitere Infos und Vorstellungstermine finden sich unter: www.mainfrankentheater.de/anatevka. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Im Zentrum der Geschichte steht das Dorf Anatevka. Seine Bewohner leben im Trott ihrer Traditionen, unter ihnen der Milchmann Tevje mit seiner Familie. Tevje kämpft gegen die bedrückende Armut und antijüdische Ausschreitungen an. In den schönsten Farben malt er sich aus, was er tun würde, wenn er einmal reich wär’. Tevjes unerschütterlicher Glaube wird dabei ein ums andere Mal auf die Probe gestellt.
Anatevka zählt seit der Uraufführung im September 1964 zu den großen Broadwayklassikern des 20. Jahrhunderts. Joseph Stein griff für sein Buch auf die Erzählsammlung Tewje, der Milchmann (1916) von Scholem Alejchem zurück, der zu den bedeutendsten Mitbegründern der jiddischen Literatur zählt. Jerry Bocks Partitur verbindet ausgelassene Tanzmusik, rituelle Weisen und Melodramen zu einem ganz eigenen, melancholischen Sound.
Team
Regisseur Tomo Sugao setzte Anatevka im Herbst 2022 auf der Bühne der Blauen Halle spektakulär in Szene. Für die eindrucksvolle Ausstattung zeichneten Momme Hinrichs (Bühne) und Gisa Kuhn (Kostümbild), für die mitreißenden Tanzszenen die japanische Choreografin Yo Nakamura verantwortlich. „Angefangen beim perfekt ausgesteuerten Klang des großen Orchesters und Ensembles, dem stimmungsvollen Bühnenbild und nicht zuletzt einem Hauptdarsteller, der völlig mit seiner Rolle eins wird, bietet das Mainfranken Theater Würzburg eine Neuinterpretation des Broadway-Klassikers, die wohl weit und breit ihresgleichen suchen dürfte“, so Frank Guevara Pérez in der „Musicalzentrale“ im November 2022.
In der Wiederaufnahme-Serie gibt Bariton Daniel Fiolka – seit vielen Jahren eine Säule des Würzburger Opernensembles – sein mit Spannung erwartetes Rollendebüt als Tevje. In weiteren neu besetzten Hauptrollen sind unter anderem Barbara Schöller (Golde) sowie – aus dem Schauspielensemble des Mainfranken Theaters – Nina Mohr (Jente), Loris Kubeng (Fedja) und Tom Klenk (Wachtmeister) zu erleben. Die musikalische Leitung der Wiederaufnahme liegt in den Händen des Ersten Kapellmeisters Lutz de Veer.
Veranstaltungsort: Theaterfabrik Blaue Halle, Mainfranken Theater Würzburg
Die nächsten Termine
28.11.25 | 19:30 Uhr
30.11.25 | 18:00 Uhr
21.12.25 | 18:00 Uhr
10.1.25 | 19:30 Uhr
18.1.25 | 18:00 Uhr
Weitere Infos und Vorstellungstermine finden sich unter: www.mainfrankentheater.de/anatevka. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Nr. 49/2025 | 19.11.25
Familienstück zur Weihnachtszeit
Familienstück zur Weihnachtszeit
Michael Endes Momo feiert am 23. November im Kleinen Haus Premiere
WÜRZBURG, 19. November – Ein Mädchen und eine Schildkröte auf der Suche nach der geraubten Zeit: Michael Ende hat sich mit seinem 1973 veröffentlichten Roman Momo in die Herzen von Groß und Klein geschrieben. Mit dem diesjährigen Familienstück zur Weihnachtszeit lädt das Mainfranken Theater dazu ein, die zeitlose Geschichte über Fantasie und Freundschaft auf der Theaterbühne neu zu entdecken. Der Roman wird in einer Bühnenbearbeitung von Regisseur Wolfgang Michalek ab dem 23. November als Schauspiel im Kleinen Haus zu sehen sein.
Zum Stück
Am Rande einer großen Stadt steht ein altes Amphitheater. Dort wohnt Momo. Die Menschen aus der Stadt kommen gerne ins Amphitheater – denn Momo hat immer Zeit und kann gut zuhören. Mit ihren besten Freunden Beppo Straßenkehrer und Gigi Fremdenführer denkt sie sich die schönsten Geschichten aus und träumt sich abends in den Sternenhimmel.
Doch eines Tages beginnt eine Gruppe unheimlicher grauer Herren, die Menschen zum Zeitsparen aufzurufen. Sie haben nun immer weniger Zeit für Momo und kommen immer seltener zu Besuch. Momo entdeckt eine unglaubliche Verschwörung: Die grauen Herren wollen den Menschen für immer ihre Zeit stehlen! Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie, diesen Plan zu vereiteln.
Aber sie haben die Macht der Zeitdiebe unterschätzt und ehe Momo weiß, wie ihr geschieht, ist sie von ihren Freunden isoliert und muss vor den grauen Herren fliehen. Die mysteriöse Schildkröte Kassiopeia bringt Momo in das Nirgend-Haus zu Meister Hora, dem Hüter der Zeit. Dieser stellt sie vor eine große Aufgabe: Momo muss das Rätsel der Zeit selbst lösen, um ihre Freunde zu retten …
Mithilfe der unendlichen Kraft der Fantasie lädt Momo dazu ein, die Welt in ihrer großen Vielfalt mit fasziniertem Blick immer wieder aufs Neue zu entdecken.
Team
Die Regie übernimmt Wolfgang Michalek. Es ist nach seiner Inszenierung der Uraufführung Was Wanda will in der Spielzeit 2024/25 seine zweite Arbeit am Mainfranken Theater. Für das Bühnenbild zeichnet Julian Marbach, für das Kostümbild Maja Lipinski verantwortlich. Die Dramaturgie übernimmt Tim Puls. Die Musik, gespielt von einer dreiköpfigen Live-Band, kommt von Adrian Sieber.
Besetzung
Linda Rohrer (Momo), Nils van der Horst (Beppo Straßenkehrer), Hannes Berg (Gigi Fremdenführer), Julia Baukus (Kassiopeia), Patricia Schäfer (Meister Hora/ Fusi), Toomas Täht (Grauer Herr/ Nino/ Nicola)
Veranstaltungsort: Kleines Haus, Mainfranken Theater Würzburg
Weitere Infos und Vorstellungstermine finden sich unter: www.mainfrankentheater.de/momo. Eventuelle Restkarten für die Schulvorstellungen (immer vormittags) sind kurzfristig online oder vor Beginn an der jeweiligen Kasse erhältlich.
Am Rande einer großen Stadt steht ein altes Amphitheater. Dort wohnt Momo. Die Menschen aus der Stadt kommen gerne ins Amphitheater – denn Momo hat immer Zeit und kann gut zuhören. Mit ihren besten Freunden Beppo Straßenkehrer und Gigi Fremdenführer denkt sie sich die schönsten Geschichten aus und träumt sich abends in den Sternenhimmel.
Doch eines Tages beginnt eine Gruppe unheimlicher grauer Herren, die Menschen zum Zeitsparen aufzurufen. Sie haben nun immer weniger Zeit für Momo und kommen immer seltener zu Besuch. Momo entdeckt eine unglaubliche Verschwörung: Die grauen Herren wollen den Menschen für immer ihre Zeit stehlen! Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie, diesen Plan zu vereiteln.
Aber sie haben die Macht der Zeitdiebe unterschätzt und ehe Momo weiß, wie ihr geschieht, ist sie von ihren Freunden isoliert und muss vor den grauen Herren fliehen. Die mysteriöse Schildkröte Kassiopeia bringt Momo in das Nirgend-Haus zu Meister Hora, dem Hüter der Zeit. Dieser stellt sie vor eine große Aufgabe: Momo muss das Rätsel der Zeit selbst lösen, um ihre Freunde zu retten …
Mithilfe der unendlichen Kraft der Fantasie lädt Momo dazu ein, die Welt in ihrer großen Vielfalt mit fasziniertem Blick immer wieder aufs Neue zu entdecken.
Team
Die Regie übernimmt Wolfgang Michalek. Es ist nach seiner Inszenierung der Uraufführung Was Wanda will in der Spielzeit 2024/25 seine zweite Arbeit am Mainfranken Theater. Für das Bühnenbild zeichnet Julian Marbach, für das Kostümbild Maja Lipinski verantwortlich. Die Dramaturgie übernimmt Tim Puls. Die Musik, gespielt von einer dreiköpfigen Live-Band, kommt von Adrian Sieber.
Besetzung
Linda Rohrer (Momo), Nils van der Horst (Beppo Straßenkehrer), Hannes Berg (Gigi Fremdenführer), Julia Baukus (Kassiopeia), Patricia Schäfer (Meister Hora/ Fusi), Toomas Täht (Grauer Herr/ Nino/ Nicola)
Veranstaltungsort: Kleines Haus, Mainfranken Theater Würzburg
Weitere Infos und Vorstellungstermine finden sich unter: www.mainfrankentheater.de/momo. Eventuelle Restkarten für die Schulvorstellungen (immer vormittags) sind kurzfristig online oder vor Beginn an der jeweiligen Kasse erhältlich.
Nr. 46/2025 | 12.11.25
Inszenierung von Intendant Georg Rootering
Inszenierung von Intendant Georg Rootering
Zwischen Einsamkeit und Sehnsucht − Süskinds Kontrabass auf der Bühne der Blauen Halle
WÜRZBURG, 12. November – Intendant Georg Rootering bringt Patrick Süskinds Der Kontrabass auf die Bühne der Blauen Halle. Der Einakter, der die Zuschauenden in die innere Welt eines Kontrabassisten eintauchen lässt, zeigt einen Mann, der mit seiner Leidenschaft für Musik und seiner Einsamkeit kämpft. Als Schauspieler für den Monolog des namenlosen Protagonisten steht Schauspieler Zlatko Maltar auf der Bühne. Premiere des Stücks ist am Mittwoch, 12. November um 19.30 Uhr.
Zum Stück
Er ist das Herzstück des Orchesters, der Pulsschlag der Musik, der unumstrittene König aller Kompositionen: Der namenlose Protagonist in Patrick Süskinds Der Kontrabass zergeht in Liebe und Ehrfurcht vor seinem Instrument. Sein steigender Alkoholpegel fördert jedoch nach und nach seine wahren Gefühle zutage und er entbrennt in Hasstiraden über den „Dreckskasten“. Einsamkeit und die unerfüllte Sehnsucht nach der Sopranistin Sarah ergänzen die verbitterte Gefühlswelt des Kontrabassisten. Es entfaltet sich ein Psychogramm eines Mannes, der nie spielen durfte, was er wirklich fühlt.
Mit entwaffnender Ehrlichkeit, tragikomischer Wucht und messerscharfer Beobachtung dringt Süskinds Text tief in die inneren Spannungen seines Protagonisten ein. Was beginnt wie ein ironisch gebrochenes Musikerporträt, wächst sich aus zu einer intensiven Reflexion über gesellschaftliche Unsichtbarkeit, unterdrückte Leidenschaft und die Einsamkeit im eigenen Kopf. Der Kontrabass wird zur Metapher – für das, was wir mit uns herumtragen, obwohl es uns niederdrückt.
Patrick Süskind wurde 1949 in Ambach am Starnberger See geboren. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Weltbestseller Das Parfum, doch schon 1981 sorgte er mit Der Kontrabass für Furore. Süskinds präzise Sprache, sein feiner Humor und seine Fähigkeit, Abgründe in alltäglichen Figuren sichtbar zu machen, zeichnen ihn als Meister des psychologischen Erzählens aus.
Besetzung
Regie: Georg Rootering
Kostüm: Rebekka Zimlich
Dramaturgie: Philine Bamberger
Mit: Zlatko Maltar
Die nächsten Termine:
29.11.25 | 19:30 Uhr
14.12.25 | 15:00 Uhr
22.01.26 | 15:00 Uhr
30.01.26 | 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Theaterfabrik Blaue Halle, Alfred-Nobel-Straße
Weitere Infos und Termine finden sich hier: www.mainfrankentheater.de/kontrabass. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
Er ist das Herzstück des Orchesters, der Pulsschlag der Musik, der unumstrittene König aller Kompositionen: Der namenlose Protagonist in Patrick Süskinds Der Kontrabass zergeht in Liebe und Ehrfurcht vor seinem Instrument. Sein steigender Alkoholpegel fördert jedoch nach und nach seine wahren Gefühle zutage und er entbrennt in Hasstiraden über den „Dreckskasten“. Einsamkeit und die unerfüllte Sehnsucht nach der Sopranistin Sarah ergänzen die verbitterte Gefühlswelt des Kontrabassisten. Es entfaltet sich ein Psychogramm eines Mannes, der nie spielen durfte, was er wirklich fühlt.
Mit entwaffnender Ehrlichkeit, tragikomischer Wucht und messerscharfer Beobachtung dringt Süskinds Text tief in die inneren Spannungen seines Protagonisten ein. Was beginnt wie ein ironisch gebrochenes Musikerporträt, wächst sich aus zu einer intensiven Reflexion über gesellschaftliche Unsichtbarkeit, unterdrückte Leidenschaft und die Einsamkeit im eigenen Kopf. Der Kontrabass wird zur Metapher – für das, was wir mit uns herumtragen, obwohl es uns niederdrückt.
Patrick Süskind wurde 1949 in Ambach am Starnberger See geboren. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Weltbestseller Das Parfum, doch schon 1981 sorgte er mit Der Kontrabass für Furore. Süskinds präzise Sprache, sein feiner Humor und seine Fähigkeit, Abgründe in alltäglichen Figuren sichtbar zu machen, zeichnen ihn als Meister des psychologischen Erzählens aus.
Besetzung
Regie: Georg Rootering
Kostüm: Rebekka Zimlich
Dramaturgie: Philine Bamberger
Mit: Zlatko Maltar
Die nächsten Termine:
29.11.25 | 19:30 Uhr
14.12.25 | 15:00 Uhr
22.01.26 | 15:00 Uhr
30.01.26 | 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Theaterfabrik Blaue Halle, Alfred-Nobel-Straße
Weitere Infos und Termine finden sich hier: www.mainfrankentheater.de/kontrabass. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich über den Online-Spielplan oder per Mail an karten@mainfrankentheater.de sowie telefonisch unter +49 931 375-375 oder zu den Öffnungszeiten an der Theaterkasse im Theaterneubau.
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