Es ist die letzte komplette Saison vor der Eröffnung des neuen Kleinen Hauses und vor der sanierungsbedingten Schließung des Großen Hauses: die Spielzeit 19/20 am Mainfranken Theater. „Familienbande“ lautet das Leitmotiv der Saison.
29.4.2019

Vom Ring Besessen

Seit April laufen die szenischen Proben, am 26. Mai ist es endlich soweit: Wagners monumentale „Götterdämmerung“ feiert erstmals wieder seit 115 Jahren in Würzburg und zum ersten Mal überhaupt am Mainfranken Theater Premiere!
Zum ersten Mal seit der Wiedereröffnung des ehemaligen Efeuhofs unter dem neuen Namen Behr-Halle wird dieser Ort im Zentrum Würzburgs zur Theaterspielstätte. Mit dem Musical „The Black Rider“ des Autoren William S. Burroughs und des Musikers Tom Waits, das der Regisseur Robert Wilson 1990 am Thalia Theater in Hamburg zur Uraufführung brachte, erwartet das Publikum ein schräger magischer Spaß aus Schauspiel und Musik.
27.4.2019

Zeitlose Klänge

Bei der Konzertmatinee am 12. Mai 2019 widmen sich Generalmusikdirektor Enrico Calesso sowie das Streichtrio um Petra, Sebastian und Simon Kuhn barocken und spätromantischen Werken.
1.4.2019

Neue Heimat

Seit August leben und arbeiten die Tänzerinnen und Tänzer der neuen Compagnie in Würzburg. Derzeit proben sie für den Tanzabend „Muttersprache“, der am 13. April im Großen Haus Premiere feiert. Ein guter Zeitpunkt, um mit zwei Compagniemitgliedern über die Produktion und ihr neues Leben in Deutschland zu sprechen.
Peter Tschaikowski – mit seinem Namen verbindet man mitreißende Ballettmusiken sowie in lyrisch-romantischer Klangschönheit schwelgende Sinfonien. Beim Sinfoniekonzert am 11. und 12. April erklingt sein großes sinfonisches Bekenntnis: die fünfte Sinfonie. Doch wie kam der Russe zu seiner Berufung, und wie taten es andere?
Als erster Leonhard-Frank-Stipendiat entwickelte Gerasimos Bekas im Jahr 2018 ein Stück, dessen Grundidee schon lange zuvor entstanden war. Noch als Student der Politikwissenschaft in Würzburg lebend, stieß er immer wieder auf sonderbare und bemerkenswerte Geschichten, die ihm in der Gestalt von Leuten in der Straßenbahn begegnet waren oder sich ihm als unvergessliche Bilder eingebrannt hatten. Mit „Sisyphos auf Silvaner“ kommt nun ein gleichsam unterhaltsamer wie kritischer Theatertext zur Uraufführung.
Rund 100 Mitglieder des Theater- und Orchesterfördervereins zog es Ende März zur Jahreshauptversammlung ins Foyer des Mainfranken Theaters.
In der Reihe WER SPRICHT, KRIEGT LICHT kommen Produktionsbeteiligte zu Wort – oder auch nicht.

Den Anfang macht Operndirektor Dr. Berthold Warnecke zur Uraufführung der Kinderoper "Siegfried, der kleine Drachentöter"
21.2.2019

Die Fassung wahren

Unter der musikalischen Leitung von Enrico Calesso lädt das Philharmonische Orchester im März zu einer Begegnung mit Bruckners achter Sinfonie ein. Doch mit der Wahl des Werkes ist es bei Bruckner zumeist nicht getan, oftmals steht hiernach noch die Entscheidung über die Fassung ins Haus.
Seit dem 4. Februar proben die Beteiligten aller Sparten für die Produktion „King Arthur“, die am 30. März 2019 im Großen Haus Premiere feiert. Regie und Co-Regie des Mammutprojekts liegen dabei in den Händen von Dominik von Gunten und Kevin O’Day. 
21.2.2019

Das blendende Gold

„Siegfried, der kleine Drachentöter“ unternimmt einen Streifzug durch die germanische Sagenwelt und begleitet Siegfried bei seinen kleinen und großen Heldentaten, wagt aber auch einen Blick unter den vermeintlich starken Schutzpanzer. Komponist Adrian Sieber setzt die Geschichte in Musik.