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Schauspiel
Mit seinem Einakter „Fräulein Juliewollte Strindberg seinerzeit das Theater revolutionieren. So entstand ein Prototyp des intimen und naturalistischen Theaters, in dem das Innere offen und mit wenigen Mitteln zwischen den Figuren verhandelt wird.
24.1.2020

Hiobs Botschaft

Am 15. Februar feiert die Dramatisierung von Joseph Roths Roman „Hiob" Premiere am Mainfranken Theater. Dabei kommt in der Regie von Sigrid Herzog und der Ausstattung von Alexandra Burgstaller dem Spielzeitmotto „Familienbande“ eine zentrale Bedeutung zu. In der Hauptrolle ist der namhafte Schauspieler Otto Kukla zu erleben.
Ab dem 24. November ist Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker auf der Bühne des Mainfranken Theaters als Theaterstück mit viel Musik für die ganze Familie zu sehen.
Mit „5 Kilo Zucker“ wird die Komödie des israelischen Autors Gur Koren auf die Bühne der Würzburger Kammer gebracht. Sie erzählt von einem jungen und wenig erfolgreichen Regisseur in Tel Aviv, dem der Geist seines verstorbenen Großvaters in Gestalt von verschiedenen Fremden begegnet.
Am 22. November feiert „Schwalbenkönig" in der Kammer Premiere. Das Jugendstück erzählt von einem Nachwuchsfußballer, der nicht nur unter enormem Leistungsdruck steht, sondern auch mit seinen Gefühlen hadert. Die Autorin dieses Beitrags traf sich im Vorfeld der Proben im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) der Würzburger Kickers mit dem Leiter des NLZ, Jochen Seuling, und Marius Fischer, dem organisatorischen Zentrumsleiter.
Unter dem Motto „Familienbande“ zeigt das Mainfranken Theater in dieser Spielzeit Geschichten über verschiedene zwischenmenschliche Beziehungen. Andreas Wiedermann inszeniert im Schauspiel "Die Comedian Harmonists", ein Stück, das von einer der berühmtesten Wahlfamilien der deutschen Musikgeschichte erzählt.
24.9.2019

Kabale und Liebe

Mit Kabale und Liebe wird Friedrich Schillers Sturm-und-Drang-Stück über die junge Liebe Ferdinands und Luises, der sich familiäre Erwartungen und starre Gesellschaftsstrukturen entgegenstellen, als erste Schauspielpremiere der neuen Spielzeit auf die Bühne gebracht. Während der Proben unterhielt sich die Autorin dieses Beitrags mit dem Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner Marcel Keller über seine Dreifachfunktion.
Nach der Uraufführung von Teresa Doplers "Unsere blauen Augen" in der vergangenen Spielzeit kehrt Kevin Barz nun für "Kein Schiff wird kommen" als Hausregisseur ans Mainfranken Theater zurück. Das Stück erzählt die Familiengeschichte eines Theaterautoren, der für einen Werkauftrag über den Mauerfall auf seiner Heimatinsel Föhr recherchiert. Ein Bericht von der Konzeptionsprobe.
Vom 10. bis 12. Juli füllen 125 Jugendliche aus neun verschiedenen Gruppen mit ihrer Begeisterung und Energie die Kammer des Mainfrankentheaters beim diesjährigen Schau! Spiel! Festival.  Und alles ist dabei: Stücke für jeden Geschmack und jede Altersgruppe. Von Tanzperformances mit Livemusik und Musiktheater für Kinder bis zu Märchenadaptionen, bekannten Schauspielen und Stücke in englischer Sprache. Des Weiteren laden Workshops und Nachgespräche die Teilnehmenden zum aktiven Mitmachen und gemeinsamen Austausch ein. Es darf sich auf bunte und vielfältige Stücke gefreut werden.
Die diesjährige Leonhard-Frank-Stipendiatin Fabienne Dür stellt sich am 18. Juli 2019 erstmals dem Würzburger Publikum vor. Mit der Dramaturgieassistentin Susanne Bettels spricht sie über ihre Arbeit und ihr neues Stück „gelbes gold“
In der Reihe WER SPRICHT, KRIEGT LICHT kommen Produktionsbeteiligte zu Wort – oder auch nicht.

Schauspielerin Julia Baukus gibt Einblicke in ihre Rolle in "The Black Rider", verrät was sie richtig nervt und wann sie das erste Mal auf der Bühne stand.
Zum ersten Mal seit der Wiedereröffnung des ehemaligen Efeuhofs unter dem neuen Namen Behr-Halle wird dieser Ort im Zentrum Würzburgs zur Theaterspielstätte. Mit dem Musical „The Black Rider“ des Autoren William S. Burroughs und des Musikers Tom Waits, das der Regisseur Robert Wilson 1990 am Thalia Theater in Hamburg zur Uraufführung brachte, erwartet das Publikum ein schräger magischer Spaß aus Schauspiel und Musik.